Mindestlohn für Musiklehrer

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von ppue, 25.Februar.2026 um 19:04 Uhr.

  1. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

  2. mcschmitz

    mcschmitz Strebt nach Höherem

    Je nach Branche, sind Schulungen eine Lizenz zum Geld drucken: Ich habe nächsten Monat eine Schulung für ein Zertifikat, dass ich im Job benötige. Die ist alle 3 Jahre zwingend erforderlich, kostet zw. 250,- und 450,-€ (je nach Anbieter) und dauert 6-8h.
    Bei 15 Teilnehmern kommt für den Anbieter (vermutlich aber nicht für den Dozenten) ein erkleckliches Sümmchen zusammen. Und das regelmäßig, weil die Auffrischung des Zertifikats gesetzlich vorgeschrieben ist.

    Von derartigen Stundensätzen können Musiker, Musiklehrer und Handwerker nur träumen :-(
     
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  3. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich finde es schwierig ähnliche Berufsgruppen zu finden für einen Vergleich. Mir fehlt auch das Wissen, was ev an Kosten aus der honorartätigkeit entstehen.
    Nehme ich das Jahresgehalt eines oberstudienrates kann das bis 75k€ im jahr betragen für eine vollzeitstelle. Ist er Beamter hat er weniger Abzüge für Sozialversicherung wie sein Kollege im Angestelltenverhältnis.
    Über den Daumen kostet den AG sein Anteil noch mal ca 25%, sagen wir 30, rechnet sich einfacher. Heißt, der Lehrer kosten 100k€ im Jahr.
    Bei uns war so eine Hausnummer, ein Angestellter liefert im Jahr 1600 Arbeitsstunden. Alles darüber sind Urlaub, krankentage, Schulungen und andere "unproduktive" Bezahlzeiten. Mit diesen Werten komme ich auf 62,5€/h brutto. Nun ist das ein Topverdiener (für Lehrer) und konservativ gerechnet. Was ein Freiberufler ev noch on top für kosten hat, was er ev davon steuerlich teilweise gegenrechnen kann, welche Freibeträge er hat etc... weiß ich nicht. Ich kann dir nur sagen, dass ich an meiner musikschule für 2Stunden Saxophon und 4mal 20 minuten trompete im monat etwa 220€ bezahle. Das wären etwa 66€/h. Was auch nicht passt, weil ja die Ferien anders sind. Rechne ich dafür mal 20% drauf, dann kommt man in die Region. Was der Lehrer davon dann bekommt, k.A. So, wie ich den Laden D kenne, Mindestlohn.
     
  4. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Vieles stimmt, einiges wird verallgemeinert.

    Nicht alle Lehrer werden über die Sommerferien entlassen.
    Weder an den Schulen die meine Kinder besucht haben, noch an den beiden Musikschulen die ich mir gegönnt habe.

    Beide Musikschulen bieten monatliche Beiträge, als auch Einzelstunden (10er Block ).

    Die meisten wollen monatlich zahlen weil sie die Ausgaben verteilt haben möchten.

    Wenn ein Lehrer ein vergleichbares Gehalt mit einem Angestellten bezahlt haben möchte das etwa bei 4.000€ Brutto liegt kommt man schnell auf 50€ + X.

    Raum mit Toilette, Reinigung sag ich mal

    1.000 €. Raum

    6.400 €. Brutto + AG Anteil Krank, Urlaub,
    Weihnachtsgeld , Urlaubsgeld
    Faktor 1,6

    7.400 € bei 140 h Ca. 52 € /h


    Das sind Zahlen mit denen man in vielen Bereichen kalkulieren muss. Das Geld haben und wollen viele Menschen am Monatsende auf dem Konto haben. Wenn man es für andere Branchen ausgeben soll wird es zäh.

    Oder habe ich einen Denkfehler?

    Werkstatt für E Auto >200€/h je nach Hersteller
    >300€/h.

    Grüße Gerrie
     
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  5. Livia

    Livia Ist fast schon zuhause hier

    Was hier gerade von einigen vergessen wird: Der Berechnung des Honorarsatzes liegt nicht der Gedanke zu Grunde, dass der Lehrer 40 Zeitstunden pro Woche unterrichtet. Zu einer Unterrichtsstunde kommt unsichtbare (d. h. nicht extra vergütete) Arbeitszeit dazu: Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsnachbearbeitung, Terminvereinbarungen und andere Kommunikation, Schüleraquise, Literaturrecherche, Organisation und Durchführung von Schülervorspielen, eigenes Üben, ggf. Arrangieren, ggf. Üben von Klavierbegleitungen. Das ist in den berechneten Sätzen mitgedacht.
    Durch das Honorar müssen außerdem folgende Kosten gedeckt werden: Instrumentenwartung, Blätter, Noten, Literatur, Bürokosten, Buchhaltung, ggf. Fahrtkosten, ggf. Raummiete inkl. Nebenkosten, usw.
    Es gibt da mittlerweile viele Modelle, mehrere in jedem Bundesland, die auch die Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Gemein haben sie alle, dass fast niemand die berechneten Mindest(!)-Honorare nehmen kann, weil das keine Kollegen mitmachen und auch - das muss ich zugeben - sie weit über dem liegen, was Standard ist, was es nicht einfacher macht.
    Und damit das nicht durcheinander geht: Es geht hier um Honorare für freiberufliche Instrumentallehrer, die ihr Instrument studiert haben. Dass es Lehrer gibt, die keine Ausbildung haben, macht es nicht leichter. Einerseits sollten diejenigen, die ausgebildet sind, mehr verdienen können, andererseits ist es schlecht, wenn Preise kaputt gemacht werden, wenn unausgebildete Lehrkräfte weniger verlangen.
     
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  6. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    @Livia

    Da sind dann die 140 h in meiner Rechnung vermutlich noch zu hoch.

    Grüsse Gerrie
     
  7. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Das ist ein allgemeines Problem in nicht regulierten Berufen.

    Fotograf war mal ein Lehrberuf mit Meister mit Physik, Chemie, Gestaltung usw. Heute kannst du 3-4 Semester Fotodesign studieren (Bachelor of Arts!), wenn Papa genug Geld raustut oder mit der geleasten CaNiSo einfach losknipsen und großspurig „Photographie“ auf deine Visitenkarte drucken lassen. Das Ergebnis ist unmittelbar sichtbar, im Gegensatz zum Instrumentalunterweiser.

    Oder nimm Unternehmensberater, die sich aus zwei Gründen einen schlechten Ruf erarbeitet haben: Entweder es sind abgebrochene Verkäuferlehrlinge mit Geltungsdrang ohne Ahnung oder Leute mit einschlägigem Studium und Ausbildung bei einem renommierten Beratungshaus, die wissen was sie tun und das auch deutlich (d.h. nicht immer feinfühlig) kundtun. Branchenjargon: „Brain on a stick“
     
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  8. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    50km nordöstlich, knapp raus aus dem Schwarzwald.... Herrenberg-Urteil :)
     
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  9. Polysax

    Polysax Schaut öfter mal vorbei

    Haha , ich bin Fotograf , hab aber natürlich auch keine Lehre gemacht ...

    Nach einer Lehre kann man vielleicht Chemie anrühren und eine Passbildkamera bedienen , hat aber nichts über Gestaltung mitbekommen.
    Ich habe nach 10 Semstern meinen Meisterschüler in Freier Kunst gemacht , gefühlt 2 Jahre am Stück in Dunkelkammern gestanden , kenne alle Kamerasysteme,
    nebenbei Fortbildungen zu Bildbearbeitung und jahrezehntelange Berufserfahrung.
    Und schreibe mir in der Tat Fotografie auf die Visitenkarte.
    Und im Gegensatz zu dem Fotogesellen habe ich aber auch Aufträge von Magazinen, Designern und Museen.

    Will sagen : in manchen Berufen zählt nicht die Ausbildung, sondern persönliche Begabung und Engagement.

    Stell Dir vor, Du hättest die Chance bei einem der großen Jazzsaxophonisten aus den 40/50er Jahren unterrichtet zu werden.
    Manche konnten nicht mal Noten lesen ... Musikalität nicht das ist, was man sich in langem Studium drauftun kann , wenn man es nicht genetisch mitbringt.
    So habe ich lieber Unterricht bei einem begnadeten Autodidakten , als bei einer vertrockneten Klavierlehrerin, die eifrig ihre Etüden gelernt hat
    ( so eine hatte ich nämlich als Kind 5 Jahre lang ...)
     
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  10. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Ja, knapp daneben. War zu spät zur Korrektur, als es mir bewusst wurde.
     
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  11. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    Es täte einigen mal gut hier, ein Jahr selbständig zu arbeiten.
    Was geht ein:
    Umsatzsteuer
    Einkommenssteuer
    Krankenkasse
    Sozialversicherung
    Medienkonzern (Telefon, Strom, Internet, …)
    Computer, Handy, Drucker etc.
    Instrumente, Zubehör, Noten, Lizensen
    Proberaum inkl. Fahrtkosten dorthin
    Werbung, Marketing
    Bürokram, Rechnungsschreibung
    Steuerberater


    Außerdem bereitet sich der Lehrer auf die jeweilige Stunde vor.

    Ich finde es schon spooky, wenn hier jemand großmütig den Stundensatz auf 40 Stunden hochrechnet. Das ist absolut weltfremd.
     
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  12. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    je nach Branche)
    +Weiterbildung
    +Berufverband
    +Angebotsetstellung / Teilnahme an Ausschreibung / Wettbewrben

    Manche Selbständige unterschätzten den Anteil nicht umsatzerzeugender Arbeitsstunden anfangs gewaltig.
     
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  13. MathieuR

    MathieuR Kann einfach nicht wegbleiben


    Alles richtig, aber jeder, egal ob selbstständig oder angestellt, hat sein Päckchen zu tragen. Alles hat Vor- und Nachteile und jeder sucht sich (weitestgehend) das aus, was er macht und entscheidet sich somit bewusst für die entsprechenden Vor- und Nachteile.
     
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  14. Rick

    Rick Experte

    Natürlich gibt es unproblematische Schüler, trotzdem muss man sich auf jeden individuell einstellen. Spätestens in der Pubertät werden Jugendliche "schwierig", man benötigt viel Energie, sie zu motivieren. Außerdem kann jederzeit ein Problem auftreten, das man noch gar nicht kennt, dann muss man Detektivarbeit leisten.
    So oder so ist Unterricht weit von Routine entfernt, auch und gerade bei Anfängern gilt es, sich auf jeden extra einzustellen.
    Deshalb ist eine 40-Stunden-Woche unrealistisch - die fleißigsten Lehrer, die ich kenne, bewältigen 30 Stunden und sind hinterher absolut fertig.
    Das schafft man als junger Mensch gerade so.

    Und auf die Schülerzahl muss man auch erstmal kommen, denn das Saxofon ist längst kein Modeinstrument mehr; auch ist die Menge der Abbrecher groß, weil es nun mal mit Übung, sprich Arbeit, verbunden ist.

    Zu den durchbezahlten Ferien habe ich schon öfter darauf hingewiesen, dass sich der Betrag aus der Anzahl des geleisteten Unterrichts minus Ferien zusammen setzt. Wenn ein Schüler nur unregelmäßig Zeit hat, fährt man mit der Zehnerkarte besser, bei der nur der tatsächlich wahrgenommene Unterricht abgerechnet wird.
    Die sind relativ teuer, weil im Gegensatz zur monatlichen Zahlung die Ferien und sonstigen Ausfälle natürlich herausgerechnet sind.

    Zur Ausbildung der Lehrer kann ich nur sagen, dass nichts die langjährige Praxis ersetzt, schon gar kein Studium, das sich nur sehr wenig mit den
    Herausforderungen des Unterrichts befasst, wenn überhaupt.
    Flexibilität, Empathie und Motivation kann man nicht lernen. :cool:
     
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  15. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Du hast aber schon verstanden, worauf sich mein Text bezog und wie er dahingehend einzuordnen ist, oder?
     
  16. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Es ist ein sehr schwieriges Thema. Einerseits gönne ich jedem Menschen auf diesem Planeten, mehr zu verdienen. Bis auf die Bösen).
    Andererseits: die Schlechten verdienen plötzlich soviel wie die Guten. Die Guten wollen noch mehr, weil sie die Guten sind. Es wird mehr Schüler geben, die von den schlechten ausgebildet werden, weil der Preis doch einer Der Faktoren ist. Die Vereine werden sich mehr füllen - schon mal positiv. Es wird sich auf die anderen künstlerischen Berufe ausdehnen, und nicht nur aus purer Neid. Die Kaufkraft wird kurzfristig steigen, und dann wird alles von der Inflation gefressen. Wiederum: so eine Art Absprache unter Künstlern ohne Vermittlungsinstitutionen wäre vielleicht nicht ganz legal, zumindest in der Marktwirtschaft. Möglicherweise wird es so wie sonst wo: reiche Eltern - Privatunterricht, arme Eltern - Verein. Was nichts abwertendes heißen soll, zumindest nicht in jedem Fall...

    Ich weiß noch, ich habe mich in der Küche nebenberuflich von 9 Euro auf 12 hochgearbeiet,
    und plötzlich waren wir alle gleich. Und es lag wieder im Ermessen meines Arbeitgebers, abhängig von seiner Laune und Lage, mich wieder mit ein paar Euro glücklich zu machen.

    So ungefähr stelle ich es mir vor.

    L.G. Alex
     
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  17. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Dünnes Eis, das mit den Genen.
    Vielleicht würdest Du schön schauen (ich kenne Dich und Deine Begabung nicht), wenn Dir der begnadete Autodidakt ein Konvolut an Noten vorspielt und Dich auffordert, verdammt nochmal einfach zuzuhören und nachzuspielen, kann doch nicht so schwer sein.
    Oder nicht mal irgendwas sagt, weil er keine Ahnung hat warum er so spielt wie er spielt.
    Viel Spaß dabei!
     
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  18. Polysax

    Polysax Schaut öfter mal vorbei

    ... also meine Klavierlehrerin hat's auf ewig versaut , ich war am Klavier eigentlich nicht unbegabt,
    doch als Kind denkt man vielleicht, das müsste so freudlos sein...



    Sicher kann eine gute Ausbildung nicht schaden
    auch wenn es wohl Berufe gibt , bei denen sie wohl von entscheidenderer Bedeutung ist , als bei Musiklehrer/innen.
    Bei einem begnadeten Autodidakten im Kittel eines Mediziners würde ich mich bestimmt nicht unters Messer legen.
    Doch erst Emphatie für seine Patienten machen einen top ausgebildeten Mediziner auch zu einem guten Arzt.

    Und die lernt weder der Herzspezialist noch die Geigenlehrerin auf der Uni.
    Das ist, was ich sagen wollte, mit meinem Einwand , daß die Ausbildung allein nicht Maßstab für die Honorierung einer Leistung sein sollte.
     
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  19. JES

    JES Gehört zum Inventar

    BS, sorry. Du kannst nur den stundensatz vergleichen. Das Jahreseinkommen hängt nämlich dann davon ab, ob du deinen Anton hochbekommen hast und möglichst viele Stunden verkauft bekommst.

    Was auch Quatsch ist
    Einkommenssteuer
    Krankenkasse
    Sozialversicherung
    Fahrtkosten dorthin

    All diese Kosten hat ein Arbeitnehmer auch.
    Die Anteile des AG hatte zumindest ich mit einberechnet. Fahrtkosten bekommt ein AN auch nicht. Es gibt die Kilometerpauschale, als Freiberufler kannst dann noch Anteile von der Einkommensteuer absetzen. Gleiches für alle übrigen Ausgaben, die du listest. Diese hier also zu 100% einzufordern ist unseriös.
    Zumindest in meiner Berechnung bin ich von einem Oberstudienrat mit Topverdienst ausgegangen. Das Gehalt bekommen aber nur wenige. Der Durchschnitt dürfte 10k niedriger liegen, "normale" Lehrer dürften noch mal etwas drunter liegen.
    Wenn ich also schon vom Höchsteinkommen ausgehe, den AG-Anteil noch mal mit 30% statt der normalen 20% aufschlage, dann sollte da ein realistischer Stundensatz rauskommen. Normalerweise sind in den AG-Anteilen auch Versicherungen, Berufsgenossenschaft, Schulungen, bezahlte Stunden im krankheitsfall, berufsbekleidung und Ausrüstung etc. Aber auch hier, ohne Urlaub etc hat das Jahr ca 2200 Arbeitsstunden. Ich hatte nur mit 1600 gerechnet. Sind also 600h, die ein AG bezahlt und keine Gegenleistung bekommt, die Umsatz generiert. Das sind etwa 4 Monate!
    Musiklehrer gehören nun mal nicht zu den hochbezahlten Spezialisten bzw Berufen mit Spitzenlöhnen. Wer richtig Kohle verdienen will, der muss was anderes machen, bspw. Montage auf Bohrinsel (da braucht man nicht mal ein Studium für). Es gibt genug andere akademische Berufe, die auch eher unterdurchschnittlich bezahlt werden. Ein akademischer Abschluss ist kein Argument für hohe Gehälter. Selbst in der Technik kommen Meister durchaus auf ingenieurniveau. In der IT ist es noch wilder.
    Ich habe aber irgendwie den Eindruck, dass man mit dem Jahreseinkommen unzufrieden ist. Das liegt dann aber nicht am Stundensatz, sondern an zu wenig verkauften Stunden. Das Problem hat aber ein Angestellter auch, der statt 40 nur 25h die Woche in seinem Job arbeitet. Oder Handwerker, der es nicht schafft seinen Laden auszulasten.
     
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  20. Lagoona

    Lagoona Ist fast schon zuhause hier

    Also ich nehme war, dass Handwerk wieder Goldenen Boden hat.
    Der Stundensatz für die Sparten, die ich beruflich in Anspruch nehmen muss, (Techniker, Validierung, Konstanzprüfung usw...), ist
    in den letzten 10 Jahren gewaltig gestiegen. Gleicher Mensch, gleiches Gerät, gleiche Zeit. Dreifacher Preis zwischen 2016 und heute.
    Um ein Handstück reparieren zu lassen berechnet die Firma 3 Euro pro Minute zuzüglich Materialkosten.
    Da kommt auch etwas zusammen.
     
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