Anfänger und Fortschritt

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Rinna, 29.November.2014.

  1. Livia

    Livia Ist fast schon zuhause hier

    @Saxversuch Machst du denn auch Übungen ohne Noten? Falls nicht, solltest du das in dein Übeprogramm mit reinnehmen und dich dann nur auf die Technik konzentrieren. Lange Töne halten, Töne anstoßen, Tonverbindungen gebunden spielen.

    Und bei den Stücken vielleicht leichtere nehmen, bei denen du dich auch auf den Klang konzentrieren kannst. Am besten so einfache und kurze Stücke, dass du sie jeweils nur eine Woche lang üben musst bis sie sitzen.
    Mit welcher Schule (Notenheft) arbeitest du?
     
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  2. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    Mit „Die Jazzmethode“ für Saxophon von John O‘Neill.
    Ja, ich mache auch Technikübungen, zB lange Töne, Sprünge in der Tonhöhe und zwischen den Oktaven, Oktave-wechseln und die Übungen, die im Heft stehen.
    Ich übe im Moment an „Fly me to the moon“ und die Nummer 25 im Heft. (Falls jemanden dieses Heft hat). Grüße. Jue
     
  3. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Also O'neill ist schon steil in der Lernkurve..
    Ich persönlich finde es nicht optimal für mich.
     
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  4. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    ….hat mir mein Sax-Lehrer empfohlen und darauf basiert unser Unterricht und Absprachen.
     
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  5. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Was hat er denn sonst dir als Auswahl angeboten ?
    Aber wenn du damit klar kommst ist das ja gut.
     
  6. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich hätte nichts auswählen können, mit null Ahnung.:)
     
  7. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Der O'Neill ist super eingespielt - vor allem im Vergleich mit Juchem.
    Nicht jeder Lehrer hat die technischen Fähigkeiten, die Play-Alongs vom Sax zu befreien - es ist eh kanalgetrennt, aber ich fände 2 Versionen besser.
    Die Sonderprüfung kommt dann mit dem Bird Waltz, wenn man von einem stark modulierenden Song in C-Dur in das gleiche Lied in H-Dur gestoßen wird (und dann draufkommt, dass es mit 5# eigentlich einfacher ist.

    Ich verwende - hab das eh schon oft erwähnt - den O'Neill für Leute, die schon etwas musikalische Vorbildung haben (z.B. für Querflöten oder Klarinettens, die auch Saxophon spielen können wollen).

    Prinzipiell sind auch die Song hinten sehr schön - und haben auch schon etwas Niveau.
    Also - wenn der O'Neill zu hart ist, bist Du zu weich (oder wie ging die Werbung) :)
     
  8. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    naja das war dameals mein Problem nicht nur vom Tuten keine Ahnung sondern auch nie Musikunterricht gehabt. Und mit 50 dann mal angefangen.
    aber das hat irgendwie alles nicht funktiniert , zumal ich auch ausserhalb des Unetrrichts wenig Zeit und Musse gefunden habe zu üben.
    Aber gut eben mache ich ein neuen Anlauf.
     
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  9. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    @Saxversuch
    Ach, die Sache mit dem Ziel:
    -Stücke spielen können wollen- nach zwei Monaten.

    Ich kann den Wunsch verstehen, erinnere mich gut.

    Würde nur anmerken wollen:
    Es gibt in den ersten Wochen nichts besseres als Tonleiterübungen.

    Erst in grader Reihenfolge Ton -1- bis -8-
    Hoch und runter.

    Später in "gebrochenen" Übungen wie -1- 3 - 2 - 4 - 3 - 5 - 4 - 6 - 5 - 7 - 6 - 8
    Hoch und runter.

    Der Vorteil zur Liedmelodie:
    Du musst dich nicht um Vorgaben aus der Komposition kümmern.

    Kannst dich zu 100% auf Klang, Intonation, Fingersatz usw. kümmern.
    Und dich auf dein Ohr konzentrieren

    So stellen sich schneller Erfolge und Zufriedenheit ein.

    Auswendigspielen geht so auch flotter.
    Du hörst ja relativ schnell jeden falschen Ton.

    BTW:
    Jede Liedmelodie besteht im Endeffekt auch -nur- aus zusammengesetzten
    Teilen einer oder mehrerer Tonleiter.

    Zwar raffinierter in Timing und Tonreihenfolge als in TL-Übungen.
    Aber die TL bleiben die Basis.

    VG
     
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  10. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    E
    Es gibt keinen vernünftigen Grund, nicht sofort Melodien/Lieder zu spielen, sobald man die ersten Töne greifen kann. Denke nur an den Blödflockenunterricht mit Kindern: mit c und a gibt's das erste Lied, nach und nach kommen weitere einzelne Töne dazu und jedesmal ein neues Lied. Gesetzt die Tatsache, dass ein Saxophon prinzipiell wie eine Blechblockflote funktioniert, lässt sich das Lernprinzip nahtlos übertragen. Wie das klingt, ist eine andere Frage, die aber im Stadium rudimentärer Greiferei nebensächlich ist, bzw mit Longtones separat angegangen werden kann.
     
  11. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich habe mir das Stück oft angehört und höre es auch vor dem Üben an. Spielen und üben, mache ich allerdings noch ohne den Play-Along. Da komm ich noch nicht mit. Ab und zu versuche ich es, aber beim ersten „Hänger“ ist die Band weg und ich komme dann erst so ein paar Takte später wieder rein.
     
  12. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Versuch doch mal herauszufinden, ob es Dich immer an der gleichen Stelle rausschmeisst. Diese Stelle kannst Du dann intensiv (ohne Playalong) üben. Wenn Du die Stelle sicher beherrscht, wieder das Playalong dazu und dann klappt es sicher bald auch.
     
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  13. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    Und es ist hilfreich, das mit einem Metronom zu üben, geht dann ja ggf. auch langsamer.
     
  14. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ja, mit Metronom üben, daß habe ich vernachlässigt.
     
  15. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    Dieser einleitende Satz von @Saxversuch wäre für mich Grund genug zu sagen:
    "Dann stell' die kleinen Liedchen doch erstmal hinten an"

    Die rennen dir ja nicht weg. :D

    Wenn die Tonleiter erstmal sitzt, kommt "Alle meine Entchen" von ganz allein.

    Und zu "Summertime" ist's von da aus auch nicht mehr weit.

    Ich merk' es an mir selbst.

    Wenn bei einer Melodie, die ich lange Zeit nicht gespielt habe (auswendig gespielt)
    ein paar Töne im Kopf weg sind,

    dann hilft mir ein kurzes "dudeln / suchen" in der jeweiligen Tonleiter,
    und die verloren Tönen stellen sich wieder ein.

    VG
     
  16. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    Meinst du die Tonleiter von c1 zu c2, oder die chromatische Tonleiter?
     
  17. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Dann versuche es zumindstens in Teilen auswendig zu lernen und sing den Rhythmus ohne Saxophon mit dem Play-Along mit.
    Greif die Töne mit dem Saxophonisten mit.
    Du kannst Dir auch das Saxophon ohne Rhythmusgruppe anhören ( ist auf dem rechten Kanal).
    (Hat Dir sicher Dein Lehrer auch schon gesagt :))
    Romancing ist nicht so schwer :)
     
  18. Saxversuch

    Saxversuch Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ja, ich bleibe dran.
    Danke!
     
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  19. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    Die chromatische TL ist, zitiert nach dem Jazzlehrer Jamey Aebersold
    unser "musikalisches Alphabet"

    Damit machst du nichts verkehrt.

    Ansonsten nimmst du erstmal die TL, die dir am sympathischsten ist.

    Oder die, sich aus deinem zu lernenden Lied ergibt.

    Lehrer Jimmy hat mich seinerzeit als erstes mit der G-Dur "gequält".
    Immer wieder in neuen Varianten.

    Später kam die C-Dur dazu, mittlere Lage.
    Entsprechend meines Könnens.

    Meister Jimmy ist dazu eingestiegen mit ein paar Tönen aus der A-moll.

    So hat's Spaß gemacht.
    Nebenbei wies er drauf hin, das in a-moll und C-Dur
    das gleiche Tonmaterial zum Einsatz kommt.

    Das war dann der Theorieteil, praktisch vermittelt.
    Stichwort: parallele Tonarten.

    VG
     
  20. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Hi, hast Du nie versucht, das Stück gleich mit dem Playalong einzuüben? Es ist etwas mühselig, weil Du jeden Takt mehrfach abspielen musst. Ich spiele die Playalongs vom Spotify ab, wenn Du aber einen Player mit einer Loopfunktion hast, wie bei Tomplay, wächst das Spaßfaktor).
    Es ist zum Anbeginn wie gesagt etwas mühselig: man will ja immer schnell Leistung). Aber der Vorteil bei mir ist eindeutig: Insgesamt kürzere Zeit biz zum fehlerfreien Spielen, Stücke sitzen verwachsen mit dem Playalong, wesentlich weniger Chancen rauszufliegen, aber auch wenn - man kommt schneller rein.
    Ich kenne dieses Gefühl, ein trocken eingeübtes Stück in den Playalong hineinzuquetschen. Ich mag es nicht.
    Probier es mal so, vielleicht wird es auch bei Dir was fruchten.
    Ansonsten wenn Du nacht acht Wochen am "Fly me to the Moon" und "Romancing" mit tiefem C und der Hälfte der mittleren Oktave arbeitest, bist Du ein musikalisches Genie, ich kann da nicht mithalten:). Bleib nur dran, viel Erfolg.

    Liebe Grüße, Alex
     
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