Forestone Filed - Unfiled

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Mugger, 29.Juni.2013.

  1. Gelöschtes Mitglied 172

    Gelöschtes Mitglied 172 Guest

    :topic:
    Es geht hier nicht um Blattbearbeitung
     
  2. Claus_6

    Claus_6 Ist fast schon zuhause hier

    auch schon be/gemerkt! :roll:

    ich spiele mit diesen Dingern momentan recht ungern und mit den filed komm ich schwerer zurcht als mit den unfiled.
     
  3. jazzist

    jazzist Schaut nur mal vorbei

    Servus, zum Thema unfiled und Härteangaben. Ich habe ein Forestone unfiled MS und ein unfiled in S. Schon das S spielt fühlt sich auf meinem Expression 6 Mundstück mindestens genau hart an wie ein Rico Royal 3. MS ist noch härter. Ist das normal?
     
  4. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    filed und unfiled haben Nummern, Black Bamboo S MS M MH H.
    Insofern wundere ich mich, welche Blätter Du hast.

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  5. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Ich hatte gestern die Möglichkeit Forestone Black Bambis ausgiebig zu testen. Ergebnis: Zwiespältig. Auf einem Forestone-Saxophon ging das M gut ab. Als ich es danach auf mein eigenes Saxophon gespannt habe war es dumpf, absolut unakzeptabel. Ich habe dann - obwohl es nach Vergleichstabelle für mich eher zu hart gewesen wäre, ein MH probiert und - wow! Vom der Ansprache her wie das M (von wegen schwerer) aber ein 2 Klassen besserer Sound. Konnte mit einem Vandoren 2,5 auf einem Meyer M7M gut mithalten. Könnte es sein, dass das mit den Schwankungen immer noch gilt? Vom "Mundgefühl" fand ich die Bambis ganz angenehm... ich denke, ich werde mir mal eines zulegen. Wenn das von der Haltbarkeit stimmt, lohnt sich das.

    Grüße,

    Wanze

    PS: Forestone Saxophone: absolut klasse. Ich nehme alles zurück, was ich über das Kryo-Treatment gesagt habe und behaupte das Gegenteil... wenn's den daran liegt. Egal, auf jeden Fall Super Hörner.
    :topic:
     
  6. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Hallo.

    Ich spiele seit ein paar Wochen ein "M" Black Bamboo auf dem Yani mit einem Ebonit MPC 6*.
    Mein ganz persönlicher Eindruck zur Stärke ist der, dass ich das B.B. ein klein wenig härter empfinde als ein adäquates Holzblatt. Bisher spiele ich die Java Red mit 2,5 und das BB wäre wie ein 2.75er (was es aber nicht gibt, nur so als Vergleich) Das bestätigt auch die Vergleichstabelle.
    Vom Klang her ist es kerniger und schärfer als Holz. Bewundernswert finde ich die Spielbarkeit im Altissimobereich, da geht es ab wie die besagte "Schmidt´s Katze", einfach phantastisch. Auch klanglich reißt es da nicht aus.
    Durch die etwas dickere Spitze muss man es aber ganz genau aufspannen, liegt es nur ein wenig schräg auf dem Tisch vom MPC, so bekommt man Probleme.

    Für mich ist es, neben dem Legere studio cut, ein klasse Blatt.

    Wie bei allen anderen (Holz)Blättern wird es sicher bei jedem anders klingen und jeder kommt anders damit zurecht. Man muss sehen, ob es passt oder nicht.


    Viele Grüße

    René
     
  7. Rubax

    Rubax Strebt nach Höherem

    Also ich hatte ebenfalls das Vergnügen ein Forestone-Tenor und die Black-Bamboo Blätter auszuprobieren.

    Zur Zeit spiele ich als Holzblatt die Rico Select Blätter und kann mich nicht entscheiden ob ich die 2H oder 3S benötige/will.

    Leider waren nur 2 Black-Bamboos da, ein M und ein MH, wenn ich mich recht erinnere. Das M wäre schon laut Vergleichstabelle etwas zu hart gewesen, ich konnte jedoch gut und angenehm damit spielen, selbst das MH ging. Ich werde mir sicher auch eines zulegen sobald etwas mehr Auswahl im Laden meines Vertrauens vorhanden ist.

    Schon lustig wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist.

    Zu dem Saxophon: Das hat mir sehr gut gefallen, lag ausgezeichnet in der Hand, selbst mit meinen kurzen Wurstfingern gut zu bedienen. Insgesamt liegen die Tasten etwas enger als wie bei meinem eigenen Tenor, eher so wie bei meinem Yamaha-Alt.

    Ganz toll fand ich den leicht runden Knopf für den linken Daumen und die Form des Oktav-Drückers. Ich rutsche sonst gerne mit dem Daumen auf dem Knopf hin- und her, das ist auf dem Forestone nicht passiert.

    Ich muss wohl doch anfangen auf ein neues Saxophon zu sparen :)

    Bei der Klang-Wahrnehmung bin ich eher ein Banause, für mich klinge ich mit allen Instrumenten die ich bisher in der Hand hatte nur marginal anders :)

    Grüße,

    Rüdiger
     
  8. Mugger

    Mugger Guest

    Moin,

    ich hab vor ein paar Tagen bei einem Gig mit dem Black Bamboo am Alt gespielt (Woodstone Trad. Jazz 6, BB Mediumhard).

    Im Satz ist es angenehm, man kann Kraft sparen.

    Beim Solo spielen fehlt mir aber genau die "Unpräzisheit", dieses leichte Dreckige, was ein Holzblatt nun mal hat, und das ist für mich irritierend.
    Ein bisschen hinkender Vergleich:
    Wenn ein Querflötenton tragen soll, hat er in unmittelbarer Nähe zur Flöte ein leichtes Rauschen, ist also nicht völlig "clean".
    Genau das macht es aus und das fehlt bei den Plastikdingern.

    Mein Fazit ist daher:
    Für Spiel mit Schülern, Ensemblespiel super, für meine Zwecke in Bands werde ich - solange es Holz gibt - auch dabei bleiben.

    Von den Plastikblättern, die ich probiert hab, sind die Black Bamboo mit Abstand die brauchbarsten, am Bari ein Segen (Medium Hard auf Vandoren B5).

    Liebe Grüße,
    Guenne
     
  9. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Ja, aber gerade die dicke Spitze fand ich extrem angenehm.

    Ja, die fand ich auch super. Überhaupt sind die Teile mit Liebe zum Detail gemacht... hast Du die Aufnahme für den S-Bogen angeschaut?

    Fast hätte ich ausversehen eins gekauft: Ich habe über die Blätter gesprochen, die Ladenbesitzerin meines Vertrauens hat gedacht, ich spreche über ein Saxophon... :oops:
    Ich hab gleich mal die Preise gegoogelt... Da müsste ich schon lange Zeit sparen :-(

    Du bist halt schon so gut, dass bei Dir alle Saxophone nach Rubax klingen. :-D :-D

    Grüße,

    Wanze
     
  10. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Hallo Guenne.

    Genau diesen Eindruck habe ich auch.

    Für Bands geht es aber auch noch, je nach Bedarf, denn es ist laut genug und durchsetzungsstark. Für ruhige Solos a la Wuffy sollte man dann doch besser zum Holzblatt greifen. Hier fehlt mir beim Black Bamboo einfach das "rauchige, knorrige und dreckige". Es ist klanglich einfach zu clean.


    Viele Grüße

    René

     
  11. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    gerade die enorme tonreinheit der foretones, vor allem filed und black auf der baßklarinette erleichtert das richtige spielen und intonieren im ensemble.

    das weiße rauschen im klang, das manche holzblätter erzeugen, ist geeignet, den sound einiger e-gitarren zu durchdringen, und bestimmt genau dort sinnvoll...

    kluge setzten also genau dann diese möglichkeiten ein, wenn es sinvoll ist...

    :-D
     
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