1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Manfred "Catcher" Schulze zum 75.

Dieses Thema im Forum "Musiker / Bands" wurde erstellt von blue_asphalt, 2.September.2009.

  1. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    Manfred “KÄTTSCHR / CATCHER” Schulze (Barisax und Klarinette) hatte am 17. August seinen 75. Geburtstag. Leider ist “Catcher” seit über 15 Jahren schwer Erkrankt (Chorea Huntington) und kann nicht mehr live spielen.
    Am Freitag, den 4. September gibt es im “AUFSTURZ” in Berlin ein Geburtstagskonzert ihm zu Ehren mit der “New Manfred Schulze Formation” und der Band “Die Enttäuschung” (Rudi Mahall etc.). Weiterhin am 11. September im „Kulturhaus-Mitte“ mit dem Hermann Keller Quartett + Johannes Bauer. Organisiert werden diese Veranstaltungen vom „Jazzkeller 69“.
    „Catcher“ war einer der wichtigsten Jazzer in der „ollen DDR“. Sehr gradlinig und manchmal auch radikal in seinen Ansichten. Er hatte einen großen POWERTON! Blattstärke 5!!!
    Schön dass man sich an ihn Erinnert und seine Kompositionen wieder spielt. Die Musik ist allerdings nix für Weichwürste…
    Mehr Infos auch auf der neuen Webseite:
    www.manfred-schulze.de
    Anbei noch zwei Bilder… Gruss Herb
     
  2. altruist

    altruist Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Herb,

    habe mir das Quintett mal angehört und finde es absolut spannend. Danke für den Hinweis auf diesen interessanten Mann, von dem ich sonst wohl nicht erfahren hätte. Wie hieß es doch: "die im Dunkeln sieht man nicht". Jetzt nicht mehr!

    Wie wurde seine Kunst denn aufgenommen? Ist ja kein "mainstream".

    LG Johannes
     
  3. Nummer_13

    Nummer_13 Ist fast schon zuhause hier

    In der ollen DDR gab es eine sehr gute Jazz Szene, von der man hier im Westen damals nur selten etwas mitbekommen hat.
    Unvergesslich für mich sind Konzerte mit Ernst Ludwig Petrowsky an den Saxophonen, Ulrich Gumpert Piano und vor allem Günther "Baby" Sommer am Schlagzeug.

    Leider hört man seit der "Wende" nichts mehr von den Musikern.
    Haben die alle von der Westdeutschen Jazzpolizei spielverbot erhalten?

    Wäre toll, wenn es hier jemand gäbe, der mal die Ost - Jazzszene etwas mehr beleuchten und vorstellen könnte und auch näheres weis, was aus den Musikern geworden ist!
     
  4. Hans

    Hans Ist fast schon zuhause hier

    Ja, das ist wirklich schade. Ich habe gerade die Gespräche mit Albert Mangelsdorff gelesen (sehr empfehlenswertes Buch von Bruno Paulot bei Oreos) und bedauere sehr, ähnliche literarische Einblicke in die Jazzgeschichte der DDR noch nicht gefunden zu haben. Falls da jemand einen Tipp haben sollte ...

    Ein wenig Zeitkolorit kann man aber finden in: "Bye Bye, Lübben City. Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR."
     
  5. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    Schön dass doch ein paar Antworten kamen… „Catcher“ Schulze hat anfangs ja auch Tanzmusik gemacht (sogar mit Manne Krug eine Jazzscheibe in den sechzigern)…
    Später wurde er immer Kompromissloser und spielte nur noch Jazz! Trat auch International in Erscheinung (z. B. in Moers http://www.moers-festival.de/index.php?id=2169&L=0 )
    Schön dass nun junge Musiker seine Kompositionen wieder spielen… Leider bekommt er aufgrund seiner Krankheit wohl nichts mehr mit davon… Ich werde am Freitag beim Konzert sein und kann ja mal berichten.
    Ich persönlich fand Ihn immer beeindruckend… auch weil er so geradlinig war. Manchmal war er allerdings auch nicht einfach… und etwas störrisch. Er hatte aber einen großen und kraftvollen Ton, ähnlich wie Peter Brötzmann.
    Zwischen 1975 und 1985 war ja die „besten Jahre“ im DDR Jazz. Die Jungs durften auf einmal auch International spielen (das brachte viel Devisen für die „olle DDR“ und ein wenig auch für die Musiker). Im Gegenzug kamen auch viele internationale Musiker wie Charlie Mariano, Toto Blanke, Trevor Watts, John Tchicai, Peter Brötzmann, Elton Dean, Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Elton Dean usw. Die bekamen pro Auftritt rund 1.000 Ostmark. Davon durften sie sich Musikinstrumente etc. kaufen und die wurden dann im Westen versilbert. Rein Musikalisch war das eine tolle Zeit damals… JAZZ WAR IN!!!
    Dann gab es noch das Jazz OpenAir in Peitz (das Woodstock des Ostens) unter Leitung von Uli Blobel und Peter Metag. Das wurde aber später verboten… und Uli ging in den Westen. Inzwischen ist Uli Blobel in Berlin und Potsdam wieder mächtig aktiv. Da er sehr gute Kontakte so Ost und Westjazzern hat. Siehe hier: www.jazzwerkstatt-online.de
    Da trifft man im Publikum natürlich auch alte Jazzfans von damals… schön! Ich muss allerdings immer aus Schwerin anreisen.
    Übrigens sind viele Jazzer von damals noch aktiv. Luten Petrovsky spielt viel mit seiner Frau Uschi Brüning, und „Baby“ Sommer hat genug zu tun (auch im Westen) siehe hier:
    www.babysommer.com/rubriken/Konzerte%20concerts/Konzerte%20concerts.htm
    Conny Bauer ebhenfalls… die anderen habe sicherlich unterschiedlich zu tun… sicher viel zu wenig… aber vom Jazz können die wenigsten reich werden, so ist das nun mal und wird wohl immer so bleiben… dank Internet findet man aber einiges…
    Es gibt auch ein Buch „Jazz in der DDR“ von Bernfried Höhne. Ist allerdings von 1991.
    Schön dass es diese Musik noch gibt. Gut wäre es wenn noch mehr Jugendliche auch mal so ein Konzert erleben würden. Ab und zu so ein richtig geiles Freejazzkonzert bläst mal wieder die Birne frei!!! Lets Brötz Herb
     
  6. matThiaS

    matThiaS Administrator

  7. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    War ein sehr gelungenes Konzert(e) am Freitag im AUFSTURZ. Als „Vorband“ die Band „Die Enttäuschung“ von Bassklarinettist Rudi Mahall. Sehr gut wie immer und schnell wie ein D-Zug. Rudi wie immer sehr witzig: „… wir stellen heute unsere neue CD vor… haben aber keine mit… wir spielen deshalb die Titel wie auf der CD, dann brauchen sie auch später keine mehr kaufen… ;-)
    Die NEW MANFRED SCHULZE FORMATION spielte die sogenannte „Catcher – Suite“ nach den Arrangements von Stefan Bleier. Am Bari & Basssax: Nikolaus Leistle (kannte ich vorher noch nicht). In der Acht-Mann-Band waren mir vorher nur John Schröder (Gitarre) und Gerhard Gschlössl (Posaune) ein Begriff. Voll Power!!! Ein Querschnitt von „Catcher“ Kompositionen wie seine legendäre „Hymne“, … was wie in der Art von „Blood, Sweat & Tears“, Märsche und und und… als Zugabe eine Tanzschlagernummer… grandios. Das Publikum (+ ich) war begeistert. Wolf-P. „Assi“ Gloede (vom Veranstalter „Jazzkeller 69) hatte die Idee für diesen Abend. Er wollte für diese Band keine „alten“ & ehemaligen Mitglieder haben (Posaunist Hannes Bauer war im Publikum). Es sollten „jüngere“ sein...
    Es zeigte einem auch wie "frisch" die "alten" Sachen von „Catcher“ noch sind…. Die Sache wurde übrigens auch live mitgeschnitten… vielleicht gibt es auch noch ein CD davon…???
    Weiter Konzerte zu Ehren von „Catcher“ sind geplant. Siehe unter: www.jazzkeller69.com
    Anbei noch ein paar Bilder… let´s brötz Herb
     
  8. stephanbleier

    stephanbleier Schaut nur mal vorbei

    Danke an blue_asphalt für den Beitrag-
    freut mich auch zu hören, dass das Konzert gefallen hat.
    Jetzt muß ich doch noch folgendes richtigstellen:
    Das Repertoire der NEW MANFRED SCHULZE FORMATION bestand ca.
    zu 1/5 aus original Schulze-Material (Auszüge von "Blues auf Rädern", "Beat für Bläser", "Marsch für Dr. Martin Luther King", "Schönes Mädchen" und als Zugabe: "Herbstwind"),
    und zu 4/5 waren das Eigenkompositionen von mir selbst. (Assi hat das leider falsch ins Programmheft gedruckt.)
    Um dem Catcher eine Ehre zu erweisen wollte ich nicht
    bloß dessen Eigenkompositionen nachstöpseln, sondern zu einem eigenen Ton finden, der sich irgendwo in Catchers Nähe befindet. Es gibt lediglich zwei kleine Schulze- (Ganzton-)Motive, aus denen ich größere Abschnitte geschrieben habe. ("Hymne" kam nicht vor.)
    Es ist hingegen der von Schulze verehrte Stravinsky
    eingeflossen; ebenso Hindemith oder Bach, die für Schulze besondere Bedeutung hatten.
    Besonders der athmosphärische Bruch, der entsteht, wenn
    60er-Jahre-Tanzmusik neben Atonalem steht, sollte thematisiert werden. (Das war bestimmt nicht zu überhören.)

    So: Anstelle von "arr." hätte da stehen sollen:
    "Der Komponist Stephan Bleier hat Original-Materialien Manfred Schulzes mit eigenen Sichtweisen für die New Manfred Schulze Formation verknüpft."
     
  9. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Stefan Bleier,
    erstmal danke für deine ausführlichen "Hintergrundinformationen". Ich wusste zwar von "Assi" dass es viel "Chatcher-Puzzle-Stückwerk" war und viele Sachen fehlen, aber dass das Verhältnis 4 : 5 ist, hätt ich nicht gedacht. Glückwunsch!!! Mit der "Hymne" lag ich wohl daneben - aber ich hab sie mir am nächsten Tag nochmal angehört (von der Chatcher Webseite) und glaubte einige Passagen wiedererkannt zu haben... aber vom Feeling war es ja wie bei "Chatcher". Insgesamt kamen aber die scheinbaren Gegensätze in den verschiedenen Musikstilen sehr gut rüber - wirkten auf mich aber insgesamt homogen... aber vielleicht liegt das auch daran dass ich solche Musik öfters höre... Ich finde dass Du (+ die Band)es sehr gut gemacht haben... und der "Geist" von "Chatcher" war immer zu spüren. Vielleicht wird das Stück(e) mal veröffentlicht bzw. noch öfters Live gespielt. Ich würde es mir wünschen... vielen Dank Herb
     
  10. saxstall

    saxstall Schaut öfter mal vorbei

    Ich habe seit Mitte der 70er Jahre viele Jazzkonzerte in der DDR besucht (Halle/Saale, wo ich wohnte, Leipzig, Peitz natürlich) und besitze auch so ziemlich alle Amiga Jazzplatten.
    während ich Bauer(s) Petrwoski, Sommer, Gumpert sicher dutzend(e) male hörte, kann ich mich nur an wenige Konzerte mit M. Schulze erinnern. Meist mit dem Berliner Improvisationsquartett (mit Andy Altenfelder, der dann zu Breuker ging und damit das Quartett zum Trio machte, dem Pianisten, W. Keller und dem Sänger/Cellisten W. Staufenbiel) War eine ganz spannende, einzigartige Sache.
    Danke für die obigen Beiträge, die mir diesen außergewöhnlichen Musiker wieder in Erinnerung gerufen haben.

    saxstall
     
  11. Rick

    Rick Experte

    Hallo Stephan,

    das ist ja nun wirklich witzig, wer einem da plötzlich im Saxophon-Forum über den Weg läuft! :-o :lol:

    Wir kennen uns, haben uns mal im Heidelberger Cave'54 getroffen, Du warst auch nach meiner Erinnerung mit JazzXClamation im Öhringer Jazzclub (wo ich damals 1. Vorsitzender war).

    Schöne Grüße, auch natürlich an Kathrin, falls Du noch mit ihr zu tun hast! :)

    Rick

    P.S.: Ich weiß, das war jetzt privat und voll off-topic, aber ich dachte mir, wenn er im Forum als Nicht-Saxer noch mal reinschaut, dann eher hier im Thread als in seinem P.M.-Briefkasten.
    Sorry allerseits! :oops:
     
  12. stephanbleier

    stephanbleier Schaut nur mal vorbei

    Hallo blue_asphalt.
    (Nach meiner Rechnung ist das Verhältnis 1:4!)
    Daß da Catchers Geist anwesend sein sollte, war beabsichtigt,
    andererseits liegen die großen Unterschiede natürlich auch offen zutage. Ich denke dabei an Ansatz (vom Saxophonistischen her- dicke Blätter) und an Catchers Ordnungsdenken: Die Dinge liegen klar getrennt vor- er wollte wohl um jeden Preis einen (beliebigen) Salat verhindern; Mit Brötzmann konnte er nichts anfangen, hab ich mir sagen lassen.

    (Ich hoffe auch, daß das Projekt Zukunft hat, was -vor allem- vom Wohlwollen der Sponsoren abhängt...!)

    Grüße, Stephan
     
  13. stephanbleier

    stephanbleier Schaut nur mal vorbei

    Hallo Rick,
    das muß wohl ich gewesen sein- an deinen Namen kann ich mich erinnern.
    Viele Grüße!
     
  14. Rick

    Rick Experte

    Für mich ist es jedenfalls auch sehr spannend, mal etwas von der Jazz-Historie aus dem "anderen" Deutschland zu erfahren.
    Einige Namen sind mir bekannt, mit Günther "Baby" Sommer bin ich auch schon mal zusammengetroffen (sehr netter Herr, äußerst engagiert und mit unglaublich positiver Ausstrahlung!), doch viel hört man leider nicht... :roll:

    Umso schöner ist es, dass es solche Projekte gibt und nicht alle Veranstalter immer nur auf die größtmögliche Gewinnspanne schauen.
    Idealismus und Mut zum Ungewöhnlichen/schlecht Verkäuflichen sind die Tugenden, an denen es heute meiner Ansicht nach im Konzertwesen am meisten mangelt.
    Obwohl da vielleicht bereits ein Umkehrprozess stattfindet...? :-?

    Nicht vergessen sollte man allerdings auch die Musiker, die sich hinsetzen und so ein Programm erarbeiten, komponieren, arrangieren, einstudieren, aufführen. Der Aufwand dürfte sich bei dieser Musik finanziell wenig gelohnt haben. Umso mehr Hochachtung dafür!


    Schöne Grüße,
    Rick
     
  15. stephanbleier

    stephanbleier Schaut nur mal vorbei

    Über die improvisierende Szene in der DDR ist den "Wessis" (auch mir) im Allgemeinen nicht viel bekannt, bis auf ganz wenige Namen. Das ist schade. Dabei lohnt sich, wie ich finde, die Beschäftigung mit dieser oft etwas anderen Ästhetik.

    Ob da ein Umkehrprozeß stattfindet wage ich ich in derart regressiven Zeiten nicht einzuschätzen- die meisten Kollegen klagen eher, daß alles schwieriger wird, und immer weniger finanzielle Mittel für solche Projekte zur Verfügung stehen.

    Ist ja außerdem auch verständlich, daß man da lieber seine Schäfchen ins Trockene bringt, als etwas Eigenes sagen zu wollen, mit dem man sowieso nur aneckt- möglichst geschmiert soll es laufen!
    (Ist es nicht das Schönste überhaupt, etwas nicht des Geldes wegen zu tun?!)
     
  16. Rick

    Rick Experte

    Nach allem, was man so hört, scheint Dir diese aber auch gut gelungen zu sein! ;-)

    Innerhalb weniger Jahre mag man das kaum erkennen. Aber ich bin praktisch in den kreativ-spontan-idealistischen, wenn auch gerne mal chaotischen 70er Jahren sozialisiert, habe dann die Konsum-orientierte Spaßgesellschaft der 80er und den radikalen Materialismus der 90er Jahre sehr bewusst mitbekommen.

    Heute gibt es durch das Internet mehr Freiheiten und Möglichkeiten als jemals zuvor, sich mit seiner individuellen Kunst eine Öffentlichkeit zu schaffen.
    Solche "Scenes" wie bei Euch in Berlin sind großartig (wenn auch viel zu selten), das Feeling erinnert mich etwas an das Marburg der 70er, wo ich aufwuchs.

    Und viele Menschen, gerade auch junge, werden von der Musikindustrie nicht mehr so rundum-befriedigt wie in den 90ern, suchen nach Neuem, Außergewöhnlichem, Unverfälschtem.
    Punk und Metal langweilen auch mal irgendwann. :-D

    Klar. Das nennt man Erwachsen werden. Aber "Weise werden" ist dann der nächste Schritt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und man bemerkt, dass man Geld nicht essen kann. :roll:

    Ja. :)


    Schöne Grüße,
    Rick
     
  17. stephanbleier

    stephanbleier Schaut nur mal vorbei

    Hallo Rick,
    Hatte nun eine lange Antwort geschrieben und diese dann wieder verbaselt. Wir wären ohnehin sehr weit vom Thema abgekommen und müßten eigentlich auf einer Anderen Seite weiterdiskutieren.
    Grüße
     
  18. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    ... gute Idee Stefan! ... ich werde mal ein neues Thread
    eröffnen: Jazz in der "ollen DDR"...
    Übrigens Zitat Stefan Bleier: "... mit Brötzmann konnte er (Chatcher) nichts anfangen, hab ich mir sagen lassen." ...mein Zitat"... er (Chatcher) hatte aber einen großen und kraftvollen Ton, ähnlich wie Peter Brötzmann." - damit meinte ich eigentlich nur die Power am Horn die beide haben/hatten... ich weiss nicht welche Blattstärke Brötzmann bläst - aber Chatcher hatte die "5" gruss Herb
     
  19. blue_asphalt

    blue_asphalt Ist fast schon zuhause hier

    ... es gibt mal wiedr ein Konzert zu Ehren von "Catcher" Schulze in Berlin und zwar im AUFSTURZ (Oranienburgerstr. 67) mit dem Manfred Hering Trio...(Hering - sax + Christoph Winckel – bass Beat Freisen – drums)
    Zitat: "Seit den frühen 1970ern spielt er in verschiedenen Gruppen von Manfred Schulze (unter anderem in dessen Bläserquintett), aber auch in den Formationen des Gitarristen Joe Sachse.
    Sein außergewöhnlicher Sinn für Melodiösität auch im freien Spiel und seine immer wieder mit überraschenden, dennoch völlig logisch erscheinenden Wendungen ausgestatteten freien Improvisationen machen Hering zu einem künstlerisch völlig eigenständigen Improvisationsmusiker von europäischer Geltung.
    Nach dem Jazz Rough Guide zählt er zu den „namhaftesten freien Improvisatoren der ehemaligen DDR”.
    von der Jazzkeller 69 Webseite... www.jazzkeller69.com
    ... ich schaffs diesmal leider nicht nach Berlin... aber vielleicht geht ja ein Berliner Forumssaxer/in hin ... gruss Herb
     
  20. free4jazz

    free4jazz Nicht zu schüchtern zum Reden

    spät, zu spät auch noch ein Kommentar...

    ...ich habe ein paar Live-Konzerte mit Manfred Schulze gesehen u.a. mit dem Berliner Improvisations-Trio - gehört zu meinen stärksten musikalischen Eindrücken überhaupt.

    Danke für die Infos...