Mehrere Instrumente lernen (im Alter)

Dieses Thema im Forum "Eigene (musikrelevante) Themen" wurde erstellt von Saxoryx, 17.September.2022.

  1. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Und genau das mache ich auch. Weil mich dabei aber keiner von Euch beobachtet, versucht Ihr Eure eigenen Schlüsse zu ziehen, warum ICH mit 15 Minuten Übung am Tag kein Auslangen finde. Dabei sind wir uns doch wahrscheinlich einig, dass "nur 15 Minuten " schon sehr am unteren Limit dessen liegt, was man für ein nachhaltiges Üben wünschen kann, eine halbe Stunde besser wäre und wenn geht doch eher eine ganze Stunde. Wenn es regelmäßig ist und nicht nur einmal die Woche.

    Wenn nur 15 Minuten möglich sind, sind die natürlch besser als gar nicht üben.

    Bei meinen "Finger-Lockerungs-und-Entkrampfungs-Übungen" geht es oft um solche "gleiche oder ähnliche Figuren", die je nach Tonlage verschieden angenehm oder besser unangenehm zu greifen sind, und dann noch schnell. Das folgende Beispiel ist Tempo 140 für die Viertel. Viel zu schnell, um mir jede Fingerbewegung bewusst zu machen. Das muss automatisch laufen. Meine Finger machen aber bei höherem Tempo nicht das gleiche wie im langsamen, sondern haben die Tendenz gegeneinander zu arbeiten. Es muss also oft wiederholt werden, bis die Finger es als "normal" anerkennen - um bei einer Steigerung gleich wieder in den Chaos Modus zu verfallen. 15 Minuten bringen MICH da nicht nachhaltig weiter.

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    Daneben habe ich das genaue Gegenteil: Langsame, leise, tiefe Töne. Im Akkord offen und gut hörbar, sollen pp aber punktgenau einsetzen und natürlich auf Anhieb richtig intonieren. Oder umgekehrt von ff nach pp ausklingen, aber nicht abreißen. Heißt also Ansatz- und Intonations Übung und ist (bei mir) auch nicht in 5 Minuten so dass es verlässlich sitzt. Das ist wieder vom Blatt und von der Tagesverfassung abhängig und erfordert, dass es eben regelmäßig und länger geübt wird, damit dich die "orofaziale Myofunktion" stabilisiert. Den Ausdruck hab ich von einem kommenden Seminar über "Muskeltraining für Bläser". :eek:

    Und klar spiele ich auch die Stücke. Einzelne Parts und auch das volle Teil ohne Absetzen mit dem Playback. Es müssen ja die Übergänge zu den verschiedenen Einzelteilen funktionieren, die Pausen richtig gezählt werden und mich auch noch zurecht finden, wenn das Stück ohne Puls vom Schlagwerk ein ruhiger Soundteppich ist. Ich muss mir also auch akustisch verinnerlichen, was wann passiert und wie ich wieder rein finde, wenn es mich mal wo raus haut. Und das wird es.

    Und improvisieren sollte ich da möglichst nicht. :eek:

    Ich weiß, dass vielleicht jetzt ein paar das Bedürfnis haben "aber das ist doch leicht, da musst Du nur ..." zu schreiben. Machen wir gerne ein anderes Mal wieder. Dieses Thema ist
    1. nicht von mir / über mich
    2. über die Herausforderungen beim Lernen mehrerer Instrumente (in höherem Alter) mit begrenzter Übezeit, aber freier Wahl der wöchentlichen Ziele.
     
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  2. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    @bebob99
    Ich hab ja eh keine Ahnung und von Klassik schon gar nicht.
    Aber ich find die Art der Notation extrem komisch (für meine Augen ungewohnt).

    Warum klatscht man denn da vor fast jede Note ein b? Kann man das nicht in einer anderen Tonart notieren, damit es ordentlicher für die Augen wird? Sich evtl gar flüssiger spielt?

    Ich komm da schon beim Lesen ins Stolpern :confused:
     
  3. sanne83

    sanne83 Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht um sie nicht zu vergessen.

    Klar muss man mehr üben wenn man in nem Orchester spielt als wenn man für sich spielt. Ich finde nicht da man das vergleichen kann. Du hast deine Ziele von außen, saxoryx kann sie sich selber stecken.

    Dazu passt nachfolgender Spruch auch wenn man gesund ist. Bei Einschränkungen sollte sie sich klar werden was sie möchte. Ich glaube, die erwartungshaltung ist einfach auch sehr hoch. Klavier, sax, gesundheit, unterrichten wenn ich das noch richti weiß...
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  4. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    In C-Dur?

    Evtl sind das handschriftlich geschriebene Noten von @bebob99 , die er nochmals in eigener Manier umnoriert hat, weil er damit besser zurecht kommt.

    So schön möchte ich mal Noten schreiben können, bei mir siehts immer aus wie Fliegenschiss :D
     
  5. sanne83

    sanne83 Ist fast schon zuhause hier

    Ich denke es ist nicht in c dur, sondern einfach bei jeder Note das Vorzeichen gesetzt statt am zeilenanfang.
     
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  6. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Was sehr untypisch ist.
     
  7. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Das ist so viel logischer, weil man es besser lesen kann, wenn man nicht Vorzeichen mitschleppen muss.
    Vorzeichen für ein tonales Zentrum, das ohnehin dauernd wechselt. Macht man auch im Jazz oft so indem man eben Versetzungszeichen verwendet.
    Man hört es dann eh beim Spielen und merkt sich die "Junks".
     
  8. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Du hast hier so viele Tonartwechsel. dass Vorzeichen keine. Sinn machen.

    CzG

    Dreas

    Uuuups….. @Ton Scott war schneller….
     
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  9. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    Oke, das ist mir noch nicht unter die Augen gekommen. Verwundert einen dann sehr.
     
  10. Florentin

    Florentin Strebt nach Höherem

    Deswegen ist es ja ein schwieriges Beispiel.

    Das ist entweder aus einem Stück, das von Takt zu Takt in eine andere Tonart moduliert. Oder es sind gezielt herausgeschriebene Übungen für bestimmte Läufe in allen b-Tonarten.

    Ungewohnt ist vielleicht, dass die Aufwärtslinien mit b und nicht mit # notiert sind. Aber vielleicht auch wieder absichtlich, um es auch in dieser Version lesen und spielen zu können.
     
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  11. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Für mich ist das absolut sinnvoll, weil ich bzw meine Finger auf diese Weise Tonarten und Akkorde erkennen. Wie verrückt wäre es, wenn man das Eb-Dur im 2.Takt mit G# und A# schreiben würde, weil es ja aufwärts geht?
     
  12. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Nicht ganz.... als normaler Notenspieler hast du die Figuren als Notenbild fertig vor dir. Das finde ICH relativ einfach, da es für mich eine hohe Wiedererkennung hat und auch die Position im Stück gegeben ist.
    Beim Heraushören wird das für mich schwieriger, und dann damit noch frei positionieren quasi unüberwindlich. Vielleicht funktioniert mein Gehirn da anders oder mir fehlt da Training.
     
  13. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Nein das ist in der Tat meine "Original Stimme".

    Das ist eine Stelle aus dem "Jubilate" im "Der Leidensweg Christi" von Dominik Del Ra. Das spielen wir beim nächsten Konzert - diesmal als Kirchenkonzert mit entsprechender Literatur. Das ist tatsächlich so ein aufsteigender Jubel durch mehrere Tonarten. Und es ist die einzige Stelle, die mit so vielen Versetzungszeichen bestückt ist und die einzige mit "b" Versetzern. Der letzte Takt ist nur "idiotisch" geschrieben, läuft bei mir aber ohne Probleme auch in hoher Geschwindigkeit. Ist für mich leicht zu greifen, wenn man mal rausgefunden hat, welche Töne da eigentlich verlangt werden. LESEN kann ich das nicht. Die beiden Takte davor sind in dem Part meine Problemkinder. Mein Gehirn hat die Finger fast 50 Jahre lang völlig anders koordiniert... Ich habe meine geistigen Ankerpunkte und kann mich notfalls da durch nudeln. Aber ich würde es doch gerne richtig machen. Also üben.
    Ich bin sicher, es ist irgend eine gängige Modulation und die Jazzer könnten das auf eine Akkord Progression mit kryptischen Codes ableiten, die sich mit diesem Wissen wie von alleine spielt. :cool:

    Zu hören auf der Seite des Verlags, zweites Soundfile ("Chorale & Jubilate") ab ~3:14.

    Was mich an der Notation mehr stört, sind die Legato (oder Halte?) Bögen an der "Halben", die im nächsten Takt in eine Pause münden. Das kommt noch mehrfach vor und ist bei Zeilenwechsel und auch Seitenwechsel sehr irritierend. Oder normale Auflöser für ein im vorigen Takt gesetztes Versetzungszeichen, was beim schnellen Hinsehen erst recht wieder wie ein Kreuz aussieht. Mein Kapellmeister würde das so nie notieren.

    Das Stück ist in Klingend Es-Dur (oder vielleicht C-Moll?), hat also für mich keine allgemeinen Vorzeichen. Da es aber anfangs sicher Moll ist und das Jubilate sicher eine Dur, das am Schluss laut Partitur aber scheinbar auf einem Des-Dur Akkord endet - ist es mir egal. Es gibt sicher Leute, die die Theorie dahinter verstehen. :unsure:

    Wird scheinbar sehr selten aufgeführt. Schade eigentlich. Vielleicht schaffen wir eine brauchbare Aufnahme.
     
  14. Jacqueline

    Jacqueline Strebt nach Höherem

    "Der Leidensweg @bebob99 s"
    Du sollst es doch nicht so genau nehmen mit der Ingerpretation :D
     
  15. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Naja - nicht ganz "von alleine" ;). Aber wir schauen eben immer auf solche Zusammenhänge, und das macht das Lesen leichter. Dieser Notenausschnitt sieht aus wie eine Etüde aus dem Jazzbereich: die Atempause auf der "1", der kurze Schlenker als "Anlauf" vorm Grundton und die Bildung eines Akkords in Form einer passenden Leiter.

    Den kleinen Bogen über den halben Noten sehe ich nur als Mahnung des Schreibers, doch bitte diese Noten "wirklich" bis an den Taktstrich zu halten - etwas anderes kann eigentlich nicht gemeint sein.
     
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  16. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @gaga

    Nochmal eine Frage zu den Noten von @bebob99 :

    Moduliert das nicht durch die Kirchentonleitern?

    CzG

    Dreas
     
  17. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Nö - so allgemein kann man das nicht sagen, auch wenn diese Musik zur Sparte "geistliche Musik" gehört (und die "Kirchentonarten" aber nichts mit irgendeiner Kirche zu tun haben).
    [​IMG]
    Bei diesen recht regelmäßigen Patterns lässt man die Durchgangsnoten auf den unbetonten Taktteilen weg, dann hat man - auf recht schematische Art - einen Akkord.
    Takt 1 = G, Takt 2 = Eb, Takt 3 = C7 (also F-Dur), Takt 4 = F, Takt 5 = F oder Dm7, Takt 6 = E°....
    ... jetzt wirds komplizierter und noch spekulativer. Wer will? (Ich geh lieber wieder üben).
     
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  18. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich weiß zwar nicht womit ich deinen Ausbruch provoziert habe. Auf deine ausgangsfrage
    Nein, ich würde Nicht 15 Minuten auf dem einen, und anschließend 15 Minuten auf dem anderen Instrument üben. Du hast erkannt, 15 Minuten sind zu wenig. Also tageweise wechseln und dann 30 Minuten auf einem Instrument.
    Synnergien nutzen. Gerade auf dem klavier kann man sich den Sinn solcher tonartübungen schön klar machen. Damit ist es auf dem Saxophon nicht mehr willkürliches runterspulen von zusammenhanglosen noten. Mir hilft dieses Verständnis, und dann wird es einfacher.
    Und da ich tatsächlich auch nicht weiß, wie du deine Übungen übst, ich würde die Figuren tonartweise üben, das sind dann immer etwa 2 bis 3 Takte. Wenn die erste figur sitzt, die zweite. Sitzen beide, beide zusammen. Dann die dritte. 1+2+3 zusammen. Klappt das, weiter, wenn nicht, von vorne. Langsam, mit Verstand und Gehör (bewußt zuhöreren, die die Töne einer Figur klingen, die Intervalle...), und nicht als reine fingerübung. Ob das für dich die richtige Vorgehensweise ist musst du selbst herausfinden.
     
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  19. Saxoryx

    Saxoryx Strebt nach Höherem

    Teils, teils. Jetzt mit der Band kommen die Ziele ja in gewisser Weise auch von außen. Auch wenn ich die Band gegründet habe und somit sicherlich etwas mehr Einfluss habe, als man die in einem großen Orchester hat. Aber wir sprechen das, was wir spielen, miteinander ab, und da kann sich jeder einbringen und Stücke vorschlagen.

    Andererseits bin ich jetzt im Klavierunterricht sehr auf die Vorschläge meiner Klavierlehrerin angewiesen, weil ich mich da einfach nicht so gut auskenne, was man auf meinem Niveau eventuell spielen könnte, so im ca. 2. Jahr Klavierunterricht. Da habe ich schon Sachen gespielt, die überhaupt nicht mein Ding sind, aber man lernt eben was dran.

    Der Spruch ist klasse! :)

    Natürlich ist das alles zu viel. Aber das sollte auch nie auf Dauer sein mit dem Unterrichten. Das war nur eine Folge dessen, dass es niemanden gab, der die Kinder auf dem Sax unterrichten konnte für den Anfang. Jetzt hat den Unterricht meine Kollegin aus Südafrika per Skype übernommen, und das geht gut. Außerdem ist jetzt gerade ein junger Volontär aus Deutschland gekommen, den ich gestern hier vom Flughafen abgeholt habe. Der hat 9 Jahre lang Sax auf einem Musikgymnasium gelernt. Jetzt hat er Abitur gemacht und hilft bei YONA für eine Weile aus. Eine neue Volontärin, die gerade vor ihm gekommen ist, spielt Klarinette und möchte jetzt auch Sax lernen. Da kann er ihr Saxen beibringen, und wenn er dann nach 3 Monaten (leider bleibt er nur so lange) wieder weg ist, kann sie die Kinder weiter unterrichten. Sie bleibt nämlich ein ganzes Jahr. Und dann kommen neue Volontäre.

    Ich habe jetzt auch wieder mit dem Training angefangen, aber nur sehr vorsichtig. Das sollte noch einmal die Woche unterzubringen sein. Und ich fühle mich jetzt auch schon viel wohler. Wie lange das anhält, weiß ich zwar nicht, aber ich werde die Zeit auf jeden Fall so gut nutzen, wie ich kann. Wenn ich dann wieder krank bin, muss ich wahrscheinlich wieder zurückstecken. Aber daran will ich jetzt nicht denken. :)

    Ich würde gern noch was zu den 15 Minuten sagen: Es kommt wirklich darauf an, was man überhaupt tun kann. 15 Minuten sind durchaus eine lange Zeit, wenn man sie richtig nutzt. Wenn ich allerdings jetzt in einem Orchester spielen würde, mehrere anspruchsvolle Stücke üben müsste, dann wäre das auf keinen Fall genug. Schon die Stücke für das kleine Band-Konzert vor Weihnachten passen nicht in 15 Minuten. Aber ich konzentriere mich so gut wie möglich auf ein Stück, übe das so lange, wie ich kann, und wenn ich nicht mehr kann, höre ich auf. Am nächsten Tag ein anderes Stück.

    Fürs Klavier habe ich jetzt zwei Stücke, die ich abwechselnd übe. Die sind einzeln nicht sehr lang, aber wenn ich sie mehrmals hintereinander spiele, sind da 15 Minuten eigentlich auch nicht genug. Da ich mich jetzt wieder besser fühle, versuche ich, die Zeit langsam auszudehnen. Heute war es auf dem Klavier eine halbe Stunde. Und gleich werde ich versuchen, mit dem Sax noch ein bisschen für die Bandprobe heute Nachtmittag zu üben. Aber nicht zu viel, denn sonst kann ich heute Nachmittag nicht mehr spielen, weil meine Lippen nicht mehr mitmachen. Aber das geht schon.

    Man muss sich nach der Decke strecken, wenn man nicht so ganz fit ist. Und mit dem zufrieden sein bzw. sich darüber freuen, was man überhaupt tun kann. Sich irgendwelche Ziele zu setzen wie "Du musst unbedingt jeden Tag mindestens 30 Minuten üben", das bringt da gar nichts. Das hatten wir ja weiter oben schon diskutiert. Das führt nur dazu, dass man permanent frustriert ist, weil man das sowieso nicht schafft. Und dann vielleicht ganz aufgibt.
     
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  20. GelöschtesMitglied725

    GelöschtesMitglied725 Guest

    Meine Gedanken hierzu finden sicher wenig Anklang - denn in dieser Situation mit der Anspannung -Job - Gesundheit- Zeit- würde ich für mich anders planen.

    Ganz tief in mich gehen - Was möchte ich wirklich unter Berücksichtigung im Sinne von positiven (auch gesundheitlichen) Auswirkungen auch während der Tätigkeit, und nicht nur von Zielen. Hier für mich 2 Optionen:

    "Beschäftigung mit Tasten und Sax machen einfach Spaß", egal was als Ziel rauskommt - Einfach die Zeit damit genießen und locker werden, und das spielen was gerade mehr Spaß macht, und solange es möglich ist, egal ob es mal 10 Minuten sind oder anderen Tags mal 4 Stunden geht. Diese Option wäre nur nichts für mich, denn ich möchte gewisse Ziele umsetzen, und gerade bei Zeitmangel (Gründe egal) brauche ich alle verfügbare Zeit um entsprechend voranzukommen. Klar kann ich diese mit anderen Instrument teilen, aber das würde mich dann eben ausbremsen. Und wenn ich z.B. in einem Projekt mitwirke, möchte ich den Kollegen darin keine Ausbremsung bieten, weil ich zeitlich nicht hinterherkomme.

    "Ich möchte Piano und Saxophon mit einer gewissen Zielorientierung spielen, habe aber wenig Zeit" - Hier wäre meine Entscheidung klar auf 1 Instrument gesetzt. Denn dann möchte ich gewisse Ziele umsetzen, und um gut zu werden benötigt es Übung. Hier würde ich in mich gehen, welches Instrument mir am meisten bedeutet, und das entsprechend wählen. Gerade auch wenn die Gesundheit noch mittragend am musizieren ist. Wenn (bei Option Piano/Saxophon) Piano siegt, würde ich Saxophon beiseite legen. Wenn Saxophon siegt, und Piano (oder Übemöglichkeit) schon vorhanden ist, würde ich Piano im Sinne der wichtigen Optionen die für Saxophon und Notentheorie gut und wichtig sind im Blickfeld lassen und hier gezielt entsprechende Übungen die Saxophonisten empfehlen weiterhin machen, aber Hauptenergie nur auf dem Saxophon belassen. Piano ist dann Unterstützung für alle saxophonistischen Belange, aber nicht Ziel für Konzerte und Solopiano.

    Aber das sind nur meine Gedanken hierzu. Gute Besserung wünsche ich, und vor allem dass Du einen Weg für Dich und Deine Freizeit findest, der Dir gut tut.

    VG, dabird
     
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