Audacity vs. anderer Aufnahmesoftware

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Dreas, 5.Oktober.2015.

  1. Zweistein

    Zweistein Schaut öfter mal vorbei

    100% getroffen - genau das war der Grund warum ich bei GarageBand hängengeblieben bin: Es hat auf Anhieb das gemacht, was ich haben wollte, und ich brauchte ungefähr 5 Minuten Einarbeitungszeit.

    Dass die zugehörige Recording-Hardware (a.k.a. Mikrofon) mitunter mehr Zicken macht steht auf einem anderen Blatt.
     
  2. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    ich glaub, Wuffy hat in seinem Posting schon die Killerargumente auf den Punkt gebracht.
    Wenn einem die egal sind, dann wozu Geld ausgeben.

    Andererseits: Die Apps für iOS um ein paar Euro (in der 10 Euro-Preisklasse) schlagen da Audacity schon.

    Cheers, Guenne
     
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  3. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    ?!? Cubase Elements kostet beim großen T gerade mal 83,- €. 64 Midi- und 48 Audio-Spuren sollten für einfache Saxophon-Arrangements ausreichen denke ich. Knapp ;-)
    Im Ernst - das Programm kann wirklich alles was ein normaler User braucht...
     
  4. zwar

    zwar Ist fast schon zuhause hier

    von einer "richtigen" DAW erwartet ich, dass:
    - die vorhandenen inputs erkannt werden
    - die zuordnung von inputs zu spuren leicht und geordnet zu machen ist.
    - busse leicht den spuren zugeordnet werden können.
    - die gängigen Formate für professionelle Effekte unterstützt werden.
    - Regionen einzeln und auch in Gruppen verwaltet werden können.
    - ein übersichtliches signal-routing möglich ist.
    - die funktionen der DAW in einzelfenstern getrennt dargestellt werden, um mehrere bildschirme
    nutzen zu können.
    - time stretching und tuning funktionen integriert sind
    - die synchronisation der spuren exakt ist, auch von audio zu midi
    - das erstellen von makros und die tastaturbelegung dafür möglich ist und auch funzt
    - die grafische darstellung der spuren und effekte einstellbar und übersichtlich ist.
    - die DAW mit mixingkonsolen zusammenarbeiten kann, zumindest fader, mute, record, solo und panning
    - es eine anständige Dokumentation dazu gibt, am besten ein handbuch
    - der workflow so ist, dass alles schnell geht, wenn man weiß wie...

    um nur zu nennen was mir gerade direkt einfällt.
    audacity verhält sich zu einer studiotauglichen DAW ungefähr wie Irfan View zum Photoshop.

    gruß
    zwar
     
  5. Zweistein

    Zweistein Schaut öfter mal vorbei

    Kann ich zwar nicht beurteilen, aber das Preisargument unterschreib ich - ein Programm im zweistelligen Preisrahmen ist, wenn es die Anforderungen erfüllt, schon dann definitiv nicht zu teuer wenn es einem nur 2-3 Stunden Einarbeitungszeit erspart. Und ich unterstelle mal, es erspart noch mehr als das.

    Bei den - früher durchaus üblichen - Anwendungen im mittleren bis oberen dreistelligen Preissegment würd ich das "zu teuer" Argument dann schon eher unterstützen.
     
  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @Wuffy

    Doch, werde ich immer wieder empfehlen..."Audacity oder ähnliches"....weil diese Programme offensichtlich für die Mehrheit der Foristen hier ausreichen sind....für die Zwecke für die sie aufnehmen wollen.

    Der Vergleich mit billigen Chinakannen ist Unsinn. Der wäre gerechtfertigt, wenn Audacity nach sechs Monaten ständig abstürzen würde, kaum noch brauchbar wäre, oder die Funktionen nicht ordentlich funktionieren. Dem ist ja nicht so.

    CzG

    Dreas
     
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  7. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Im Wesentlichen, ja. AAABER - wir (meine Ex-Kollegen von Sound&Recording und ich) haben vor ein paar Jahren mal einen Blindtest mit den verschiednen Audio-Engines gemacht. Cubase, Nuendo,
    Logic und noch ein paar andere... Die Unterschiede beim reinen Zusammenmischen von 8 Spuren waren schon erheblich. Und als dann noch die "Bord-EQs" bei gleichen Einstellungen dazu kamen
    wurden die Unterschiede noch heftiger.... Digital ist nicht digital... ;-)
     
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  8. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Ok, das habe ich mir fast gedacht. Wer sowas braucht, soll es dann halt verwenden.

    Die Frage für uns Audacity-Nutzer wäre: Lohnt es sich, sich in eine solche Software einzuarbeiten? (Lassen wir den finanziellen Aspekt mal weg, der führt nur zu Polemik!) Mit Studio One kann ich nicht intuitiv ohne Anleitung arbeiten, z.B. weiß ich immer noch nicht, wie ich schneiden kann. Jedenfalls finde ich nichts, was dem Vorgehen in Audacity entspricht. Effekte anwenden konnte ich erst nach Muggers Hinweis heute früh. (Eigentlich braucht man für das Programm auch einen großen Bildschirm, auf dem Notebook ist alles sehr fieselig.)

    Mein Fazit: Das was man gewohnt ist und, kann ist einfacher als das Ungewohnte. :rolleyes:

    LG Helmut
     
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  9. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Moin,

    für die meisten Zwecke hier, halt mal eben was (zur Kontrolle oder auch TOTM) aufnehmen reicht Audacitiy m.E. völlig aus.

    Wenn jemand höhere Ansprüche hat, dann wird er sich natürlich nach einer besseren Lösung umsehen (müssen), die mehr Möglichkeiten und eine höhere Qualität liefert. Das fängt aber dann vor allem mit der hardware an. Wer über seine Notebooksoundkarte und dort den line-in Eingang aufnimmt braucht sich da nicht viel Gedanken machen.

    Wer aber ein entsprechendes Interface zum Aufnehmen käuflich erwirbt, wird dort mit großer Wahrscheinlichkeit als Beigabe auch mit einer entsprechenden Software beglückt, die dann wiederum als Einstieg zumindest reichen sollte.

    Gruß,
    Otfried
     
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  10. Mugger

    Mugger Guest

    Was heißt schneiden?
     
  11. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Einen Abschnitt aus der ganzen Aufnahme markieren, kopieren oder ausschneiden und woanders verwenden oder einfach löschen.
     
  12. Mugger

    Mugger Guest

    Rechte Maustaste?
     
  13. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Hier wird Birnen mit Äpfel verglichen.

    Ich arbeite hauptsächlich mit Ableton Live, weil ich auch viel mit virtuellen Synths arbeite. Es ist eine DAW wie Logic, Cubase, Samplitude, ...

    Diese Programme sind ausgesprochen komplex. Weil ich in Ableton Live fit bin, nutze ich es auch für die PA-Aufnahmen.

    Audacity nutze ich zum Abhören von Aufnahmen, weil ich diese nicht alle im ITunes haben möchte. Auch nutze ich es zur Erstellung von einzelnen MP3-Files.

    Audacity kann mehr und wer es regelmäßig für PA-Aufnahmen nutzt, ist gut bedient.

    GarageBand ist die kleine Version von Logic und auch völlig ok.

    Als Onlineschüler bei Peter Wespi nutze ich gerne die Aufnahmefunktion von BiaB, weil ich dann alles zusammen habe.

    Aber jeder wird seine eigenen Vorlieben haben.

    Ich mache nur PA-Aufnahmen zur eigenen Kontrolle und als Feedbackdatei für den Kurs.

    Wenn ich PA-Aufnahmen wie z. B. @Wuffy veröffentlichen wollte, würde ich es immer mit einer DAW machen, da ich dann mehr Möglichkeiten haben.

    Gruß
     
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  14. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Danke!
     
  15. Werner

    Werner Ist fast schon zuhause hier

    . . . ein Programm wurde noch nicht genannt, samplitude, welches ich noch für ca 70,- gekriegt habe, ist mittlerweile leider teurer.
    Bin als allerdings meist rel. unbedarfter Anwender recht zufrieden, komplette DAW, komme intuitiv ganz gut mit zurecht, merke allerdings schon leichteres arbeiten als mit audacity. Wuffy verwendet dies mW auch.
    Irgendwo war mal Abelton live light gratis mit dabei, für meine Zwecke scheint das ausreichend, und es ist ev noch moderner als samplitude, das werde ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.



    http://swing-jazz-berlin.de/#band
     
  16. deraltemann

    deraltemann Ist fast schon zuhause hier

    Mp3 geht und das sogar einfach. Diese Diskussion ist ebenso Sinn voll wie die Kurung des absoluten Master MPC. Es kommt drauf an was mal vorhat ..
    Und die Version 2.0xx kann genug fur den ambitionierten Hobby recorder. Die Kritik Punkte von Wuffy kann ich nicht alle bestätigen % widerlegen ..
     
  17. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Ja....mit 49,99 € ist man dabei...absolut ausreichend für die allgemeinen Erfordernisse der meisten User hier.

    http://www.magix.com/de/samplitude-music-studio/

    Es geht ja nicht nur um's latenzfreie Aufnehmen und Monitoring, sondern um's ebenso wichtige Mixing mit recht guten semiproffessionellen Effekten in Echtzeit..und das finale Mastering...alles mit voreingestellten Presets...auch für die Einsteiger und Dummis.

    Achtung ! nicht zu verwechseln mit dem Music Maker,,,der kann zwar auch aufnehmen etc. aber der geht konzeptionell in eine ganz andere Richtung...Muik produzieren, Beats, Loops etc.

    Gr Wuffy
     
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  18. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Das ist jetzt eine interessante Information. Also Samplitude ist keine DAW, sondern eine Aufnahmesoftware, während Music Maker eine ist? Was wäre dann Studio One?

    Fragende Grüße
    Helmut
     
  19. Bernd

    Bernd Gehört zum Inventar

    Jeder hat auf seine Weise Recht. Kommt halt darauf an, welche Ansprüche jemand hat und welches Ergebnis er erzielen möchte.
    Ich komme mit Audacity nicht klar. Beginnt beim ASIO-Treiber und endet bei den Effekten.
    Bei Audacity kann ich lediglich 5 Sekunden lang vorhören. Hab´s gerade noch einmal probiert. Audi-file geladen und testhalber mit Hall versehen.
    Die Vorhörzeit reichte gerade mal für den Einzähler und den ersten Ton des Liedes.
    Bei meiner DAW kann ich eine AUX-Spur anlegen, dieser einen Effekt (z.B. Hall) zuweisen und per send auf meine Aufnahmespur schicken.
    Den Hall (Knufinke SIR) kann ich in Echtzeit in allen Parametern ändern und höre sofort das Ergebnis. So kann ich z.B. meine Aufnahmespur bezüglich Hall dem PA anpassen und muss keine "auf gut Glück"-Einstellung verwenden.

    Allein diese Unzulänglichkeit bei Audacity hält mich davon ab, dieses Programm zu nutzen. Und wenn ich mich intensiver damit beschäftigen würde, würde ich bestimmt noch viele weitere Schwachstellen finden.

    LG Bernd
     
  20. zwar

    zwar Ist fast schon zuhause hier

    Samplitude Pro X kostet auch 400. das billigste pc vollprogramm ist wohl im moment presonus studio one, (für linuxuser gäbs noch Ardour 2, ebenfalls eine vollwertige DAW, leider etwas umständlich, dafür aber für lau, der jack2 server, der die ins und outs verwaltet ist dabei sogar richtig klasse.)
    all diese programme gehen nicht mal eben so. da muß man lernen, was überhaupt alles geht, und wie. das handbuch von logik zb hat über dreihundert seiten, und auf jeder steht etwas anderes.

    für gelegentliche nutzung der ganz einfachen funktionen tut man sich mit solchen kolossen keinen gefallen.
    das sam music studio von magix würde ich genau wie wuffy auch all denen empfehlen, die mehr wollen als audacity bietet und mit einer kompletten DAW eigentlich nichts anfangen können.

    gruß
    zwar
     
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