Vorbereitungen zur Messung der Konizität unserer Saxophone

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von ppue, 29.Mai.2026.

  1. ppue

    ppue Mod Experte

    Ja, und das bekommst du nicht weg. Du kannst es wahrscheinlich nur auf 435 Hz stimmen, auf dass es richtig überbläst.
     
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  2. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    Ich probier das mall aus, auch wenn die Stimmung komplett zusammenbricht. Nur um zu schauen ob die Oktave stimmt. Danke @giuseppe

    Claus
     
  3. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    Das Instrument geht bis tief B in deutsch oder Bb international. (Zwei Klappen am Becher). Ich hatte es in "mein Saxophon" vorgestellt. Ein sehr seltenes Instrument.
    Das Instrument dürfte aus dem späten XIX Jahrhundert sein. Hat noch die alte Sax-Mechanik in den Verbindungen der einzelnen Hände. Ansonsten sehr innovativ.

    Claus
    https://www.saxophonforum.de/threads/das-ist-mein-saxophon.7047/page-170
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.Juni.2026
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  4. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    Aber eben auch hier die obere Oktave zu tief. Mit alten historischen Holzmundstücken.

    Claus
     
  5. ppue

    ppue Mod Experte

    Dann wird es an der Konstruktion liegen. Wäre natürlich interessant, ob die Oktave irgendwann mal rein wird, wenn du das Instrument weiter verlängerst. Es wird aber dann in sich nicht mehr stimmen. Du müsstest ja die Tonlöcher auch auseinanderziehen können.
     
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  6. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Und ich fürchte mit einer Verlängerung wird es insgesamt noch tiefer. Dann doch eher nen kürzeren Bogen und extra weites Mundstück?
     
  7. elgitano

    elgitano Ist fast schon zuhause hier

    Hallo, ich habe mich mit diesem Thema jetzt ein wenig beschäftigt.
    Als Objekt habe ich mein J.Garat Alt-Saxophon herrangezogen, welches ich schon mal in "das ist mein Saxophon" Thread 3384 unter
    https://www.saxophonforum.de/threads/das-ist-mein-saxophon.7047/page-170#post-831732
    vorgestellt habe.
    Den Bogen habe ich aus vorhandenen Bauteilen zusammengestellt. Auch an diesem Instrument (orginal wohl für 435 hz gefertigt) war die obere Oktave fast ein Viertelton zu tief. Nicht nur die kurzen Töne, auch die langen bis zur "3ten" Oktavklappe (Loch in B-Klappe), mit der die Becherklappen sehr gut funktionieren.
    Versuche mit einem zylindrischen Bogenbeginn waren ohne jeglichen Erfolg, es klang nur stumpf und die Oktave sprach sehr schlecht an.
    Nach Vergleich anderer Bögen von historischen Instrumenten im Bestand, hatte mein selbstgefertigter Bogen eine geringe Steigung und war etwas länger. (moderne Mensur)
    Zwei meiner Instrumente, Ein Sopran als Weltklang-Stencil und ein Gaubert Alt, ca. 1870, habe ich mit reduzierter Mundstückaufnahme erhalten. Beim Sopran orginal, beim Alt modifiziert, von wem ist mir nicht bekannt.

    upload_2026-6-19_13-11-5.jpeg upload_2026-6-19_13-12-59.jpeg Das dürfte seinen Grund haben. Ich habe irgendwo mal im web gelesen, dass A.Sax die parabolisch-konische Mensur zwecks Verbesserung der Oktave patentieren lassen wollte, wurde aber abgelehnt. Das sehe ich als solche, wenn auch etwas rustikal.
    So habe ich mich entschlossen den Bogen zu modifizieren. Ich habe ein 22mm langes Stück herrausgetrennt und die beiden Enden, eins auf einem Dorn etwas aufgetrieben, zusammengsteckt und verlötet. Dann die Oktavhülse etwas tiefer positioniert, da das überblasene A schlecht ansprach.
    upload_2026-6-19_13-32-14.jpeg upload_2026-6-19_13-33-15.jpeg upload_2026-6-19_13-34-4.jpeg upload_2026-6-19_13-34-57.jpeg
    Meine Gedanken zur Modifizierung: Eben diese grössere Steigung im Bogen zu schaffen, Mundstück weniger aufschieben = Vergrösserung der Kammer, Oktavhülse an besserer Position.
    Und es passt, hat mich selbst überrascht :-?
    Und nun ist da noch mein "Claude George" Bariton, von Antoine Battault verkauft, zu verbessern. Orginaler fester Bogen. Hat zwar ein paar Dellen in der Schnecke, aber eben auch die Oktave zu tief.
    Ein Blech in der Mundstückaufnahme um den Durchmesser zu reduzieren hat nichts gebracht. Ich werde berichten.

    Claus
    Die Lötarbeiten haben bestimmt noch Luft nach oben, haben aber keine nach aussen.
    Sollte jemand mehr über das J.Garat Instrument wissen wollen, bitte per p.n.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.Juni.2026
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