Flügelhorn adé - Hello Posaune

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Guido1980, 31.März.2020.

  1. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Hallöle,

    hatte ja vor einiger Zeit mal angeregt das ich gerne Flügelhorn spielen wollte. Mit einem günstigen Instrument war bei mir schnell der Faden der Lust am Ende. Recht schwierig zu spielen und nicht das was ich mir vorgestellt habe - den Till Brönner Sound erreicht man natürlich niemals so aus dem Handgelenk:)

    Jetzt habe ich auf einen Posaune die ich schon ewig rumstehen habe ein ordentliches Bach Mundstück drauf gemacht und siehe da - es läuft. Macht wirklich Spass und ist spannend welche Fortschritte man machen kann.

    Spiele jetzt jeden Tag 1 Std. Übungen aus Naturtönen, Zugpositionen / C-Dur Tonleiter untere Oktave...
    Alle meine Enten fluppt auch schon ganz gut.

    Hat von euch einer Erfahrungen mit Posaunen?

    LG, Guido!
     
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  2. scenarnick

    scenarnick Admin

    Leider nicht, aber Flügelhorn steht auch noch auf meiner "Ich will mal probieren" Liste :)
     
  3. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Keine Erfahrungen, aber Posaune finde ich ebenfalls klasse!

    Viel Erfolg!
     
  4. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Ja!
     
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  5. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Cool, vielleicht kannst DU mir sagen wie man das Instrument richtig stimmt?
    Des weiteren suche ich noch ein cooles Buch für den blutigen Anfänger....
     
  6. Alphornjosef

    Alphornjosef Schaut nur mal vorbei

    Ich habe gerade begonnen, auf einer ausgeliehenen Posaune die ersten Töne zu fabrizieren. Dabei habe ich Schwierigkeiten, die Töne so anzustoßen, dass sie sauber und auf Anhieb rauskommen. Aber das wird schon.
    Einerseits ist der Sound wunderbar, so dass ich gerne weiter machen will.
    Andererseits werde ich mit Posaune in diesem Leben wohl nicht mehr das Niveau erreichen, das ich nach 30 Jahren Saxophonspielen erreicht habe.
    Ich bin noch unschlüssig, ob ich dieses Projekt weiterhin ernsthaft verfolge.
     
  7. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Hallo Guido1980
    Da ich auch schon länger mit Flügelhorn liebäugle- was war denn so schwierig? Lag es am Horn selber oder hattest du Mühe mit dem Ansatz?

    Ich hatte mal seinerzeit ein wenig auf dem Cornet (und dann Trompete) meiner Tochter rumgepröbelt. Töne kamen ja, aber mir war sofort klar, dass man da richtig ran müsste. Flügelhorn würde mir vom Sound her besser entsprechen als Trompete und ich stelle mir vor, dass es ähnlich zu spielen ist wie Trompete Oder täusche ich mich da?

    Mir ist auch nicht so klar, wie man auf verschieden grosse Kesselmundstücke reagiert- grosse Lippen eher grössere Mundstücke- wie eben z.B. Posaune? Ich hatte jedenfalls mal beim Ausprobieren einer Posaune den Eindruck den Ansatz auf Anhieb besser hinzubekommen als bei der Trompete. Vielleicht eben, weil ich rel. grosse Lippen habe, k.A.

    antonio
     
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  8. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Den Stimmzug, nicht zu verwechseln mit dem eigentlichen Posaunenzug, kannst Du rein und rausziehen. Je weiter Du ihn rausziehst, desto tiefer der Ton.
    Ansonsten Unterricht nehmen!! Die autodidaktische Aneignung ist hier noch ungeeigneter als beim Saxophon. Zuviel kann beim Ansatz vermakkelt werden.

    Als Schule kann ich die Posaunenschule von Richard Stegmann empfehlen, später die drei Bände von Robert Müller. "Cool" sind sie alle nicht. Man muss üben! :cool:
     
  9. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Unterschied Amateursaxophonist und Amateurposaunist:

    Saxophonist: Mhmm, Ton kommt zwar, klingt aber nicht. Ich kauf mir mal n neues Mundstück. Üben kann ich dann später noch. Oder ich hol mir gleich n Selmer.

    Posaunist: Mhmm, Ton kommt gar nicht. Wie soll ich das hinbekommen? Wie? Ich muss üben? Achne, dann lieber doch kein Blechblasinstrument.

    :lol:
    :duck:
     
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  10. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Und kaufe mir ein Saxophon! :D
     
  11. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Darüber bin ich schon hinaus :)

    Und Saxophone hab ich schon soviele - sogar ein Selmer :D
     
  12. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Das glaub ich dir, deine Einspielungen merkt man sich :headphone:
     
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  13. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich hatte auch mal die Idee, ein Blechblasinstrument (Trompete) mal so nebenbei bis zu einem gewissen Niveau zu lernen. Ich habe dann aber irgendwann einsehen müssen, dass das bei mir nicht funktioniert. Ich empfand das als sehr anstrengend und habe, trotz Anleitung durch einen Trompeter, sicher auch einige Fehler gemacht. Die Übezeit hätte wahrscheinlich doppelt so lang wie die am Saxophon sein müssen, damit ich ein ähnliches Niveau erreicht hätte.

    Zum Thema: ich habe ein paar mal auf einer (Ventil-)Posaune gespielt und empfande das auf jeden Fall entspannter als Trompete.
     
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  14. warship

    warship Kann einfach nicht wegbleiben

    Leider ja.
    Nach 3 Jahren Saxophon.
    Ich wünschte, ich wäre nur beim Saxophon geblieben oder ich hätte von Anfang an nur Posaune gespielt.

    Jetzt bin ich hin und her gerissen.
    Und die Zeit reicht nicht für beide.

    Bei der Posaune ist ein guter! Lehrer noch wichtiger als beim Sax.
     
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  15. Zappalein R.I.P.

    Zappalein R.I.P. Guest

    @Guido1980 wie @warship oben schon schreibt, ist ein guter lehrer hier noch wichtiger als beim saxophon.

    ich kann dir auch nur meine eindrücke kurz mitteilen und dir den grund nennen, warum ich letztlich "das blech" nicht mehr mit lehrer betreibe.

    mein saxansatz vertrug sich in keinster weise mit dem blechansatz. spielte, übte ich eine std. posaune, war es mir fast unmöglich wie gewohnt das sax zu spielen. umgekehrt war es genauso. woran es lag, keine ahnung. es waren eben zwei welten, die sich nicht vertrugen.

    mein damaliger tubalehrer sagte, es liegt an meinem blaswiederstand, den ich vom saxophon her gewohnt bin. er ist um ein vielfaches höher, als er beim tubaspiel benötigt wird. durch diesen "druck" hatte ich zb sehr viele schwierigkeiten, die tiefen töne einzeln, klar und laut zu spielen. da der druck zu hoch war, ging es auch gleich in die nächste oktave.
    bei der posaune hingegen ist es bei mir noch komplizierter, da du die 7 lagen bedienen musst... ist der druck zu hoch spielst du auch nur in höheren oktaven. jedenfalls bei mir.

    trotzdem versuche ich da (nur für mich) einen "zwischenweg" zu finden und spiele tuba und posaune doch noch autodidaktisch weiter.

    posaune ist eine geiles instrument, ebenso die tuba.

    keep swinging

    viel erfolg

    lg

    helmut
     
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  16. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Alle Blechblasinstrumente sind nicht so ganz ohne. Nach dem Motto "Rittersmann oder Knapp!" meldet ein Blechblasinstrument 1:1 die reale Verfasstheit des Bläsers gnadenlos zurück. Da gibt es auch keine Ausreden wie "Liegt am Blatt, irgendwo Klappe (vielleicht) undicht, ist ja kein Selmer...!":cool:
     
  17. Viper

    Viper Ist fast schon zuhause hier

    yep, ich habe Erfahrungen mit beiden.
    Angefangen mit dem Blech habe ich auch mit Trompete, bzw. Kornett mithilfe des Lehrbuches "Die Jazzmethode für Trompete".
    Nachdem das doch einigermaßen geklappt hat, kam später eben Posaune und Flügelhorn dazu (...und Tenorhorn und Eb-Tuba und Waldhorn).

    Ansatzmäßig finde ich Posaune viel leichter zu lernen als das Flügelhorn und mit guten kritischen Ohren sind beide m.E. auch gut autodidaktisch lernbar.
    Auch parallel Saxophon und Blechblasinstrument zu spielen, sehe ich nicht als sich widersprechendes Problem, zumindest vom Ansatz her.

    Mehrere Instrumente regelmäßig im Einsatz zu haben ist m.E. eher ein echtes zeitliches Problem. Da muss ich mich derzeit schon beim Saxophon auf
    eine Baugröße fixieren (derzeit wieder Bariton) damit es wirklich vorangeht.

    Trotz meiner autodidaktischen Erfahrung möchte ich hier ein Lob an alle Musik-/Instrumentallehrer aussprechen!:thumbsup:
    Da ich seit über einem Jahr theoretischen und praktischen Unterricht genieße, kann ich nur bestätigen, dass
    eine fundamentierte musikalische Ausbildung über Musikdozenten/-lehrer durch nichts zu ersetzen ist.;)

    Nochmal zum Blech...@Guido1980 ...wenn Du Zeit hast, mach es einfach...erst Posaune dann Flügelhorn und das Sax läuft immer noch so mit:D
    Es geht doch nur um die Freude am Instrument/Lernen, oder?

    Viele Grüße:)
    klaus
     
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  18. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Danke Klaus, das werde ich machen!

    Danke euch allen für euere Infos - echt spannend!
     
  19. GelöschtesMitglied11073

    GelöschtesMitglied11073 Guest

    Ich habe ein Euphonium geschenkt bekommen. Die chromatische Tonleiter über ein Oktave funktioniert gut. Am Klang hapert es noch,klar ich über es zu selten. Aber Spaß machts
     
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  20. Zebra777

    Zebra777 Ist fast schon zuhause hier

    Zwei mal bin ich dem Saxophon untreu geworden... und habe mir Trompeten / Flügelhörner gekauft. Während ich mir das Saxophon autodidaktisch beigebracht habe,
    natürlich mit allen Schwächen ohne Lehrer, war bei der Trompete schnell klar, dass man nach kleinen Anfangserfolgen schnell in einer Sackgasse landet. Ein paar
    Monate hatte ich dann Trompetenunterricht. Hat Spass gemacht, aber was ich vorher nicht bedacht habe >>> Trompete spielen ist deutlich schwerer als Saxophon
    zu spielen. Die Luftstütze anzutrainieren dauert schon ewig, ist sehr zermürbend. Mitten im Kurzen Stück bleibt Dir viel eher die Luft weg als beim Saxophon. Das
    hat mich frustriert, obwohl ich den Sound und die Trompete (Flügelhorn) selbst liebe. Aber im Vergleich ist saxen ein lockerer Jogginglauf, während trompeten schon
    eher ein (lungenmäßiger) Marathonlauf ist. Richtige Schwerarbeit.

    Nach hin + her bin ich zu meiner alten Liebe Saxophon (seit neuestem Alto) zurück gekehrt. Es ist wie mit einer Hafennutte in einem Hans Albers Film, man bleibt
    ihr einfach auf Dauer treu ;)
     
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