Ton H hoher Widerstand beim Drücken

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Saxoryx, 17.Dezember.2025.

  1. Saxoryx

    Saxoryx Strebt nach Höherem

    Im Gegensatz zu allen anderen Tasten am Sax muss ich beim H - nicht das tiefe H, das eine Oktave höher - immer erst einen leichten Widerstand überwinden, um die Taste herunterzudrücken. Leider bin ich keine Schrauberin und bin deshalb etwas hilflos, obwohl da so viele Schrauben zum Einstellen sind. Kann man da an irgendeiner Schraube drehen, ohne gleich das ganze Sax auseinandernehmen zu müssen, um diesen Widerstand zu reduzieren, sodass die Taste genauso wie die anderen Tasten am Sax funktioniert?
     
  2. AltoBari

    AltoBari Ist fast schon zuhause hier

    Hab die Mechanik gerade an meinem Alt verglichen.
    Irgendeine Verschmutzung in der Mechanik oder ist das Sax mal irgendwo angestoßen (Sturzschaden, etc.).
    Vielleicht hat sich eine Schraube etwas rausgedreht, die Blockieren könnte...das vielleicht mal prüfen.
    Ggfs. fehlt auch nur ein Tröpfchen Öl.
    Ansonsten würde ich empfehlen, beim Saxdoc Deines Vertrauens nachzufragen.
     
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  3. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Wenn der Widerstand gleichmäßig zu hoch ist, kannst Du die Federspannung reduzieren (Zuständige Feder suchen, aushängen, vorsichtig entgegen der Wirkrichtung biegen, wieder einhängen, ausprobieren…).
    Wenn es um einen primär zu überwindenden Widerstand geht, stimmt etwas an der Mechanik nicht; vielleicht Achse verbogen, ausgeleiert, etc.
    Mit großem Glück hilft ein Tropfen Öl.
     
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  4. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Hast Du denn mal beobachtet, was so alles am Sax passiert, wenn Du die Klappe schließen willst?
     
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  5. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Wenn es vorher nicht war würde ich die Feder zunächst mal ausschließen.

    Du bist keine Schrauberin wie Du geschrieben hast.

    Dann würde ich den Saxdoc aufsuchen. Vielleicht ist es mit etwas Öl getan, kann aber auch sein dass eine Welle schwergängig ist. Durch verharztes Öl….
    Da gibt es noch einiges mehr.
    Zur Fehlerbehebung gehört eine saubere Fehlersuche vorab.
    Ansonsten ist das im trüben gefischt.

    Ist es eine Kleinigkeit kostet es beim Saxdoc nicht viel.
    Sollte es was größeres sein kommst Du eh nicht drum herum.

    Grüsse Gerrie
     
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  6. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Klar kannst Du an irgendeiner Schraube drehen. Aber das wird sehr wahrscheinlich das Problem nicht lösen :lol:
    SCNR.
     
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  7. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Kann es sein, dass die H-Klappe am sehr nahe liegenden Bis-Key entlang schrappt?
     
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  8. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Aber die Schraube :sorry2::duck:
     
  9. ppue

    ppue Mod Experte

    An den Schräubchen besser nichts verstellen. Die haben mit deinem Problem nichts zu tun.
     
  10. Moritz.M

    Moritz.M Ist fast schon zuhause hier

    Finger weg von den Schrauben, wenn man keinen Plan hat, welche Funktion diese haben.
    Ich erinnere mich ganz dunkel an einen Foristen, der an seinem neuen Selmer Reference erst einmal alle Schrauben festgezogen hat. Danach hat er sich gewundert, dass das Instrument unspielbar war, obwohl er doch erst einmal gründlich nachgearbeitet hatte, was Selmer versäumt hat.
     
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  11. AltoBari

    AltoBari Ist fast schon zuhause hier

    :banghead:
     
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  12. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    @Saxoryx lebt in Namibia!:cool:
     
  13. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Ja ja der Bernd ..
    Ein vielfaltig interessanter Mensch .

    Zun Thema : øl wäre auch meine Empfehlung.
    Eine Ferndiagnose ist schwierig.

    Ansonsten hilft nur ein mechanikus vor Ort
     
  14. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Danke für den Hinweis.

    Macht es nicht einfacher falls man aus Unkenntnis die Sache verschmimmbessert.

    Grüsse Gerrie
     
  15. AltoBari

    AltoBari Ist fast schon zuhause hier

    Hinsichtlich Öl.
    Welches verwendet Ihr...wie oft und welche Stellen beim Sax?
     
  16. ppue

    ppue Mod Experte

    Ich gebe einen Klecks Nähmaschinenöl auf eine feste Unterlage, tippe mit dem Uhrmacherschraubendreher einmal hinein und tupfe auf alle Stellen, an denen sich zwei bewegliche Metallteile nebeneinander befinden. Also an den Böckchen im Übergang zu den Achshülsen bzw. den Spitzschrauben, da, wo sich zwei Achshülsen begegnen und an den Röllchen für die kleinen Finger jeweils oben und unten.

    Das Ganze vielleicht einmal im Jahr.
     
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  17. Calymne

    Calymne Ist fast schon zuhause hier

    Der Mitarbeiter, der mir im Laden letztens den einen Kork wieder angeklebt hat meinte, dass man mit dem Öl bloß nicht auf die Polster kommen dürfte, weil es die kaputt macht.

    Ist da was dran?
    Leder verträgt doch eigentlich Fett/Öl? Mein Sattel wurde geseift und dann "balsamiert" - mit ner Mischung aus Fetten u Ölen... hm.
     
  18. ppue

    ppue Mod Experte

    Das würde ich auch vermeiden wollen. Ob das wirklich schädlich ist, lasse ich mal dahingestellt. Ich kenne Saxophonisten, die ihre Pads mit Vaseline einreiben.
     
  19. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Es ist ein Unterschied ob ich einen Ledersattel ( Brooks z.B. ) mit Pflanzlichem Öl behandel oder ob
    das gute Selmer Tuning Öl auf die Polster kleckert. Letzteres würde ich auch vermeiden wollen ....
     
  20. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Warum?
     
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