Mundstück ploppen lassen...

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Supersol, 3.März.2019.

  1. saxhornet

    saxhornet Experte

    Wie ich sagte, das mit den Fotots sagt gar nichts aus in dieser Form. Lass Dir vom Lehrer mal den Plopptest zeigen oder ihn an deinem Mundstück durchführen.
     
  2. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Ja - das werde ich mal machen ... ;-)
     
  3. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ich halte ja diesen Plopp Test eh für überbewertet - er spiegelt ja nur einen einzigen physikalischen Zustand, nämlich den wenn das Blatt tatsächlich an den "Anschlag" geht, sprich auf der Vorderkante aufschlägt. Tut es das im Spiel überhaupt? Bei Vollgas vielleicht- bei Piano sicher nicht. Ansonsten schwingt und steuert es wahrscheinlich "nur" und bildet zusammen mit der resonanten Luftsäule den Tongenerator.
    Egal, ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion anzetteln. Wenn schon müsste man das mal in einer Testanordnung auschecken können.

    antonio
     
  4. saxhornet

    saxhornet Experte

    Wenn man den Plopptest richtig machen kann, kann man da wichtige Informationen über die Bahn und/oder den Zustand des Blattes schliessen. Ein Blatt, daß bei einer guten Bahn den Plopptest nicht besteht wandert bei mir sofort in den Müll, da ich weiss was ich in punkto Spielbarkeit von diesem Blatt noch erwarten kann.
     
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  5. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Glaube ich dir natürlich auch- wenn ein Blatt komplett verdreht ist oder sonst wie daneben, geht das sicher. Ich hatte aber auch Blätter die klangen alles andere als gut, trotzdem bestanden sie den Plopptest anstandslos. Ich denke, es ist halt eine eher grobe Kategorisierung.
     
  6. saxhornet

    saxhornet Experte

    Nö. Wenn das Blatt nicht ploppt, egal wie alt es ist, dann ist es bei mir raus. Es kann dann sein gesamtes Klangpotential eh nicht mehr entfalten und macht spieltechnisch auch eher Zicken und nicht immer das was es genau soll. Ich hatte noch kein Blatt, das nicht geploppt hat und mich dann aber in punkto Klang und Spielbarkeit noch überzeugen konnte. Selbst wenn der Klang eventuell noch ok ist, ist die Spielbarkeit (Ansprache, Intonation, Flexibilität, Reaktion auf das was ich mache) des Blattes nicht mehr in einem von mir toleriertem Bereich.
     
  7. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    So empfinde ich das auch bei all den Blättern, die nicht „ploppen“.
    Manchmal hilft es, aber nicht immer, die Seite zum Tisch mit einer Stahlklinge abzuziehen, wenn das Blatt ungünstig aufgequollen ist und daher nicht mehr abdichtet.

    @antonio

    Es geht ausschließlich darum zu testen, ob das Blatt dicht aufliegt. Ein Blatt, daß beim Vakuumziehen an den Seiten Luft zieht, also kein „Ansaugen“ des Blattes ermöglicht, spielt sich für mich überhaupt nicht mehr, klingt muffig, die unteren Töne sprechen nicht mehr richtig an, etc.


    CzG

    Dreas
     
  8. GelöschtesMitglied11073

    GelöschtesMitglied11073 Guest

    Interessnte Herangehensweise. Muß gestehen das hab ich in 35 Jahren Saxophonspielen nie probiert und damit Blätter aussortiert.
    Ein gutes Blatt erkenne ich daran,ob es gut klingt und spielt,nicht ob es gut ploppt
     
  9. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Heißt ja nicht, daß ein Blatt, daß „ploppt“ automatisch ein „gutes“ Blatt ist, aber ein Blatt, daß nicht ploppt, ist garantiert kein „gutes“ Blatt.

    Erleichtert für mich das Optimieren.....

    CzG

    Dreas
     
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  10. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ich hab auch noch nie geploppt !!!!

    Entweder Blatt passte schon direkt (was bei Holz früher eher selten war) ...Blattbearbeitung war da eigentlich die Regel.

    Testen, Nacharbeiten, wieder testen und dann Spielen und wohlfühlen...geht auch ohne Plopp

    Meine heutigen Fibracell passen eigentlich immer, optimale Mundstücke vorausgesetzt.
     
  11. Atkins

    Atkins Strebt nach Höherem

    Geht mir genauso Wuffy, ich habe es mal aus Spass gemacht, weil ich das hier gelesen habe, es dann aber sein gelassen. Aber der Plopptest ist sicherlich nicht sinnlos.
    Nachbearbeitung kannte ich früher auch nicht, aber empfinde als eine sehr nützliche Sache, die ich auch gerne mache.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.März.2019
  12. sachsin

    sachsin Strebt nach Höherem

    Nach dem Lesen einiger Beiträge hier zum Plopp-Test war ich etwas verunsichert und habe gleich mal alle meine Alto-Mundstücke dem Test unterzogen :

    Mein Response 6* und das Soloist E funktionierten auf Anhieb mit einem LazVoz-Blatt (med).

    Aber beim Testen meines Drake NY Jazz 6 lief es mir doch etwas kalt und heiß den Rücken herunter, denn es ploppte weder mit den Blätttern von LaVoz,
    nicht mit rico-royal und auch nicht mit Rigotti... erst mit einem Blatt von Dadarrio (Select Jazz) kam ein beruhigendes sattes Plopp.

    Ich hatte bisher angenommen, dass es egal ist, mit welcher Blattmarke man den Plopp-Test durchführt, hauptsache die Blätter schließen seitlich auf der Bahn beim Testen gut ab.

    Bekennenderweise muss ich aber ergänzen, dass ich das Drake erst einen Monat in meinem Haushalt habe und noch dabei bin zu erkunden,
    welches Blatt / welche Marke / welche Stärke gut darauf spielt und nicht mitten im Spiel "zu macht" wie die o.g. Blätter beim Plopp-Test des Drachen.

    Vielleicht helfen ja meine "Testerfahrungen" weiter ?

    Viele Grüße :)
    Christine
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.März.2019
  13. saxhornet

    saxhornet Experte

    Wenn du ein Blatt nimmst, dass du auf einem anderen Mundstück schon benutzt hast kann das ein Problem sein, da sich das Blatt eventuell schon an eine andere Bahn angepasst hat und zu einer anderen Bahnkurve nicht mehr dicht ist.

    Das Drake 6 ist von der Öffnung auch eher wie ein Meyer 7, nur als Info für dich.
     
  14. sachsin

    sachsin Strebt nach Höherem

    .... das wäre eine schlüssige Erklärung, denn das Dadarrio für den Plopp-Test mit dem Drake-mpc war bei meinen weiteren Versuchen tatsächlich ein ungespieltes neues Blatt.

    Danke Florian !
    :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.März.2019
  15. djings

    djings Strebt nach Höherem

    das verstehe ich mal wieder nicht. wie macht man das?
     
  16. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Es hat geploppt :yiep:

    Habe heute mal ein anderes Blatt genommen und dieses eingeweicht - kurz vergessen ehrlich gesagt - war dann so 5 Minuten im Wasser - aber dann hat es geploppt :smile2:... ich hoffe jetzt nicht, deswegen, weil es von zu viel Wasser so ausgelabbert war, das dann alles abdichtet am Ende...

    egal ... zumindest hab ich das jetzt mal selber erfahren ....
     
  17. Atkins

    Atkins Strebt nach Höherem

    Du weichst das Blatt vor dem spielen 5 Minuten im Wasser ein?? Ich lerne ja immer gerne dazu, aber das ist mir ja völlig fremd. Ich brauche eigentlich nur recht kurze Zeit, um das Blatt nach befeuchten mit der Zunge gut spielbar zu machen, manchmal helfe ich ein bisschen nach, indem mit dem Daumen die Spitze gegen das Mundstück drücke ( etwas) um Wellen glatt zu bekommen.
    Aber 5 Minuten in Wasser einweichen würde mir nie in den Sinn kommen....ist das sinnvoll???
     
  18. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Macht nix....im Lauf des Spielens wird es ja auch komplett naß...

    Ich hatte schon Blätter, die zunächst gut funktionierten und dann mit Wasser aufgesogen versagt haben...(Plopptest)...

    So ist es eben gut vorbereitet....gibt hier Foristen, die die Blätter ständig naß lagern und darauf schwören...

    CzG

    Dreas
     
  19. Atkins

    Atkins Strebt nach Höherem

    Sachen gibts.....:) aber so ist es nun mal. Ich werde kein Blatt wässern, bzw. ist es für mich nicht nötig.
    Vielleicht versuche ich es aber mal so aus Spass.
     
  20. Nikk

    Nikk Schaut öfter mal vorbei

    Frage vom Neuling:
    Es gibt da so "Feuchthalteboxen" für die Blattln - ist es sinnvoll und bringt das was?
     
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