Federhärte

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von Topshit, 29.Oktober.2016.

  1. Topshit

    Topshit Ist fast schon zuhause hier

    Hey!
    Hat jemand Erfahrung damit die Federhärte einzustellen? Meine sind insgesamt sehr weich eingestellt. Ich hatte letztens ein neues Instrument in der Hand und fand die strammere Einstellung des Instruments sehr angenehm. Da es ja Klappen gibt wo ein Zusammenspiel aus zumindest zwei Federn vorhanden ist frage ich mich wie gehe ich am besten vor?

    LG Mischa
     
  2. saxhornet

    saxhornet Experte

    Vorsicht beim Biegen, die können gerne mal brechen und man verletzt sich doch schneller als man denkt, wenn man nicht wirklich gut aufpasst.
     
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  3. edosaxt

    edosaxt Strebt nach Höherem

    Jepp, die Dinger sind tückisch und sehr schmerzhaft.
     
  4. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Wenn du nicht besondern Ehrgeiz und auch ein gerüttelt Mass an Feeling für solche Vorhaben hast, würde ich das den Instrumentenmenschen machen lassen. Das muss ja auch gut abgestimmt werden, damit ein einheitliches Druckverhalten da ist. Das braucht eine gewisse Routine. Er weiss dann auch, welche Feder eine auch involvierte "übertrumpfen" muss usw...
     
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  5. Pil

    Pil Strebt nach Höherem

    :blackeye:
    !Sicherheitshinweiß! Bei böser Feinmechanik und Federn generell:

    :nurse: Das kann ins Auge gehen! :cyclops:
     
  6. RomBl

    RomBl Guest

    Ich habe mal ein Ende so einer Feder ziemlich tief im Nagelbett stecken gehabt - es gibt deutlich schöneres ... :(
     
  7. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Moin

    Federeinstellung beim Saxophon ist hohe Kunst, einmal wegen der beteiligten Materialien (richtig gute Leute biegen die Federn nicht einfach sondern schmieden sie), dann wegen der Feinheit der zusammen spielenden Mechanikteile, und letztlich auch wegen des ergonomischen Gesamtbildes, welches entsteht.

    Manche Mechaniken benötigen auch eine eher weichere Einstellung, ander eine eher knackige, damit sie gut laufen. Und verschiedene Spieler wollen es auch eher leichter oder eben etwas schwerer haben, auch abhängig vom Aufgang.

    Bei manchen älteren Mechaniken kommt noch hinzu, dass diese nur bei bestimmten Aufgängen funktionieren, entweder, weil die Mechanik so eingeschliffen ist, oder aber von Vorneherein die Hebelchen nur für bestimmte Auslenkung ausgelegt sind.

    Natürlich kann man sich da mal austoben, aber ein ziemlich gutes Verständnis von dem, worum es da geht, und wie man was anstellt sollte man dann schon haben.

    Gruß,
    Otfried
     
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  8. saxhornet

    saxhornet Experte

    Ich habe da auch die Erfahrung gemacht, daß sowas eher zu den Arbeiten eines erfahrenen Instrumentenbauers gehört. Man kann da viel Mist machen.
     
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