Hallo in die Runde, ich mag die dunklen und warm klingenden Mundstücke und bin immer auf der Suche nach was dunkleren. Bei Alt und Tenor (alle Ebonit, Bahnöffnung 6-7*) spiele ich Jody Jazz Dark Custom HR, beim Alt noch Theo Wanne Lakshmi, beim Tenor Theo Wanne Ambika und Aizen LS. Zudem ist mir die Spielbarkeit wichtig es darf gerne freibleibend sein. Hat jemand mit dem Aizen GR für's Alto Erfahrung und kann es vielleicht vergleichen? Hat schon jemand von Otto Link mit Theo Wanne das New York ausprobiert und kann davon berichten? Ich hatte Mal das Tone Edge von Otto Link probiert, dass klang zwar dunkel aber für mein Geschmack etwas muffig und war nicht besonders gut verarbeitet. Gibt es noch dunklere Mundstücke?
Alte Selmer Solist (Kautschuk) klingen warm und "dunkel". Spiele ich sowohl auf Alt als auch auf Tenor. Mit Vergleichen kann ich jedoch nicht dienen.
Dunkel und freibleibend ist eine Kombi, auf der Suche nach der ich auch einiges an Zeit und Geld investiert habe Schau dir mal meine Anzeige hier bei den Kleinanzeigen hier im Forum an. Phil-Tone Onyx, ist schön dunkel und gleichzeitig extrem "freispielend". Grüße
Erstmal vielen Dank für die vielen guten Ideen, ich werde mir die Ideen alle nochmal durch den Kopf gehen lassen und bei Gelegenheit auch Mal ausprobieren. Beim Tenor habe ich eine Weile ein Sepia tone Jazz Soloist von Gottsu gespielt, fand das Jody Jazz aber besser. In wie weit es mit dem Soloist von Selmer Vergleichbar ist weiß ich nicht.
Freeblowing und dunkel hängen halt indirekt zusammen, und zwar eher invers. Wirklich dunkle Sounds sind zumindest in meiner Hand immer mit etwas Widerstand verbunden, und wenn der dunkle Sound vom Blatt kommt. So wie wirklich helle Setups selten sehr schwer gehen. Und dann gibts noch die Setups mit Widerstand die dunkel losgehen, aber wenn sich gegen den Widerstand durchdrückt bzw. pustet, werden sie laut und hell. Ich mag mich täuschen, aber ich glaube ich hatte noch kein Mundstück, das wirklich dunkel und wirklich freeblowing war,
Ich habe noch nie ein Ambika probiert. Von den Fotos sieht es aus wie ein Berg Larsen 2er Baffle mit Bullet chamber vor einer Link-Kammer. Ich kann mit schon vorstellen, dass das gut klingen kann und Spaß macht! Ich denke aber „dunkel“ ist mal wieder sehr relativ. Die Beispiele bei Neff und Co klingen für mich jetzt auch nicht so richtig dunkel, sondern eher „dunkler als andere moderne Mundstücke mit Step-Baffle aber nicht so dunkel wie viele Link-Style-Mundstücke ohne Stufe“, wenn du weißt was ich meine. Vielleicht musst du dich vom anderen Ende mal herantasten. Es muss ja nicht gleich ein Rascher sein. Aber vielleicht mal ein stinknormales Tonedge oder eins seiner tausend Nachahmungen.
@giuseppe Ich hatte kurz ein Ambika in Metall. Deine Vermutung stimmt zu 100%. Das Marantz Legacy z.B. ist dunkler. Wobei ein Klassiker auf einem Guardala Brecker dunkler als ich auf einem TL4 klingen würde - Wird halt auch die Spielweise sein, nicht nur das MPC. Von meinen dunkleren war das Philtone Sapphire eines der guten MPCs.
Genau dieses hatte ich auch primär im Kopf als ich meinen Betrag schrieb, oder das Mosaic, das nach nun etwa einem Jahr Probier- und Einspielzeit anfängt, soundmäßig Knospen auszutreiben, die ich ihm anfangs nicht entlocken konnte. (Den Zeitfaktor darf man nicht unterschätzen. Sicher bist du mit täglicher Praxis schneller im beurteilen, aber man kann es einfach nicht überspringen. Das Mosaic hat bei mir wirklich viel Zeit gebraucht.) Ich wollte nur eigentlich keine höherpreisige Empfehlung reinschreiben, wenn zum Probieren ein V5 oder vielleicht ein großkammriges V16 auch schon aussagekräftig (oder gar am Ziel) wären. Jetzt habe ich es doch getan. Aber für das gebrauchte Ambika bekommt man drei neue oder zwei gebrauchte Vandoren, in sofern passt das schon!
Werfe mal noch Klone eines Otto Link Reso Chamber in den Raum, die allerdings wahrscheinlich Importware wären (Get-A-Sax oder Retro Revival).
Sonst noch: Tone Master Klone von Sakshama TM oder Gottsu Sepia Toner Master Alto finde ich schwieriger - Meyer mit Large Chamber/Long Facing, Aizen Jazz Master, Ted Klum Acoustimax, Vandoren V5 A25 oder A35, Otto Links - dürfte alles dunkler sein als das durchschnittliche MM-Meyer.
Das besitze ich selbst und halte es für nicht besonders dunkel. Mein dunkelstes Mundstück ist ein Aaron Drake Son of Slant, was mir persönlich zu dunkel ist, obwohl es schon ein feines Teil ist.
Ich denke auch, dass ist sehr individuell was als Dunkel oder am dunkelsten bezeichnet wird. Ich habe aber sehr viele interessante Beiträge gelesen, für die ich mich herzlich bedanken möchte. Ein paar der genannten Mundstücke habe ich schon ausprobiert und ein paar werde ich definitiv noch austesten.
Ich würde bei so einer Suche wahrscheinlich erst Mundstück und Blatt gemeinsam betrachten. Sonst tauscht man vielleicht das Mundstück, obwohl ein Teil des gewünschten Unterschieds schon über das Blatt erreichbar wäre.
Ich habe noch ein altes Yamaha 4C Plastikmundstück rumliegen. Das ist rabenschwarz, dunkler geht’s nicht