Entspanntes Warmspielen mit den richtigen Büchern

Dieses Thema im Forum "Tool / Zubehör" wurde erstellt von Huuuup, 9.September.2021.

  1. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Ich hatte sie früher schonmal und dann 30 Jahre vernachlässigt. Jetzt bin ich wieder auf den Geschmack gekommen. Ich benutze grade wieder die exercise mecaniques von Jean-Marie Londeix. Jeden Tag 30 Minuten zum warmspielen.
    Super für Hirn, Finger und Ohren.

    Wie spielt ihr euch warm ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.September.2021
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  2. ehopper1

    ehopper1 Strebt nach Höherem

    Eigentlich gar nicht.
    Ich bin froh wenn ich überhaupt zum Spielen komme.
    Durch Arbeit und Pflege der älteren Herrschaften bin ich da seit längerem schon stark eingeschränkt.

    Bei mir geht es aktuell so: Blatt aufs Mundstück, Mundstück aufgesteckt und los geht´s.
    Ich habe aber kein Problem damit.
    Denn es klappt trotzdem alles prima, einfach weil ich sehr viel Freude am Spielen habe.

    Vor Gigs reichen mir wenige Minuten solo oder das Einspielen mit der Band oder der Soundcheck.

    LG
    Mike
     
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  3. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Meistens ein paar longtones, dann - je nach Laune - Tonleitern und Arpeggios. Bei viel Zeit über alle Tonarten, bei wenig Zeit 1 + x Tonarten. In der Regel mit ein paar Variationen. Also bei moll natürlich, harmonisch, melodisch, mal die flat 5 dazu und so weiter.
    Bei ganz viel Zeit noch ein paar licks.
    Alles auswendig.
    Kann zwischen 5 Minuten und 60 Minuten dauern.
    Manchmal mache ich auch nur dieses "Sport"Programm...

    So long
    Stevie
     
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  4. JES

    JES Strebt nach Höherem

    Longtones
    ev. was aus Buhmke
    dann alles, was Spaß macht.
     
  5. Spätberufener

    Spätberufener Nicht zu schüchtern zum Reden

    vielen Dank @Huuuup für den Tipp. Ich hab mal die Anfängerausführung bestellt. Mal sehen wie weit ich damit komme.
     
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  6. kindofblue

    kindofblue Ist fast schon zuhause hier

    Ich mache immer Intervall - Übungen.
    Möglichst auf dem Sopran, dann Pause und Wechsel aufs Tenor.

    kindofgettingwarm
     
    Sax-o-K gefällt das.
  7. TSax80

    TSax80 Ist fast schon zuhause hier

    30 Minuten am Tag versuche ich einzuhalten, auf mehr als 1h komme ich nie.
    Die 30 Minuten läuft das Metronom auf 70/min. Früher hatte ich 60/min, aber mit etwas stärkeren Bläätern geht mir da die Puste aus.
    Grundton-Quint-Oktave, ganze Töne, von ganz unten bis oben chromatisch. Dann I-III-V-VII-IX auf halben und Vierteln. Dann Skalen in Achteln und 16teln. Immer über 4 Takte, am Ende des vierten Taktes atmen. Immer chromatisch von unten bis oben, also alle Tonarten. Das Metronom nehme von Youtube, da gibt es einen Klick, der genau 30 Minuten dauert. Bei Unterbrechungen halte ich auch das Video an, so dass ich die 30 Minuten vollmache. Klingt öde, aber ist mein tägliches Mantra am Abend.
    Danach dann fröhlich Liedchen trällern, zur Tube oder nur zum Metronom. Immer alles mit Click auf 2 und 4, sonst gibt das nie mehr was mit dem timing.
    Ab und an natürlich Blättchen schnitzen. Und am WE alle Mundstücke und Hörner durchspielen, um am Ende da anzulangen, wo ich angefangen hatte...
     
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  8. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ich sammle mein Chi und nagel dann ein paar Overtones raus, dass der Hund seine Ohren aufstellt.

    Nein, im Ernst - mit dem Londeix spielt man doch eher die Finger warm, oder?
    Zum "Ansatz aufwärmen" wären doch vielleicht eher matching exercises oder overtone scales oder so angesagt, oder irre ich mich?
     
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  9. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Ganz unterschiedlich. Aber nie länger als 5 Minuten.
    Entweder Longtones, oder ich gehe Akkordumkehrungen eines Akkorden durch.
    Oder ich nehme mir eine Tonleiter, zB die, die ich am Vortag geübt habe.
    Oder ich spiele die Akkorde eines Standards durch.
    Also eigentlich immer das was ich gerade eh übe.
    Aber zum Warmspielen nur das Material was gedanklich sitzt, weil man ja sonst mehr denkt als spielt und dann wird es nichts mit dem Warmspielen.

    Am sinnvollsten sind die Longtones zum Warmwerden, aber manchmal ist mir nach Abwechslung in der Reihenfolge.
    Ganz zu Beginn, also direkt nach dem Zusammenbauen dudel ich eigentlich immer kurz rum. Ein paar Sekunden wild ein paar Töne spielen. Sitzt alles? Funktioniert das Blatt? Alles richtig zusammengebaut? Gurthöhe passt? Klebt das gis schonwieder? ;-)
    Dann mach ich mich ans Warmspielen - wie gesagt 5 Minuten sind für mich immer ausreichend.

    Noten brauche ich erst danach.
     
  10. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Mir ist eigentlich nur wichtig, dass das Blatt keine Wellen hat und gut klingt. Dafür mache ich dann mal so etwas wie "warm spielen" aber ansonsten eher nicht.
    Wenn der sound stimmt, brauche ich kein warm spielen.
     
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  11. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Der Sound ist das Ergebnis. Auf das kommst Du möglicherweise auch hin, wenn Du mit Mitteln arbeitest, die Dir nur begrenzt zur Verfügung stehen (Druck vom Kiefer oder der Lippe z.B.).
    Mit bewusstem Einspielen was den Ton betrifft spart man möglicherweise einiges an Kraft und hält länger durch, weil man weniger kompensieren muss.

    Cheers, Ton
     
  12. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    ich habe weder Chi noch Hund, aber einen Kater, der immer raus will, wenn ich mit Obertönen anfange - im Moment auf Tief-C. Obertöne gehen am leichtesten, wenn das Blatt für "richtiges" Spielen noch zu trocken ist.

    Dann arbeite ich irgendwas, wo mehr Birne als Finger gebraucht wird, um meine alten Finger laaangsam weich zu kriegen, d.h. ich schiebe irgendein neueres Pattern durch fiese, völlig unwichtige Tonarten.

    Dann mache ich Geläufigkeitsübungen mit Sachen, die ich schon kann, eigentlich immer durch 12 keys.

    Dann kommt das eigentliche Üben: irgendein aktuelles Stück - sauberes Thema und durch die Changes kommen (gerade eben West Coast Blues).

    Bücher brauche ich nicht, höchstens "sheets" von Stücken. Big Band ist nicht mehr und Combo-Jazz geht nur ohne Noten.
     
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  13. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier


    Naja...ich brauche keine Ersparnis der Kraft und lange durchhalten war noch nie ein Problem. Ganz falsch mache ich es scheinbar nicht.
     
  14. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Du natürlich nicht.
    Mit "Du" hatte ich den normal sterblichen Saxophonisten gemeint.
     
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  15. sachsin

    sachsin Strebt nach Höherem

    Zum Warmspielen etwa 15 Minuten :

    - Quintenzirkel links herum auf jedem Notenwert (ohne Vorlage)

    1. Durchgang : Note - Halbton noch oben - Note
    2. Durchgang : Note - Halbton nach unten - Note

    oder

    - wahllos 1.-2. Tonleitern über das ganze Register auf Vierteln mit Metronom (entspannt auf 60` aufwärts und abwärts )

    oder

    - immer wieder gern Obertonübungen

    oder

    - gleich mit einer Etude von Lacour, die schon vorher gut geübt wurde und realtiv geläufig ist
    https://www.amazon.de/50-Etudes-Faciles-Progressives-Saxophone/dp/B003JYONQQ

    Übt auch gleichzeitig Fingerabläufe wie Tonbildung ungemein.

    Nach dem Aufwärmen spiele ich dann meine Übungen bzw. Stücke, die ich mit meinem
    Lehrer abgesprochen habe, bzw. mir gerade Spass machen mir zu erarbeiten;
    oder ich mit anderen zusammen spielen möchte
    (mit meiner Mitspielerin Britt am Klavier oder mit meinem Karle am Akorddeon)

    :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.September.2021
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  16. ppue

    ppue Experte

    Ich spiele kalt drauf los. Warm wird das von alleine.
     
    Rick, zwar und Atkins gefällt das.
  17. Atkins

    Atkins Ist fast schon zuhause hier

    Genau so mache ich es auch....is ne Sache von +/- 1 Minute.
     
  18. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Ja Londeix schult die Finger,aber den Ansatz doch genauso. Schließlich soll ja jeder Ton klanglich zum nächsten passen,und das geht über den Ansatz
     
    Livia gefällt das.
  19. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Da könnten wir lange diskutieren.
    In dem Buch steht ja, dass keine Änderungen (außer dem Griff halt) von einem Ton zum nächsten passieren sollen (was ich für eine eher theoretische Vorstellung halte, weil das einfach nicht geht). Eher so, dass die Änderungen minimal sein sollen. Und das wiederum setzt voraus, dass man den sweet spot möglichst genau findet - den Punkt, von dem man die Änderungen möglichst klein halten kann. Und dazu ist IMHO schon gut, wenn man sich ansatzmäßig einspielt.

    Cheers, Ton
     
    Rick, mzolg und Livia gefällt das.
  20. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Ich denke,da müssen wir garnicht diskutieren. Jeder hat seinen eigenen Weg um den Ansatz zu trainieren,und bei jedem funktioniert das auch anders
     
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