Fabtones, heute wird getestet

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von JTM, 15.Januar.2026.

  1. Spacecat

    Spacecat Ist fast schon zuhause hier

    Welches Altsax erfreut dich jetzt? Du hattest so gute im Verkauf
     
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  2. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

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  3. Bb7

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    Jo, das Paket ist angekommen....mit 5 x Tenor und 1 x Sopran. Die Fabtone Teile nun also zum Vergleich mit 2, fast 3 von recht guten Mundstücken und ich bin echt gespannt, ob die das toppen oder auch nur andere Tonwelten entlocken.
    ⁣Dave Guardala Studio Tenor HM GP .......das ist schon länger mein sehr geschätztes Tenor Mundstück und dieses für das Sopran, auch gut: https://www.thomann.de/de/otto_link_super_tonemaster_sopransax_6.htm
    Das Sopranmundstück von Fabtone habe ich schon mal kurz getestet (Balance ) und es hat gegen das OL wohl keine Chance .
    Das Fabtone klingt sofort spürbar sehr viel dunkler und für mein Empfinden schon fast dumpf. Die tiefen Töne kommen wohl etwas leichter, die hohen ( komme auf dem Sopran nur bisschen über 2 Oktaven, beim ``` gestrichenem E ist bislang Schluss.) wie beim OL. Klingt aber iwie alles bedeckter mit dem Fabtone und es war eine Freude, danach wieder das OL zu hören, wirklich. Viel brillianter, strahlender und vielleicht jazziger
    ( behaupte ich mal unwissend so)

    Aber ich teste ab morgen noch mal ausführlicher mit dem Tenor, ist eh mehr mein Instrument und vielleicht bekomme ich ja paar Aufnahmen zum Vergleich hin. Den grossen Unterschied sollte man bei dem Sopran auch mit einfacher handyaufnahme gut hören....ich versuche es mal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2.Februar.2026
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  4. Nemo

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  5. Bb7

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    Moin zusammen,
    das Testpaket von Fabtone mit den 6 Mundstücken geht nun wieder kpl. zurück. Ich habe ja wirklich versucht, paar sinnvolle Aufnahmen mit den Teilen zu machen, aber das war alles nichts und hat mir derartig nicht gefallen ( wegen der Aufnahme) dass ich das besser verworfen habe.
    Ist ja immer ganz nett und unterhaltsam mit Beispielen, ( ich höre mir das auch gerne an) aber bringt ja für den Hörer eh nicht so viel Erkenntnis.
    Vorab: die ganze Abwicklung mit Fabtone war sehr gut. Der Olaf hat mich nach email von mir angerufen und versucht, meine Wünsche und Erwartungen etwas zu lokalisieren und mir dann 6 Mundstücke ausgesucht, 5 x Tenor 1 Sopran. Darunter auch das Skringer Modell, was wegen Farbexperiment nur die Hälfte kosten würde, immerhin immer noch 300,00 €. ( :) Davon hat er wohl mehrere)
    Die Teile sind, soweit ich das beurteilen kann, sauber hergestellt und machen erstmal so einen guten Eindruck.
    Die Mundstücke sind sauber und mit unbenutztem Bissgummi versehen.
    Etwas enttäuscht war ich darüber, dass bei dem Tenor und dem Sopran die Mundstücke eine etwas grössere Öffnung hatten, so dass das Mundstück auf dem S Bogen regelrecht wackelte und nicht satt auf dem Kork sass. Das Problem kenne ich aber auch mit OL und HWP Steamer, damit ist Fabtone nicht alleine. Guardala, und Vandoren T 45 sowie OL sind da einfach ne Idee kleiner im Durchmesser.
    Ich musste also beim Test immer etwas Tesakrepp benutzen, um das Mundstück gut und fest auf den S Bogen schieben zu können.
    Das hat mir schon etwas zu denken gegeben, denn Tesakrepp ist nun wirklich keine Dauerlösung, hässlich dazu und den Kork wollte ich bei einem eventuellen Kauf auch nicht erneuern, denn dann hätten meine jetztigen Mundstücke, auf die ich nicht verzichten möchte, nicht mehr gepasst.
    Aber zum Ton, um den es ja in erster Line geht:
    Die Mundstücke sprechen allesamt gut an und in den ganz tiefen Lagen scheinbar etwas besser/leichter als gewohnt. Das sind aber nur erste Eindrücke, auf die ich nicht allzu viel gebe.
    Die Top Tones kommen auch, sind aber bei dem Guardala klarer, lauter und sprechen etwas besser an.....sind Nuancen, aber hörbar.
    Insgesamt zeigt sich bei allen Mundstücken, dass ein kräftiger sonoriger Ton gewünscht wurde, Die tieferen Töne sprechen in der ersten Lage durchweg gut an, wobei mir bei dem Sopran leider die Bezeichnung "dumpf" näher lag als sonorig, gefiel mir gar nicht. Also auf dem Sopran bin ich mit meinem OL wohl bestens bedient, es klingt für meinen Geschmack deutlich klarer und einfach besser, wenn auch hier beim
    Fabtone Modell Balance Öffnung VI die tiefen Töne etwas leichter kommen.
    Nach paar Stunden im Proberaum mit den Tenormundstücken hatte ich 2 in der näheren Auswahl:
    1. das Farbexperiment, also das Thorsten Skringer Teil, Öffnung VII 1/2 Preis
    2. Retro B Öffnung VII
    Das sind schon 2 Mundstücke, mit denen ich mich vielleicht anfreunden könnte, aber da ist dieser dunkle sonorige Ton auch klar vorhanden und es klingt bisschen wie mein HWP Steamer, welches ich nicht mehr spiele.
    Ansprache ist bei beiden Teile sehr gut, bei den top tones komme ich mit dem Guardala aber deutlich besser klar.
    Das Dave Guardala Mundstück habe ich mal vor ca. 5 Jahren viel zu günstig ersteigert und es auch als Test verstanden. Ich kam anfangs kaum mit dem Teil klar und es hat gut ein 1/2 Jahr gedauert, bis ich das Mundstück so spielen konnte, wie es mir einigermassen gefällt. Habe es in diesem +/- 1/2 Jahr immer wieder mal gespielt und versucht......es dauerte halt.
    Und selbst heute spiele ich lieber das Vandoren T45, wenn ich mal längere Zeit, also so 1 - 3 Wochen, gar nicht mehr gespielt habe. Das Vandoren ist da etwas gefälliger zu spielen und ich benutze es quasi als Vorübung/Aufwärmung. Klingt vielleicht etwas komisch, aber ist wirklich so.
    Ich schreibe das, weil Mundstücke vielleicht ( nein, bestimmt! ) auch etwas Entwicklungszeit beim Spieler brauchen und mein kleiner Bericht von daher nur eine Momentaufnahme ist, die keine Allgemeingültigkeit hat.
    Beim Tenor habe ich Woodstone Stärke 2,5 - 3 und Vandoren ZZ 2,5 benutzt.
    Wegen der vom Hersteller wohl gewollt dunklen Töne und auch wegen der etwas grösseren Durchmesser habe ich mich dazu entschieden, die Teile zurück zu schicken.
    Ich kann es nur wiederholen: das ist eine ganz persönliche Entscheidung und sollte niemanden gross beeinflussen, denn nicht nur JTM schwärmt von den Teilen, die haben auch sonst einen ganz guten Ruf.
    Eins kann ich mir aber doch nicht verkneifen:) Ich kann es nicht verstehen, warum das Skringer Teil ca. 4 x so viel kostet und ich wäre wohl eher völlig genervt, wenn auf meinem Mundstück sein Name eingraviert ist o_O

    VG
     
    Zuletzt bearbeitet: 9.Februar.2026
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  6. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

  7. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    Jo, Teflonband ist da sicher die bessere Wahl, aber so auf die Schnelle war halt nichts Besseres da und wie gesagt, ich will eh keine Mundstücke mit unterschiedlichen Durchmessern.
     
  8. Bb7

    Bb7 Ist fast schon zuhause hier

    Korrekterweise hier mal die Antwort von Olaf.......( wegen der Grösse der Bohrung)

    " Hallo Horst,
    alles klar, danke für die Rückmeldung.
    Du weißt hoffentlich, dass ich anders als andere Hersteller, dir die Mundstücke mit der Bohrung, wie du sie haben willst herstelle. Gehört alles zum Service und kostet nichts extra. "


    Das habe ich nicht gewusst und ist natürlich ein gutes Angebot.
     
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  9. Hoppii

    Hoppii Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich habe mir auch mal fünf Mundstücke fürs Bari zukommen lassen. Darunter zweimal das Jetstream in 6 und 7, das Mega und Mega S ebenfalls in 6 und 7 und ein EZ in 6, welches es auf der Webseite gar nicht gibt (warum weiß ich gar nicht). Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Mundstücke wirklich vernünftig verarbeitet sind. Mir hat die große Bohrung gefallen, da sie gut auf meinen Kork passen. Leider gehen auch bei mir alle Mundstücke wieder zurück, da entweder mit dem Modell oder der Intonation nicht zurechtgekommen bin.

    Nun zu den einzelnen Modellen:

    1. Jetstream: Laut Webseite soll es den einfachen Umstieg von anderen Saxen auf das Bari ermöglichen. Dies würde ich so bestätigen, da es von der Bauart am neutralsten ist. Es spricht sehr gut an und ist relativ flach, sodass man nicht das Gefühl hat, ein Barimundstück zu spielen. Leider war es immer zu tief, obwohl es schon auf Anschlag auf dem Kork saß. Hier hätte ich also meinen Ansatz verändern müssen, was ich nicht möchte. Ansonsten ein guter Allrounder.

    2. Mega und Mega S (das S steht für eine noch kleinere Kammer): Die zwei lagen mir leider überhaupt nicht. Beide haben eine krasse Stufe, welche sich aber bei mir leider nicht durch eine einfachere Ansprache resultierte, sondern in Gegenteil zu einer schlechteren. Untenrum waren die zwei dann sehr fett und oben rum wurde es gefühlt dann dünner. Ich kann es schlecht beschreiben, habe die zwei aber nach wenigen Minuten und verschiedenen Blättern wieder weggelegt. Für meinen Zweck (sinfonisches Blasorchester) wären die Mundstücke vermutlich eh zu viel.

    3. EZ: Mit diesem Mundstück kam ich am besten klar. Interessanterweise hat es wie die JJ DV Modelle die Aussparung am Tisch. Hier kam ich mit der Intonation am besten klar, jedoch rauschten bei mir die hohen Töne (ab dem a) extrem nach oben ab, was ich kaum korrigieren konnte. Das hab ich bei anderen Mundstücken nicht so extrem. Ansonsten aber ein tolles Mundstück, welches ich vermutlich irgendwann in den Griff bekommen würde (hohe Töne spielt man auf dem Bari zumindest im Orchester eh selten).

    Mein Selmer S80 E macht den Job derzeit besser, wäre es nur nicht so klassisch..

    Die Suche geht also weiter.
     
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