preiswertes Micro für den Einstieg in das Home-Recording

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von lueckeflecker, 24.November.2017.

  1. lueckeflecker

    lueckeflecker Schaut öfter mal vorbei

    Hallo zusammen,

    Ich möchte gerne mein "Gehversuche" :D auf dem SAX auf dem iPad aufzeichnen.

    Meine SAX Lehrerin findet die Idee prinzipiell gut, ich soll aber auf keinen Fall das interne Micro und Lautsprecher des iPhone bzw. iPads nehmen. Der hat für so was eine miserable Qualität und würde mich nur enttäuschen und frustrieren.

    Also hat sie mir mal ein paar Sachen, beim "großen T" 'rausgesucht.

    1. Behringer Xenyx 302USB als Kleinmixer bzw. Interface
    2. EV Cobalt 04 Bundle als Micro + Ständer + Kabel
    3. Audacity als SW, um Audio-Dateien zu erzeugen

    Jetzt habe ich in div. Kommentaren gelesen, dass das Mic und das Kabel für meine Zwecke wohl reichen, aber der Millenium Ständer wohl eine Katastrophe sein soll.

    Meine Frage:
    1. Hat schon jemand Erfahrung mit dieser Kombi?
    2. Soll ich evt.. "Ersatz"Produkte nehmen? (wenn das Mikro auch einen separaten Ein/Aus Schalter hätte, wäre das super, muss aber nicht unbedingt.
    3. Würde auch ein Zoom IQ7 reichen (MuliTrack DAW ist vorhanden)?

    Wie gesagt, ich benötige keine super Ausstattung von Beyer Dyanamic oder AKG oder ... aber besser als die von Apple eingebauten Komponenten sollte es schon sein.

    Vielen Dank schon mal im Voraus. Ich bin absoluter Laie in dem Metier (ich weiß gerade mal was Phantomspeisung ist)

    Viele Grüße
    Martin

     
  2. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    ipad oder iphone und iRig als Vorverstärker und dazu ein Octava zum recorden. Damit bist du vom Qualitätsanspruch her schon fast im Profibereich.IRig-App dazu oder n-Track8Pro und besser wirds erstmal ne ganze Weile nicht.

    Oder anders gesagt ist das Preis-Leistungsverhhältnis drüber und drunter fast nicht zu erreichen ... billiger geht natürlich immer.
     
  3. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Ich hab den Ständer auch, nicht prickelnd aber für den Preis ganz OK. Auf der Bühne würde ich das nicht verwenden wollen aber zum daheim recorden reicht es.
    Mein Rode NT1a samt der recht schweren Spinne hält er sicher.

    Zum Rest kann ich Dir leider nichts sagen.

    LG StefAlt
     
  4. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier


    Geht aber über das Ziel des Thread-Stellers hinaus, glaube ich.

    Ginge am iPad über den Lightning Adapter nicht ein USB-Mikro direkt?
    Das wäre sicher das einfachste und kostengünstigste.
     
  5. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Ich benuntze das Zoom H1 und bin zufrieden. Vorteil ist ich kann es auch unterwegs als Recorder zum aufnehmen verwenden.
     
  6. lueckeflecker

    lueckeflecker Schaut öfter mal vorbei

    Das ist die Variante mit dem Zoom IQ7 und MultiTrack DAW. Kommt so ungefähr auf den gleichen Preis wie Mischpult + MIC.

    Viele Grüsse Martin
     
  7. lueckeflecker

    lueckeflecker Schaut öfter mal vorbei

    Wäre auch eine Möglichkeit. Habe ich beim H1 die Möglichkeit auf der 1. Spur mein Getröte zu hören und auf der 2. Spur das PA?

    Viele Grüsse Martin
     
  8. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    @ stefalt

    Jain ... ein USB-Mic ist nur bedingt besser als ein iphone selbst. Hauptsächlich ist der Wandler im zusammenspiel mit dynamischen Mics mehr als gefordert. Dazu kommt die bitrate und samplefrequence des Aufnahmeprogs. Um eine ordentliche recording-App kommt man fast nicht rum. Einen micvorverstärker kann man sich natürlich in Form eines kleinen Mixers holen. Allein billiger wird das nicht! Der Vorverstärker im IRig ist super und liefert fürs fieldrecording eine mobile Phantomspeisung dazu. Damit ist man in der lage jedes !!! dynamische und kondesatorische Mic zu betreiben und ist bestens von der Qualität her ausgestatten. Wenn ein iphone schon vorhanden ist, liegt man damit geschätzt bei 200€ für ein super Setup. Und es bringt gar nichts ein günstiges dynamisches 30€ Mic mit einem unterdimensionierten Billigmixer und entsprechenden MicPreAmps für 50€ für einen ebeso unterdurchschnittlichen Sound sich zu besorgen, wenn dann noch ein Rechner zum Aufnehmen (nicht mehr mobil) mit einem Programm, welches gelinde gesagt eine steile Lernkurve hat, zu betreieben. In meinen Augen ... ähh Ohren :)

    ein einfaches Zomm finde ich da noch besser als die obige Kombination.

    also nochmal als beispiel

    iphone4s gebraucht für 35€
    iRig Pre neu 35€
    octava MK12 neu 150
    irig Recorder App 10€

    Neu: 240€ mit Kabel

    upload auf Soundcloud etc on the road, filedrecording in hq ...

    ist das iphone schon da (so habe ich das verstanden) und man besorgt sich die Sachen gebraucht dazu, bin ich auf 100€ Zukauf gekommen. Da stehen die 80€ für n Kleinstmixer mit Mic schonmal zur Diskussion.

    Dafür kann man es überall einsetzen, hat einen Supersound, kann unkompliziert schneiden, kann direkt uploads tätigen und Proberaumaufnahmen mit Freunden teilen, benutzt hochwertiges Equipment das man auch wieder weiterverkaufen kann, benötigt keinen Rechnen oder Steckdose, muss sich nicht in Audacity einarbeiten (was ich wirklich unmöglich finde im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen wie WL QB etc und wirklich nur den Vorteil des "Preises" liefert) .... etc.

    Natürlich gehen auch andere Varianten.
     
  9. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Nein! aber die Mirkos dürften bei dem Preis ähnlich sein zumindest beim IQ6 und dem H1 sehen sie auch optisch fast gleich aus.
     
  10. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Das habe ich in der Preisklasse vorher noch nirgends gefunden, ich kannte die Oktava Mirkos immer nur ab deutlich mehr (250+) daher meine Aussage.
     
  11. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Das stimmt überhaupt nicht.
    Das Apogee Mic 96k, und besonders mein Lewitt ist deutlich besser als das (die) eingebauten Mic(s). Und das Handling ist natürlich deutlich besser als bei Interface plus Mic.

    Grüßle, T.S.
     
    Gerrit gefällt das.
  12. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Also sorry, dein Beitrag mit einem >200€ MIC als preiswertere Alternative lässt mich da nur schmunzeln ...

    Aber du hast natürlich Recht.
     
  13. abraxasbabu

    abraxasbabu Ist fast schon zuhause hier

    Mit Audacity geht das. Du kannst da mehrere Spuren erzeugen. PA auf einer Spur speichern dann spielen das wird auf der 2. Spur aufgenommen. Kein Proplem erklärt sich eigentlich im Program von selbst. Beim Sax etwas Hall zugeben. Bin ja nicht der Profi aber zum Kontrolieren wie ich spiele und wie es klingt ist es gut das Zoom und Audacity
     
  14. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Wenn Zoom, dann empfehle ich min. das H2N. Da sind andere Mics verbaut, hat mir ein Techniker bei "MusicScore"
    erläutert.

    Wir haben das auch mal verglichen...man hört deutliche Unterschiede.

    Für Aufnahmen zur Eigenkontrolle reicht das H1 aber auch, und, auch gecheckt, das iPhone mit
    dem eingebauten Mikro (ich habe iPhone 6....vielleicht ist bei älteren Modellen anders) ist nicht
    wirklich schlechter als das Zoom H1.

    CzG

    Dreas
     
  15. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Und um den Preis ging es ja nicht.
    Du hast geschrieben, dass USB-Mics nicht besser wären als das interne Mic.
    Selbst die Zoom zum Aufstecken oder andere unter 100,- sind viel besser.

    Was jeder als preiswert empfindet ist individuell.

    Die Mic 96k kriegt man auch gebraucht, jemand in Forum hat mit meinem ein Schnäppchen geschossen :)

    Wenn ich einfach mal zu Übungszwecken das Saxophon aufnehme, brauch ich den ganzen Kabelsalat doch nicht.
    Aber jeder wie er will, klar.

    Cheers
     
  16. annette2412

    annette2412 Moderatorin

    :-D
     
    Ginos gefällt das.
  17. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Klar aber für Audacity brauche ich einen Rechner, das gibt es ja nicht fürs iPhone. Oder täusche ich mich?
    LG StefAlt
     
  18. lueckeflecker

    lueckeflecker Schaut öfter mal vorbei

    Für dieses simple Aufnehmen möchte ich nicht mehr als 100 - 120 EUR ausgeben.
    1. Micro mit Lightning-Anschluss: ca. 100 EUR
    2. MultiTrach DAW: ca. 11 EUR
    Dann komme ich bei dieser Variante auf 110 - 120 EUR.
    1. Klein Mixer: ca. 50 EUR
    2. Mikro mit Ständer + Kabel: ca. 50 EUR
    3. Audacity: nix
    Bei dieser Variante käme ich auf den gleichen Preis

    Aber mal schaun, was bei Weihnachten so alles kommt.;)

    Falls ich wirklich irgendwann mal "gute" Aufnahmen machen will, ist mir schon klar, das ich dann ein bisschen mehr Geld investieren muss.

    Aber für den Anfang ...

    Im AppStore habe ich nix gefunden.

    Auf dem iPad habe ich MultiTrack DAW. Ist m.E. fast selbsterklärend. Meine Lehrerin meinte die ganzen (virtuellen) Regler bei den Eingängen, brauchen mich vorerst mal nicht zu interessieren. So mach ich es dann auch. Vielleicht komme ich später auf die Idee da mal ein bisschen rumzuexperimentieren und krieg Spaß am Homerecording. Zur Zeit würde ich das eher als Unterstützung für den Unterricht betiteln.

    VG Martin
     
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  19. lueckeflecker

    lueckeflecker Schaut öfter mal vorbei

    Das möchte ich eben nicht. Wenn ich die MP3 oder WAV Datei mit zu meiner Lehrerin nehme, dann soll das SAX pur sein und sie mir sagen können, was da noch nicht so ganz richtig ist.

    Aufnahmen im Studio "bessermachen" ist für mich i.A. keine Option.

    VG Martin
     
  20. bebob99

    bebob99 Ist fast schon zuhause hier

    Deshalb macht man die Aufnahme trocken ohne Background und fügt eventuelle Effekte und das Playalong in der DAW dazu. Damit erstellt man dann ein neues Audio File zum Anhören. Bewertet wird ggf. die Rohaufnahme.

    Man muss das nicht schön rechnen, aber man darf doch hören, wie es mit Begleitung in einer optimalen Umgebung klingen würde, auch wenn der Konzertsaal daheim nicht den Klangvorgaben der Elbphilharmonie entspricht.
     
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