Saxophon Fotografie

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von Guido1980, 28.August.2022.

  1. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Habe mal angefangen mein Saxophon zu Fotografieren.
    Greenscreen ist das Stichwort. Am Ende möchte ich eigentlich ein um die Hochachse drehbares 360° Foto haben.

    Jedoch stören mich die grünen Reflektionen im S-Bogen. Hat da einer ne Idee?
    Auch das Thema Ständer oder Aufhängen beschäftigt mich.

    Beste Grüße,

    Guido

    Hier ein Bild als Beispiel: https://photos.app.goo.gl/2ATv22RD4sVDLF1g6
     
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  2. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

  3. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ist ja nicht nur im S-Bogen. Irgendwie sieht das ziemlich übel aus, sorry. Was ist deine Technik, Licht? Womit hast du freigestellt?
    Das Grün ist mehr oder weniger an der ganzen Kontur zu finden. Irgendetwas ist da nicht gut gelaufen. Wie sieht denn das nicht-freigestelle Bild aus?
    Ich nehme mal an, die Freistellung ist auch erst mal provisorisch- da geht noch einiges...
     
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  4. bthebob

    bthebob Ist fast schon zuhause hier

    Moin @Guido1980
    Spontane -Bauch-Antwort-
    Gegen den Lichtreflex am S-Bogen (daher grün)
    gibt es spezielle Spray's, Puder oder Pasten, die das Metall "stumpf machen"

    Frag mal Leute aus der Werbefotografie, die wissen genaueres.

    Wegen Aufhängen:

    Wenn die Fäden / Schnüre am Sax in der gleichen Farbe
    wie der Stoff der -Green oder Bluebox- sind, wird's leichter mit dem
    "unsichtbarmachen".

    VG
     
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  5. slowjoe

    slowjoe Strebt nach Höherem

    Nun, den Unterschied sieht man in den beiden Bildern sehr schön.
    Bei der Aufnahme des zweiten Bildes wurde durch sehr "weiche" Ausleuchtung
    das entstehen von Schattenkonturen weitgehend vermieden.
    Ausserdem ist eine Greenscreen - Aufnahme eines hochglänzenden Objekts immer
    schwierig, da sich der Greenscreen darin spiegelt was dann zu seltsamen Effekten
    führt.

    Nicht ganz ernst gemeint: Entlacke und Sandstrahle Deine Tröte..... ;);)


    SlowJoe
     
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  6. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Wahrscheinlich will 's ja keiner hören, also lesen. Trotzdem sind meine früheren Erfahrungen mit solchen Objekten eher traurig, soweit es automatische Freistellung angeht. Es half nur neutrale Beleuchtung und dann die Ärmel hochgekrempelt und per Hand ordentlich freigestellt.
    Und ja, das artet in Arbeit aus.
     
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  7. bthebob

    bthebob Ist fast schon zuhause hier

    @Guido1980
    ein Versuch wert wäre:

    "Kenair" Antireflex Matt Spray
    Dose für ca. 17,-

    VG
     
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  8. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Wozu Greenscreen? Sowas mache ich immer vor weissem Hintergrund- ev. dunkelgrau, je nach Objekt, bzw. Kontrasten zum HG. Dann ist halt das Licht zentral und der Abstand zum HG.
    Irgendwelche "Aufhängungen" wegzubekommen ist bei Verwendung einer entsprechenden Software (Affinity Foto, Photoshop) ja kein Problem.
    Sauber Freistellen erfordert schon etwas Übung und Sorgfalt- auf die Schnelle wird das nichts, schon gar nicht "automatisch" mit einem dieser "Wunderprogramme". Hier jeden Zwischenraum schön zu erfassen ist halt etwas mühselig, wenn man keine Routine hat, lohnt aber den Aufwand.
     
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  9. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    @Guido1980
    Boah- jetzt hatte ich doch glatt ausgeblendet, dass du ja ein Bewegt-Bild willst, eine Art "Edel-gif". Damit hab ich ja nun gar keine Erfahrung. Asche auf mein Haupt, ich sah nur noch Foto und Freistellen. War etwas unbedarft, sorry :)
     
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  10. zwar

    zwar Ist fast schon zuhause hier

    Du kannst das sax an einem dünnen Draht aufhängen auf dem Balkon oder sonstwo draußen. Hintergrund ist der Nachthimmel. Da kannst du Licht setzen wie du willst, ohne den Hintergrund zu beleuchten. Sehr Langsam rotieren lassen, soviel Bilder schiessen wie du willst, hinterher in zb Photoshop ausrichten, zu einer gif binden etc.
    Greenscreening und andere Methoden, die über alphamasken gehen, funktionieren bei reflektierenden Gegenständen nicht richtig. Du hast immer Löcher in deinem Objekt.
     
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  11. Claus

    Claus Moderator

    Ein bisschen korrigieren lässt sich das nachträglich noch:

    Sax1-Guido color corrected.jpg
     
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  12. bthebob

    bthebob Ist fast schon zuhause hier

    @Claus
    Ein bisschen .... ?

    Sieht doch super aus jetzt !
    Ich seh' nüscht'e mehr grün.

    @Guido1980
    Warum nicht gleich als Video aufnehmen, wenn sich Sax drehen soll ?

    VG
     
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  13. Claus

    Claus Moderator

    Wenn sich die Reflexionen nicht ganz verhindern lassen, könntest Du auch mal mit anderen Farben als mit grün experimentieren. Der „Green“-Screen ist ja kein technisches Muss - es würde grds. auch mit Orange oder Gelb funktionieren. Da fallen u.U. Farbreflexionen kaum auf.
     
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  14. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Und genau deshalb funktioniert das Freistellen dann nicht. En messingfarbenes Objekt vor einem orangen Hintergrund - da hast Du ganz andere Probleme als Reflexionen.

    Produktfotografie macht man normalerweise nicht vor einem grünen Hintergrund, sondern in einer "Lightbox", also vor diffus weißem Hintergrund. Greenscreen funktioniert nicht gut bei reflektierenden Objekten. Background und Objekt werden unabhängig beleuchtet, um Schattenwurf sicher auszuschließen.

    Punktförmige Lichtquellen vermeiden, stattdessen großformatige, matte Beleuchtung. Deshalb ist eine (von außen beleuchtete) Lightbox die Erfüllung gleich mehrerer dieser Wünsche:

    https://www.computerbild.de/test-vergleich/fotobox-test/

    Kann man mit etwas Kreativität auch selber machen. Als "Leinwand" würde ein Flipchart Block ideal sein - außer beim Bari.

    Die "Box" muss gut außerhalb der Schärfeebene sein, also kleine Blende und großes Objektiv verwenden. Nix Smartphone. Damit würde man auch den Hintergrund scharf bekommen und das erschwert nachher das Freistellen wieder.
     
  15. Claus

    Claus Moderator

    Deshalb sprach ich ja von "experimentieren". Was noch funktioniert und was nicht, ist manchmal eine Frage des Ausprobierens.
     
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  16. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Natürlich. Aber man kann sich viel Zeit Arbeit sparen, wenn man nicht jede Erfahrung selbst machen muss, sondern von den bereits gewonnenen Erkenntnissen anderer profitieren kann. Ist das nicht die Idee eines Forums?

    Dazu hilft es, wenn man weiß, wie das Green-Screen Verfahren funktioniert und warum man gerade diese Farbe benützt.

    Unabhängig vom Green-Screen, der ja eigentlich für Video Aufnahmen optimiert ist, wo die Freistellung der Einzelbilder Bilder in Echtzeit und daher mit wenig Rechenaufwand erfolgen muss, ist ein hoher und gleichbleibender Kontrast zwischen Objekt und Hintergrund der Schlüssel zum Erfolg. Anderenfalls bekommst Du Löcher ins Objekt, Fehler in der Erkennung der Begrenzung, Hintergrund Reste im Objekt, Farbabweichungen und wirst letztendlich die ganze komplexe Kontur in jedem Einzelbild Pixel für Pixel mit der Hand definieren müssen.

    Selbstverständlich darf jeder diese Erfahrung mit eigenen Mitteln verifizieren und verfeinern. Wer sich aber nur die Arbeit erleichtern will, der sollte besser einen Hintergrund wählen, der im Farbkreis möglichst weit weg von allen im Objekt befindlichen Farben liegt, der strukturlos und von gleichmäßiger Helligkeit ist. Alternativ weiß oder schwarz.
     
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  17. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ja- klar mein Vorgehen jeweils...
    Im gegebenen Fall weisser HG (schwarz ginge sicher auch) Will/muss man feistellen, erleichtert ein guter Kontrast die Arbeit erheblich und hier sind ja auch noch viele lästige Zwischenräume dabei zu erfassen.
    Dann ist halt das Licht der springende Punkt, um die gewünschte Plastizität zu bekommen. Ausprobieren hilft. Muss man später freistellen, ist man gut bedient, wenn man nicht krasse Schlagschatten auf dem HG hat. Eine Lichtbox hat ja sicher nicht einfach jeder. Daher vielleicht einfach HG Papier in richtiger Breite und dann genügend Abstand, ev. noch ein Licht auf den HG. Auch hier hllft Ausprobieren.

    Allerdings ist mir noch immer nicht klar, wie @Guido1980 genau vorgehen will. Video Sequenz, oder eine (genügende) Anzahl Einzelbilder?
     
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  18. Guido1980

    Guido1980 Ist fast schon zuhause hier

    Ich wollte mit Einzelbildern arbeiten. Leider kann man das nicht so schön inkrementel machen wenn das sax am Faden hängt. Drehteller wäre da besser geeignet. Aber dann stört wieder der Halter im Bild ..

    Ich werde mal mit schwarzen Hintergrund testen...

    Danke zunächst für die wertvollen Tipps!
     
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  19. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Es gibt da noch so spezialisierte Software, wo man (Teil-)bewegte Bilder produzieren kann. Ich habe aber damit keine Erfahrung, könnte aber sein, dass das was wäre, bzw. dass man die dazu bringen könnte- k.A. Müsste aber auch zuerst mal G dazu bemühen... :)
     
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  20. Iwivera*

    Iwivera* Ist fast schon zuhause hier

    Schon irgendwie spleenig die gesamte Idee. Aber sind wir nicht alle ein bisschen bluna? :D
     
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