Wenn ich zwei gleiche (vergleichbare) Saxe zur Wahl hätte, und der Preis für mich keine Rolle spielt, dann würde ich auch ein Neues nehmen...
Einfach, weil's schön neu ist.Für mich reicht das als Grund.
lv
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Neu oder Gebraucht ?
Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Isachar, 26.Juli.2015.
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@Isachar
Was willst Du denn für ein neues Bari ausgeben?
CzG
Dreas -
Sehr gute Frage.

LG Helmut -
sinnvoll ab 5k... wobei ein THomann bari gibs ab 2,3 k
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Moin,
ich hab ein 992 Alto.
Einer meiner Schüler hat sich ebenfalls eines gekauft.
Seines spielt sich so wie meines am Anfang. Ich hatte, als er seines kaufte, meines bereits gut 2 Jahre gespielt.
Der Sound meines Yanis ist größer, es ist viel weniger "steif", besonders in der Lage von D2 aufwärts.
Seines wird sich genau so entwickeln, aber bei der Intensität seines Spiels wird das eine Weile dauern.
Ich stehe auch auf neue Dinge, aber ein Saxophon will gespielt werden, und hätte ich die Wahl zwischen einem äußerst gepflegten abgefuckt aussehenden Instrument und einem Horn, das 20 Jahre alt ist und wie neu aussieht, würde ich das abgefuckte nehmen.
Übrigens sind mir auch schon von neuen Hörnern Polster rausgefallen, haben sich Korken gelöst etc.
Bei den Marken, die ich spiele, mache ich mir um Langzeitverlässlichkeit keine Sorgen.
Das ginge Dir sicher genau so, wenn Du Deine Finger um meine alten Hörner im Vergleich zu den meisten Hörnern meiner Schüler legen würdest.
Cheers, Guenne -
1,3 k, ich hab eins
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@tomaso
Dazu schreibe ich Dir besser eine private Nachricht
Gruß
Isachar -
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@Dreas
Also meine vielfach angetesteten Favoriten ( Yanagisawa, Yamaha ) liegen samt Equipment so bei ca 6500.- Euro
Selmer gefiel mir nicht, Keilwert auch nicht und billigeren Baritonen traue ich nicht so wirklich, weil die langen Achsen und der große Korpus schon was taugen müßen !
Hehe, jetzet bin ich bei 5000.- , brauche also noch 1,5 K
Will jemand spenden ?
Gruß
Isachar -
PS
Und jetzet wo ich die ganze Zeit uff dem Sofa hock und grübele, frag ich mich : Gäbe es denn ein gebrauchtes Selmer MK VI Bariton ? ( gibt es sowas überhaubt ? ) und was würde das kosten ?
Kriegte ich das für das gleiche Geld, und würde das durchhalten, bis ich 80 bin ? > Ist ja immerhin noch 29 Jahre hin !
Ich glaube weniger , oder ? Wenn ich sterbe, wird mein Saxo ein Vintage sein. Aber ein Vintage hält vielleicht nicht durch, bis ich sterbe ! Und nochmal ein anderes will ich nicht haben. Ich heirate nur einmal ! (Hoffe ich zumindestens) da bin ich gnadenloeser Monogamist! Daher lieber eine gutgebaute Jungfrau mit Erziehungsmöglichkeit als ein abgenudeltes Vollweib mit ungeahnten Zicken. Ich hoffe, Ihr verzeit mir den prolligen Vergleich !
IsacharZuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.Juli.2015 -
@Isachar
Materialermüdung?
Die Diskussion geht doch eher in die genau entgegengesetzte Richtung: viele gute Spieler (neben Mugger) sehen das eher so, dass sich das Metall im Laufe der Jahre "frei schwingt", was dem Sound zugute kommt.
Nochmals: der Korpus hat bei normaler Nutzung eine längere Lebenserwartung als jeder Spieler und alles andere (Polster, Federn, Korke etc.) müssen eben bei Bedarf ersetzt werden. -
Stimmt, aber daran mag man gar nicht erinnert werden.
Die Martins sind von den "alten" ein Tip, Conns, Bueschers , Selmer Mark VI würde ich sagen so ca. 8000,- aufwärts.
Pete Thomas aus dem britischen Forum verkauft grad ein Martin, ich würde meinen Hintern verwetten, dass das nicht schlecht ist. Vom Preis her sind die sehr attraktiv.
http://cafesaxophone.com/threads/the-martin-baritone-committee-iii.15609/
Grüßle, Guenne -
Jetzt bitte alle Frauen mal kurz weghören - oder auch nicht:
Oh Mann, die Jungfrau ist im Zweifel zickiger. Ein erfahrenes Vollweib ist einfach Klasse.
LG Helmutgiuseppe gefällt das. -
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@ lastvisitor
Das mag ja sein, daß Mugger das so sieht und ich kann dem mangels Erfahrung auch nicht widersprechen.
Schwingen sich dann aber nicht auch Lötstellen irgendwann kaputt oder Ähnliches ?
Da ich auf dem Bariton ein blutiger Anfänger bin , nach 20 Jahren Nebenbeisopran, und damit erstmal genug zu Üben haben werde, möchte ich, daß wenn die Lady und ich uns grün geworden sind, das auch ewig so hält.
Andere(z.B. Mugger) probieren halt ständig herum und können es sich das anscheinend auch leisten.
Ich möchte meine Zeit und mein Geld nur einmal richtig investieren, auch wenn es dann etwas Nacharbeit bruacht, weil ein Neuinstrument vielleicht nochmal nachjustiert werden muß.
Ein Klangfetischist bin ich nicht, die Tute muß nicht klingen wie Gerry Mulligan, aber funzen muß sie damit ich meine eigenen Versionen davon üben kann - und das bitte auf ewig und immer !
Gruß
Isachar -
@Isachar
Kauf Dir ein Neues! Weil Du es nicht anders willst...ist dich auch o. k. und nicht zu kritisieren.
Allerdings gibt es, wie man der Diskussion hier entnehmen kann, KEINE wirklichen Fakten oder Argumente warum ein Neues besser als ein Altes sein soll.
Mein Sax ist übrigens 86 Jahre alt, ich spiele es seid rund 3 Jahren und habe überhaupt keine technischen Probleme.
CzG
DreasClaus gefällt das. -
Lieber Freund,
der Eindruck mag vielleicht dadurch entstehen, dass ich mein Equipment (das im Vergleich zu vielen hier vom Umfang her ein Lercherlschas ist) auch tatsächlich täglich stundenlang bearbeite. Das wird eher das sein, dass Du Dir im Gegensatz zu mir nicht leisten kannst, was ich als ausgesprochenes Privileg betrachte, ich hab mir aber gerade das mit viel Verzicht erarbeitet.
Was das Bariton betrifft ist es so, dass ich mir ungefähr 1987 ein Yanagisawa 990 neu gekauft hab.
Mit diesem Ding hab ich sicher 600 Gigs (eher mehr) gespielt, viele davon im Freien oder bei Auftritten, wo man im Satz schon mal auf der Theke unterwegs war.
Das Bariton spielt noch immer mit den gleichen - noch immer guten - Polstern, und wurde vielleicht 5x in der Zeit minimal nachgestellt.
Das ist meine persönliche Erfahrung, die ich geben kann. Das Ding kostet aber auch.
Wenn eine Lötststelle aufgeht lässt Du sie halt nachlöten, mein Gott. Mit so einem Bariton stößt man schon mal wo an.
Cheers, GuenneBereckis gefällt das. -
Ich hab eines der seltenen Bari Martin Magna Tief A.
Bei längerem Spielen nervte mich schon häufig die etwas veraltete Applikatur und die ungünstige Klappenanordnung.
Besonders der linke kleine Finger schmerzt wenn man in der BIgband häufig in der tiefen Lage spielen muss.
Wenn es mal nicht so rund lief bei einem Gig, dachte ich schon mal daran mir ein neues Bari zu kaufen.
Aber der Sound vom Magna ist einfach toll.
Und seit ich den Saxholder-Gurt habe, sind die Schmerzen an Finger, Händen und Armen viel weniger geworden.
Ich spiele auch ein Martin Alto aus den 30ern. Da ist es fast problemlos. Nach ca. 2 Minuten Eingewöhnung läuft das Teil - auch dank Tokos toller Arbeit - sehr rund. Macht Spaß, vor allem weil der Sound genial ist.
Lg
Mike -
Das ist mal wieder ein interessanter Thread und aus den Beiträgen lese ich heraus, dass das Saxophon der Dinosaurier unter den Musikinstrumenten ist.
Wenn niemand mehr ein neues Saxophon kauft, dann wird es bald keine mehr geben. Das steigert natürlich den Marktwert eines Instruments, auch eines billigen No-Names.
Ich glaube ich steige um auf Dudelsack. Dazu mal eine Frage: besser neu oder gebraucht kaufen?
In diesem Sinne
LG
Paeddagiuseppe gefällt das. -
Wegwerfelektronik ist jetzt auch nicht mit solider Mechanik vergleichbar...
Zeig sie einem Instrumentenbaumeister... die haben eine Blick dafür, denn die machen das ja selbst.
Wie schätzt Du den Abrieb einer Achse, die sich pro Drücken vielleicht 10 Grad bewegt, im Vergleich zum Verschleiß eines Autos, wo sich Dinge tausende Mal pro Minute drehen, ein? Und letztere rennen hunderttausende Kilometer... sind freilich auch aus anderem Material, aber die Materialbelastung bei den metallenen Teilen eines gut gewarteten Sax ist im gewollten Betrieb lächerlich gering.
Mit einem Sax wird üblicherweise nicht Fußball gespielt. Wieso sollte da was "unzählige Male ausgeschmiedet" sein?
Ist auch nicht nötig, siehe oben.
Dass was dort drin landet, kann alle möglichen Gründe haben. Ich hatte neulich ein Bari in der Hand, geschätzte 40 Jahre alt, das an sich noch in einem wunderbaren Zustand war, nur hatte es einen leichten Knick (umgefallen?), und ist damit Schrott.
Und freilich gibt es auch Instrumente, die nach n Jahren einfach verbraucht sind - das beurteile der Fachmann. Mein Klavier ist rund hundert Jahre alt und verbraucht. Der Blüthner-Flügel, den meine Eltern haben, ist 110 Jahre alt und spielt wunderbar.
Wirst Du kaum. Ein neues Qualitäts-Instrument wird sicher passen und lange halten. Spricht ja nichts prinzipiell dagegen.
Was sind schon 29 Jahre für ein gutes Sax? Mein Hohner President ist von 1959 und spielt wunderbar - und das ist jetzt noch nicht einmal eine der ganz großen Marken!
Abgesehen davon, dass Du nicht weißt, ob Du nicht morgen stirbst (Du mögest 100 Jahre alt werden!), wird ein gutes Sax, das heute schon alt ist, Dich bei pfleglicher Behandlung höchstwahrscheinlich überleben.
Abgesehen davon, dass, wie erwähnt, eine Lötstelle schnell nachgelötet ist - wohl kaum.
zum "grün werden" brauchst Du unlackiertes Messing
Ich glaube, die größte Illusion ist, dass etwas "für immer" ist...bluefrog, Sandsax, Gelöschtes Mitglied 5328 und einer weiteren Person gefällt das.
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