Selmer Bariton SA 80 II

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von altomania, 23.August.2022.

  1. altomania

    altomania Ist fast schon zuhause hier

  2. Lagoona

    Lagoona Ist fast schon zuhause hier

    @altomania

    vielleicht kontaktierst Du @Bariman , ich glaube, er kennt sich gut aus mit diesem Modell.
    Grüße
     
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  3. heinz

    heinz Kann einfach nicht wegbleiben

    Ich bevorzuge Yanagisawa, klingt für mich knackiger. Aber auch eine Frage wofür man das Bari braucht.
    Warum hat das Instrument laut Fotos so rötliche Stellen? Unlackiert?
     
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  4. Frau Buescher

    Frau Buescher Ist fast schon zuhause hier

    @altomania ich kenne den Verkäufer. Sehr sympathischer Mensch
     
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  5. altomania

    altomania Ist fast schon zuhause hier

    Ja, der Lack fehlt teilweise. Das stört mich nicht, wenn es nur Optik ist. Spiele auch ein unlackiertes Alto.
     
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  6. Sandsax

    Sandsax Strebt nach Höherem

    Ich würde mir auch überlegen ob ich zum aufgerufenen Preis ein gebrauchtes SA80 ll oder doch lieber ein neues Yanagisawa kaufe.
    Nein- ich würde nicht lange überlegen…
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.August.2022
  7. Texteditor

    Texteditor Ist fast schon zuhause hier

    Würde ich auch nicht,ich würde da zu 100% das Selmer nehmen
     
  8. antonio

    antonio Gehört zum Inventar

    Ich hatte ein Selmer Bari, SA80II, gutes Instrument, keine Frage. Stellte aber fest, dass ich bei der rechten Hand immer ein wenig schauen musste, dass diese richtig zu liegen kommt- ich scheine etwas kurze Arme zu haben. Habe dann mal ein Yana im Laden angespielt und fühlte mich da sofort viel wohler. Rechter Arm war lang genug :) Wir haben dann nachgemessen- die Drücker rechts beim Yana lagen ca 5 cm weiter oben.
    Das wäre also etwas was man vielleicht beachten sollte, wenn man vielleicht eher eine kleine Person ist und nicht so lange Arme hat(?)

    antonio
     
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  9. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    Pauschale Aussagen finde ich schwierig - ich habe eine zeitlang ein Yanagisawa-Bari gespielt und immer mit der Mechanik gehadert, obwohl ich keine langen Arme und Finger habe. Dann habe ich ein Selmer probiert, das paßte auf Anhieb. Außerdem fand ich den Ton viel farbiger und knackiger.

    Es bleibt für mich eine individuelle Sache, und ohne ausprobieren macht es für mich keinen Sinn.

    Das von @altomania verlinkte Instrument ist übrigens als reserviert gekennzeichnet ;)
     
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  10. altomania

    altomania Ist fast schon zuhause hier

    Ich bin eine kleine Person mit langen Armen:)
    Aber danke für den Hinweis, falls ich das Gefühl habe, dass meine Arme zu kurz sind. Werde das Yanagisawa bei einem Freund mal vergleichen und darauf achten!
     
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  11. StanFan

    StanFan Kann einfach nicht wegbleiben

    Stimmt...
    Ich kenne ihn auch.
    Musikliebhaber, ehrliche Haut.
     
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  12. jan7

    jan7 Schaut öfter mal vorbei

    Moin!
    Ich habe zwei Baritone dieser Baureihe an zwei Standorten.
    Natürlich gibt es bei jeder Baureihe auch mal ein schlechtes Instrument oder eines mit blöden verborgenen aber u. U. leicht revidierbaren Macken (Loch in Schweißnaht innen im Knie hatte ich schon mal bei einem Keilwerth - war fast nicht zu sehen, hatte aber harte Auswirkungen auf tief h, b, und a - Reparatur war ganz billig, aber diesen Fehler musste ich erst mal finden).
    Und natürlich kann man persönlich mit irgendetwas vom Instrument auch mal nicht so gut oder auch besonders gut klarkommen.

    Für beides ist es sehr wichtig, das Instrument anzugucken und anzuspielen. Und wenn das für einen selbst eine neue Baugröße ist und man nicht zu den Spielern gehört, die dann trotzdem SEHR souverän beim Wechseln sind, solte man vielleicht jemanden dabei haben, der gut Bariton spielt. Ich selbst tue mich schwer mit anderen Baugrößen und traue mir z. B. nicht zu, vernünftig ein gebrauchtes Tenor im Bereich Ansprache usw. zu beurteilen, obwohl ich wirklich viel Bariton spiele.

    Abgesehen davon würde ich auf Folgendes achten:

    Ich würde die Preisdifferenz zum Neuinstrument ehrlich gegenrechnen, vor allem
    a) gegen die Frage, wann bei einem Neuinstrument und wann bei dem Gebrauchten die nächste Revision anstehen. Das Komplettpaket liegt bei Bariton durchaus um einiges über 1000 Euro. Ich spiele meine Instrumente viel und lasse das aber eher selten machen (alle 10 Jahre bei einem von beiden ?). Ich gehöre aber auch zu denen, die nichts merken. Beim Bariton sind die unteren Polster eher sehr lange in gutem Zustand. Aber es ist sehr viel leichter, mal ein paar Stangen zu verbiegen. Da sollte man bei einem Gebrauchten schon drauf gucken.
    b) gegen den Zustand des Koffers. Ein Selmer Flightcase liegt vermutlich auch bei 750 Euro. Man kann auch ein Selmer Fligthcase so runterschruppen, dass man ein neues braucht. Ich habe das jedenfalls jetzt zusammen mit dem Vorbesitzer mit meinem Flightcase schon fast geschafft, es aber auch viel beansprucht. (Ich denke, viele andere hielten es für längst überfällig, das case auszutauschen.)
    c) gegen das Mundstück. Natürlich kommt es auf den Laden an, wo man eine Neues kauft und was man so hat: Aber evtl. bekäme man beim Neukauf einen gemütlichen Allrounder für den Anfang, beim Gebrauchten aber irgendein Irres Lawton 9+, das man erst mal für 10 Jahre oder für immer weglegen kann. Evtl. ist es aber auch umgekehrt und man bekommt beim Gebrauchten einen gemütlichen Allrounder usw. Da liegen dann auch schnell mal 250 Euro Differenz drin.

    Ich habe zweimal solche Dinger gebraucht gekauft und es beide Male nicht bereut. Aber da war die Entscheidung einfacher, denn die Preisdifferenz zum Neuen war relativ zum Listenpreis eines neuen Instruments größer.
    Meiner Ansicht sind das im Allgemeinen gute Instrumente. Meine beiden sind sich extrem ähnlich im Handling, der Ansprache und im Ton und der Intonation obwohl sie ich glaube ca. 20 Jahre Altersdifferenz haben. Ich könnte bei alten Aufnahmen nicht sagen, mit welchem der beiden ich jerweils gespielt habe.
    Ergonomisch finde ich die prima, aber meine Ansprüche sind auch nicht so hoch.

    Falls Du es kaufst: Kontrolliere gründlich die Griffe am Fligtcase. Mir ist so einer schlicht abgerissen (aber älteres Modell). ich habe ihn durch ein Stück Seil ersetzt von einem Seil, was bei Seglern für besondere Beanspruchung benutzt wird (-> Segelmacherei). Mir wurde im Laden gesagt, das würde trotz härterer Kanten der Metallösen nicht ausfransen, da es für viel größere Beanspruchungen konzipiert sei. Es funktioniert seit Jahren und franst kein bisschen aus.

    Gruß von Jan
     
  13. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Die Selmer-Baritone sind (natürlich) grundsätzlich sehr gute Instrumente; aber es hilft nix - es ist immer dasselbe: man muss das Instrument ausprobieren: Denn selbst bei den Top-Marken gibt es Unterschiede zwischen einzelnen Instrumenten. Zudem ist es individuell verschieden, was man sucht und mag.

    Es wird sich aber bestimmt lohnen, das Instrument zu testen (und sei es nur, um den Erfahrungshorizont zu erweitern ...).

    Wenn ich nicht schon ein sehr gutes Selmer-Bari hätte, würde mich das hier angebotene auch interessieren.

    So long
    Stevie
     
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  14. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    Sieht doch erstmal ganz gut aus..., auch von der Optik...! Finde es eher ein gutes Zeichen, wenn ein
    gebrauchtes Instrument etwas Patina hat..., oft ein Zeichen, dass es wirklich genutzt wurde, was häufig
    auch beinhaltet das es gut klingt... Nicht generell, aber häufig eben doch...;)

    Beim Bari würd Ick auf Ansprache (Blaswiderstand) , Sound, und Intonation achten..., und eben auch auf den technischen
    Zustand... Decken die Polster..., sprechen ALLE Töne leicht an...? Ist es gut eingestellt..., Klappenkopplungen...?

    Passt das Teil erononisch...?
     
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  15. giuseppe

    giuseppe Strebt nach Höherem

    Meinst wohl erotisch.
     
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  16. gaga

    gaga Gehört zum Inventar

    Quatsch, kein Tisch. Er meint aeronomisch.
     
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  17. Texteditor

    Texteditor Ist fast schon zuhause hier

    Ganz ehrlich,das würde ich bei jedem Saxophon beachten,egal welcher Baugröße. Warum du nur beim Bari ?
     
  18. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    Nuu..., da halt die Frage zum Thema Bari da war..., ick hätte auch schreiben können, wie bei jedem anderen Saxophon, beachte ich beim Bari...
     
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  19. Witte

    Witte Ist fast schon zuhause hier

    Bin mir noch unsicher ob ich ironisch, oder doch ergonomisch meinte...:p
     
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  20. Brille

    Brille Strebt nach Höherem

    Tja, Bari ist so ein besonders Thema, finde ich.

    Zur Diskussion Yana vs. Selmer:
    Beide Marken sind m.E. "auf einem Level". Es kommt auf persönliche Vorlieben an und den Zustand des angebotenen Teils. Für mich steht maßgeblich die Ausbalancierung und noch stärker die ergonomische Eignung der Applikatur im Vordergrund (Länge der Finger, usw.). Und dann ist es so: Versuch macht kluch. Und manchmal trennt man sich eben wieder, wenn es dann doch nicht hinreichend harmoniert.

    Ich persönlich bevorzuge Yanagisawa. Und dafür gibt es drei Gründe:
    - kurze Finger (insbesondere der Kleine)
    - m.E. bessere Intonation insbesondere um den Oktavwechsel
    - Angebotspreise

    Die von mir eigentlich klanglich favorisierten alten amerikanischen Hörner, die ich bisher antestete, hatten folgende "Nachteile":
    - Mechanik weniger gut
    - Problematischere Intonation, welche mehr "Arbeit" erforderte
    - Kein Tief-A

    Hast Du das Teil nun gekauft oder war jemand anders schneller? Ist jedenfalls wieder aus den Verkaufsanzeigen rausgenommen......
    Neugierige Grüße von BrillE
     
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