Keilwerth Tenor Walser und Dolnet Alt aus den 30er Jahren...

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Supersol, 13.Mai.2019.

  1. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    So - heute waren wir bei den Instrumentenmachern in Nauheim und haben mal dort vorhandene Hörner angespielt. In erster Linie wurde nach einem Tenor geschaut, da meinen Mann jetzt irgendwie (mich sehr erfreuender Weise) auch das Sax-Virus gepackt hat ...

    Unser Augenmerk lag auf den Keilwerths (die logischerweise dort auch in erster Linie vorhanden waren).
    Wir haben 3 New King Tenöre ausprobiert, ein neues Mauriat und ein Selmer SA 80 II und ein SX 90 R Vintage, was im Kundenauftrag dort war.

    Das Selmer hat uns beiden gar nicht gefallen - das Mauriat fand ich toll (ich hab da aber auch einen leichten Hang zu den Hörnern) und von den 3 New King war ein dabei, dass eine echt schöne Ansprache hat (auch für mich recht leicht zu spielen) und meiner Meinung nach (nach Stimmgerät) auch klasse intoniert (marschierte so durch bis zu den Palmkeys - die hab ich mir selber ein wenig zwischendrin mal übungsmäßig vorgenommen - habe die im Unterricht noch nicht) und konnte sie problemlos spielen. Die tiefen Töne machten mir etwas Probleme (bei allen Tenören) - ich spiele halt auch Alt. Die hat mein Mann als totaler Anfänger aber recht schnell prima spielen können. Da mein Mann große Hände hat, ist die Applikatur für ihn ganz ok denke ich. Ich persönlich hätte Probleme mit der linken Hand.

    Auf dem Horn steht vorne drauf "Walser" - keine Ahnung was das ist. Das Horn stammt wohl aus der Sammlung eines Schweizers, der als Hobby Musikinstrumente sammeln hat. Hat wohl mehr als hundert Saxe alleine schon ... ist ja wurst - nur so als kleiner Hintergrundgeschichte.

    Das Horn hat neue Polster und Filze, ob sonst noch was gemacht wurde, weiß ich jetzt grad gar nicht genau (das kann man sich ja nicht immer alles so merken). Die Preise dort sind recht hoch - das Horn kostet 1.900 Euro (alle 3 New Kings haben so viel gekostet). Wir haben das Horn mal zum testen ein paar Tage mit nach Hause bekommen.

    Habe mal ein paar Bilder gemacht (kann aber auch noch weitere machen)....





    Ich selber wollte dann auch gerne mal ein Keilwerth Alto anspielen - da hatte er auch ein New King da. Vom Sound her fand ich es prima, aber auch hier hatte ich Probleme mit der linken Hand. Da kam ich kaum an den Tisch ran. Ansonsten war es wie ein kleines Spielzeug irgendwie :rolleyes:.... ein paar Töne gingen nicht so flüssig und machten etwas Probleme - aber das könnte auch an mir gelegen haben - war dann auch schon bissl fertig.

    Dann hing da noch ein altes Dolnet (30 er Jahre ungefähr erfuhr ich) - das fand ich optisch einfach so schön - war komplett generalüberholt. Deswegen habe ich es einfach mal angespielt. Und dann hat mich fast der Schlag getroffen, das Ding ist losmarschiert wie ein Paradesoldat, eine Wahnsinnsansprache, Töne sofort da, Power ohne Ende - war das ein Spaß. Mein Mann stand da und hatte das Grinsen im Gesicht. Die Applikatur ist natürlich unterirdisch - sowas hab ich noch nicht gesehen .. kleiner Finger sucht die Gis-Klappen-Taste - weiß nicht, ob ich damit klar kommen würde - das müsste man in Ruhe ausprobieren denke ich - aber das ging heute nicht mehr - aufeinmal war es schon so spät :rolleyes: ... der arme Mann wollte ja auch mal Feierabend machen... aber was für ein Teil ...... auch nicht gerade ein Leichtgewicht .... ein kleiner Panzer ... aber der hat mich richtig angefixt .... Kostenpunkt 2.200 Euro



     
  2. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Also bezüglich des Dolnets kommt das mit den 30ern vielleicht nicht so ganz hin glaube ich.... habe mal nach den Seriennummern recherchiert - danach könnte es ein Bel Air (vielleicht so um die 60er) Jahre sein.
    Zumindest hatten die Bel Airs (lt. Saxpic.com) einen Buchstaben hinter der Seriennummer.
     
  3. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Hat noch keiner was gesagt - muss ich mir nochmal selber antworten :D...
    Was mir Bauchweh macht, sind einfach die Preise. Ich finde die extrem hoch.

    Überlege gerade, ob es nicht doch mal Sinn macht, nach Berlin zum Duchstein zu fahren.
    Der hat so viel, was interessant sein könnte und auch im passenden preislichen Rahmen finde ich. Fachgeschäft ist immer bissl teurer - ja - aber privat müsste man dann auch am Stand Ort des besichtigten Instrumentes einen Sax Doc suchen oder das Instrument mitnehmen mit Vertrag zur Rückgabe und ob das im Falle des Falles dann klappt .... so gesehen hat ein Händler doch auch Vorteile (zumindest, wenn man das selber nicht so gut beurteilen kann).

    Dieses Dolnet hat's mir ja schon echt angetan - aber die gibt es auch hier und da habe ich gesehen - sehen dann zwar nicht so grandios aus (ich fand das gestern auch optisch einen Hammer) - aber dafür sind se dann auch günstiger...

    Man grübelt so vor sich hin :rolleyes:...
     
  4. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Du hast ja dein Sax, schlaf nochmal ein bisschen drüber.
    Es wird dir spieltechnisch wahrscheinlich keinen Gewinn bringen - vorausgesetzt du spielst ein modernes (Schüler)instrument.
    Ausser die Vorfreude, die man auf das Instrument hat ;) Was ja auch nicht zu verachten ist.

    Und bei Vintageinstrumenten sollte man wirklich schon ganz passabel spielen können um ein Taugliches herauszufiltern.
    Ich wollte auch eins haben, habe es dann aber eingesehen, dass mich das überfordern wird.
    Die Auswahl wäre da gewesen - ich lebe in Berlin.
     
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  5. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    PS.: ich sehe die Bilder des Altsaxophons leider nicht.
     
  6. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    die Bilder des Alt kann ich auch nicht sehen aber du hast ja aktuell ein recht neues Seles.
    Ich selber habe das Eine oder Andere Vintage-Teil angespielt und bin mit der Anordnung der Klappen nie richtig warm geworden, mein letzter Versuch war ein Mk6 Sopran.
    Da du ja, nach eigener Aussage, noch nicht mit Palm-Keys spielst, so würde ich aktuell nichts tun und mein jetziges Horn schön weiter nutzen.
    Denn was machst du, wenn du mit dem Dolnet oben herum nicht klar kommst und dann doch wieder auf was Modernes wechselst - das ist der sicherste Weg Geld zu verbrennen.

    Spezialisten wie @saxhornet oder @TonScott können dir hier sicher ihre Meinung als Lehrer geben.
    Ggf. ist es evtl. auch nur an der Zeit mal über ein neues MPC nachzudenken um die Ansprache zu verbessern (oder muss dein jetziges Horn mal eingestellt werden)

    LG
    Juergen
     
  7. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Beim Vergleich von Preisen von Vintageinstrumenten solltest Du immer auch den Erhaltungszustand und Überholungszustand mit bedenken.

    Natürlich sind super erhaltene Instrumente aus einer Sammlung, die noch dazu frisch überholt sind, um einiges teurer, als stark gebrauchte und zumindest optisch abgenutzte Saxophone.

    Auch bei Duchstein sind die gebrauchten (meist Kommissions-) Instrumente, die Du auf der Homepage siehst, zwar spielbereit aber nur in Ausnahmefällen frisch überholt. Das macht sich im Preis bemerkbar.
     
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  8. saxhornet

    saxhornet Experte

    Bei Duchstein solltest Du immer vorher anrufen, ob die Instrumente auch da sind, für die Du dich interessierst. Manchmal wurde gerade eins verkauft oder wurde verschickt. Die Werkstatt ist bei ihm sehr gut, einer der wenigen Leute arbeitet da, die ich an meine Hörner lasse.
    Generell lässt sich zu einem Sax per Ferndiagnose nichts sagen, weder neu, noch gebraucht. Bei allen Saxophonen ist die Streuung innerhalb einer Serie sehr gross.
    Als unerfahrener Spieler fallen einem häufig die Mängel gar nicht auf, selbst Profis übersehen ab und zu den einen oder anderen Mangel.
    Generell bin ich für kein Fan davon, wenn Anfänger und Wenigspieler mit Vintagekannen ankommen. Man kann Glück haben und ein tolles Horn ergattern aber genauso oft gibt es da dann massive Probleme was Ergonomie und Intonation angeht. Deswegen sollte man bei so einem Kauf immer Jemand dabei haben, der weiss worauf er achten muss, sonst kann die Entwicklung durch das Instrument auch massiv blockiert werden. Klar ist es toll, wenn ein Horn klasse klingt aber wenn z.B. die Intonation eher schwierig in den Griff zu bekommen ist, dann wird das auf Dauer zum Problem und hemmt das Vorankommen (ich durfte da mittlerweile etliche Fälle kennenlernen). Und mehr Seele haben die Vintagekannen auch nicht. Auch die Optik sollte einen nicht zu irgendwelchen Entscheidungen verleiten, was nützt ein Horn, das toll aussieht, sich aber schlecht spielen lässt. Und nur selten sind 2 Saxe der gleichen Serie wirklich in punkto Klang und Spielgefühl identisch, selbst bei neuen Serien. Wenn einem ein bestimmtes Sax gefällt, ist es dieses eine Sax und das nächste Sax des gleichen Modells wird anders sein. Deswegen macht es auch keinen Sinn in einem bestimmten Laden testen und dann das Modell woanders blind kaufen.
     
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  9. Swing Kid

    Swing Kid Kann einfach nicht wegbleiben

    Kann ich so nicht bestätigen : Mein "New King" (Bj. Ende 30er/Anfang 40er Jahre) wurde - nach erfolgter Restaurierung - von einem renomierten Instrumentenbauer exakt so geschätzt.
     
  10. Saxoryx

    Saxoryx Ist fast schon zuhause hier

    Deine Suche und Vorgehensweise, @Supersol, erinnert mich sehr an meine eigenen Anfänge und Herumsucherei. Nur dass ich nirgendwo hinfahren und Instrumente anspielen konnte, sondern das alles übers Internet machen musste. Da gibt es dann Tausende von Angeboten, und man geht fast unter.

    Aber was ich mich im Moment frage, ist: Warum jetzt, zu diesem Zeitpunkt, diese Sucherei? Du hast ein tolles Instrument, Dein Mann hat ein tolles Instrument (warum soll Thomann nicht toll sein, gerade für Anfänger?), also was fehlt Euch denn noch? Vielleicht erst mal die Palmkeys lernen ;), 2-3 Jahre spielen und dann nach etwas anderem gucken, insbesondere Vintage. Das ist wirklich nichts für Anfänger. Musste ich dann auch feststellen. Weshalb ich ansonsten nur neue Hörner habe (zumindest waren sie neu oder so gut wie neu, als ich sie gekauft habe).

    Man tut sich wirklich keinen Gefallen damit, wenn man als Anfänger ein Horn nach dem anderen kauft. Das sage ich aus eigener Erfahrung. Und deshalb ist es vielleicht auch ganz gut, dass Saxophone so teuer sind. :) Dann kommt man nicht so leicht in Versuchung, weil es doch am Geldbeutel nagt. Weshalb ich auch nie ein echtes Vintage-Sax für mich selbst gekauft habe. Der Preis war für mich immer ein Kriterium. 2.000 Euro ... Du meine Güte, dafür muss eine alte Frau lange stricken. :D Und deshalb sollte man sich gut überlegen, ob man so viel Geld ausgeben will, wenn man noch nicht mal richtig spielen kann. Ich war damals genauso, ich verstehe Dich gut. Aber es ist ja nicht so, dass Du nichts Gutes hast. Ihr habt gute Instrumente, die hervorragend zum Lernen geeignet sind. Und die tollen alten kann man sich in Wuffys Playlist anhören und sie da richtig genießen, bis man dann selbst soweit ist, so gut spielen zu können. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.Mai.2019
  11. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Ja - das stimmt. Ich selber habe ja eigentlich aus Neugier mal ein Keilwerth Alt anspielen wollen (ein altes), weil die neuen mich sehr begeistert haben. Auf der Suche bin ich für mich ja auch gar nicht. Ich war nur so überrascht, dass mir das Dolnet so supergut gefallen hat und das lag nicht vorwiegend an der Optik (natürlich sieht es auch Bombe aus - finde ich jedenfalls). Aber da war es wirklich der Sound und die wirklich einfache Bedienung durch die Töne hindurch (die ich selber spielen kann bis dato). Das war wirklich sehr viel besser als bei meinem Seles (erster Eindruck wie gesagt - eine ausgiebige Prüfung in dem Sinne habe ich ja - auch in meinem Rahmen - nicht gemacht). Ich habe es ja nur mal 10 Minuten bissl bespielt ganz am Schluss und habe sowas aber nicht erwartet (ich dachte eigentlich eher Dolnet - was soll das denn sein - na ja - egal - ich spiel es mal an).
    Aber ohne meines zu verkaufen ginge das eh nicht und das wäre mir auch zu riskant. Dann lieber mal ein günstigeres (gibt es ja doch hier und da mal - natürlich nicht in Vollrestauration so wie dieses), aber da wird auch das ein oder andere zu finden sein, wenn man irgendwann danach suchen möchte. Da werden auch noch andere sein, die so schön spielen, wenn klar - auch natürlich nicht alle.

    Aber ...
    es geht ja eher darum, für meinen Mann ein Tenor zu finden. Insofern war mein Begeisterungserlebnis jetzt erst mal nebensächlich, aber ich musste davon natürlich auch erzählen :D

    Und da ist halt jetzt die Frage, ob man nicht doch noch andere anspielt (um mehr Vergleich zu haben). Die drei New Kings waren auch recht unterschiedlich schon, insofern ist mir auch klar, dass die Instrumente am Ende immer individuell sind, auch wenn sie vom gleichen Typ sind.
    Sollte man nicht doch noch mal auch ein Toneking anspielen vielleicht?
    In den Kleinanzeigen habe ich auch noch ein Grassi - dieses grüne da (sage ich jetzt mal so lapidar) gefunden, vielleicht einfach auch mal anspielen ...?

    Ist jetzt halt so generell die Frage - findet ihr 1.900 Euro für das New King nicht zu teuer?
    Ich kann jetzt nicht wirklich so gut beurteilen, wie der Erhaltungszustand ist. Weil ich es einfach nicht weiß.
    Oder sollte vielleicht auch mal ein erfahrener Saxer mit drüber gucken (vielleicht gibt es ja einen in der Nähe, zu dem man mal fahren könnte...)..., weil die anderen beiden New Kings spielten sich meiner Meinung nach schon deutlich schlechter, waren aber genauso teuer - der Verkäufer ist da halt auch nicht so neutral... klar - der will auch verkaufen.
    Oder sollte man lieber nicht zuviel gucken, weil es dann doch nur verwirrt ....

    Ihr seht - nicht so einfach die Entscheidung (für uns) haha ....:rolleyes:#

    PS: Warum ihr die Bilder vom Alt nicht sehen könnt weiß ich leider nicht - könnt ihr die alle nicht sehen?
     
  12. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    ah ja ....
     
  13. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    ja - die Palmkeys habe ich mir ein bisschen selbst erspielt - waren noch nicht dran, aber manchmal bau ich die bissl mit ein. Die gingen bei dem Tenor, was wir mitgenommen haben und bei dem Dolnet aber ganz klasse. Bei meinem Seles gehen die nicht so einfach.
     
  14. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Ich selber suche ja nicht - wie erwähnt - aber wenn man die Möglichkeit hat, mal was auszuprobieren - warum soll man das nicht machen? Ist doch auch spannend :).... mangels Masse kann ich eh nicht einfach so zuschlagen, da kommt es dann auch nicht zu wilden Spontankäufen.

    Und mein Mann - ja - nötig wäre das sicherlich nicht unbedingt. Aber der hat auch Spaß an Qualität und gute Ohren hat er auch (besser wie ich möchte ich meinen).
    Da geht es ja dann auch um die Freude - beim Hobby ist eben nicht alles supervernünftig. Und er ist eigentlich immer so vernünftig und bescheiden, dass ich ihm das auch von Herzen gönne und es eine richtige Freude für mich ist zu sehen, was er für einen Spaß hat. Also warum dann nicht :) ... und auch wenn er erst kurz dabei ist - der merkt schon ganz schön viel - erstaunt mich selber .... und der Sound ist natürlich schon bissl was anderes als beim Thomann und die Ansprache auch (obwohl das echt nicht schlecht ist) - aber das wäre ja auch sehr komisch, wenn das nicht so wäre....
     
  15. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hallo,
    dafür kann es ja mehrere Gründe haben:
    - deine mpc/Blatt Kombi passt nicht 100%
    - dein Sax ist nicht ganz dicht
    - etc

    Bei mir geht auch nicht jeden Tag das hohe F# und das tiefe Bb gleich gut ;-)
     
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  16. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Die Rechte der Bilder waren falsch eingestellt - jetzt solltet ihr sie sehen können :)

    @jb_foto
    ah ok - das wusste ich nicht. Habe momentan ein Legere Blatt drauf (vorher Forestone - die finde ich auch super - aber spielen sich bei mir sehr schnell ab). Ich könnte mal La Voz Holz probieren. Die finde ich vom Sound sehr schön, aber die machen mir unten rum Probleme. Palmkeys habe ich noch nicht probiert damit.
    Das Legere macht mir oben rum bissl Probleme, ich dachte jetzt aber - nicht so viel rumwechseln - sonst hast noch mehr Probleme :rolleyes: ... muss ich mich vielleicht doch mal mit auseinandersetzen.

    Dicht sollte es eigentlich sein - war Anfang des Jahres zur Inspektion und am Samstag hatte ich es auch mit zu dem Service-Tag in Groß-Umstadt. War da auch ohne Beanstandung.
     
  17. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Ohne, dass ich jetzt die Diskussion um Kunststoff vs. Holz aufwärmen will würde ich empfehlen, auf Holz umzusteigen (das eigentlich kein Holz sondern Schilfrohr ist - aber sei's drum).

    Zum einen dürfte die Blattstärke beim Legere auf dem Alt mit einer 1 beginnen was für ein Kunststoffblatt zu weich ist um gut zu klingen. (Die Legere Signature z.B. sind in meinen Ohren erst ab 2 1/2 aufwärts von einer Ente zu unterscheiden)
    Zum anderen intoniert Holz wesentlich stabiler als Kunststoff, was ungeübten Spielern (wenn Du mit den Palmkeys noch nicht sattelfest bist darf ich Dich wohl so einordnen) entgegen kommt.

    Natürlich handelt man sich mit Holz eine Menge Unbequemlichkeit ein, die Kunststoff nicht hat. Aber ich finde, nach einer relativ langen Phase mit Hartmann Fiberreeds und Legere Signature wieder zurück zu Holz aus eigener Erfahrung, der bessere Erfolg ist die Mühe wert.

    Aber kann und soll jede(r), wie er/sie/es will.

    LJS
     
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  18. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Da bin ich ganz bei Dir ;)
     
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  19. Supersol

    Supersol Ist fast schon zuhause hier

    Das Legere gibt es erst ab 2 und das ist schon recht straff (konnte jetzt erst darauf wechseln - die Forestone Blätter gab es weicher). Ich dachte, dass Kunststoff mir als Anfänger "stabilere Verhältnisse" bietet und fand es vom Klang her auch ganz ok (Lehrer auch - spielt auch Legere) - aber - es ist ja nichts in Stein gemeißelt ....

    Der Sound gefällt mir - bei den La Voz Blättern - schon grad ziemlich gut muss ich gestehen. Ist dann eher der "Übung" geschuldet, dass die Ansprache unten rum nicht so gut läuft? Hab mir gerade ein Übungsstück so schön erarbeitet, wo der Wechsel vom f' zum c' mal schön sauber war - das ging dann wieder gar nicht... aber wenn es eine Übungssache ist, will ich mich wohl gerne damit auseinandersetzen. Am Ende muss es in die richtige Richtung gehen - wo der Weg dann lang geht, da bin ich nicht festgelegt ...
    (ja - also ich spiele jetzt ein Jahr - quasi noch Anfänger ...)

    ... so hätte ich dich auch eingeschätzt :D ...
     
  20. Long John Silver

    Long John Silver Ist fast schon zuhause hier

    Oh, ja - stimmt ...
     
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