Mundstück/ Blatt - Undichtigkeit!?

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von mwuhl, 25.Dezember.2025.

  1. Sandsax

    Sandsax Gehört zum Inventar

    Nach meiner Meinung ist der große Unterschied am Jodyjazz DV das extrem vergrößerte Fenster, wodurch es sehr blattfreundlich wird.
    Blattquellungen am Tisch spielen kaum noch eine Rolle, da das Blatt überwiegend am Rand aufliegt.
    Von daher wird hier auch der Hase im Pfeffer liegen.
     
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  2. TootSweet

    TootSweet Ist fast schon zuhause hier

    Nur zum Plopptest mit Légères - manchmal funktioniert der nicht, ist sogar Feuchtigkeit unter dem Blatt, und es spielt sich dennoch gut.

    Rohrblätter quellen wegen der unterschiedlichen Dicke längs der Mitte mehr auf als an den Rändern. Luft entweicht deshalb meist seitlich. Mit dem Reedgeek (oder einem 800er Sandpapier auf ebenem Glas) kann man das Blatt ebnen. Manchmal hilft auch das nicht, dann geht es bei mir direkt in den Paperkorb.
     
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  3. Rick

    Rick Experte

    Genau. Ich habe das noch nie erlebt und kenne diese Problematik auch nicht von Schülern, insofern bin ich ratlos.
    Tatsächlich kann Matthias das hervorragend überspielen und ich gehe davon aus, dass es vorwiegend für ihn subjektiv lästig ist, als Außenstehender bemerkt man davon nichts.
     
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  4. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Was in meiner bescheidenen Erfahrung mit Legeres damit zu tun hat, dass sie teilweise einen anderen Schnitt als Holzblätter haben und nicht perfekt auf die Mundstücke passen. Ich habe zumindest neulich mal wieder eins für die Bassklarinette getestet, das ist zu groß. Man kann trotzdem damit spielen, ja.
     
  5. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Es geht hier nicht um für oder gegen Legere.

    Es geht darum, ob Matthias mit dem Legere nach 15 Minuten auch eine Verschlechterung verspürt

    Was hast du für ein Bassklarinetten-Mundstück und welches Legere hast du getestet?

    - Classic
    - Signature
    - European Cut
     
  6. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Nein, es ging um den Plopptest. Und ich ergänzte nur meine Erfahrung, warum der möglicherweise mit Legeres manchmal nicht geht. Ich habe auch ältere Legeres mit einem „normalen“ Umriss, die in meiner Erinnerung auch meist ploppten, wenn sie auf der Unterseite feucht sind.

    Das aktuelle war ein European Cut und verschiedene Mundstücke, aber um die geht es nicht. Das Legere ist einfach breiter und runder als ein Standardbassklarinettenblatt. Es passt nicht gut. Vielleicht will man damit die empfindlichere Positionierung auf dem Mundstück ausgleichen. Ich weiß auch nicht ob es der Grund ist, warum es schlecht ploppt, es war nur eine Vermutung.
     
  7. Bereckis

    Bereckis Gehört zum Inventar

    Ok, es ging um den Plopptest.

    Bei der normalen Bb-Klarinette gibt es auch den French-Cut. Diese Blätter sind deutlich schmaler als die European-Cut und ich bevorzuge diese.

    Auf der Bass Klarinette spiele ich European-Cut und werde das nächste Mal deine Aussage für mich prüfen.

    Interessant für mich bleibt:

     
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  8. mwuhl

    mwuhl Schaut nur mal vorbei

    Allen miteinander ein gesundes, glückliches und auch musikalisch erfolgreiches Jahr 2026!

    Zu meinem hier geschilderten Eingangs-Problem:
    - Seit zwei Tagen habe ich nun ein neu geliefertes Legere Signature Blatt jeweils zweimal täglich für gut eine Stunde gespielt.
    - NIE kam es auch nur ansatzweise zum von mir vorhergehend beschriebenen "Undichtigkeitsgefühl"/ Anspracheproblem, das sich ja leider mit Holzblättern aller Art immer wieder einstellt. Der "Plopptest" funktionierte immer ;-).

    Meine Schlüsse daraus:
    - Mein Problem muss sich ziemlich sicher irgendwie aus der Kombi Mundstück/ Holzblatt ergeben.
    - Mein Ansatz hat vermutlich nichts damit zu tun.
    - Vor Jahren habe ich bereits mal Kunststoffblätter getestet, war aber nie zufrieden mit Haptik und Klang, deshalb hatte ich diese auch nicht mehr. Tatsächlich klingt das Legere Blatt aber ganz ordentlich und spielt sich unproblematisch - das werde ich nun weiter austesten. Bisher hört sich der Sound für mich weniger "farbig", etwas "schriller" an und ich habe das Gefühl, im Rahmen meiner Möglichkeiten, nicht so variantenreich in der Tongestaltung zu sein. Abwarten!

    Danke nochmals an euch für die vielen Hinweise, Gedanken und konstruktiven Vorschläge.

    Wünsche euch einen schönen Feiertag und vielleicht etwas Zeit fürs Musizieren.
    Herzliche Grüße
    Matthias
     
    Zuletzt bearbeitet: 1.Januar.2026 um 12:41 Uhr
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  9. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Sehr schön, dass du eine Lösung findest! Ich weiß nicht, ob es schon jemand erwähnt hat. Ich ziehe Blätter, die dicht trotz ausreichender Feuchtigkeit komisch benehmen gerne kurz in feuchtem Zustand ab. Bei mir liegt das geätzte Glasplättchen von Vandoren im Übungsraum, andere benutzen den Reedgeek. Ich brauch das selten unter dem Spielen, planiere aber frische Blätter meistens. Nur als Anmerkung für eventuelle weitere Holzversuche. Wenn kein besonderes Werkzeug zur Hand ist geht das auch mit einem Bogen 800er Schleifpapier auf einem ebenen Tisch.
     
  10. claptrane

    claptrane Strebt nach Höherem

    upload_2026-1-1_14-51-4.jpeg upload_2026-1-1_14-51-4.jpeg
    Ich habe mir mal eine Ligatur für mein Guardala gebaut, bei dem das Blatt nur mit den Rändern ans Mundstück gepresst wird.
    Damit lassen sich auch Blätter spielen, bei denen sich die Schwellung nicht mehr wegfeilen lässt. Meistens brauche ich sie aber nicht
     
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