Holzmundstücke neuer Bauart

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von ToMu, 5.März.2018.

  1. visir

    visir Ist fast schon zuhause hier

    Wieso "negativ"? Die wesentliche Frage hier ist: wozu?
    Wegen der Ästhetik... jo mei, wenn's schee macht...
     
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  2. Mummer

    Mummer Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe ein Ebenholz-Mundstück von Lebayle für das Baritonsax.
    Es ist schlanker als die entsprechenden Pendants aus Kautschuck.

    Und geschmacklich ist es, in Abhängigkeit der verwendeten Pflegeöle, ein Mundstück für Gourmets.
    Getrüffeltes Olivenöl z. B. kann ich unbedingt empfehlen :)

    LG
    Mummer
     
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  3. Claus

    Claus Moderator

    Hmm, mir scheint, wir sollten demnächst nicht nur auf den Kaufpreis gucken, sondern auch auf die Folgekosten....
     
  4. Mummer

    Mummer Ist fast schon zuhause hier

    Ich hätte auch eine günstigere Variante, unser Macadamia-Öl aus eigener Produktion.
    Der Nachteil all dieser Öl-Anwendungen ist nur, dass sie auf Grund ihres Wohlgeschmacks so speichel-treibend sind....................
     
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  5. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Doch- klar, warum nicht? Ich setze gerne nach, denn ein paar negative Gedanken müssen einfach noch raus:

    es erscheint überhaupt nicht logisch, dass sich ein Werkstoff wie Holz, der weder sonderlich schwer zu bearbeiten, noch schwierig erhältlich ist und der sich trotzdem seit Erfindung des Saxophons nie nennenswert zur Herstellung von Mundstücken durchsetzen konnte, nun auf einmal toll dafür geeignet sein sollte. o_O
    Konnten Generationen von Mundstückmachern einfach nicht vernünftig damit umgehen?

    Darüberhinaus halte ich nach zugegebenermaßen rein theoretischen Überlegungen Olivenholz aufgrund seines klimabedingt jahreszeitlich schwankenden Wachstums und damit ungleichmäßiger Härte und Dichte (sichtbar an den Jahresringen) für schlechter geeignet als ein gleichmäßiger gewachsenes tropisches Hartholz.

    Bei allem, was man ölt und in das das Öl dann einzieht, sollte man bedenken, dass diese organischen Öle im Werkstoff oxidieren, d. h. ranzig werden. Das ist kaum gesundheitsgefährdend, solange man die Sachen dann nicht auch noch ständig ablutscht...


    Warum also diese mir einleuchtenden Nachteile riskieren, wenn doch genügend Materialien vorhanden und lange erprobt sind, mit denen sich definitiv keine schlechteren Ergebnisse erzielen lassen? Weil es schöner aussieht? "Geschmacks"sache.
    Sicherlich nicht, weil es durch den Werkstoff besser (natürlicher, weicher, organischer und welche Assoziationen man sonst noch zu Holz haben mag) klingt.

    Trotzdem gönne selbstverständlich auch ich jedem die Freude an seinem Holzmundstück und das möglichst lange.
     
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  6. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Ich bin da ganz bei @Sandsax ....

    Wenn Holz ein gut geeigneter Werkstoff für Saxmundstücke wäre, gäbe es ein reichhaltiges Angebot an Holzmundstücken. Mundstückhersteller sind doch auch ständig auf der Suche nach Verbesserungen, Möglichkeiten sich vom Wettbewerb abzusetzen...

    Das heißt ja nicht, dass jemand mit solch einem Nischenprodukt zufrieden sein kann....

    CzG

    Dreas
     
  7. ehopper1

    ehopper1 Ist fast schon zuhause hier

    Ein Holzmundstück wäre schon mal interessant.

    Als Schwarzwälder hat man ja einen ganz besonderen Bezug zum Werkstoff Holz.

    Die heimischen Hölzer sind aber wohl nicht geeignet, sonst hätte ich mir längst ein Wunschmundstück aus meinem kleinen Wäldchen drechseln lassen. ;)

    Hölzerne Grüße
    Mike
     
  8. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    Holz, speziell Grenadill ist ein wunderbarer Werkstoff. Ich liebe meine Holzflöte und meine Bassklarinette. An deren äußere Ästhetik kommt keine Messing- oder Silberlegierung ran.

    Als Mundstück hatte ich mal ein Lebayle Jazz. Allerdings fand ich das für mich zu sperrig im Mund. Ich bevorzuge allerdings auch Metallmundstücke, jedenfalls auf dem Alt.

    Klanglich war es tatsächlich etwas weicher als das Gleiche aus Metall, denke, weil die Kanten beim Holz nicht so scharf ausfallen.

    Gruß,
    Otfried
     
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