Saxophon-kauf - auf was sollte man achten?

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von michaH, 14.Mai.2026 um 13:29 Uhr.

  1. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Klassische Ablenkungstaktik: stelle Maximalforderungen, ohne die gar nichts geht... :rolleyes:
     
  2. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht sogar nicht mal das. Ob es wirklich bequem für dich ist und passt , da braucht man doch länger
     
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  3. ppue

    ppue Mod Experte

    Also ich traue mir durchaus zu, selbst mir unbekannte mechanische Apparaturen im direkten Vergleich zu beurteilen. Die Qualität einer Mechanik kann man fühlen, ertasten und sogar hören. Wie das Instrument in der Hand liegt, sollte, so man genügend vergleichbare Ware hat, auch zu erfühlen sein.

    Beim Anblasen sollte sich im Vergleich der Saxophone erkennen lassen, ob hier und da die Ansprache leichter ist, ob die etwas schwierigeren Töne leichter oder schwerer kommen. Natürlich kann man als Anfänger die Feinheiten im Soundunterschied nicht beurteilen, aber andere Faktoren durchaus.

    Müßig, darüber zu streiten. Je mehr Erfahrung man hat, desto besser kann man beurteilen. Wann man aber damit anfangen sollte, wollte, könnte, ist doch eher offen.
     
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  4. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Yamaha im Fachgeschäft kaufen, eine Weile damit glücklich sein.
    Nach der Weile ohne großen Verlust wieder verkaufen und für die Kohle ein Kanu oder einen Badminton-Schläger erwerben, wenn sich herausstellt, dass bei Punktierten Schicht im Schacht ist.
    Oder draufkommen, dass Saxophonspielen geil ist und ein Selmer oder Keilwerth oder weiß der Teufel was besser klingt. Bankkonto plündern und weiter.
    So einfach ist das. Die Alternative ist vertane Lernzeit.
     
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  5. Buschreiter

    Buschreiter Schaut nur mal vorbei

    Das war mein Weg. Ein YAS 480 zu Beginn…passt!
     
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  6. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Ich lese hier immer wieder einmal den Mythos, dass Yamaha seinen Wert so sehr halte. Auch Yamaha unterliegt Markt-Gesetzen, und eines davon ist, dass das (neue!) Instrument schon einmal (Größenordnung) 20% weniger wert ist, wenn du damit das Geschäft verlässt, also Wiederverkaufswert. Weil von privat nie der Ladenpreis gezahlt wird.
    Wenn man tatsächlich darauf spielt, sinkt der Wiederverkaufswert natürlich weiter. Wohl nicht ins Bodenlose wie bei "irgendeinem" China-Sax, aber "ohne großen Verlust" halte ich für ein Gerücht.

    Es sei denn, Du hast ein gebrauchtes Yamaha gemeint, dann wird es so sein - allerdings bei jedem soliden Sax, das hat mit Yamaha nichts zu tun.
     
  7. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

  8. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Na dann schau mal was ein 62er Yamaha in den 80er Jahren gekostet hat (Ein 62er Yamaha Saxophon (die berühmte erste Serie "Purple Logo" mit lila Logo) kostete im Jahr 1980 neu ca. 2.800 D-Mark.) und was du jetzt dafür bekommst,nämlich lässige 2000 Euro.
    Merkst du selbst,oder ;)
     
  9. Kohlertfan

    Kohlertfan Strebt nach Höherem

    Gähn...immer das gleiche Geschwurbel. Kannst du Zeitreisen? Dann lieber in die 60iger Jahre und Mark 6 kaufen. Da ist der Gewinn höher.
    Ansonsten, wenn du morgen ein Yamaha kaufst und übermorgen wieder verkaufst, dann bekommst du sicher die 20% weniger!
     
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  10. Buschreiter

    Buschreiter Schaut nur mal vorbei

    Ich denke, das Yamaha wird mich eine lange Zeit begleiten. Ich kaufe Instrumente nicht wegen des Wiederverkaufswertes. Einige Saxophone angetestet, beschlossen, das ich gut damit klarkomme, gekauft. Ich habe keine Zeit für schlechte Instrumente (die anderen waren auch nicht schlecht!).
     
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  11. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Versuch mal, ein gebrauchtes 280 vs. ein Taiwan-Sax zum ähnlichen Neupreis nach 2 Jahren zu verkaufen.
    Der Vergleich wird Dich sicher machen.
    Aber jeder wie er überzeugt ist.
     
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  12. cwegy

    cwegy Ist fast schon zuhause hier

    Bringst du mir bitte einen 62er Jazz Bass und ne 59er Les Paul mit? :D
     
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  13. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Versuch mal, meinen Beitrag vollständig zu lesen und zu verstehen.
     
  14. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Uhhh, da hatte Yamaha einmal eine Serie, die jetzt gehyped wird... aber das trifft nicht für jedes x-beliebige Yamaha zu.
     
  15. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Wichtig wäre für mich immer, dass die Mechanik gut in den Händen liegt. Da würde ich als Anfänger keine Kompromisse machen, weil es gerade am Anfang so viele Dinge zu lernen gibt und eine fragwürdige Klappenlage nur hindert. Später kann man sich dann immer noch für was anderes entscheiden, wenn man einen bestimmten Sound will oder ein Instrument toll findet. Ich persönlich hätte zB keine Lust auf Keilwerth oder Vintage wegen der Klappenlage egal was andere mir erzählen. Ich hör schon die Vintagefans kreischen, aber die meisten werden erst zu Vintage gewechselt haben, nachdem sie die Basics drauf hatten.

    Yamaha wäre für mich eine sichere Bank. Wertverlust ist da natürlich auch gegeben. Nehmen wir mal ein YAS280, das aktuell für ca 950 € neu zu haben ist. Im Fachgeschäft bekommt man da noch mindestens eine Gratisdurchsicht oben drauf, so dass es ohne Probleme die ersten 2 - 3 Jahre laufen sollte. Für 600 - 700 € kann man es wieder verkaufen, wenn was anderes her soll oder Sax doch nicht geil ist. Bei einem YAS480 wäre der Wertverlust etwas höher auf Grund des höheren Einstandspreis, vielleicht max 300 - 400 €? Ich halte das für vertretbar hängt aber natürlich von der wirtschaftlichen Situation ab. Im Vergleich zu den Unterrichtskosten (lokale Musikschule nimmt mittlerweile 1000 € im Jahr) ist das eh relativ. Und die Kalkulation wird umso besser je länger man ein Instrument spielt. Das upgrade rabbit hole ist kostentechnisch die Hölle.
     
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  16. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Na im Beleidigen bist ja immer ganz vorne dabei. Und wenn es dich so müde macht,das du gähnen musst,solltest du mal öfter deine Pillen nehmen
     
  17. ppue

    ppue Mod Experte

    Jain, wenn du das Instrument für 950,-€ kaufst und es nach längerem Gebrauch eine GÜ braucht, ist es so gut wie nichts mehr wert.
     
  18. BP

    BP Ehem. Katzenmusiker Admin Mod

    :peace:
     
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  19. ppue

    ppue Mod Experte

    Eine Summe von 2.000 Euro mit heutiger Kaufkraft hätte im Jahr 1980 einer Kaufkraft von umgerechnet ca. 1.450 bis 1.500 Deutsche Mark (DM) entsprochen.
     
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  20. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Deine Provokationen kannst Du Dir hinschieben - ach, was soll's.
     
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