Anfänger und Fortschritt

Dieses Thema im Forum "Anfänger Forum" wurde erstellt von Rinna, 29.November.2014.

  1. Saxversuch

    Saxversuch Schaut öfter mal vorbei

    …kann natürlich nun auch am vielen Wein liegen. :)
     
  2. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    Ach, sagt das nicht.;)

    Mit den Jahren lernt man sie lieben, diese Übung.
    Ich beginne jede Ü-Stunde mit langen Tönen.

    Es ist eine reine Freude, wenn du irgendwann merkst,
    das die Töne dich nicht mehr "quälen".

    Wenn du mit dem einzelnen Ton machen kannst, was du willst.

    Heißt, der Ton steht dann unter deiner Kontrolle, nicht umgekehrt.

    VG
     
  3. Muppfel

    Muppfel Nicht zu schüchtern zum Reden

    Das möchte ich nicht abstreiten. Ab einer bestimmten Fähigkeit macht es bestimmt mehr Spaß, wenn mehr Kontrolle da ist und man den Ton aktiv gestalten kann. Ich vermute dennoch das rein vom Spaßfaktor andere Dinge auch in dem Stadium gewinnen würden. Als Anfänger machen mir auf jeden Fall andere Dinge mehr Spaß, wie bei mir beispielsweise leichte Stücke die mir gefallen und die ich schon für meine Verhältnisse gut kann. Und ich vermute viele, wahrscheinlich sogar die meisten, spielen Longtones nicht aus reiner Freude, sondern weil es eine sehr effektive Übung ist.

    Aber etwas allgemeiner formuliert: Ich denke es ist sinnvoll in der täglichen Überoutine darauf zu achten, dass der Spaß am Instrument und an der Musik nicht auf der Strecke bleiben. Und falls das so sein sollte, sollte man sich schon die Zeit nehmen auch den Spaßfaktor mit zu integrieren. Falls die Übungen und Longtones schon Spaß machen und das nicht nötig ist - umso besser.
     
    bthebob gefällt das.
  4. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    @Muppfel
    Ich will's nicht ausufern lassen.
    Nur soviel.

    Will sagen, dass man grade am Anfang oft trennt
    zwischen Material, dass Spaß macht,

    und Übungen / Etüden, die man als lästige Pflicht empfindet.

    Braucht 'ne Weile, bis man versteht:

    Die Trennung in Kür- und Pflichtprogramm ist auf Dauer nicht zielführend.

    Beides hängt eng zusammen.

    Beispiel:
    Tonleiter-Übungen und Lieder.

    Je sicherer und variantenreicher ich TL's spielen kann, (irgendwann auswendig)
    desto leichter fällt es, Lieder und Melodien zu spielen.

    Aber du hast völlig Recht:
    Ohne Spaß und Freude funktioniert's schlecht.

    VG
     
    Livia und Muppfel gefällt das.
  5. ppue

    ppue Mod Experte

    Ohne zur Ernüchterung beitragen zu wollen: Der Spaßfaktor erhöht sich mit besserem Saxophonspiel eigentlich nicht. Je weiter man kommt, desto höher sind auch die Ansprüche gewachsen. Das hält sich nach meinem Dafürhalten gut die Waage. Mag sein, dass es mal mehr dieses Stück oder jene Etüde, die Konzentration auf den Ton an sich, Rhythmik oder Phrasierung ist, derer man sich mit Freude widmet, dennoch meine ich, wenn du anfänglich Spaß dran hast, dann wirst du ihn auch behalten und umgekehrt.

    Nur ein Schritt birgt noch zusätzliche Freude: Das Musizieren in der Gruppe, der Band oder dem Orchester. Um dahin zu kommen, darf man auch gerne mal ein wenig Zeit mit dem Instrument verbringen, die etwas mehr Engagement braucht und nicht ganz so spaßig ist.
     
    Nemo, bthebob, saxoholic und 3 anderen gefällt das.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden