Alt zu Tenor

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von derBogard, 16.November.2023.

  1. derBogard

    derBogard Schaut öfter mal vorbei

    Moinsen,

    nach über einem halben Jahr Alt Unterricht bin ich nun auf das Tenor (Leihinstrument YTS 275 Mundstück 4c, Blättchen Vandoren classic 2 u. 2,5) Die Töne auf dem Alt haben mit jetzt schon recht gut gefallen, war damit zufrieden. Jetzt auf dem Tenor habe ich das Gefühl ein Vierteljahr Rückschritt gemacht zu haben. Einige Quietscher
    besonders wieder beim g usw.

    Ist das normal, weiter üben üben üben?
    Mir gefällt vom Klang das Tenor besser und ich
    möchte dabei bleiben.

    Gruß
    Stephan
     
  2. scenarnick

    scenarnick Admin

    Ich sage einfach mal: Ja, das ist normal

    Das hohe G beim Tenor ist kritisch (hier gibt es ganze Diskussionen dazu), vielleicht kritischer als am Alt. Die Wege der Mechanik sind länger, weil das Instrument größer ist. Ungenauigkeiten beim Greifen (gerade Übergang von C zu D der zweiten Oktave ist empfindlich auf das Timing, wann die Klappen - speziell die Oktavklappe - schließen. Wenn das nicht passt, quietscht auch das manchmal.

    Einfach weitermachen - der Rückschritt wird nach kurzer Zeit überwunden sein (und Dir auch am Alt zugute kommen)
     
  3. derBogard

    derBogard Schaut öfter mal vorbei

    Danke ! Das macht grad wieder Mut !
     
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  4. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Ja.

    CzG

    Dreas
     
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  5. scenarnick

    scenarnick Admin

    Sag' ich doch ;)
     
  6. Gelöschtes Mitglied 5328

    Gelöschtes Mitglied 5328 Guest

    Stimmt! Wollte Dich nur bestätigen….

    CzG

    Dreas
     
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  7. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ist bei mir auch so. Also keine Sorge.
     
  8. Saxversuch

    Saxversuch Schaut öfter mal vorbei

    Ich hätte auch mal eine grundsätzliche Frage zum Umstieg von Altsaxophon zu Tenorsaxophon.
    Braucht man eigentlich im allgemeinen mehr Luft um auf dem Tenorsaxophon zu spielen? Manchmal bin ich nach einem Stück auf dem Altsax schon „aus der Puste“.
    Grüße
    Jue
     
  9. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Um so größer das Instrument wird, um so mehr Luft wird benötigt. Dies ist aber von Alt zu Tenor nicht dramatisch.

    Was man eher berücksichtigen sollte, ob die Größe und das Gewicht eines Tenors für einen ok ist.

    Ich selber hatte damals erst zwei Jahre Alt-Sax gelernt, obwohl ich wesentlich lieber das Tenorsaxofon im Jazz hörte. Ich hatte aber erst zwei Jahre später das Geld für ein Tenorsaxofon und konnte dann sofort in zwei BigBands einsteigen. Ich spielte dann aber einige Zeit erstmal nur Tenor.

    Also wenn du das Tenorsaxofon lieber hörst, macht ein Umstieg eventuell Sinn. Ich würde dies mit deinem Lehrer besprechen.

    Nicht empfehlen kann ich einen Anfänger Alt und Tenor parallel zu spielen.

    Als fortgeschrittener und erfahrener Saxofonist (Amateur) nehme ich nach ca. 30 Jahren wieder Unterricht und fokussiere mich hierfür wieder auf die Bb-Instrumente (hauptsächlich Tenor). Sonst wird es mir hinsichtlich Aufwand zu heftig.

    Du kannst auch in späteren Jahren noch den Umstieg machen!

    „aus der Puste“ kannst du durch sportliche Bewegung und korrekte Atmung bekämpfen.

    Viel Spaß beim Erlernen des Saxofons.
     
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  10. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht hast Du auch zuviel Luft, bzw. es fehlt zwischendurch mal gründlich auszuatmen, bevor wieder neue Luft aufgenommen wird. Das fühlt sich irgendwann auch so an, als wäre man "aus der Puste".
     
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  11. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Das kann man als Saxophonist sowieso immer entspannt sehen!

    Man verpasst nichts, wenn man das nächste anvisierte Saxophon noch nicht (finanziell) realisieren kann. Hauptsache, man spielt überhaupt erstmal ein Saxophon, egal welche Größe.

    Habe entgegen dem üblichen Saxophonisten-Mainstream dunsemal mit Bariton angefangen und darauf ein paar Jahre herumgewerkelt. Dann wollte ich die Kellerregion ein wenig verlassen und habe mir ein Tenor zugelegt. Ging völlig ohne Quietscher oder sonstiger Probleme.

    Dann kam der Drang nach einem Alt. "Da wirst Du Dich aber umsehen! Viel anspruchsvoller und schwerer als die tiefen Saxophone!" So oder ähnlich hatten einige "Saxophonexperten" gebeckmessert.

    Und? Pustekuchen! Auch Alt fiel mir relativ leicht. Die etwas anspruchsvollere Intonation fand ich nicht so wirklich schlimm.

    Kurzum: Ich brauche mir keine Gedanken machen, ob ich eines oder zwei der drei Baugrößen vernachlässige. Wenn ich z.B. ein paar Wochen nur Bariton blase, weil ich da in verschiedenen Formationen saisonal besonders gefragt bin, geht der Umstieg auf Alt und Tenor sehr schnell und ohne Quietscher oder Intonationsprobleme.:cool:
     
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  12. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Hab ich gemacht (also mit Tenor begonnen und nach kurzer Zeit Alt dazugenommen), ging gut. Auch meine Lehrer hatten nichts dagegen.
    Alt und Tenor geht, finde ich. Bariton und Sopran sind dann schon spezieller. Ich hatte nach ein paar Monaten Bari dazugenommen und eine Zeit lang alle drei abwechselnd gespielt. Nachdem ich aber Bari im Ensemble "brauche", habe ich Alt aufgegeben, weil ich merkte, dass das Bari mehr Aufmerksamkeit braucht.

    Zur Puste: Alt und Tenor finde ich beide nicht dramatisch - wenn man auf der jeweiligen Größe geübt ist. Ich habe auch am Tenor ggf. zuviel Luft übrig (und ich habe keine "Taucherlunge"). Nicht so am Bari...
     
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  13. Saxversuch

    Saxversuch Schaut öfter mal vorbei

    Da muss ich mal drauf achten. An der Fitness kann es eigentlich nicht liegen.
     
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  14. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Hast du Saxofon-Unterricht?
     
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  15. Saxversuch

    Saxversuch Schaut öfter mal vorbei

    Zur Zeit online. Im April will ich wieder einen Termin machen, um sich zu treffen.
     
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  16. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Genau, mal ganz bewusst spielen und beobachten, ob erstmal Luft raus muss.

    Ich habe mit Tenor angefangen und dachte: Luft (und Stütze).... habe ich doch, spiele ja Trompete und singe.
    Aber irgendwie ging mir (und geht mir immer noch) bei tieferen Tönen ruck-zuck die Luft aus. Aber es wird besser. Ich empfinde es auf dem Alt etwas einfacher, aber auch da kann ich die tiefen Töne Bb bis D nicht besonders lang halten.

    Ich habe mich ein paar Monate ausschliesslich auf das Tenor konzentriert und nachdem meine Finger mal so in etwa wussten, wo welcher Ton sitzt habe ich auch immer mal Sopran dazugenommen. Und eine Weile später kam ein Alt dazu.
    Aber ich konnte mich auf das reine erlernen des Instruments fokussieren und muss nicht auch noch Noten und Rhythmik lernen. Mein Lehrer fand es auch in Ordnung, dass ich munter durchwechsel.

    Mein wenig repräsentatives Fazit nach (hüstel...) 20 Monaten: Alt funktioniert immer, Tenor und Sopran wollen intensiv geübt werden.
     
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  17. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Wie lange spielst du bereits Trompete und singst du?

    Und spielst du Blasinstrumente oder singst du in Ensemble?

    Gesang ist eine gute Ausgangslage für die Blasinstrumente und auch bei Bedarf für die Improvisation.

    Für die meisten Frauen, die Saxofon erlernen, wird das Alt-Sax aufgrund der Größe und der Tonlage bevorzugt. Bei beginnenden Männern habe ich persönlich keine Tendenz erkennen können.

    Daher kann ich dein persönliches Fazit ganz gut nachvollziehen.

    Bei mir "funktioniert das Tenor immer", weil ich mit dem Instrument in den Jahren am intensivsten beschäftigt habe. In meiner BigBand kann ich ohne größere Vorbereitung auch das 2. Alt spielen. Die Vertretung des 1. Alt und des Bari bedeuten für mich intensivere Beschäftigung im Vorfeld, wenn es halbwegs ordentlich funktionieren soll.

    Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Trompeten hinsichtlich Ansatz regelmäßiger als die Saxofone geübt werden müssen.

    Dennoch wollen alle Saxofone intensiv geübt werden und haben ihre individuellen Schwierigkeiten. Eigentlich gilt dies auch für meine Klarinetten und den Bässen.

    Meine Ensemble und Projekte bestimmen hauptsächlich, welche Instrumente bei mir intensiver geübt werden.

    Um so mehr Instrumente du spielst, um so weniger bleibt Zeit für das einzelne Instrument.

    Von professionellen BigBand-SaxofonistenInnen weiß ich, dass sie ihre Zweitinstrumente (andere Saxofone, Flöten, Klarinetten ...) eher nach Bedarf üben. Ansonsten können sie das geforderte Level auf dem Erstinstrument vermutlich nicht erfüllen.

    Es sind eher die Liebhaber (Amateure), wozu ich mich auch zähle, die sich mit vielen Instrumenten "verzetteln".

    Weiterhin erlebe ich viele InstrumentallehrerInnen, die mehrere Blasinstrumente spielen, aber selber in Konzerten eher auf ein Hauptinstrument beschränken.

    Weiterhin viel Spaß mit der Musik.
     
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  18. Saxversuch

    Saxversuch Schaut öfter mal vorbei

    Ich kann die Töne einzeln gespielt, eigentlich recht lang halten, auch die Tiefen.
    Bei einem gespielten Stück sieht das anders aus. Gut möglich, dass ich ev. Atempausen nicht einhalte, oder die Luft nicht rausbringe. Muß ich beobachten.


    Beide Saxophone-Typen werde ich nicht spielen. Sollte es für ein Tenorsaxophon soweit sein und da kann auch noch ein bisschen Zeit vergehen, verkaufe ich mein Altsax. Das ergab sich nur, weil ich zu oft gelesen habe: „Man muss mit dem Altsaxophon beginnen“. (außerhalb des Forums)
    Es macht Spaß, aber ich freue mich auf‘s Tenor.
     
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  19. Saxversuch

    Saxversuch Schaut öfter mal vorbei

    Das Saxophon ist mein erstes „richtiges“ Blasinstrument. Ich habe mich vorher viel mit meinem Didgeridoo beschäftigt und ich glaube, selbst das hat mir beim Saxophon-Sart geholfen. Ist zwar ein völlig anderer Ansatz, aber Töne mit dem Mund, Rachen und Zunge zu formen waren mir dann schon irgendwie vertrauter.
     
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  20. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Ich singe im Chor, nicht solistisch. Aber wir machen durchaus Stimmbildungsübungen.
    Und sowohl Trompete, als auch Saxophon spiele ich in verschiedenen Ensembles/Orchestern.

    Trompete spiele ich seit ca. 10 Jahren, habe es aber nie wirklich gelernt. Mit dem Übergang aufs Gymnasium hatte ich mal Klarinette wirklich gelernt, aber nach der Schule mich in der Freizeit eher mit Sport beschäftigt.

    Da will ich hin, deshalb hat das Tenor grad vorrang. Sowie das Tenor-G2 und ich Freunde geworden sind, spiele ich auch mal wieder Sopran :D
    Das Alt "funktioniert" für mich gut genug, um einfach so in einem Musikschulensemble mitzuspielen.

    Das würde ich absolut bestätigen.
    Aber.... ich hatte nie wirklich Spass daran, Trompete zu üben. Für die zweite Stimme im Ensemble reicht mein minimaler Übeaufwand grad so, aber eine 90 Minuten Probe ist irgendwann rein ansatzmässig echt zäh. Manchmal mache ich beim Auto fahren Mundstückübungen, die sind schon sehr hilfreich.
    Mit dem Saxophon übe ich wirklich gern und anscheinend habe ich damit "mein" Instrument gefunden. Bin grad echt am Überlegen, die Trompete aufzugeben.

    Das mit dem Verzetteln mit vielen Instrumenten hatte mir vor ca. 45 Jahren bereits meine Oma gesagt....
     
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