Besserer Klang durch korrekte Atmung

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Mona, 27.Dezember.2025.

  1. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Allerdings die bessere Seite! :)
     
  2. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Noch so eine Sache.
    Man kann seine Lungen nicht komplett "luftleer" atmen.
     
  3. ppue

    ppue Mod Experte

    Darum geht es nicht.
     
  4. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Dann habe ich Dein < Lunge leer machen> falsch interpretiert.
    Es geht um Atmung, da gehören solche Feinheiten schon hin.
     
  5. Mona

    Mona Schaut nur mal vorbei

    Ha, ja, ich amüsiere mich :smile:!

    Ich würde sagen es beginnt beim a'' (bis cis''', höhere Noten kenne ich noch nicht ;-)). In dem Bereich tönen die Noten entweder schwach oder schrill, je nachdem wieviel Luft ich gebe :unsure:.
     
  6. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Nach dem was der Rob von sich gibt (und ich es auch empfinde) ist das der zweite Übergang am Alt nach dem Übergang in die Oktave.
    Um "viel" Luft geht es da keinesfalls. Die Luft da oben fühlt sich (wenn ich mir die Hand vorhalte) an wie kaum merkbare, warme Luft.
    So eben wie wenn ich einen sehr hohen, leisen Ton singen würde.
     
  7. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Da muss ich Dich leider enttäuschen, zumindest in den (Paar-)Tänzen, die ich kann. Brustbein raus (im Sinne einer geraderen Wirbelsäule, also nicht bucklig dastehen), Schultern runter, aber nicht aufgeplustert. Atmung an sich hatte ich da noch nicht thematisiert gehört (aber vielleicht käme das in irgendwelchen Turnierklassen), nur Haltung.
     
  8. ilikebrecker

    ilikebrecker Ist fast schon zuhause hier

    Ich meine bei allen meinen Lehrern gelernt zu haben, dass Saxophonspielen immer viel Luft benötigt wird - egal, ob ich leise, laut, langsam, schnell, hoch, tief etc. spielen will.
    „Die Luft trägt den Ton“ hieß es, oder plastisch beschrieben: „aus einem verkniffenen A…. kommt nie ein anständiger Pfurz“ :)
     
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  9. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ein gewisser gleichmäßiger Druck ja - große Luftmenge eher nein IMHO:
    Ändert sich natürlich auch mit der Baugröße.
    Am Alt in betreffender Lage wirst Du nicht viel Luft los.
     
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  10. bertold

    bertold Nicht zu schüchtern zum Reden

    Möchte als verkopfter Anfängerfastfriese mal so mitteilen, dass solche Beiträge mir komplett gar nicht helfen. Um mal für mich konstruktiv zusammenzufassen was mir hilft, hab ich nochmal für mich zusammengestellt:
    • @visir
      • eines der Dinge, bei der ich eine persönliche Betreuung am wichtigsten finde.
      • Blatt Papier gegen die Wand/ Tür blasen lassen, um einen fokussierten Luftstrom zu bekommen.
      • "longtones" helfen, über das ganze Lungenvolumen die Körperspannung möglichst konstant zu halten.
      • Deshalb kann es schon sein, dass das eigentliche Problem nicht die einzelne Fertigkeit oder Wahrnehmung ist, sondern dass diese Grundlagen vom Lehrer behandelt werden sollten - interaktiv, was hier im Forum nicht möglich ist. Und deshalb kann die eigentliche Frage schon sein, ob man den richtigen Lehrer hat.
      • fange man beim Einatmen mit dem Zwerchfell an und fülle "nach oben hin", hat man mir gesagt. Die Schultern brauchen sich da auch nicht (nennenswert) heben. Mit der richtigen Haltung (die ich schon beim Tanzen und beim Singen gelernt habe), geht das gut.
    • @mato
      • dass ich mal richtig richtig laut gespielt hab.
      • hab mir über alles mögliche den Kopf zerbrochen und ständig den Zwang gehabt, alles richtig machen zu müssen. Dann hab ich mir einen Lehrer gesucht, das alles aus dem Kopf verbannt und einfach gemacht. Die ganzen verkopften Fragen vom Anfang haben sich mit der Zeit von selbst erledigt
        @visir Leider auch eingelernte Fehler. Deshalb besteht üben ja nicht nur daraus, Stücke dahinzududeln, sondern auch aus Technik-Übungen, wo man sich gezielt auf bestimmte Aspekte konzentriert und die bewusst einübt
    • @Mona Unterricht, doch irgendwie reichen die 30 Minuten pro Woche kaum aus.
    • @Woliko In guten Büchern für Anfänger wie z.B. in John O‘Neill‘s „Die Jazzmethode für Saxophon“ ist in einem der Einführungskapitel auch die Atemtechnik beschrieben.
    • @gaga Denk an den geraden satten Ton, den du spielen willst und nicht an die Atmung.
    • @Moritz.M
      • brennende Kerze aus ca. 25cm Entfernung mit gleichmäßigem Luftstrom so anzublasen, dass die Flamme sich nach hinten neigt und möglichst nicht flattert.
      • „Bauchatmung“ mit dem medizinischen Fachbegriff „Abdominalatmung“ oder „Diaphragmalatmung“. Wobei es letzterer noch besser trifft, da beim Einatmen das Zwerchfell zusammengezogen wird. Hierdurch entsteht Unterdruck im Pleuraspalt. Es entsteht ein Unterdruck und die Lunge kann sich nach unten (in den Bauch) ausdehnen.
        Beim Ausatmen wiederum wird das Zwerchfell entspannt. Hierbei zieht sich die Lunge zusammen und die Luft wird ausgepresst. (/me: Das ist praktisch total egal wohl, aber ich kann mir da wenigstens mehr präziser vorstellen was innen los ist)
        • @jabosax Der nächste Schritt wäre: wie setze ich diese Atmung ein, was für einen Effekt hat sie.
        • @quax Was man beim Ausatmen mit den beteiligten Muskeln macht, lernt sich ganz gut über Longtones,
        • @giuseppe ganz wichtig ist, dass der Schultergürtel sich nicht hebt und statisch bleibt. Mit der „Luft da oben“ kann man nicht stützen, zu wenig Kontrolle.
        • @ppue Eine Übung z.B. war, drei/vier Schritte nach vorne zu gehen, die Lippen zu einem engen U zu formen und dabei auszuatmen. Also gehend die Luft langsam durch die Lippen pusten und wenn die Luft raus ist, stehenzubleiben, auch mit der Atmung einen Moment zu verharren, dann entspannen und spüren, wie die Luft von alleine wieder einströmt.

          Man kann dann die Anzahl der Schritte vergrößern und die gleiche Übung so fortführen.

          Hier wurde nicht das Einatmen in den Bauch trainiert, sondern das bewusste, langsame Ausatmen, Verharren und spontanes, selbstständiges Einatmen. Das mag mit Longtones ähnlich funktionieren.
    • @_Eb
      • Wenn du immer nur ein Ton mehr machst den du schön formst , braucht das zwar etwas bis zum letzten Ton aber der wird dann dich auch zufrieden stellen. beginne zwei Halbtöne unterhalb des Tones von dem du sagst das er dir von Klang und Volumen gefällt. Dann gehst du zwei Halbtöne chromatisch langsam hoch. Höre dir zu.
        Spiel mit dem Ton
        laut leise versuch ihn fallen zulassen oder anzu heben. Ein Sax ist kein klavier ( taste -> Ton fertig) Gefällt der Ton nicht wieder zurück auf sicheren Boden.
        Das mach einfach nur so 5 bis max 10 Min ... das ist anstrengend weil es deine Aufmerksamkeit bedarf was du mit dem Mund, der Zunge, dem Rachenraum, den Lippen und mit der Luft machst..
        Ziel ist bewusst die Stellschrauben der Töne wahrzunehmen.Weshalb Halbtöne ? Weil die Veränderung nicht so gross ist und damit du feinfühlig dich hocharbeitest.
      • Ein entscheidender Faktor ist für mich ist, dass mein Lehrer mir auch gerne die Fragen nach dem weshalb beantwortet.
    • @giuseppe Grenzen des Sounds auszutesten. Z.B. kannst du den gleichen Ton, der dir zu dünn ist, einen Viertelton zu tief stabil spielen? Wie klingt er dann? Was passiert mit dem Luftstrom wenn du das tust? Kannst du den Ton auch spielen, wenn du ganz wenig Mundstück in den Mund nimmst? Kannst du ihn spielen wenn du ganz viel Mundstück in den Mund nimmst? Ist die Stelle, bei der der Ton am bequemsten kommt auch die, wo er am schönsten klingt? Viel Lippe wenig Lippe, Vokal „i“ vs. „a“ oder „o“, mit Rauschen oder ganz ohne, etc. etc.
    • @Analysis Paralysis
      • The players/teachers do what they do; they tell the student what they think they do; the students think they heard what the teachers said about what they think they do; the students then try to do what they think the teachers said about what they think they do.
      • teure Anatomiebücher: Für das Spielen selbst hilft das nicht unbedingt.
        Wenn jemand ein Auge hat kann der einen Schüler mit dem größten Stuss füttern und es funktioniert trotzdem.
        ("Atme in den Bauch..")
      • Hören, Imitieren und sich keinen Kopf über etwaige Details zu machen... besser als (zu einem großen Teil schwachsinnigen und anatomisch einfach falschen) Anweisungen auf youtube zu folgen
      • Es geht um Körpergefühl
      • Video Rob Buckland: der hat noch paar mehr davon! https://www.youtube.com/@BucklandRob/videos
      • Nach dem was der Rob von sich gibt (und ich es auch empfinde) ist das der zweite Übergang am Alt nach dem Übergang in die Oktave.
        Um "viel" Luft geht es da keinesfalls. Die Luft da oben fühlt sich (wenn ich mir die Hand vorhalte) an wie kaum merkbare, warme Luft.
        So eben wie wenn ich einen sehr hohen, leisen Ton singen würde.
    • @bthebob
      • @Juju hatte am 30.12. 2022 dazu im Forum viel lesenswertes geschrieben. Ich finde das nicht! Jemand schickt mir davon Link?
      • Andersrum ist richtig: 15 sec. ausatmen und ca. 8. einatmen.
    • @Tobias Haecker 30min sind auch zu wenig. Da machen 60min alle 2 Wochen für Erwachsene meist deutlich mehr Sinn (meiner Erfahrung nach).
      • @JTM Sehe ich anders. (jaa und ich fand auch hilfreich, das er denkt, dass Lehrer auch Lappen sein könnten :) )
      • @Tobias Haecker widerspricht schön - nützlicher Austausch für mich noob:
        "Und hier beim aktuellen Beispiel nimmt die Problem-Findung, Analyse, Erklärung, Übungsdemonstration und dann dass der Schüler die Übungen versteht, annimmt und verinnerlicht locker 20min in Anspruch.
        Oh, Unterrichtszeit ist zuende, schade.

        Da fehlt dann die Refektion (/me: "btw was ist das?"), Überprüfung der letzten Stunde (aka Hausaufgabenüberprüfung), Essentielle Grundlagen (Tonleiter, Intonation) und alles was mit Musik tu tun hat.
        Daher hallte ich 60min alle 14 Tage für sinnvoller als 30min alle 7 Tage bei Erwachsenen"
    • @Nilu
      Mit den Ohren kannst du es super gut kontrollieren z.B bei Longtones. Ziel ist, dass der Ton über die gesamte! Phase gleich klingt.
      (Fast) keine Änderung der Lautstärke, Tonhöhe, kein Stottern. Wie bei einer Orgel oder Autohupe z.B.

      Es muss eine gute Weile (2-30 Jahre) geübt werden, am besten täglich. Dann erhälst du auch automatisch eine sehr gute Stütze und eine starke Muskulatur im Mundbereich.
    • @tehjay ein dünner Ton kommt am Anfang meistens nicht aufgrund der Atmung sondern schlicht aufgrund der fehlenden Mundstückkontrolle
    • @Bb7 auf den Rücken legen und 2 - 3 Bücher auf den Bauch legen. Ja und dann immer schön die Bücher auf - und ablassen :)
    • @jabosax welche Bilder schaffe ich mit meinen Worten.Ich wünsche mir häufig mehr Präzision in der Sprache
    • @Woliko die hohen Töne erst gesungen und gepfiffen, danach gespielt. Die Atmung kam dazu dann fast automatisch.
     
    Livia und tehjay gefällt das.
  11. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Wieso habt Ihr alle so viel Zeit?
     
  12. ppue

    ppue Mod Experte

    Na ja, wir sind aber auch jetzt nicht alle für dich da, sondern wollen auch unseren Spaß (-;

    Es liegt in der Natur eines Forums, dass nicht konstruktiv, strukturiert und konsequent an der schnellsten und bestmöglichen Lösung gearbeitet wird, sondern dass man sich eher locker unterhält.
     
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  13. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    @ppue und nicht vergessen das es auch immer gerne zu längeren Wortgefechten kommt werden wann recht hat unter welchen Umständen oder wem denn jetzt gerade wieder uber den Schlips gerollert ist und wer wen gerade mobbt...

    :topic:

    Wo ist eigentlich der Popcorn Smiley?
     
  14. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Und irgendwie müssen die.alten Männer was für ihre Eitelkeit tun.
     
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  15. Mona

    Mona Schaut nur mal vorbei

    Interessant, werde ich definitiv ausprobrobieren!
    Gemssen an der Häufigkeit in der ich Luft holen muss, denke ich nicht dass ich sehr viel Luft brauche. Ich empfinde die hohen Noten jedoch als wesentlich anstrengender wie die tiefen.... "Darf" das so sein? Brauchen diese (etwas/viel ?) mehr Lippenspannung, oder kompensiere damit lediglich den fehlenden Druck?

    ;) Nb, ich frage mich, wer sich von euch über den Ausdruck 'hohe Noten' amüsiert, wenn ich von a'' bis cis''' spreche.... Es scheint ja noch viel höhere Noten zu geben :)
     
  16. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    @Mona Hohe Noten sind relativ....
    Und schau mal den Serien Umfang (d)eines Sax an, da kommt nicht mehr viel.

    Es gibt dann noch ganz fancy Griffe (Flagolet )noch höher zu kommen, aber die kommen erst in drei dritten Klasse :rolleyes::cool:
    Für vier Monate passt das schon...
    Wenn die sicher kommen und schön sind geht's mit den Hebelchen ganz oben am Sax weiter..
    Aber jetzt würde ich mich erstmal auf das bekannte beschränken. :idea:
     
  17. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Ach die Atmung ist fast schon ein running gag. Und wenn man gerade zuviel Zeit hat...
    Aber Deine Reaktion ist interessant. Ich gelobe Besserung bei der Atmung.
     
    bertold und Gerrie gefällt das.
  18. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Daran sieht man schön, dass nicht der Lehrer alleine für den Fortschritt des Schülers zuständig ist :)
    Dass der Schüler/die Schülerin für sich die Funktion des Lehrenden und Zuhörenden übernimmt ist unumgänglich.
    Ich hoffe doch der hoffnungsvolle Schüler übt unter der Woche mehr als die 60 Minuten, die er oder sie Unterricht hat.
     
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  19. Sohn der Alpen

    Sohn der Alpen Ist fast schon zuhause hier

    Eine Übung die meine Schüler lieben: Tempo Viertel = ca. 52, spiele zwei Schläge (1, 2) d'' (d mit Oktavklappe), lass den Daumen während Du spielst los, halte das d'' aber weitere zwei Schläge (3, 4) unverändert oben, lass den Ton dann möglichst kontrolliert eine Oktave nach unten geleiten und halte das nun ertönende d' für weiter zwei Schläge (5, 6). Dies alles ohne Unterbrechung in einem Bogen. Nach zwei Schlägen (7, 8) Pause beginnst Du von vorn. Dabei hörst Du Dir aufmerksam zu und spürst die für jeden Schritt nötigen Veränderungen im Körper. (Tipp: die "Luftgeschwindigkeit" bzw. Lautstärke besonders im Auge haben).
    Anschließend machst Du die gleiche Übung mit dem e'', f'', usw.
    Je höher Du kommst desto herausfordernder wird es, den angespielten Ton beim loslassen der Oktavklappe oben und "rein" zu halten.

    Diese Übung eignet sich aus meiner Sicht besser, den Einfluss meines Umgangs mit der Luft auf meinen Ton/meine Tonqualität zu ergründen, als reine "Long Tones"
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.Dezember.2025
  20. Reini53

    Reini53 Nicht zu schüchtern zum Reden

    Die üben zu wenig...;)
     
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