Haben Vintage-Saxophone eine veränderte Materialstruktur?

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von TomSax, 13.Juli.2019.

  1. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

    Ja, wobei zu Bedenken wäre, dass sich Sound nach folgender Formel berechnet:
    sound(x)=getz(x)+∑ρarker(x)−webster+∫∞washington(adderley−1)g
     
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  2. kokisax

    kokisax Strebt nach Höherem

    @hiroaki,

    aber Du hast die Konstante Cs = Spieler vergessen.
    Diese verändert das Ganze wieder drastisch....:D:rolleyes:

    kokisax
     
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  3. hiroaki

    hiroaki Ist fast schon zuhause hier

  4. kokisax

    kokisax Strebt nach Höherem

    Ne, ne, Realist.....
     
  5. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Danke!
    Werde ich gleich heute Abend mal nachrechnen!

    :D
    Mike
     
  6. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe im amerikanischen Saxforum nachgefragt und bin so auf eine Studie gestossen, die zwar nicht viel mit der Materialstruktur, aber mit dem Beitrag der Schwinnung des Korpus auf den gesamten Sound zu tun hat: "Influence of wall vibrations on the behavior of a simplified wind instrument"

    Fazit: "For a slightly oval-shaped and very thin brass tube, it is shown theoretically and experimentally that a coupling between the inner plane acoustic wave and ovalling mechanical modes occurs and results in disturbances of the input impedance, which can slightly affect the tone color of the sound produced. It is concluded that the reported effects are unlikely to occur in real instruments except for some organ pipes." (Meine Hervorhebung)

    http://perso.univ-lemans.fr/~jgilbert/ArticlesPageWeb/2008_Nief&al_JASA_Influence_wall_vib.pdf
     
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  7. TomSax

    TomSax Schaut nur mal vorbei

    Hallo Leute, wow, vielen Dank für die reichhaltigen Beiträge und nicht zuletzt für den Humor :happy:.
    Was ich für mich so heraus extrahiere ist, dass es wohl schon möglich ist, dass sich das Material durch das jahrzehntelange Gespieltwerden (nicht durch das Alter an sich) im (für den Sound) positiven Sinne "entspannen", "homogenisieren", verändern kann (wie auch immer man das nennen will), dass es aber im Vergleich zu allen anderen den Sound beeinflussenden Faktoren nicht allzusehr ins Gewicht fallen dürfte.
    Ich komme gerade von einem Vintage-Händler in der Nähe von Moers, die Hörner (Mark VI) klingen schon wirklich gut, jedenfalls besser als mein aktuelles YTS 62, warum auch immer.
    Als nächstes werde ich mal versuchen, ein paar Reference 54 zu testen (wäre dort auch möglich gewesen, habe da aber bewusst drauf verzichtet, um erst mal diesen Vintage-Eindruck mitzunehmen). Die Entscheidung wird dann voraussichtlich zwischen einem alten Mark VI (dafür würde ich dann wohl nochmal Richtung Moers fahren) und einem neuen Reference 54 fallen.
    Beste Grüße! Tom
     
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  8. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Kauf es dir nach Möglichkeit gebraucht. Ich hab mich bei meinem neuen Sax sehr über den Wertverlust geärgert und würde es jetzt anders machen.
     
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  9. Sandsax

    Sandsax Strebt nach Höherem

    Und probiere unbedingt auch das oder noch besser mehrere Reference 36, für mich die bessere Alternative zum Mark VI als das 54 (egal was angeblich für Ideen und Vorbilder hinter der Entwicklung standen).
     
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  10. TomSax

    TomSax Schaut nur mal vorbei

    Danke für die Tipps, hat mich beides auch schon beschäftigt (bzw. tut es immer wieder).
     
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