was macht das Alter?

Dieses Thema im Forum "Spielen im Alter" wurde erstellt von _Eb, 10.Januar.2026.

  1. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Was passiert denn?
    Wo habt ihr gedacht das ging auch Mal besser?
    Oder was geht jetzt besser.,
     
  2. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Der Tod wartet.
    Wie unangenehm für ihn.
    Ich komme dann später mal nach.
     
  3. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    1. Ich muss kein Geld mehr verdienen. Viele Jahre "Des Brot ich ess, des Lied ich sing" oder "Who pays the piper calls the tune" sind vorbei. Ich spiele was ICH mag (und das mag beileibe nicht jeder...).

    2. Ich habe Zeit zum Üben. Als erstes nach dem Frühstück, dann immer mal wieder.

    3. Ich habe viel (Lebens-)Erfahrung und einiges an Wissen und Können, wo ich an vielen Stellen neu anknüpfen kann. Das beinhaltet auch Disziplin, Ausdauer, Geduld und Weitsicht.
     
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  4. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Im Alter kann man 16tel Triolen besser spielen (wenn man den Zitterich bekommt) :D
     
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  5. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    mit sich selber gnädig sein :)
     
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  6. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Wenn die Ziellienie in Sicht ist lebt es sich wesentlich enspannter.
     
  7. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    Die Ziellinie, gutes Stichwort.
    Wieder einmal ein gutes Buch lesen
    Screenshot_20260110_233141_Amazon Shopping.jpg
     
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  8. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Ich habe Zeit zum Üben.

    Muss mehr Notizen in den Noten machen. Früher habe ich ein Stück ein paar mal gespielt dann wusste ich Tonart, Tonartwechsel, Wiederholung wo die stattfinden. Dachte immer warum schreiben die immer in den Noten rum. Das weiß man doch wenn man sich das anschaut.
    Heute bin ich der Schreiber.

    Ich genieße es nicht mehr abliefern zu müssen.
    Die freie Zeiteinteilung ist herrlich.

    Musik machen so oft es geht wenn sich die Möglichkeit ergibt. Keine terminlichen Überschneidungen mit dem Job.

    Zeit für den Besuch bei Freunden, Kollegen und Verwandten.

    Grüsse Gerrie
     
  9. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Danke. Für mich war jetzt der Wikipedia-Artikel über den Mann genug Stoff. Ich gehe lieber üben.
     
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  10. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    Im Handbuch von 1921 "Für den alternden Holzbläser" steht auf Seite 114:
    Benutzen sie einen Barhocker im Wechsel zum aufrecht stehend spielen.

    Und hören sie bei der Auswahl ihres Programms endlich auf ihre innere Stimme.;)

    VG
     
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  11. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    .....es befreit von vielen Zwängen eines langen Berufslebens ...und von etlichen Vollpfosten, die darin auch immer wieder vorkamen.

    Entscheidungen nur noch selbst treffen zu können..... und nur noch machen auf was man auch Lust hat, was auch Freude macht und im Ergebnis dann auch persönl. Befriedigung mit sich bringt.

    Gr Wuffy
     
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  12. Moritz.M

    Moritz.M Ist fast schon zuhause hier

    Das Alter bringt für mich die große Freiheit, jederzeit entscheiden zu können, ob ich meine Restlaufzeit lieber in meinem Domizil in Deutschland, der Toskana (da suche ich noch nach einem geeigneten Plätzchen) oder in der Algarve genießen möchte.
     
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  13. OnkelSax

    OnkelSax Ist fast schon zuhause hier

    "Was macht das Alter?" - In die Frage kann man jetzt viel reininterpretieren in welche Richtung dann die Antwort gehen soll / kann. Da diese hier im Saxophonforum gestellt wurde, könnte es sein, dass der Ersteller meint, was das Alter mit der Spielfähigkeit gegenüber dem eines jüngeren Semesters zu tun hat. Darauf würde ich antworten: "Solange ich alle Finger gut bewegen kann, meine Augen die Noten erkennen können, mein Geist/Gehirn beides noch gut koordinieren kann und ein umgehängtes Saxophon meinem Rücken nicht schadet, spielt das Alter erstmal keine Rolle."
    Seh ich die Frage anders, so wie vielleicht @DiMaDo ("Wenn die Ziellienie in Sicht ist lebt es sich wesentlich entspannter.") könnte ich für mich auch so antworten: Shit, die Zeit die du noch hast wird weniger, also - um es positiv zu sehen - nutz sie, solange du noch gesundheitlich fit bist; und wenn ich es aus der negativen Sicht sehe: "Shit, die Zeit die du vielleicht noch hast, reicht nicht aus, dass zu tun was du gerne in deinem Leben gerne getan hättest (rückwirkend betrachtet), aber früher keine Gelegenheit dazu hattest (wg. Beruf, Familie, Geld, ...). D.h. für mich, ich schwanke zwischen "So ist (war) das Leben" und "Hilfe, mir läuft die Zeit davon". Das wiederum entspannt mich dann nicht.
     
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  14. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Das kann alles sehr unterschiedlich ausfallen.
    Der französische Rentner trinkt morgens seinen Milchkaffe, mümmelt das eine oder andere Croissant. Dann gibt er seiner Gattin einen dicken Kuss und verschwindet mit seiner Angel und Alkoholika seiner Wahl nach irgendwohin, z.B. an den nächsten Kanal
    Der deutsche Rentner schluckt die Herztropfen und geht zur Arbeit.
    (Nur für die Mädels bleibt es gleich. Der Kerl ist unter den Füßen weg.)
     
  15. scenarnick

    scenarnick Admin

    Darauf ein dickes "Like" :)
     
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  16. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Ist ja eine Binse. Je älter ich werde, desto kürzer wird die verbleibende Lebensspanne. Nur: Mors certa est, hora incerta. Genauso binsig, illustriert aber, dass es mich in meinen vergangenen Lebensjahrzehnten jederzeit hätte ausknipsen können. So what?
    Letale Beispiele aus meiner näheren Umgebung (leider auch Jüngere) bestätigen mich in der Ansicht, dass es einfach wichtig ist, weiterhin Pläne zu schmieden.
    Alle Resignierten und Jammernden schwanden schneller. Wenn also morgen die Welt untergeht, sollte man dennoch die Konzertkarten kaufen oder den nächsten Urlaub planen...
    oder in fortgeschrittenem Alter noch Saxophon erlernen.
     
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  17. Moritz.M

    Moritz.M Ist fast schon zuhause hier

    Sic vero. Wesentlich Jüngere sind nicht mehr da. Ich schon,

    :top:
     
  18. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    wohnt am Place Clichée, trinkt ausschließlich Rotwein oder Pastis, hat permanent eine Gitanes im Mundwinkel und eine Baskenmütze auf der Glatze und sehnt sich nach Charles de Gaulles Zeiten zurück… ;)

    Aber wenn Du meinst, will ich Dich nicht mit so etwas Profanem wie der Realität behelligen.


    Zum Thema Alter ein anderer Franzose:

    Je n’aime pas qu’on dise que je suis vieux.
    Je ne suis pas vieux, je suis âgé, ce n’est pas pareil.

    Charles Aznavour

    Ich mag es nicht, wenn man mich alt nennt.
    Ich bin nicht alt, ich bin gereift. Das ist nicht das Gleiche.
     
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  19. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Die Erstellerin meinte was sie fragt----
    und es sollte einfahc geschrieben werden was im Alter " besser" und was vielleicht schwierig sein kann. nicht nur im Kontext Sax
     
  20. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Nicht alt aber gereift ist mir die Luftveränderung außerordentlich gut bekommen.
    Wohin ist Geschmackssache - aber ich bin heilfroh in diesem Prozess viel, viel Ballast abgeworfen zu haben.
     
    Moritz.M gefällt das.
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