Klappen und Federn

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von kalleguzzi, 18.Januar.2023.

  1. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Bei keinem meiner saxophone, nicht mal bei den tellergroßen Becherklappen am Bass, bewegt sich eine Klappe gegen die federkraft durch ihr gewicht von alleine aus ihrer endstellung. Mein saxdoc wird sich dabei was gedacht haben die Mechanik so einzustellen.
     
  2. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    @JES

    Du beziehst Dich interessanterweise auf denselben Saxdoc, der mir vorletzte/letzte Woche ein Saxophon überholt hat.

    Er hat dabei meine Vorliebe hierzu erfragt und auf meine Antwort, dass ich die Becherklappen, bzw. Federn der Klappen lieber leicht eingestellt haben möchte geantwortet hat : „ja, das sehe ich speziell bei Vintage Saxophonen ganz genauso und empfehle ich daher auch.“ :-?
     
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  3. JES

    JES Gehört zum Inventar

    @Sandsax

    Na so was.... nur leicht bedeutet nicht, dass die unter Eigengewicht ihre Endlage verlassen.
     
  4. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Wenn man sich an Stellen kratzt, die andere jucken könnten, hat man wenigstens keine Langeweile zu befürchten.
     
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  5. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    SIcherlich problematisch, wenn du im Bett waagrecht liegend spielst :p :)
     
  6. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ja, woher weißt du das? Eigene Erfahrungen?
    Spaß beiseite. Was unter Eigengewicht funktioniert, funktioniert auch dynamisch. Also Du bewegst dich und auf Grund der massenträgheit (der Klappe, nicht des Spielers) verlässt diese die Endlage.
    Oder, du hast dann doch irgend ein Zeug auf dem polster, und dann geht die Klappe nicht mehr auf (oder verzögert auf), weil die Federspannung eben minimum ist.
    Kann jeder ja entscheiden, wie er möchte. Ich sehe aber in niedriger Federspannung nicht unbedingt nur Vorteile.
     
  7. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Nochmal:

    Das Thema ist absolut nicht zu verallgemeinern !

    Es gibt aber nun mal (seltene) Einzelfälle, wo die Betätigung des Kleinfingertisches zum regelrechten Kraftakt wird und kaum noch Spass bezügl. Spielgefühl macht.

    Wie manche wissen, gibt es ja auch noch die Kopplung der Tiefklappen H,B und Cis zum Gis-Drücker.

    Wenn ich also ein Tief B drücke, drücke ich dann ja außerdem noch das Tief H und noch den Gis-Drücker runter, also gleichzeitig gegen drei Federkräfte.

    Bei den moderneren Hörnern und den heutigen Instrumenten, geht das aber wesentlich problemloser, als bei einigen sperrigen Vintages, wo ich auch rigoros die GIs-Kopplung entfernt habe, weil ich die noch nie gebraucht habe, noch brauchen werde.

    Jeder, wie er will...und kann.

    Gr Wuffy
     
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  8. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    das hat auch niemand geschrieben, wie im Leben (darum wohl die Selle in den Saxophonen) gilt es abzuwägen
    Claus
     
  9. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Bei Klappen, die dauerhaft zu sind, wird auch niemand die Federspannung verändern, da man z.B. bei : GIS/CIS ja Gefahr läuft, das diese dann undicht sind.
    Also nur die Federspannung verändern bei Klappen, die dauerhaft offen sind.
     
  10. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Verändern schon, wenn du feststellst, sie ist so gering, dass die Klappe nicht mehr zuverlässig auf geht, oder bereits geringste klebetendenzen Probleme schaffen. Oder, wie bei meinem Bass, die Druckwelle die Klappen einfach aufdrückt, und man die federkraft erhöhen muss, damit man grundsätzlich spielen kann (wird halt ergonomisch dann unschön).
    Also pauschal zu sagen, die Federspannung muss so und so groß sein, halte ich für fragwürdig. Ich persönlich will nicht, dass Klappen zufallen, nur weil ich mein Instrument schräg halte, mich damit bewege oder es hinlege (das würde nämlich auch bedeuten die Klappen klappern beim Transport). Umgekehrt, wenn ich möchte, dass eine Klappe aufgeht, dann erwarte ich, dass sie das auch sofort tut.
     
  11. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Lieber "JES", das behauptet hier eh niemand, jeder kann/darf sich die Federn seines Instrumentes so einstellen oder einstellen lassen wie es ihm beliebt.
     
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