Kolibri Guitars

Dieses Thema im Forum "Bass" wurde erstellt von Frau Buescher, 7.Januar.2026 um 20:44 Uhr.

  1. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Da geht es schon los. J-Bass, P-Bass oder ganz etwas anderes? Da werden Glaubenskriege gekämpft ... aber letzten Endes kann man mit jedem Bass fast jede Stilistik bedienen, mal besser mal schlechter.

    Mag mit den Original-Gummischnüren so sein. Ich habe inzwischen die Galli-Strings Black Nylons drauf. Nix mit wabbelig!
    @Frau Buescher: Da kommt also auch noch das Thema 'Saiten' auf Dich zu. Du kannst durch die Saitenwahl den Klang und die Bespielbarkeit massiv beeinflussen. Noch bevor das Signal in den Amp und Speaker geht.

    So isses!
    Der einzig gute Ratschlag ist wahrscheinlich: Einfach machen!

    Auch wenn das schon verführerisch klingt:
    Das Ding ist eine 'Sonderform', die sicher gut für Spielen im Sitzen, auf der Couch gestaltet ist. Auf die Bühne würde ich mich damit nur trauen, wenn ich richtig gut wäre. :(

    Das ist doch schon mal ein guter Ansatz. Die Ibanez Bässe haben einen guten Ruf.
    Amp ist echt Geschmackssache. Generell färben die Verstärker und Lautsprecher den Klang vom Bass schon deutlich ein. 10 Zoll vs. 12" oder 15" - oder doch lieber 4x5"?
    Für den Kauf einer Bass-Combo hab ich damals einen Vormittag lang in Treppendorf alles ausprobiert, was ich in die Finger bekommen konnte. Für mich waren die Kriterien: 'Guter Sound' (was auch immer man darunter versteht), Lüfterfrei, kein Rauschen oder Brummen für zuhause, kein Hochtöner, ausreichend Headroom für die Band, leicht und transportabel!
    50W wäre mir etwas wenig - mit Bass kann es passieren, dass man schneller wie erwartet in einer Band landet.(wobei auch die Watt-Zahl wieder wenig über die erreichbare Lautstärke aussagt...)
     
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  2. Frau Buescher

    Frau Buescher Ist fast schon zuhause hier

    @Wanze und für welchen AMP hast du dich entschieden?
    Mit dem Bass auf die Bühne habe ich nicht vor, aber manchmal passieren Sachen , von denen hätte man nie geglaubt dass es passieren würde. So wie ich jetzt in einem Jazz Workshop mit meinem Sax gelandet bin.
     
  3. Frau Buescher

    Frau Buescher Ist fast schon zuhause hier

    @Wanze die Saiten die auf dem Bass sind heissen Earnie Ball 45-105
     
  4. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    'Mein' Amp wurde ein Gallien Krüger MB 150S-II. 12" Lautsprecher, knapp 12kg, kein Grundrauschen. 150 Watt an 4Ohm... der interne Lautsprecher hat aber 8Ohm. Man könnte also ein weiteres 8Ohm Cabinet parallel schalten. Hab ich aber bisher nie gebraucht. Kein Schnickschnack: interne Zerre ist für Bass (zumindestens in meiner Stilistik) überhaupt nicht notwendig. Was mir auch noch wichtig wäre: DI-Out. Damit kannst Du mit XLR-Kabel direkt in eine größere PA. Leider gibt es den MB-150 nicht mehr in neu.
    Und, wie gesagt, Amps sind Geschmackssache. Der GK war bei Kontrabass-Spielern fast schon der Standard, vielleicht gefällt er mir deswegen so gut, weil er einfach zur Bass-Ukulele passt - und der sitzt einfach sauber und klar im Mix. Jemand der härtere Gangarten bevorzugt, wird Dir sicher eher zu einem Ampeg raten. Also selbst ausprobieren, probehören (aber nicht am PC, weil die Lautsprecher natürlich auch den Klang verfälschen, gerade bei Bass.)
    Damals auf Platz 2 war ein Acus. Wie der Name sagt, Akustik-Verstärker, sehr lineare Charakteristik. Was mich daran gestört hat, war ein ganz leises Rauschen durch den Hochtöner. Das hört man nur im stillen Kämmerlein, auf der Bühne wäre das wirklich gar kein Problem.
    Wenn ich heute einen Bass-Combo kaufen müsste, würde ich mir auch die Phil Jones anschauen. Allerdings ein anderes Konzept: Statt eines großen Speakers (12" oder 15") haben die mehrere kleine, z.B. 4 Stück 5", Speaker verbaut. (Zum Glück muss ich nicht - der GK scheint doch recht robust zu sein.)

    Zur Band: Überraschenderweise stehe ich deutlich öfter mit dem Bass auf der Bühne, obwohl ich schon wesentlich länger Saxophon spiele. Bassisten sind gesucht. Im Gegensatz zu Saxophonisten, wo Du Dich z.B. bei Workshops in eine lange Schlange einreihen darfst.

    Ein Vorteil beim Long-Scale ist natürlich die wesentlich gößere Saitenauswahl. Auf meinem Long-Scale hatte ich schon Flatwound, Roundwound und Piccolo-Bass Saiten (also eine Oktave höher gestimmt, im Prinzip kannst Du damit Gitarre spielen). Die Auswahl bei Shortscale steigt langsam - dafür sind sie auch deutlich teurer als Long-Scale Saiten.
     
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  5. cwegy

    cwegy Ist fast schon zuhause hier

    Ein Wort noch zum Kolibri, den wirst du auf dem Gebrauchtmarkt nicht oder nur mit sehr viel Verlust wieder los.

    @Wanze ich habe die C4 von Phil Jones und sie reichte tatsächlich auch in der Band, bis ich auf 5- Saiter umgestiegen bin. Mit einer 12“ Eden dazu, war ich aber wieder voll im Rennen. Die C4 hatte ich einem Kontrabassisten abgekauft, er hatte davon immer 2 Stück auf der Bühne, hat dann aber auf ein Akku System gewechselt.
     
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  6. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    @Frau Buescher
    Beim E-Bass verwende ich unterhalb etwa des 10. Bundes einen Fingersatz, wie er beim Kontrabass üblich ist: den 3. Bund greife ich in der ersten Lage z. B. mit Finger 4 und 5 zusammen.
    Das funktioniert für mich bei Mensuren bis hinunter zu etwa 30" ganz gut. Bei den 25" des Kolibri oder einem Ukulele-Bass würde ich so nicht spielen. Der Kolibri ist übrigens von einem Höfner Violin Bass mit 30" Shortscale absolut weiter entfernt als letzterer vom Longscale-Standard mit 34".

    Wenn du hingegen wie wohl die meisten E-Bassisten den typischen Gitarren-Fingersatz - also ein Finger pro Bund - verwendest, ginge das natürlich auch mit einem Sub/Ultra-Shortscale wie dem Kolibri. Die Frage wäre aber auch, ob du, falls du weiter auch einen Longscale verwenden willst, zum Üben auf eine völlig andere Mensur wechseln möchtest. Gerade wenn ich fretless spiele, muss ich mich daran gewöhnen, wenn ich zwischen Bässen mit unterschiedlichen Mensuren wechsele und da ist es nur der Unterschied zwischen 32" und 34".
     
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