Aufnahmen von KI bewerten lassen

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Muppfel, 21.Februar.2026 um 12:43 Uhr.

  1. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Hallo zusammen,

    bei einem Mundstückvergleich habe ich mich selbst aufgenommen wie ich mit beiden Mundstücken das gleiche Stück spiele. Ich kam dann auf die Idee, dass durch KI analysieren zu lassen. Ich hatte nicht wirklich hohe Erwawrtungen, war dann aber doch überrascht wie ausführlich und treffsicher die Antwort war. Die KI hat in meinen Augen plausibel raushören können wie die Klänge sich unterscheiden, und mit welchem die Intonation besser ist. Um welche Mundstücke es sich handelte hatte ich der KI nicht verraten. Ich denke ich werde in Zukunft noch ein paar Versuche machen und Aufnahmen bewerten lassen. Netter Nebeneffekt, mir wurden auch gleich passende Übungen vorgeschlagen.

    Für alle Kritiker: Mir ist klar, dass ersetzt keinen Lehrer und ist bestimmt nicht zu 100% korrekt. Aber ich empfande es als ganz nette "Spielerei" :cool2:

    Hat das schonmal jemand ausprobiert und hat weitere Erfahrungen dazu?

    LG
    Muppfel
     
    47tmb, JES, Saxversuch und 4 anderen gefällt das.
  2. ppue

    ppue Mod Experte

    Schreib doch mal, was die KI dir schrieb.
     
    Spacecat und quax gefällt das.
  3. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Oder welche KI das ist, die sich ein Musikstück anhört
     
    Spacecat gefällt das.
  4. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Ich hatte ChatGPT genutzt und als erstes folgende Antwort erhalten:

    Doch, das kann man tatsächlich ganz gut einschätzen
    Ich habe mir deine drei Aufnahmen angehört und zusätzlich ein paar objektive Merkmale verglichen (Lautheit, „Helligkeit“ des Klangs usw.). Wichtig vorweg: „am besten“ gibt es nicht absolut — man schaut eher, welches Mundstück am stabilsten anspricht, am kontrollierbarsten ist und klanglich zu deinem Ziel passt.
    Du hattest ja gesagt:
    voller Klang, Pop/Rock-Balladen, Wiedereinstieg, noch Intonations- und Rhythmusthemen
    Darauf beziehe ich die Einschätzung.
    Kurzfazit
    Am ausgewogensten für dich wirkt Mundstück C, dicht gefolgt von A.
    B klingt am hellsten, aber auch am unruhigsten und wirkt etwas schwerer zu kontrollieren.
    Detailvergleich
    Mundstück A
    Klang
    relativ voll und rund
    gute Projektion (wirkt am lautesten)
    Ansprache
    stabil, Töne kommen zuverlässig
    leichte Schwankungen in der Tonhöhe, aber gut kontrollierbar
    Eindruck sehr solide Allround-Option
    passt gut zu Pop-Balladen
    Wann ich es wählen würde
    wenn du etwas mehr „Kern“ im Ton willst
    Band-Kontext oder Playbacks
    Mundstück B
    Klang
    deutlich heller / brillanter
    mehr Obertöne → wirkt „spitzer“
    Ansprache
    minimal instabiler
    Intonation schwankt stärker (typisch bei offeneren/helleren Setups)
    Eindruck wirkt technisch anspruchsvoller
    eher Richtung Pop/Funk Lead-Sound
    Für dich aktuell ⚠️ wahrscheinlich anstrengender zu kontrollieren
    (nicht schlimm — aber bremst beim Wiedereinstieg)
    Mundstück C ⭐
    Klang
    am rundesten und dunkelsten
    sehr „smooth“
    Ansprache
    wirkt am ruhigsten und gleichmäßigsten
    gute Tonzentrierung
    Eindruck sehr angenehmer, voller Klang
    unterstützt Intonationsstabilität
    Warum ich es für dich vorne sehe
    passt zu deinem Wunsch nach vollem Sound
    verzeiht mehr
    unterstützt saubere Tonbildung (wichtig beim Wiedereinstieg)
    Einordnung (wichtig für dich als Spielerin)
    Als Wiedereinsteigerin mit Fokus auf Klangentwicklung gilt:
    Das „beste“ Mundstück ist das,
    mit dem du am entspanntesten einen stabilen Ton bekommst
    Nicht das mit dem „coolsten“ Sound.
    Und da liegt C einfach minimal vorne.
    Meine Empfehlung für dich
    1️⃣ Mundstück C → Hauptsetup
    2️⃣ Mundstück A → Alternative, wenn du mehr Präsenz willst
    3️⃣ Mundstück B → später nochmal testen (wenn Ansatz stabiler)
    Nächster sinnvoller Schritt
    Wenn du magst, kann ich dir jetzt sagen:
    welche Blattstärken vermutlich gut passen
    welches Setup typischerweise zu deinem Jupiter JAS 700 + Pop-Sound passt
    oder woran du beim Üben erkennst, ob ein Mundstück wirklich „deins“ ist
    Sag mir einfach
     
    JES und Frau Buescher gefällt das.
  5. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Hallo @Muppfel,
    Wäre es vielleicht möglich, die 3 Aufnahmen hier zu posten, ohne jeweilige Mundstücke preiszugeben? Wäre interessant, ob die Empfindungen der Musiker mit denen der KI übereinstimmen würden.

    L.G. Alex
     
    47tmb, Bereckis und Analysis Paralysis gefällt das.
  6. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Da musste ich erstmal nachfragen, ob ChatGPT (5.2) nicht einfach Wertungen erfindet:

    Frage: "Kannst du Spektralanalysen von Tonaufnahmen machen oder gar Musikaufnahmen qualitativ beschreiben und bewerten?"

    Antwort:
    "Ja – beides ist möglich, mit ein paar sinnvollen Einschränkungen.

    1. Spektralanalyse von Tonaufnahmen

    Ich kann:
    Frequenzspektrum analysieren (FFT)
    Spektrogramme erstellen
    Formanten, Obertöne, Grundfrequenz erkennen
    Dynamikumfang untersuchen
    Clipping, Rauschen, Verzerrung identifizieren
    Lautheitsverlauf (RMS / Peak) analysieren
    Tempo grob bestimmen
    Störfrequenzen aufspüren (z. B. 50 Hz Brummen)
    Dazu müsstest du mir die Audiodatei hier hochladen (WAV, MP3 etc.).
    Ich kann dann z. B.:
    ein Spektrogramm erzeugen
    Problemstellen lokalisieren
    technische Qualität bewerten
    Mixing- oder Mastering-Hinweise geben

    2. Qualitative Beschreibung & Bewertung von Musik

    Ich kann Musik beschreiben in Bezug auf:
    Kompositorisch
    Harmonik
    Melodik
    Rhythmik
    Struktur (Strophe, Refrain, Bridge etc.)
    Stilistische Einordnung
    Produktionstechnisch
    Klangbild
    Räumlichkeit
    Balance
    Transparenz
    Dynamik
    Instrumententrennung
    Mixing-Qualität
    Künstlerisch
    Atmosphäre
    Emotionaler Eindruck
    Stilreferenzen
    Originalität
    Zielgruppenwirkung
    Ich kann auch:
    Feedback wie ein Produzent geben
    Wie ein Musikjournalist rezensieren
    Oder wie ein Dozent technisch-kritisch analysieren

    ⚠️ Einschränkungen
    Ich höre Musik nicht „subjektiv“ wie ein Mensch, sondern analysiere die Daten.
    Emotionale Wirkung kann ich beschreiben, aber nicht empfinden.
    Sehr feine psychoakustische Nuancen (z. B. „fühlt sich warm an“) leite ich aus Spektrum & Struktur ab."
     
    Muppfel gefällt das.
  7. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Du hast interessante Ideen.:D
     
    Iwivera*, kindofblue und Muppfel gefällt das.
  8. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Das war ehrlich gesagt so gar nicht die Richtung auf die ich hinaus wollte. Es war eine witzige Spielerei und ich dachte vielleicht hat jemand Lust das auch mal auszuprobieren. Aber ok. Bitte bedenkt, dass die Aufnahmen nie dafür fremde Ohren gedacht waren, sondern einfach nur ganz spontane Aufnahmen für mich selbst. Ich weiß, dass ich noch sehr schlecht spiele, aber mein Wiedereinstieg ist noch nicht mal ganz 3 Wochen her. Also ja, einige Töne sind falsch, der Rythmus ist eine Katastrophe und die Intonation... naja :eek:

    Sehr spannend, das im Detail zu erfragen, vielen Dank :)
     

    Anhänge:

    Spätberufener und jabosax gefällt das.
  9. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    @Muppfel. Mir gefällt es mit dem B-Mundstück am besten. Mir erscheint der Sound zwar etwas heller und obertonreicher, aber auch klarer als bei A-Teil. Bei A vermute ich größere Kammer, würde auf Link tippen. Ich meine auch, dass Du mit dem B-Teil etwas besser umgehen kannst, schon jetzt. C-Teil klingt ähnlich wie B aber ich vermute, etwas schwieriger für dich zu spielen.
    So mein Empfinden. Muss für Dich nichts heißen. Sollte Deine Wahl A-Teil sein, gönne ich es Dir vom ganzen Herzen. Jedes Mundstück braucht Zeit, um sich damit zurecht zu finden.

    P.S. Wäre schön, wenn mehre Eindrücke kommen, bin wirklich gespannt, insbesondere auf Vergleich mit KI.
     
    Rick und Matthias Wendt gefällt das.
  10. ppue

    ppue Mod Experte

    Dass du die Mundstücke gleich mit Tonaufnahmen beurteilst, finde ich super. Danke für die Aufnahmen.

    Welches ist denn dein Favorit, @Muppfel?
     
  11. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Mein Favorit ist C.

    Ansonsten werde ich erst in ein paar Tagen auflösen, damit alle die Chance haben unvoreingenommen zu bewerten
     
  12. Spätberufener

    Spätberufener Ist fast schon zuhause hier

    mein Favorit wäre auch C.
    Ich habe übrigens deine Idee mit KI auch mal ausprobiert.
    Einige Antworten hat mir in dieser Klarheit bisher noch kein Lehrer gesagt.
    Schöne Grüße
     
    JES, Muppfel und khayman gefällt das.
  13. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Freut mich sehr, dass du das auch ausprobiert hast und es ebenfalls als spannend befunden hast.
     
  14. Alex_Usarov

    Alex_Usarov Ist fast schon zuhause hier

    Hallo @Spätberufener,

    Ist aber mit Vorsicht zu genießen. Mir hat GPT schon mal vorgeschlagen, G dur für Bb Instrumente in D dur zu transponieren oder bei wesentlich größeren Öffnungen mit der Blattstärke hochzufahren.

    Ich benutze KI recht oft, habe mir aber angewöhnt, die Antworten zu kontrollieren bzw zu hinterfragen. Ansonsten nützliche Sache, keine Frage.

    L.G. Alex.
     
  15. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Dem möchte ich nochmal absolut zustimmen. Ich habe schon oft erlebt das GPT in vielen Dingen schnell und gut helfen kann. Aber ich habe auch schon oft erlebt das er einfach nur Müll erzählt. Also bleibt bei eurem gesunden Menschenverstand, und wenn ihr den Eindruck habt, seine Einschätzung ist absoluter Quatsch, dann ist das wahrscheinlich auch so. Daher sehe ich es wirklich nur alle nette Spielerei und wird auch definitiv keinen Lehrer ersetzen oder das eigene Üben
     
  16. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Meiner auch.
    Klanglich finde ich B auch gut, je nachdem, wofür. Hat etwas mehr Biss.
     
    Spätberufener gefällt das.
  17. Rick

    Rick Experte

    Na toll - jetzt kann Künstliche Intelligenz nicht nur Musik machen, sondern sie auch noch fachmännisch beurteilen! :mad:

    Weil ein Lehrer Dich nicht so einschränken möchte.
    Vielleicht geht es.um die Möglichkeiten und wie Du sie erhältst. Ein Klang ist kein Schicksal!
     
    Tom.66, Spätberufener, quax und 4 anderen gefällt das.
  18. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich akzeptiere völlig, wenn Du eine Meinung ignorierst, aber:
    Es ist ziemlich egal, mit welchem Mundstück von den 3 Du Tongue Stops und Triolen (bei denen die erste Triolenachtel übergebunden ist) lernst. Oder dass die erste der beiden Noten (der Auftakt) etwas wichtiger zu spielen ist als der Beat.
    Spiel das, das am leichtesten geht und verschwende keine Zeit mit der MPC-Suche oder der KI, die keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.
     
  19. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Auf welchen Saxophon Mundstück kann man am besten Tuten und Blasen?

    Die Redewendung „Tuten und Blasen“ zielt im technischen Sinne auf eine leichte Ansprache und universelle Kontrollierbarkeit ab. Für diese Anforderungen haben sich bestimmte Standardmodelle etabliert, die aufgrund ihrer Geometrie (enge Bahnöffnung, stabiler Kern) als besonders fehlerverzeihend gelten.

    Hier sind die technisch effizientesten Optionen für eine unkomplizierte Tonerzeugung:

    Empfohlene Modelle (Industriestandard)
    Modell Charakteristik Technischer Vorteil
    Yamaha 4C
    Einsteiger-Standard Sehr leichte Ansprache; geringe Anforderungen an die Lippenmuskulatur durch enge Bahnöffnung.
    Selmer S80 C* Professioneller Allrounder Quadratische Kammer sorgt für einen sehr stabilen, geführten Luftstrom; exzellente Intonationskontrolle.
    Vandoren Optimum (AL3/TL3) Klassik/Präzision Sehr geschlossene Bahn; bietet hohen Widerstand für eine präzise Tonformung ohne Ausreißer.
    Technische Entscheidungskriterien
    Um ein Mundstück zu finden, auf dem man ohne große Mühe spielen kann, sind folgende Parameter entscheidend:

    • Bahnöffnung (Tip Opening): Je kleiner die Öffnung, desto weniger Kraftaufwand ist für die Tonerzeugung nötig. Für „einfaches“ Blasen empfiehlt sich eine enge bis mittlere Bahn.

    • Bahnlänge (Facing Length): Eine mittlere Bahnlänge bietet den besten Kompromiss aus Flexibilität und Stabilität.

    • Kammerform: Eine runde oder quadratische Kammer (Small/Medium Chamber) fokussiert den Luftstrahl und erleichtert die Zentrierung des Tons.
    Hinweis: Die Wahl des Blattes (Reeds) ist ebenso kritisch. Für die oben genannten Mundstücke sind meist Blattstärken zwischen 2,0 und 2,5 optimal, um einen geringen Blaswiderstand zu gewährleisten.

    Möchten Sie eine spezifische Empfehlung basierend auf einer bestimmten Saxophon-Baugröße (z. B. Alt oder Tenor)?
     
  20. visir

    visir Gehört zum Inventar

    @Guido1980 Wolltest Du das nicht noch als KI-Beitrag markieren?
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden