Mundstück-Empfehlung für Tenor - vergleichbar zu Meyer M7M für Alt

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von neubi100, 21.Dezember.2023.

  1. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    ... von Meyer gibt es doch auch ein Kautschuk-Mundstück für Tenor? Könnte man ja versuchen, wenn man Meyer im Prinzip mag.

    Vermutlich ziemlich ähnlich zu OL Tone Edge.
     
  2. neubi100

    neubi100 Kann einfach nicht wegbleiben

    @all: ganz herzlichen Dank für die Tipps und Vorschläge
    @Texteditor: Du hast eine PN.
    @Ton Scott: Ich hatte die (für mich persönlich) positiven Spieleigenschaften (hptsl. Ansprache oben und unten) sowie den grundsätzlichen Klang gemeint. Nicht so schneidend wie das ESM Heaven oder ein Lakey, aber "schärfer" als ein C*. Und natürlich klingt ein Alt anders als ein Tenor, schon klar. Habe mehrere Jahre Tenor in einer Big Band gespielt, mich aber nie so recht um die Mundstück-Frage gekümmert...

    Im neuen Jahr gehe ich mit Euren Vorschlägen auf Duchstein und t. zu. Und auf Fabtone auch (kannte ich nicht).

    Danke nochmals, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch,
    Thomas
     
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  3. cwegy

    cwegy Kann einfach nicht wegbleiben

    Syos ist auch eine gute Option, die angelehnt an die Originale klingen. 30 Tage Moneyback gibt es auch, also kein Risiko.
     
  4. ilikestitt

    ilikestitt Strebt nach Höherem

    Vandoren V16 Kautschuk ist ein ordentliches Mundstück für wenig Geld und auch die D'addario Mundstücke sind gut. Ein gutes Tonedge heisst sehr viele ausprobieren bis man da ein gutes findet, auch bei den New Vintage.
     
  5. Aerophon

    Aerophon Ist fast schon zuhause hier

    Eugene Rousseau sind in D eher weniger verbreitet. Die Marke wurde vor ca 2 Jahr von Jody Jazz übernommen und wird nun von JJ mit entsprechender QC produziert. Früher waren diese wohl eher variabel. Ich habe hier eine Alto JDX aus neuer Produktion, das makellos gefertigt ist und sich sehr gut spielt. Bei Duchstein liegen die für Tenor bei 200 €, wären also noch in deinem Preisrahmen.
     
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  6. JLorenzo73

    JLorenzo73 Schaut öfter mal vorbei

    Gottsu Sepia Tone 7. Vom Spielen ganz ähnlich wie das Meyer, die Maße sind soweit ich weiss vergleichbar, wenn nicht sogar identisch. Der Ton ist runder und ich habe damit etwas mehr dynamischen Spielraum, vor allem nach unten. Ich habe das alte Modell (ohne VI = vintage), die Unterschiede sollen aber marginal sein. Auf dem grünen Anzeigenportal bietet jemand auch noch die alten (und die neuen mit VI) an, das fällt dann genau in Dein Budget. Ansonsten hat der Bluespeter welche da.
     
  7. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich möchte kein Mundstück empfehlen, weil ich der ansicht bin, dass das nichts bringt. Eigenschaften vom alto auf tenor übertragen geht m. E. nicht einfach, das Tenor will anders gespielt werden, ev. will der Spieler unbewusst auch andere Eigenschaften.... viel zu viele Variablen, die individuell bewertet werden.
    Also bleibt nur... Ausprobieren. Nimm dein tenor, fahr in einen gut sortierten Laden, moglichst noch mit kompetenter Beratung, und probier aus. Alles andere wird nix, oder führt zu einem Kauf, mit dem du kurzfristig unzufrieden bist.
    Alternative: lass dir ein Mundstück für dich anpassen. Gute refacer können einiges. Wenn man mit denen vorher redet und sich beraten lässt, welches ev ein geeignetes ausgangs-mpc ist,....
     
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  8. Silver

    Silver Strebt nach Höherem

    Das ist 100% richtig aber auch eindeutig außerhalb des Preisrahmens:
    Ein guter Refacer kostet mindestens 120-140€, selbst das einfachste Kautschukmundstück kommt neu auch erst ab 150€.

    Bei KA geschossene „Schnäppchen“ als Basis sind meistens keine, wenn man nicht genau weiß, worauf man da gerade losgeht.

    Dazu kommt:

    Welche Eigenschaften will der TE dem Refacer denn dann aufgeben, dass aus dem Tenor nicht ein zu tief geratenes Alt wird?


    Unter dem Strich hilft nur: Ausprobieren!

    Die drei Adressen sind Duchstein in Berlin, PMS in Hamburg und Saxofoonwinkel in Deventer.

    Ansonsten kann man bei allen drei genannten mit Beratung sowie bei Thomann ohne Beratung (und prinzipiell bei jedem, der einen Onlineshop hat) Mundstücke bestellen, in Ruhe zuhause testen und bei Nichtgefallen wieder zurückschicken.

    Die schon genannten D’Addario, Vandoren und ggf. Jody Jazz dürften die aussichtsreichsten Kandidaten im Preislimit sein.

    Melissa Aldana hat einige Zeit ein Select Jazz nicht nur endorst sondern tatsächlich gespielt (wenn ich mich recht erinnere ein 9er mit 3,5er Blättern :confused: ) bevor sie das Matt Marantz Slant adoptiert hat.
     
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  9. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Mein damaliger refacer war durchaus in der Lage, meine klang - und spieleigenschaften in einer Mundstückmodifikation umzusetzen. Basierend auf einem entsprechenden "rohling".

    Och, da gibt es schon noch ein paar mehr....

    jep
     
  10. Silver

    Silver Strebt nach Höherem

    Ja natürlich.
    Genau das habe ich doch geschrieben.

    Nur, wenn die Vorgabe ist „wie ein Meyer M7M am Alt, nur fürs Tenor“ kommt halt genau das raus: ein zu tief geratenes Alt.

    Echt? Wer sonst hat ein paar hundert Mundstücke in verschiedensten Größen spielbereit vorrätig?
    Interessiert mich wirklich.

    In Sachen Auswahl kenne ich keinen Laden, der mehr bietet als PMS dicht gefolgt von Saxofoonwinkel bei Neuware.
    Bei gebrauchten und neuen ist es Duchstein.

    Bei den Versendern sind es Thomann und Sax.co.uk (wenn man sich den Einfuhr-/Rücksendezirkus geben will).
     
  11. GelöschtesMitglied14902

    GelöschtesMitglied14902 Guest

    Ich werfe jetzt mal die Mundstücke der Firma Kanee in den Raum. Die kosten neu 90 Euro,sind wunderschön,klingen hervorragend und sind super verarbeitet.
    Ich habe drei verschiedene davon fürs Tenor,für verschiedene Anforderungen.
    Wers die mal probieren möchte,sei herzlich bei mir in Eppstein eingeladen .
    IMG_3877.jpeg
     
  12. ilikestitt

    ilikestitt Strebt nach Höherem

    Wenn du aber keinerlei Vorstellung hast von dem wie ein Mundstück funktioniert und was es für Tenor so gibt und nur Erfahrung mit Altomundstücken hast, wird das nichts werden, weil du deine Vorstellung gar nicht richtig erklären kannst. Hinzu kommt, daß ein Reface nie wirklich ein Garant ist, daß es passt. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß das eher mit Refacern gut geht, die dich, deine Vorlieben etc. schon etwas kennen und einschätzen können.
     
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  13. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Was mich nicht verwundern würde.
    So wie die Bahn gemacht ist hatte ich persönlich immer das Gefühl, dass die Blätter zu weich sind - übertrieben gesagt bis gar kein Ton mehr kam, weil das Blatt zu hart wurde.
    Ich habe eigentlich wenig Intonationsprobleme am Tenor, am ehesten aber mit diesem MPC.
    In meinem musikalischen Umfeld spielt niemand damit, bzw. kam auch niemand damit zurecht.
    Ich hab aber auch schon SpielerInnen gehört, die gut damit klangen und auch intonatorisch ok waren.
    Also - probieren.

    Noch weniger als zu Refacern hätte ich zu mir selbst Vertrauen. Warum soll mir jemand etwas an "meine Vorlieben" anpassen?
    Wenn ich 100% präzise vor mir hab, was ich will, kann ich es auch auf einem Yamaha 4C. Heute vielleicht, morgen nicht mehr. Dafür übermorgen.
    Und ich bin recht gut im Training. Wie mag es da bei jemand sein, der alle Zeiten mal spielt, oder noch nicht den Horizont hat?
    Ich frage mich tatsächlich manchmal, welches Mundstück ich besser nicht verkaufen, sondern ein Jahr später noch einmal probieren hätte sollen.
     
  14. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Wenn die Vorstellung aber ist, dass man sein alto-Meyer auch für tenor haben möchte gibt es 3 Möglichkeiten
    1. Man versucht ein Meyer für tenor. M.W. stellt meyer sehr wohl mpc für tenor her. Ein versuch wäre es wert, oder?

    2. Man sucht ein Mundstück, welches so wie das meyer-alto ist (was auch immer das bedeuten mag. Vielleicht WILL der TE auf dem Tenor sogar wie ein tiefes alto klingen... warum nicht?). Das kann ev sogar ein yamaha 4c sein (unwahrscheinlich, weil zu eng), oder was anderes. Da wir es nicht spielen, wir eigene Vorstellungen haben bzgl spielverhalten und klang, und so ein gaaannnz klein wenig vielleicht doch auch der individuell Ansatz eine rolle spielt, sind alle Empfehlungen für die Katz.... Nur selber ausprobieren macht schlau.

    3. Man lässt sich etwas anfertigen, was die gewünschten Eigenschaften hat. Meine Erfahrungen mit diesem Weg waren durchweg positiv bei 8 oder 9 mpc unterschiedlicher Baugröße. Es geht also. Ich als Spieler muss(te) dafür über Mundstücke nix wissen, ich muss(te) nur beschreiben können, welche Eigenschaften ich möchte. Da der TE aber kein Anfänger ist, sollte er das können. Dafür muss man auch kein berufsmusiker mit 25+ Jahren Erfahrung sein (hatte ich auch nicht). Die Funktion des mpc kennt der refacer.... sollte er zumindest.
     
  15. ilikestitt

    ilikestitt Strebt nach Höherem

    Probieren kann man immer alles. Nur ist ein Meyer am Tenor ganz anders als am Alto, zumindest nehme ich es so wahr. Am Alto ist es für mich ein middle of the road Mundstück mit dem ich (wenn ich ein gutes erwische) sehr flexibel sein kann, am Tenor finde ich sie deutlich dunkler und weniger flexibel. Am Alto mag ich ein gutes Meyer (allerdings ist die Streuung echt krass bei den Teilen) am Tenor ist es ok aber würde für mich nicht in Betracht kommen. Trotzdem bekommt der Fragesteller es nur raus, wenn er es selber probiert.

    Sehe ich auch so, nur selber ausprobieren hilft.

    Ganz schwierig. Wenn du keine Vorstellung davon hast Klang zu beschreiben oder was du bei einem Mundstück willst und schon das nächste Blatt eh wieder alles ändern kann, wird es schwierig einem Refacer zu erklären was er machen soll. Schon Wörter wie heller oder dunkler interpretiert jeder anders, genauso wie das Thema Blaswiderstand. Und wenn es beim Refacer dann so spielt, heisst es noch lange nicht daß es beim Spieler dann passt und dort genauso geht. Ist leider öfters doch ein Glücksspiel. Es hilft schon zu wissen wie sich Baffle und Kammern unterscheiden und was man bevorzugt, auch in Bezug auf Bahnlänge. Dann hat der Refacer eher eine Chance. Mit: "Ich suche fürs Tenor ein Mundstück wie das 7 medium für Alto, das ich habe", wird das eher nichts.

    Der beste Tip wurde schon mehrfach gegeben erstmal in einen gut sortierten Laden gehen und ausprobieren, sich einen Überblick verschaffen in welche Richtung es gehen soll und welche Öffnung passen könnte.
     
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  16. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Das nimmst du so wahr. Ich kenne den TE nicht und weiß nur, was er geschrieben hat. Damit kann ich nur Optionen geben ohne Wertung. Letztere muss er selbst herausfinden.
    Genauso wie beim refacing. Die aussage war "
    "
    Das sagt nichts über klang oder spieleigenschaften aus. Wir vermuten etwas ohne es zu wissen. Und im zweiten Satz brauchen die Eigenschaften (welche?) nicht mal gleich sein!!!
    Theoretisch also jedes tenormundstück?
    Was bleibt da? Ausprobieren. Nichts anderes.

    Was Beschreibung von Eigenschaften angeht bin ich anderer Meinung. Ausgehend von mir selbst und meinen Erfahrungen. Hier ist es rückblickend eher so, dass sich meine Vorstellungen über die Zeit verändert haben, was für mich ein gutes Mundstück ist. Weil ich heute ev andere Musik spiele, in einem anderen Umfeld spiele oder sich auch mein Lieblingsinstrument geändert hat. Das Risiko besteht immer. Nur, egal ob suche und kauf, oder refacing, um eine Beschreibung dessert, was der TE sucht, kommt er nicht herum.
    Wenn du ihm also die Fähigkeit absprichst, weil d.M.n. Erfahrungen fehlen, wäre dann mein Rat, sich ein yamaha, expression oder esm classic mpc in der Bahn 6 oder 7 zu kaufen (kanee kenne ich noch nicht...), und erst mal zu spielen. Dann reden wir in 2 bis x Jahren noch einmal.
     
  17. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Also ich weiß nicht ob ich da zu einfach denke, aber wenn ich ein alto nehme und ich suche nach einem MPC, dann suche ich etwas das meiner Klangvorstellung eines altos mir hilft umzusetzen.
    Wenn ich ein Tenor spiele mit einem MPC mit dem ich zufrieden bin, hat es erstmal für mich nix mit dem Alto zutun, außer meiner Klangvorstellung des Tenors.

    Daher verstehe ich nicht die Fragen ich spiele auf Instrument x das mpc y und jetzt will ich abe Instrument z spielen und möglichst das MPC von y nahe kommen...

    Für mich immer Äpfel und Birnen...

    Aber das ist meine Sicht , vielleicht erklärt mir das mal wer...
     
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  18. Silver

    Silver Strebt nach Höherem

    Auch im wesentlichen meine Sicht… es gibt halt für jede Baugrösse eine Handvoll Designs, die funktionieren bzw. die sich durch unsterbliche Meister in unsere Ohren gemeißelt haben.

    Beim Tenor sind das die verschiedenen Otto Link (Super)ToneMaster - Variationen und die Slant Sig ToneEdge, die am Alto eher weniger sexy klingen. Dafür sind es dort eben die Meyer und Brilhart.

    Bei den moderneren MPC ist es ähnlich: Die Guardalas oder Bergs sind mehr fürs Tenor, Dukoffs und Beechlers usw. fürs Alto.
    Ausnahmen, die mehrere Baugrössen mit einem Signature-Sound gut bedienen, sind die Lawtons (wenn man‘s mag).

    Was - für mich - durchaus Sinn macht: Verschiedene Designs pro Baugrösse von einem Hersteller.
    Also z.B. ein Meyer Bros-Klon fürs Alto, ein Slant-Klon fürs Tenor beide von Phil-Tone oder Wanne oder Drake oder Jody oder Gerber oder - wie bei mir - von Morgan.

    Es sind „Klone“ aber alle folgen den jeweils gleichen Prinzipien, z.B. bei der Bahnkurve und machen tendenziell die gleichen Kompromisse. Dadurch funktionieren die unterschiedlichen Designs für mich ähnlicher, als wenn ich z.B. ein Gerber Slant am Tenor und ein Drake Meyer am Alto hätte. Das geht bis hin zu gleichen Blättermarken und -Schnitten, die problemlos möglich werden, wo andere Hersteller für mich oft auch andere Blätter erfordern.
     
    wolfsclarinet, giuseppe und JES gefällt das.
  19. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Hm klingt erstmal... bedenkenswert.
    Gut ich habe auch auf einem alto und dem Bari das gleiche mpc(Hersteller und typ) Aber bei dem anderen alto klingts nicht.. also für mich...

    Ich denk noch Mal drüber nach
     
  20. riona

    riona Kann einfach nicht wegbleiben

    Interessehalber: koenntest du naeher ausfuehren welche Modelle genau den OL Klonen entsprechen? Kann zB das JodyJazz HR* als Klon eines Vintage Mundstuecks angesehen werden (spiele ich auf dem Tenor)?

    Oder auch: gibt es moderne Klone des OL Tone Edge fuers Bari (mit weniger Fertigungsschwankung als die modernen OLs).
     
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