Ein ziemlich ekliges Problemchen

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Alex_Usarov, 8.März.2026.

  1. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Korrektur: 2 medium. 2.5 gibt es nicht
     
  2. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe jetzt Kork geschnitzt, um die kritischen Klappen bis zur vollständigen Trocknung offen zu halten. Und mit dem angeglühtem Apfelentkerner ein Loch im Herzschoner gestanzt. Und da ich jetzt in einem trockenen und warmen Raum das Sax zum Trocknen aufstelle, sollte das Hauptproblem vorerst gelöst sein.
    Vielen Dank an Alle für die Unterstützung.

    Liebe Grüße, Alex.
     

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  3. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Es ist wirklich phänomenal! Klingt es nur so, oder sind da wirklich einzelne Töne mit stehenden Wellen, die sich aufschaukeln und stehenbleiben? Wenn das so ist solltest du vielleicht mal notieren, welche Töne das sind. Mit etwas Tüftelei lässt sich eine Solonummer so arrangieren, das du über die stehende Welle deine eigene Begleitung spielst… :)
     
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  4. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Ich weiß es so genau nicht. Es ist sehr seltsam. Ich meine, wenn ich drei Töne nacheinander spiele, und der nächste den vorherigen übertönt, bleiben alle drei im Hall bestehen. Ich spiele quasi auf meinen eigenen Saxo-Dreiklang, wie seltsam und krass es zu klingen mag:)
    Wenn du mal in unserer Ecke bist, lade ich Dich herzlich auf eine Jam Session ein. Und auch auf ein "kräftigen und trockenen", wie Du es am liebsten magst).

    L.G.
     
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  5. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe noch mal reingehört. Du hast vollkommen recht. Es gibt Töne, die relativ schnell ausklingen, und welche, die lang andauern. Ich gehe bei Gelegenheit der Sache nach. Ich versuche es mal mit mehreren Tonleitern. Mich würde brenzlig interessieren, ob das Kammersystem auf bestimmte Töne so reagiert, oder auf die Stufen oder gar Intervalle.
    Es sind ja aneinander gereihte ziemlich schmale tiefe und hohe Räume, Kacheln, Stahl und Beton als Wandobrrfläche. Und wenn ich in eine Kammer durch das Fenster reinblase, hallt der Ton durch die Wände hindurch und kommt aus allen Kammern aus etwa 20 Meter langer Reihe. Und natürlich aus dem Fenster, in welches ich reinblase, am stärksten und im vollerem Umfang.

    Es ist ein Musikinstrument!:)

    L.G.
     
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  6. scientist

    scientist Schaut öfter mal vorbei

    @Alex_Usarov rein aus Interesse und ein bisschen off-topic, aber nennt sich das bei euch Kammern? Ich kenns unter dem Begriff (gemauerte/geflieste) Weinzisternen. Ist hier aber nicht besonders verbreitet.

    Du kannst dich auf die Suche nach den Tönen, die besonders gut verstärkt werden machen, indem du alle Töne chromatisch durch spielst und dann lauschst, was sich tut. Ist im Prinzip nicht so kompliziert, jeder Hohlraum hat eine Eigenfrequenz, abhängig von der Größe/Form. Wenn du einen Ton genau in der Frequenz (oder einem vielfachen davon, doppelte Frequenz = eine Oktave höher) spielst, wird der verstärkt.
    Du könntest auch die Zisternen ausmessen und die Wellenlänge/Frequenz berechnen. Alle Töne die du aus dem Sax rausbekommst durchprobieren ist aber viel einfacher.
     
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  7. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Hi,
    Weinzisterne wäre für mich eher ein Transport-Reservoir bei einem LKW. Wir sagen Tanks dazu.
    Es ist auch international ein verbreiteter Begriff, auch hierzulande kenne ich kein anderes Wort für Ausbau-Rezervoir, wenn es keine Fässer sind.
    Kammern sage ich nur, wenn ich es als akustisches System betrachte.
    Chromatich ist eine gute Idee. Danke.
     
  8. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Das sind jetzt sogut wie alle Arten der Weinlagerung. Habe ich mit freundlicher Zustimmung von Martin Currle bei der Remstalkellerei abfotographiert.
     

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  9. scientist

    scientist Schaut öfter mal vorbei

    Interessant bei uns sind Tanks frei stehende Fässer, meistens aus Edelstahl oder die 1970er Jahre Polyestertanks, die sieht man aber kaum mehr. Sind ebenso wieder verschwunden wie die Betonpflöcke im Weingarten.
     
  10. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Ja, auch die Konstruktion, um die es hier geht, habe ich zum ersten Mal erlebt. Möglicherweise hast Du recht und die Zisternen sind der richtige Begriff.
    Sind wir Kollegen? Oder was heißt "bei uns"?).
     
  11. ppue

    ppue Mod Experte

    Alle Töne haben schon einen langen Hall. Das tiefe C allerdings scheint die Eigenfrequenz des Kellers am besten zu treffen. Wenn du die Mehrstimmigkeit damit austesten willst, @Alex_Usarov, dann spiele eher gebrochene Dreiklänge und bleibe mal bei einem Akkord. Toll klingen sollte:

    tief C
    darüber G
    mittleres C
    darüber E G Bb C

    Du spielst meist Leitern und damit störst du die Grundschwingungen immer wieder. Terzen und Quarten klingen hier viel besser. Man nennt das auch vertikales Spiel.
     
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  12. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Was sind gebrochene Dreiklänge, lieber @ppue ?
    Ich weiß, was gebrochene Herzen sind, und gebrochene Knochen :).
    Spaß beiseite, ich wäre für die kurze Aufklärung dankbar.
    L.G
     
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  13. cwegy

    cwegy Ist fast schon zuhause hier

    Akkorde, bzw. auf dem Sax natürlich nacheinander gespielt Arpeggios.
    C-Dur z.B. C - E - G über den gesamten Umfang deines Saxophons.
     
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  14. ppue

    ppue Mod Experte

    Gebrochen sind sie, weil die Töne nacheinander gespielt werden. Aber in deinem Keller sollten sie ja wieder zusammen finden.
     
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  15. scientist

    scientist Schaut öfter mal vorbei

    Kollegen nicht direkt. Ich komme aus einer Weingegend und Winzerfamilie. Bin aber inzwischen wo anders. Sowohl geographisch als auch beruflich.
     
  16. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe geschaut, in Deinem Profil steht Wien als Wohnort. Daher möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und einen Riesenlob an österreichische Winzer aussprechen. Österreichische Weine erfreuen in Deutschland leider viel weniger Berühmtheit, als sie es verdienen.
    Wir führen drei Weingüter: Winzer Krems, Pfaffl und Ehn, und ich wünsche so manchem deutschen Winzer solche Beständigkeit in der Qualität und so einen Umgang mit Öxle. Winzer Krems könnte etwas mehr in die Verpackung investieren, aber seine Weine sind so bescheiden im Preis und dabei so gut, das ich es ihm gerne verzeihe).

    Liebe Grüße
     
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