Anfang mit Alto (Erweiterung zu Yana Tenor)

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Aquablue_de, 31.März.2024.

  1. Aquablue_de

    Aquablue_de Schaut nur mal vorbei

    @JES danke für dein Kommentar.
    Ich fang mal mit dem zweiten Teil an. Wie schon geschrieben spiel ich rein aus Spass an der Freude. Und ich denke mal nicht das ausser meinem Sax Lehrer oder meine Familie irgendjemand (zumindest nicht in absehbarer / geplanter Zukunft) mein "Gedudel" ertragen muss ;). Somit finde ich wie du ja geschrieben hast das mit dem Wechsel etc. recht spannend :)

    Zum Sax selber:
    ich bin nicht auf Keilwerth fixieret. Das kam eher daher, das ich gerade 2 (siehe Anfang) hier in der Gegend habe die ich anspielen könnte. Sind aber beide doch eher in den 80er + womit sie wohl vielleicht ausfallen.
    Was wäre denn sonst noch eine Empfehlung an Marke? Ich liste mal auf was mir so spontan einfällt mit meinem Gefühl...
    - Selmer - ich glaub da brauchen wir nicht viel zu sagen. Ist aber preislich jenseits von gut und böse
    - Yanagisawa - fände ich super das auch als Alto zu spielen, aber auch hier sind die Preise so extrem gestiegen das das wohl eher unter Traum fällt
    - Keilwerth - haben wir hier ja schon viel drüber gesprochen
    - Yamaha - gute Instrumente aber mir zu "analytisch" (und jetzt bitte nicht von Yamaha Fans steinigen). Ich hab von einer guten Freundin ein Yamaha im Vergleich zu meinem Yana gespielt. Es liess sich ohne Fragen leichter spielen, jedoch fand ich es vom Klang her sehr "analytisch" (hoffe ihr versteht was ich meine - und ja ist eine rein persönliche Sicht) - wobei ich hier nicht weiss ob das bei Alto auch so ist
    - Jupiter - kann ich nicht einschätzen hab eher das Gefühl für Einsteiger?
    - Kohlert - ?
    - Weltklang / B&S - hab ich schon einiges positives gelesen. Bin da aber nicht sicher
    - Amati - sieht man oft aber keine Ahnung
    - Conn - ??

    so ich hab jetzt bestimmt 1000 Vergessen.
    Danke :)
     
  2. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Vorschlag :
    Spiel die Dinger an. Ich möchte nicht so verstanden werden, dass ich sie pauschal schlecht finde, weil sie aus den 80igern stammen, ich würde eben nur nicht viel dafür zahlen. Dafür sind sie mir zu modern und preislich zu dicht an neuware.
    Ich finde bspw Rene Guenot toll. Hat einen schlanken Ton, sehr sauber und klar. Meines ist leider ein einstiegsmodel, welches mechanisch nicht optimal ist. Daher buescher. Mein truetone kommt klanglich dem rene guenot nahe, hat aber eine vorsintflutliche Drückeranordnung. Die Alternative dann das big B. Ergonomisch deutlich bequemer, dafür klanglich nicht mehr ganz so klar singend.
    Für die Jazz-Richtung mag ich mein conn nw1 wegen des Klangs, trotz eher nicht so ergonomischer Mechanik, oder kohlert 57 (liegt deutlich besser). Keilwerth new king liegt dazwischen.
    Das sind alles alto, die man für unter 1500€ in frisch überholtem Zustand, oder für max 500€ mit fälliger GÜ bekommen kann.
    Du wirst um etwas rumprobieren nicht herumkommen. Du musst ja nicht morgen schon eines kaufen.
     
  3. Aquablue_de

    Aquablue_de Schaut nur mal vorbei

    Danke. Das ist schon mal ein Anfang :)
    Und stimmt schon nicht eilig.
    Dann schau ich mal was ich so in die Finger krieg.
     
  4. visir

    visir Gehört zum Inventar

    Warum ich da noch nicht früher drangedacht habe: ich hab noch ein übriges Dolnet Bel Air... München-Linz ist jetzt nicht ums Eck, aber vielleicht...
     
  5. ilikestitt

    ilikestitt Strebt nach Höherem

    Ich würde drauf achten, daß die Klappen vom Greifen her ähnlich gut liegen wie beim anderen Horn. Nichts ist nerviger wenn man wechseln will und dann fühlt es sich vom Greifen ganz anders an. Damit man sich dann daran gewöhnt muss man dann noch mehr Zeit reinstecken. Und der Ansatz ist bei jeder Baugrösse auch leicht anders, genauso wie der Luftverbrauch. Meine Erfahrung ist, daß die wenigsten Spieler lange beim Mundstück was dabei ist bleiben, wird man ein bisschen besser, sucht man dann auch etwas mit dem man sich wohler fühlt......
     
    Silver gefällt das.
  6. Silver

    Silver Strebt nach Höherem

    Deshalb meine Anregung, sich nach einem vergleichbaren Yanagisawa umzusehen.
    So ein A500 ist schon mal um die 1000€ zu haben. Viel billiger wird es auch bei anderen Marken nicht, wenn das Horn etwas taugen soll.

    Wer billig kauft, kauft zweimal.

    Das ist genau der Punkt. Alto ist nicht einfach ein kleines Tenor in anderer Stimmung.
    Ich habe, im Gefühl mich mit meiner begrenzten Zeit zu verzetteln, vor einigen Jahren das Alto komplett aufgegeben (und erst kürzlich wieder angefangen - mit Mundstücksuche und allem anderen Ungemach eines neuen Setups - was ich sofort nachteilig bei Tenor und Sopran zu spüren bekam).
     
    ilikestitt gefällt das.
  7. Bleedin‘ gums Murphy

    Bleedin‘ gums Murphy Ist fast schon zuhause hier

    Also, ein Keilwerth Toneking aus den 70ern war mein erstes Saxophon, und hat mir 15 Jahre lang gute Dienste geleistet, ohne größere Reperatur, ohne Gerneralüberholung! Und: bis ich es schießlich verkauft habe, hat mein Können nicht die Grenzen des Instruments erreicht…
     
  8. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Sorry, niemand hat die Tonekings schlecht gemacht. Es ging eher um den Preis und die Entwicklung des Toneking über die 80iger. M.W. wurde daraus das spätere EX, also eher Einstiegs-/Mittelklasse, aus dem Student das ST, und aus dem Toneking Exklusive das SX bzw SX-R.
    Wenn ich jetzt ein gegebenes Budget habe (konkret +/-500€) und in die Kleinanzeigen schaue, wäre ein Toneking der 80iger nicht meine erste Wahl. Meine Meinung.
    Oder, wenn es unbedingt ein Keilwerth sein muss, warum auch immer, würde ich das Budget überdenken und eher zu einem älteren, oder einem in einer höheren Qualitätsklasse, greifen. Je nachdem, ob man eher Vintage will, oder nicht. Wieder, meine Meinung.
    Ich hatte selbst ein 72iger Toneking Tenor. Gutes, solides Teil, mit einem Jupiter Kupferbogen klang es sehr vernünftig. Trotzdem ist es gegangen zu Gunsten eines NewKing, Bj64. Das finde ich deutlich besser, bis auf die Ergonomie. Nicht völlig daneben, aber ... gut beherrschbar.
    Im Gegensatz zu einigen anderen hier macht mir der Wechsel zwischen verschiedenen Baugrößen Spaß, ich komme mit den meisten Vintagemechaniken für meine Ansprüche gut zurecht, erkenne und übernehme Erfahrungen gerne von einem zum anderen, liebe die Geschichte. Jemand, der mit einem Instrument andere, höhere Ansprüche hat oder haben muss, mag das anders sehen.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden