Aufnahmen von KI bewerten lassen

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Muppfel, 21.Februar.2026 um 12:43 Uhr.

  1. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Zuletzt bearbeitet: 23.Februar.2026 um 11:24 Uhr
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  2. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Du hast Dich doch freiwillig als Markierer geopfert. Danke!
     
    Nemo und Rick gefällt das.
  3. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    @Muppfel
    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen. Auf dem Level auf dem Du Dich noch befindest ist es völlig müßig, sich über klangliche Eigenschaften des Mundstückes Gedanken zu machen.

    Ich schließe mich der Empfehlung von @Analysis Paralysis daher an. Spiele auf dem mpc, auf dem Du Dich am wohlsten fühlst und lerne, die Technik des Saxophonspielens und das Musikmachen.

    In einer gewissen Zeit dann stellt sich die Frage des Mundstückes dann neu und gänzlich anders.

    Gruß,
    Otfried
     
  4. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Interessant ist die Replizierbarkeit der Outputs. Ich habe @Guido1980 s Prompt nur geringfügig modifiziert. Mein ChatGPT 5.2 differenziert trotzdem ungefragt zwischen "eher einfache Kontrolle" und "mehr Power". Vermutlich, weil es meine Präferenzen schon etwas mehr kennt und sich gemerkt hat...

    Frage: "Auf welchen Alt- bzw. Tenor-Saxophon-Mundstücken kann man am besten Tuten und Blasen?"

    Antwort:

    „Tuten und Blasen“ – also leichte Ansprache, stabile Intonation und viel Sound mit wenig Widerstand – hängt weniger vom Markennamen ab als von Bahnöffnung, Kammerform und deinem Setup (Blatt + Blasstil). Trotzdem gibt es Modelle, die dafür bekannt sind, sehr „dankbar“ zu spielen.

    Ich teile es mal nach Alt und Tenor auf:

    Alt-Saxophon
    ✅ Sehr leicht spielbar (ideal für saubere Ansprache & Kontrolle)
    Yamaha 4C / 5C

    • Extrem gutmütig

    • Sehr leichte Ansprache

    • Ideal für Anfänger oder wenn man „einfach spielen“ will

    • Klang eher neutral/klassisch
    Selmer S80 (C oder C*)**

    • Zentrierter, kontrollierter Ton

    • Sehr stabile Intonation

    • Wenig Zickigkeit

    • Eher klassisch orientiert
    Leicht, aber mit mehr „Power“ (Jazz/Pop)
    Meyer 5M / 6M

    • Klassiker für Alt

    • Sehr ausgewogene Mischung aus Widerstand & Offenheit

    • Reagiert gut auf Dynamik

    • Viele empfinden es als „natürlich“ zu spielen
    Vandoren V16 (A5 / A6)

    • Offener, moderner Sound

    • Trotzdem relativ unkompliziert

    • Gute Projektion
    Tenor-Saxophon
    ✅ Sehr leicht kontrollierbar
    Yamaha 4C / 5C

    • Auch hier: sehr unkompliziert

    • Gute Ansprache über alle Register
    Selmer S80 C*

    • Klassik-Standard

    • Sehr stabile Intonation

    • Wenig Widerstand
    Easy-Blowing mit fetterem Sound
    Otto Link Tone Edge (6 oder 7)**

    • Warm, flexibel

    • Bei moderater Bahnöffnung gut kontrollierbar

    • Klassiker für Jazz
    Vandoren V16 T6 / T7

    • Etwas direkter

    • Gute Ansprache

    • Viel Sound ohne zu viel Druck
    D’Addario Select Jazz

    • Sehr konsistente Qualität

    • Gute Balance aus Widerstand & Offenheit
    Wichtiger als die Marke:
    Wenn du wirklich „am besten tuten und blasen“ willst, achte auf:

    1️⃣ Bahnöffnung
    Je größer die Öffnung, desto:

    • mehr Luft braucht man

    • flexibler der Ton

    • schwieriger die Kontrolle
    Für entspanntes Spielen:

    • Alt: 5–6

    • Tenor: 6–7
    2️⃣ Blätter
    Oft ist nicht das Mundstück das Problem, sondern:

    • zu harte Blätter

    • schlechte Blattqualität
    Für easy Playing:

    • Lieber etwas weicher (z. B. 2.0–2.5)

    • Marken: Vandoren (Traditional oder V16), D’Addario Reserve/Select
    Kurz gesagt
    Wenn du einfach entspannt loslegen willst:

    • Alt: Meyer 5M oder Yamaha 5C

    • Tenor: Otto Link 6* oder Yamaha 5C
    Wenn du willst, sag mir:

    • Alt oder Tenor?

    • Anfänger oder fortgeschritten?

    • Jazz, Funk, Klassik?
    Dann gebe ich dir eine gezielte Empfehlung.
     
  5. Werner

    Werner Strebt nach Höherem

    Dann braucht es nur noch den automatischen Zuhörer, dann ist das System komplett, der Kreislauf geschlossen, und man kann sich endlich mal anderen Dingen widmen.
    :)
     
  6. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Och Leute, manchmal könnt ihr einem echt das erstellen von Beiträgen vermiesen.....

    Da hat eine mässig fortgeschrittene Anfängerin Lust auf ein neues Mundstück, warum nicht?
    Dann erstellt sie einen Beitrag und erklärt ihr Vorgehen mit der KI als Spielerei und fragt nur nach, ob das vielleicht auch schonmal jemand gemacht hat und welche Erfahrung damit gemacht wurde.
    Dann wird sie gebeten ihre (von der KI beurteilten Aufnahmen) hier einzustellen, was sie (widerwillig) tut.
    sie schreibt dazu:
    Und jetzt wird sie deutlich auf ihre spielerischen Qualitäten hingewiesen und dass in diesem Stadium jedes anfängertaugliche Mundstück ausreichend sei. Natürlich habt ihr Recht, aber das weiss sie doch selber.
     
    Katzenmusiker, SaxPistol und DietmarB gefällt das.
  7. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    @khayman
    Nicht ganz; sie hat sich ja ein Mundstück gegönnt, mit dem sie noch mehr Freude hat am Saxophon als mit dem 4c.

    Das ist doch Super!

    Alles weitere ergibt sich, weder die KI noch sonst jemand kann m.E. irgendwas Vernünftiges über den Klangunterschied der verschiedenen Mundstücke sagen.

    Gruß,
    Otfried
     
    khayman, cwegy und Rick gefällt das.
  8. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ja, es ist Spielerei und Zeitverschwendung.
    Mehr wollte ich nicht sagen, falls Du mich angesprochen hast.
    Es ist eh mit allen 3 MPCs für jemand der angefangen hat schwer in Ordnung. Aber die Unterschiede in den Aufnahmen sind für mich (und ich hab mir alle 3 angehört) vernachlässigbar.
    Das was ich höre habe ich geschrieben. Die KI bringt in dem Fall aber auch schon gar nichts.
    Und es hat auch Sinn, dass ein(e) AnfängerIn mit einem funktionierenden einfachen MPC spielt.
    Das hat auch nichts mit Party crashen zu tun.
     
  9. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Das ist doch ein Punkt.
    Sie hat sich ein Mundstück ausgesucht, mit dem sie für sich besser klingt und spielt. Super, ein zusätzlicher Motivator mehr zu üben/zu spielen und schneller besser zu werden.
    Jetzt hat sie sich das neue mpc anhand persönlicher Kriterien ausgesucht, und hat sich ihre Eindrücke noch mal bestätigen lassen, hier versuchsweise durch eine KI. Super, gerade wenn man keine fachkundige Person hat, die das übernimmt.
    Ich finde beides sind gute Entscheidungen.
     
  10. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Auf die Diskussion pro und gegen KI werde ich nicht eingehen, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich empfande es wie gesagt als witzig, und dachte es möchte vielleicht noch jemand anders ausprobieren. Wenn nicht ist das auch ok. Und ja ich brauche definitiv kein neues Mundstück und trotzdem habe ich mir das gegönnt und erfreue mich sehr daran.

    Aber jetzt zur Auflösung :topic:

    Die Kurzfassung:
    A: Meyer M5M
    B: Genau das selbe Meyer M5M
    C: Otto Link Tone Edge 5*

    Die auführliche Version:
    Als erstes habe ich Aufnahme C mit dem Link gespielt. Entgegen allen Empfehlungen starte ich meine Übesessions meist mit einem Stück das ich zumindest einigermaßen kann. In dem Fall also den Pink Panther, es waren also die ersten Sax-Töne des Tages, ohne aufwärmen o.ä. Anschließend habe ich normal geübt und kurz noch ein für mich zu starkes Blatt ausprobiert und anschließend auf das Meyer gewechselt und Aufnahme B erstellt. Mein Ansatz war zu dem Zeitpunkt ziemlich durch. Dementsprechend unzufrieden war ich mit jedem einzelnen Ton und war eigentlich nur darauf konzentriert überhaupt Töne rauszubekommen. Da das nicht wirklich zielführend war habe ich abgebrochen, Pause gemacht und 1h später Aufnahme A gespielt.

    Übrigens bewertete ich die Unterschiede vom Sound in der Testphase täglich völlig unterschiedlich. Es gab Tage da war der Unterschied enorm und Tage da war der Unterschied nur minimal. Und ja, das liegt bestimmt an mein Anfängerstadium. In Aufnahmen war der Unterschied nochmal geringer, als den, den ich subjektiv beim Spielen erfunden hatte. Das mag auch an meinen Laienhaften Handy-Aufnahmen liegen. Die besagten Aufnahmen kamen an einem Tag zustande an denen beide Mundstücke sehr ähnlich klangen.

    Vielen Dank für die Tipps, welches Mundstück ich nehmen sollte oder ob überhaupt eins. Aber das war nicht meine Intention. Letzten Endes habe ich beide behalten, spiele aber bis auf weiteres nur noch das Link um mich an ein festes Equipment zu gewöhnen. Die Soundaufnahmen habe ich nur auf Bitte eingestellt, damit ihr einschätzen könnt, ob ihr die KI Antwort passend oder unpassend findet. Ich für mich fand sie passend, die KI hat zumindest rausgehört das ich mich bei der B-Aufnahme absolut schwer getan hat und das A mehr Power hat, obwohl der Unterschied an dem Tag wie gesagt nicht sehr groß war.

    Kleine Randnotiz zum Schluss: Ich habe einen Lehrer und den möchte ich auf keinen Fall durch KI ersetzen lassen.
     
  11. Tom.66

    Tom.66 Ist fast schon zuhause hier

    Moin moin,
    Ich hab den Fred mit Interesse gelesen. Ich muss @khayman schon Recht geben. Es ging darum ob jemand schon mal KI in diesem Kontext genutzt hat, nicht darum, welches Mundstück hier empfohlen würde.
    Ob ein neues MPC „Sinn“ macht oder nicht, liegt alleine in ihrem Empfinden.
    Wie bekannt, helfe ich beim auflösen einer Sammlung und habe da eine interessante Erfahrung gemacht:
    Es waren drei Anfänger:innen bei mir, die sich ein echtes vintage Instrument gegönnt haben, weil alle drei schon beim ersten Ton ein zufriedenes Gesicht hatten, weil sich, trotz gleichem Mundstück, ein ganz anderer Ton zu hören war. Schulinstrumente waren YAS 280 oder vergleichbare Jupiter.
    Alle sagten, dass sich der Ton für sie selbst viel besser anhört und sie jetzt auch Lust hätten zu üben. Das hat @JES den Punkt getroffen: Es muss einem selbst gefallen. Und dass man hin und wieder einen motivationsbeschleuniger braucht weiß hier doch jeder, oder warum führen wir hier Diskussionen über Blätter, Mundstücke, Hersteller, Bauzeiten und Setups? ;)
     
  12. SaxPistol

    SaxPistol Strebt nach Höherem

    Du meinst, "den schönen Dingen des Lebens"?
    Also Saxophon spielen? :rolleyes:
     
  13. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Servus,

    Gerechtigkeitshalber: es ging hier spätestens seit meinem Vorschlag, die Aufnahmen zu posten, mitunter darum,
    ob die Empfehlungen der KI mit denen der Musiker und Lehrer übereinstimmen. Dies wurde von der Fragestellerin
    angenommen. Und das mit dem Empfinden: das Empfinden eines Anfängers besteht aus dem Wunsch, gewisse
    Vorstellung zu erfüllen und der Vermutung des Weges dahin. Nicht viel also.

    Der aktive Teil des Forums besteht aus lang spielenden Amateuren einerseits und Berufsmusikern und Lehrer andererseits. Ich finde es vollkommen ok, dass die ersten zu der Entscheidung beglückwünschen, und die zweiten - Zweifel äußern.
    Ein Lehrer, der sein kritisches Empfinden nicht äußert und vor Gefahren nicht warnt, macht es sich zu gemütlich, finde ich.

    Ich persönlich bin nach drei Jahren größere Öffnung große Kammer zu der kleinen Öffnung zurückgekehrt. Weil es eine zu frühe Entscheidung war, wie ich jetzt sehe. Aber damals... Ich war mir so zuversichtlich im Recht zu sein, so selbstsicher. Hätte damals jemand geschafft,
    es mir auszureden, wäre ich heute demjenigen unendlich dankbar.

    Soviel dazu.

    Freundliche Grüße, Alex.
     
    Rick, Matthias Wendt und Spätberufener gefällt das.
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