Wirkt sich der Lack auf den Klang aus?

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Nemo, 21.April.2026 um 17:05 Uhr.

  1. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Kann ich nicht so bestätigen

    Hier keine Tendenz in Richtung Frequenz schriller


    Eindeutige Unterschiede beim Blaswiderstand verzeichne ich vor allem bei unterschiedlichen Gewichten zwischen den Instrumenten
     
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  2. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Das war vielleicht missverständlich. Ich ist nicht schriller, der Unterschied ist ja klein, aber ich wollte es plastischer ausdrücken. Eher so, als hätte man den Höhen-/Hohe-Mitten-Regler, der bei 10 schrill wird, um 0,5 hochgedreht. Keine Ahnung... Aber nicht schrill :)
     
  3. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    In meiner Wahrnehmung lag ich bei beiden Test immer zwischen Sax 1 & 2 vom Sound...
    Bei der Klassik mit leichter Tendenz zu Horn 2, beim Jazz zwischen den beiden Hörnern.

    Wär jetzt mal spannend, was sich da bei allein einer unterschiedlichen Blattwahl ändert, bzw.
    was ein Mundstückwechsel ausmachen würde.

    Was noch interessant zu Wissen wäre, das wäre die Wahrnehmung der einzelnen Saxophonisten, da ich man sich beim selbst spielen ja auch nochmal anders hört, wahrnimmt, als auf einer Aufnahme.
     
  4. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Bei mir ist das auch so. Ich denke es ist von Instrument zu Instrument unterschiedlich
     
  5. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Noch spannender fände ich so einen Versuch, wenn mehrere Saxophone mit dem gleichen Finish von den Probanden blind verkostet würden, man denen aber ebenso wie dem Publikum erzählt, es würden verschiedene Finishes hinsichtlich des Sounds verglichen werden.

    Was wären wohl die Ergebnisse? ;)

    Abgesehen davon finde ich einen solchen „Vergleich“ mit nur 1 Sax pro Finish bestenfalls anekdotisch und für eine statistische Betrachtung irrelevant.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.April.2026 um 15:39 Uhr
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  6. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Kommunikation passiert auf vielen Ebenen, und vieles davon unwillkürlich. Was der Durchführende nicht weiß, kann er dem Probanden nicht weitergeben. Für weitere Details gibt es sicher genug gute und ausführliche Erklärungen im Netz.
     
  7. Roland

    Roland Gehört zum Inventar

    "Hier Deine Augenbinde ... kannst Du sehen? ... nix, prima! ... und hier das schwarze Saxophon ..."
    So isses natürlich Käse. :)

    Doppleblind wie bei der Querflötenstudie. Der Spieler soll nicht wissen, welches er spielt. Der Hörer soll nicht wissen,welches er hört. Zu den subjektiven Bewertungen auch ein Spektogramm.

    Grüße
    Roland
     
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  8. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Die Querflötenstudie liest sich nach dem Überfliegen ungewohnt vernünftig im Vergleich zu anderen, die ich zum Thema Cryo, Lefreque oder sonstiges gesehen habe. Auch die haben das Problem der geringen Fallzahl der einzelnen Instrumente, aber die Analyse wirkte sehr vernünftig. Bei Bettersax ist es halt eine andere Geschichte. Die wollten das vermutlich gar nicht so machen und wenn, muss man auch erstmal jemand haben, der das vernünftig planen kann.
     
  9. Roland

    Roland Gehört zum Inventar

    Deswegen weise ich immer auf sie hin. :)

    Grüße
    Roland
     
  10. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Noch einmal: das ist nicht, was unter "doppelblind" läuft.

    Hier ein link aus dem medizinischen Bereich:
    https://flexikon.doccheck.com/de/Doppelblindstudie
    "Doppelblind" heißt, dass auch der Versuchsleiter (hier: der das Saxophon dem Spieler gibt) nicht weiß, was gerade dran ist. Spieler und Zuhörer sind alle "Teilnehmer", also nur eine verblindete Komponente.
     
  11. cwegy

    cwegy Ist fast schon zuhause hier

    Im Generalüberholungsthread rät @Toko von einer Entlackung ab, da nicht vorhersehbar ist, ob es eine Verbesserung wird. Mir persönlich reicht das als Aussage zu dem Thema. Als ich vor Jahren mit meinem Buescher Big B (ca 90% Lack) im Workshop war und das Thema aufkam, sagte er, dass die blanken, meist die vielgespielten sind und daher vielleicht die Idee des besser klingend herkommt. Er hat mein erschrockenes Gesicht gesehen, mein Big B ausführlich angespielt, gegrinst und gesagt:“Keine Angst, das ist ein Gutes.“
     
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  12. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Formell gebe ich dir Recht. Im konkreten Fall hier halte ich es für vernachlässigbar, dass hier die anreichenden Personen nicht blind waren. Einen Einfluss auf das ohnehin umstrittene Ergebnis sehe ich hier nicht.
     
  13. ArminWeis

    ArminWeis Ist fast schon zuhause hier

    Nach meiner Einschätzung neigen entlackte Hörner mehrheitlich zum plärren bei hoher Lautstärke. Lack hat eine Dämpfungsfunktion, die so geplant war im Entwicklungsprozess.
    Bei dickwandigen Instrumenten habe ich das plärren nicht beobachtet
     
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  14. korfi62

    korfi62 Schaut öfter mal vorbei

    Eingabefehler...
     
  15. korfi62

    korfi62 Schaut öfter mal vorbei

    Gilt das für nachträglich entlackte Instrumente oder für Solche, die so hergestellt worden sind?
     
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  16. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Im Herstellungsprozess entlackte ??
     
  17. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Genau, wieviel Rolle es spielt, habe ich eh auch schon relativiert (wenn wir auch nicht wissen, wieviel Einfluss es hatte - den kann es schon geben, sonst würde man ihn nicht berücksichtigen).
    Mir ging es vor allem darum, das Missverständnis "da sind zwei Seiten verblindet, also ist es ein Doppelblindtest" aufzuklären.
     
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  18. korfi62

    korfi62 Schaut öfter mal vorbei

    ???
    Im Herstellungsprozess nicht lackierte?
     
  19. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    Wo er mit Recht hat..., erinnert mich auch immer daran, dass Sax regelmäßig durchchecken zu lassen..., allein der Unterschied, wenn es urplötzlich perfekt eingestellt iss...;)

    Hab von Toko nen former workhorse, Conn 12m, wahrscheinlich versilbert, mit ggf. ehemals vergoldeten Applikaturen, wahrscheinlich nen vielgespieltes Hochschulinstrument, da es ne "Board of Education NYC" Gravur mit am Becher hat...;)

    War halt damals beim "Einkauf" äußerst "klangauffällig"...
     
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