Drake Stubbie metal Review

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Blofeld, 22.Mai.2026.

  1. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Die genaue Replika vom Dukoff kann es schon deshalb nicht geben, weil es „das“ Dukoff nicht gibt.
    Ich hatte ein Dukoff der ersten Serie, das leider im Rahmen der Coronawirren bei einem Forumskollegen verschollen ist. Es hatte noch die kleinere Kammer mit den nicht ausgearbeiteten Seitenwänden und möglicherweise war das dafür verantwortlich, dass ich den Klang nicht als sonderlich fett empfand.
    Aktuell habe ich in dem Bereich ein Mosaic, das RR Stubby, das zufälligerweise auch mein neuer Lehrer spielt, und das GS Supersonic als metallfreie Alternative.
    Das RR klingt für mich „parfümiert“, ein bisschen zu viel von allem und schwierig zu kontrollieren; irgendwie im on-off Modus, das Mosaic ist gewollt fett, aber etwas höhenarm im Gegensatz zum Tribute oder Tribute Ltd.
    Das Supersonic ist es für mich aktuell, brauche aber noch etwas Zeit damit.
    Ein Drake hatte ich mal kurz, fand es super, aber die schon nachträglich angebrachte Vernickelung blätterte ab :(
    Sehr lange gab es dann kein Drake Stubby in Metall mehr. Das Konzept es nackt zu beziehen und dann qualitativ ordentlich galvanisieren zu lassen hört sich absolut sinnvoll an.
     
    Blofeld gefällt das.
  2. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Bemerkenswert, daß du dein Mosaic als höhenarm empfindest. Meins ist es jedenfalls nicht. Das ist dann wohl wirklich der Unterschied normal vs. LTD.
    Nochmal zum Thema "abblätternde Drakes": Aaron Drake hatte nach eigener Aussage (irgendwo auf SOTW mal gelesen) die Produktion der Metall-Stubbies genau wegen dieser Probleme ausgesetzt. Man habe das aber mittlerweile im Griff. Ich will es hoffen...
    Ich würde das Drake Stubbie allerdings auch noch super finden, wenn es irgendwann "bare brass" wäre.
    Fandest du denn das Drake überhaupt ähnlich zu deinem Original?
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.Mai.2026
  3. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Nein, das Drake ging viel leichter los, klang voluminöser und raumfüllender; mehr in Richtung RR, jedoch nicht ganz so aufgesetzt.

    Damals hatte ich aber mein Mundstück-Referenz-Test Inderbinen noch nicht.
    Wechselwirkungen Mundstück/Saxophon,… sind immer zu berücksichtigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.Mai.2026
  4. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem

    Habe hier ein Mundstück herumliegen das aussieht wie ein altes Dukoff.
    Steht aber GALE Hollywood drauf. Weiss jemand was das für ein Ding ist?

    SlowJoe
     
  5. woomezz

    woomezz Schaut öfter mal vorbei

    Nur etwas Werbung zwischendurch: Ich verkaufe in den Kleinanzeigen gerade mein Philtone Mosaic. Ich bin eigentlich Fan von Drake-Mundstücken (meine Hauptmundstücke sowohl auf Tenor als auch Alto sind das Drake NY Jazz). Ich hab schon zwei mal ein Drake Stubbie (neu) gekauft, dann aber doch wieder beide verkauft nach eher kurzer Zeit, allerdings die Vintage Resin Version (oder wie das heißt), die die gleiche Kammer etc. haben sollen wie die Metall-Stubbies (und auch von außen wohl recht ähnlich sind; jedenfalls sind sie sehr klein). Bei mir klangen die irgendwie dünn. Das Philtone Mosaic finde ich für mich um Klassen besser. Mein Eindruck ist ähnlich, wie Ihr ihn beschreibt: facettenreicher, "dicker", "dichter" Ton, eher spread als zentriert; man braucht etwas Kraft, um das Mundstück in action zu bringen - der Aufwand lohnt sich aber. Die Klangbeispiele auf der Philtone-Homepage von David Wells finde ich fantastisch - das klingt extrem dexterisch. Bei mir nicht ganz so gut, aber geht definitiv in die Richtung. Letztlich ist das Mundstück dann aber doch für mich etwas zu 'aufwändig', falls man das sagen kann: es erfordert Arbeit, um es zum Klingen zu bringen. Wenn man die Arbeit aber in Kauf nimmt, finde ich es super.
    Wie auch immer - die Drake New York Jazz finde ich vom grundsätzlichen Ton gar nicht so wahnsinnig unterschiedlich, aber viel leichter spielbar und letztlich auch flexibler. Egal, für welche Mundstücke ich auch immer Geld ausgegeben hab, ich komme nach einiger Zeit immer wieder zurück auf die Drake NY Jazz. Apropos: Das gab's auch mal in Metall (bei Schlagerl auch heute noch); außerdem gibt's das in Vintage Resin mit "Brass Resonance Chamber", was wirklich einen Unterschied ausmacht (ich hab beide fürs Alto zum Vergleichen). Kennt jemand die Metall und einer der beiden Vintage Resin Versionen in Vergleich? Würde mich interessieren
     
  6. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Das ist wohl kein Dukoff, wie ich auch früher dachte, sondern ein M.C. Gregory.
    Details findest Du auf Wanne‘s Mouthpiece Museum Seite.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.Mai.2026
    slowjoe gefällt das.
  7. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier



    Ich selbst hab nur das Metall NY.
     
    Sax a`la carte und woomezz gefällt das.
  8. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Das NY klingt offenbar mehr buzzy als das Stubbie, aber auch mit sehr schön singenden Kern. Sicher auch ein super Teil. Das Resin wäre mir schon wieder zu trocken.
     
  9. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Kann sein, kann auch viel die Aufnahme sein - vielleicht auch das Horn. Ich hatte mal das NY und das Stubby parallel, kann mich aber nicht mehr an die Unterschiede erinnern. Ich glaub damals erschien mir das NY heller - aber man verändert sein Spiel ja mit der Zeit.
    Ich hab grad was aufgenommen mit dem Drake NY (Entschuldigung, wenn ich reingrätsche), mit dem eher dunkleren Eastman und einer Neumann M47 Emulation.

     
  10. Blofeld

    Blofeld Ist fast schon zuhause hier

    Sehr schöne Aufnahme! Klingt tatsächlich dunkler als bei Henrik Gad, aber der leicht buzzige, körnige Grundcharakter des Mundstücks bleibt erkennbar.
     
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