Doppeltöne

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Matthias Wendt, 4.Mai.2026 um 17:03 Uhr.

  1. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich sollte mir wieder mal "Mein Freund Harvey" ansehen.
     
    Iwivera*, claptrane und quax gefällt das.
  2. Matthias Wendt

    Matthias Wendt Ist fast schon zuhause hier

    Mundstück hatte ich als erstes gewechselt. Hat nichts gebracht.
    Nächste Woche hab ich einen Notarzttermin bei Thomas. Dann weiß ich mehr.
     
  3. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Und dann lüpft ihr einen.
     
    Analysis Paralysis gefällt das.
  4. ppue

    ppue Mod Experte

    Das ist die traditionelle Deutung. Versteckt im Artikel ist aber die Lösung des Phänomens:

    Das Gehirn berechnet gar nichts, sondern hört eine reale Grundschwingung, nämlich das gemeinsame Vielfache zweier oder mehrerer Töne. Das periodische Schallereignis, wenn eine Quinte erklingt, hat tatsächlich die 2- bzw. 3-fache Länge der Einzelschwingungen.

    quinte addiert.jpg

    Im Gegenteil könnte man behaupten, das Gehirn sei zu doof, die beiden Einzelschwingungen auseinanderzuhalten.

    Das Prinzip findet bei Orgelpfeifen eine praktische Anwendung, denn die können einen sogenannten Differenzton und damit einen Basston erzeugen, für den es ansonsten eine riesige Pfeife bräuchte.

    @Matthias Wendt hört aber wohl immer die gleiche mitschwingende Tonhöhe. Außerdem sind, laut der Analyse, keine Interferenzen zu sehen, die tiefere Töne ergeben könnten.
     
  5. quax

    quax Gehört zum Inventar

    1)Das Gehirn "berechnet" immer und überall. Es hört garnichts. Es erhält Daten aus den vorgeschalteten Strukturen unseres "Gehörs". Und das sind nicht mal Rohdaten.
    2) Wenn man fertig liest, behaupte ich auch nicht, dass es sich hier um ganz ganz genau dieses Phänomen handeln muss.
    3) Du soltest das diesen Leuten endlich mal erklären.
     
  6. ppue

    ppue Mod Experte

    Wie das Gehirn das macht, weiß ich im Detail nicht. Es ging mir auch nicht darum, ob das Gehirn rechnet oder nicht. Aber selbst die Wissenschaft schiebt das Phänomen in den Bereich Psychoakustik und alle tun so, als ob sich ein nicht existierender Ton erst im Gehirn zusammensetzt.

    Der Ton ist aber real da. Ja, natürlich nicht der Ton (den denken wir uns ja nur), aber eine sich periodisch wiederholende Welle in der Frequenz des gemeinsamen Vielfachen.
     
  7. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Letztlich funktionieren auch wir irgendwie digital. Unsere Nerven geben keine kontinuierlichen Pegel weiter, sondern einzelne Aktionspontentiale, wenn auch mglw in rasend schneller Folge. Da werden dann gewissermaßen Bitfolgen bearbeitet.
    Das von Dir gezeigte Beispiel sieht doch aus wie eine sehr schnelle Schwebung, wir aber wohl nicht als solche interpretiert.
    Das Phänomen könnte ja erklären, warum wir manchmal die Flöhe husten hören. ;)
     
  8. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

  9. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Wenn ich es richtig verstehe, entstehen Differenz- oder Summationstöne eben nicht erst im Gehirn bzw. der Datenverarbeitung, sondern sind schon auf der aufzeichnenden Membran (Trommelfell) da, da die Summation oder Differenz der Wellen bereits in der Luft stattfindet. Das ist ja das faszinierende daran.

    Back to topic. Wenn der TE nicht gleichzeitig gesungen hat, scheidet das Phänomen aus.
     
    ppue gefällt das.
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