SELMER

Dieses Thema im Forum "Saxophone" wurde erstellt von gefiko, 10.Januar.2018.

  1. KUS

    KUS Ist fast schon zuhause hier

    Tja schon interessant, über wieviel Erfahrung das Forum hinsichtlich der Übernahme von Unternehmen durch private equity funds verfügt ;-)

    Habe mal gegoogled, wer eigentlich ARGOS SODITIC (http://www.argos-soditic.com/?lang=de) ist. Branchenerfahrung hat das Management offensichtlich. Waren an Buffet Crampon beteiligt. Haben ihre Anteile 2012 veräußert. Die Beteiligung an Buffet Crampon diente, nach meiner Lesart, der Finanzierung eines Mangement-Buy-Out. Hinsichtlich der Organisation von ARGOS SODITIC ist zu entnehmen, dass das Unternehmen ausschließlich durch Partner geführt wird (quasi auch eine Form eines Familienunternehmens; halt aus der Dynastie der Donalds und Ducks). Hinweise zur Rechtsform und viel interessanter zur Refinanzierung habe ich keine gefunden (offene Fonds, geschlossene Fonds, stille Beteiligungen ...).

    Ob es Selmer helfen wird, zeigt die Zukunft. Scheint aber kein großer Investor zu sein, der seinen Fokus auf Zerschlagung u.a. legt. Meine Mutmaßung ist, dass es ein Investor ist, der für sehr vermögende Privatpersonen attraktive Anlagemöglichkeiten generiert und das Engagement dann temporär begleitet.

    LG Kai
     
    Paco_de_Lucia und Gerrit gefällt das.
  2. Gerd_mit_Sax

    Gerd_mit_Sax Ist fast schon zuhause hier

    @KUS nachdem du anscheinend damit beschäftigst: Gibt es in Frankreich auch eine Veröffentlichungspflicht wie bei uns (elektr. Unternehmensregister)? Wäre mal interessant den letzten veröffentlichen Jahresabschluss von Selmer anzusehen.
     
    kokisax gefällt das.
  3. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Kann auch sein, gibt ja auch Beispiele wo sowas positiv endete.
    Stutzig macht mich, dass die gleich die Mehrheit übernehmen. Wer das macht möchte i.d.R. auch ein Wörtchen mitreden.
    (was nicht zwangsläufig negativ sein muß.)

    Letztlich geht es dem Fond aber darum mit dem Engagement Geld zu verdienen, das ist deren Aufgabe und dem sind sie ihren Anlegern gegenüber verpflichtet.

    Um mit solch einem Engagement Geld zu verdienen gibt es nicht soviele Möglichkeiten.

    Wir werden sehen,

    CzG

    Dreas
     
    Gerd_mit_Sax gefällt das.
  4. KUS

    KUS Ist fast schon zuhause hier

    Sorry, da muss ich im Detail passen, zumal ich weder weiß in welcher Rechtsform Selmer geführt und zumal es sich um ein Privatunternehmen handelt. Da findet man in der Regel wenig bis nichts. Ist in Deutschland nicht anders Familien-AGs interessieren ihre Publizitätspflichten z.T. dermaßen wenig, dass sie eher bereit sind Strafen zu zahlen anstatt zu veröffentlichen.

    LG Kai
     
  5. danziger

    danziger Nicht zu schüchtern zum Reden

    Änderungen in der Finanzierungsstruktur bedeuten auch immer Änderungen in der Firmenpolitik. Meistens geht der Weg aber andersrum, notwendige Änderungen in der Unternehmenspolitik fordern eine Restrukturierung der Finanzierung. Für eine Heuschrecke ist Selmer zu klein und als Investment für eine 50ig köpfige Familie auch. Offensichtlich, laut Pressemitteilung, scheint auch das Interesse der Selmers nicht groß genug zu sein eine kompetente Generationsfolge zu gewährleisten. Da scheint doch so ein private Equity Investor ein möglicher, sinnvoller Plan zu sein, um Selmer erfolgreich weiter zu führen. Spannend ist, wie es jetzt weiter geht.

    Als großer Fan der Marke (neben Conn/Elkhart) würde ich mir wünschen, dass Selmer eine Antwort auf Taiwan findet. Das ist jetzt schon schwierig und wird nicht leichter werden. Eine Möglichkeit wird sein, eine rel. günstige Einsteigerserie in die Selmerwelt herzustellen, deren Bauteile aus Taiwan kommen, aber bei Selmer zusammengebaut und vermarktet wird. In der Trompetenwelt gibt es schon länger erfolgreiche Geschäftsmodell, die so auf gehobenen Niveau funktionieren. Solche Instrumente können bezahlbar und sehr gut sein ohne in den Köpfen der Kunden Asiaten zu sein. Man nutzt also den Vorteil des Wettbewerbs bzgl. der Arbeitslöhne und verbindet diesen mit der eigenen Tradition.

    Nach oben hin müsste Selmer dann aber die Palette von heute fokussieren und die Qualität noch mals steigern, um sich sichtbar abzusetzen. Die Reference Baureihe scheint dafür gut zu passen. Modische Effekte wie Antiklook oder Mattlack sollte man dem Wettbewerb überlassen. Evtl. würde es auch Sinn machen wie frühe nur ein Premiummodell herzustellen, dessen Aufgabe es wäre, ohne so zu heißen, dem Mk.6 auf moderne Weise so dicht wie möglich zu folgen, also den viel beschworenen Selmersound klar zu definieren und nicht wie heute mit 4 Modellen zu verwässern. Dabei müsste die Bauqualität mind. auf Augenhöhe zu Yanasigawa liegen, das Instrument 100% französisch und aus dem Koffer perfekt justiert sein. Ein Mundstück würde ich keines beilegen. Jemand, der sich so ein Instrument kauft, hat seine eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Solche Kleinigkeiten definieren das Produkt deutlicher als jeder Katalog.

    Dann könnte man an die Automobilindustrie angelehnt einen „Vintage“ Service etablieren. Selmer könnte selber alte Selmerinstrumente aufkaufen und den Kundenwünschen entsprechend in einen „besser als neu“ Zustand versetzen. Solche Instrumente wären sehr teuer, aber die Nachfrage bestimmt nicht gering. Als Nebeneffekt würde Selmer den eigenen Mythos füttern, der Selmers größtes Pfund ist, denn sehr gute Saxophone bauen können andere auch.

    Pers. schätze ich die Übernahme erstmal als gut ein und wohl die einzige Möglichkeit Selmer zu bewahren. Bleibt spannend.
     
    Longtone, Gerrit, Dreas und 3 anderen gefällt das.
  6. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Schnell sind sie,

    das muss man ihnen lassen, und der Preis ist auch heiß.
    (cafesaxophone.com)

    Argos.png
     
  7. KUS

    KUS Ist fast schon zuhause hier

    Schon sehr dezidiert, Deine Vorstellungen. Aber, wer sagt, dass der von Dir beschriebene Käufertyp auch nur annähernd relevant für ein weltweit agierendes Unternehmen sein soll bzw. kann.

    Klar kann ich das nachvollziehen, was Du schreibst. Und auch mich holst Du da emotional mit ab. Aber der Betriebswirt in mir sagt, dass dies erst mal bullshit ist. In einem ersten Step werden die klären, was die Marke Selmer ausmacht. Und zwar auf der Welt. Dabei wird wahrscheinlich mehr im asiatischen als im westeuropäischen Raum geschaut. Mit dieser Zielvorstellung wird man Instrumente anbieten, die ein erforderliches, klar definiertes Qualitätsniveau besitzen und dann unter dieser Prämisse möglichst kostengünstig hergestellt werden. Dabei wird es eher sekundär sein, wo die Herstellung erfolgt.

    Deine Ausführungen erinnern mich - ich spreche als BWLer - etwas an die häufig in diesem Forum geführten Diskussionen, was auf der einen Seite anspruchsvolle(r) Musik (Jazz) ist, was aber auf der anderen Seite eine zu geringe Nachfrage findet und für die Künstler leere Kassen bedeutet.

    Man mag diese Veränderungen bedauern, aber sie sind zwingende Voraussetzung, dass sich Neues entfalten kann. Ich sehe da riesige Möglichkeiten für Anbieter für Inderbinen (100% Handwerk mit Ausnahme der Klappen) oder Dallhammer (Individualisierung).

    Auf jeden Fall ist es spannend.

    LG Kai
     
    Longtone, last, Gerrit und 5 anderen gefällt das.
  8. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Danke Kai (@KUS) das Du das (#67) geschrieben hast, sonst hätte ich etwas in der Richtung schreiben müssen, denn @danziger Dein Post (#65) ist wirklich mehr Wunsch als Wirklichkeit.
    Und ich sehe auch das Du das selbst auch weißt in Deinen Sätzen:
    "... müsste die Bauqualität mind. auf Augenhöhe zu Yanasigawa liegen, ... " > Das tut sie nicht konsistent und daran hatte Selmer Zeit zu arbeiten seit es Yanagisawa gibt.
    "... und aus dem Koffer perfekt justiert sein." > Ein frommer Wunsch, der selten wirklich erfüllt wird.
    "... denn sehr gute Saxophone bauen können andere auch." > Genau so ist es.
    Ich meine, irgendwie schön wäre das ja, aber eben auch unrealistisch.

    Und...
    Wenn sie so etwas machen würden, " ... eine rel. günstige Einsteigerserie (...), deren Bauteile aus Taiwan kommen, aber bei Selmer zusammengebaut und vermarktet wird.", dann unterscheiden sie sich nicht mehr von beispielsweise Cannonball, Brancher und anderen Designschmieden, die das wohl ziemlich genau so machen.
    Dann kann sich der werte Kunde gleich ein "Highend" Expression, Antigua, Jupiter oder ... kaufen.
    Die heißen - und da muss ich Dir Recht geben - zwar nicht Selmer, aber sind hervorragend in ihrer Konsistenz und Qualität und man bekommt für den Preis ein Spitzeninstrument im Vergleich zu einem Einsteigerselmer. ... wenn sie es denn so machen würden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.Januar.2018
    Florentin und KUS gefällt das.
  9. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

    Das was @KUS mutmasst, deckt sich in teilweise mit den Spekulationen, die natürlich auch auf SOTW zu diesem Thema gebrutzelt werden.

    Wen es interessiert - ich fasse zusammen, was bei mir durch den Wahrnehmungsfilter gegangen und hängengeblieben ist und dadurch nicht automatisch meine Meinung widerspiegelt:

    es könnte in Richtung Orientierung zum asiatischen Markt hin gehen, wo in Zukunft noch viel Abschöpfungspotential besteht und das Renommee des geschichtsträchtigen Namens mehr zählt als durchgängig europäische Fertigung auf hohem Qualitätsniveau.



    Zudem setzt die übliche Kritik, manche würden es als Bashing bezeichnen, ein:

    es wird, wie hier ja auch teilweise angesprochen, die aktuelle Preispolitik des Herstellers kritisiert. Die Preise würden nicht durch die (End-)Qualität des Produktes gerechtfertigt, Yanagisawas gelten als die besser gebauten Saxophone für weniger Geld und hätten Selmer in der Produktqualität überholt. Die Taiwanesen holten technisch auf.
    Speziell das Ref.54 Tenor wird als ungerechtfertigt teures, durchschnittliches Saxophon verrissen, die Strategie das Seles Axos zu produzieren ginge für den westlichen Markt in die falsche Richtung, weil damit das Firmenprofil verwässert würde.
    Zudem sei es unverschämt bei einem Premiumprodukt für weniger Handarbeit, z. B. maschinelle Gravuren und nicht mehr handgehämmerte Schallbecher (?), derartig viel Geld abzurufen.

    Den Produkten sei seit Beginn/Mitte der 70er (Ende Mk.VI Produktion) ein Verlust an der Liebe zur Fertigung anzumerken.

    So wirklich positiv, bzw. hoffnungsvoll sieht dort eigentlich kaum jemand die Entwicklung.
     
    stefalt, Claus, KUS und einer weiteren Person gefällt das.
  10. danziger

    danziger Nicht zu schüchtern zum Reden

    Hallo Kai, Dein Kommentar bzgl. der Markenanalyse teile ich mit Dir natürlich. So wird das sein. Und, klar, es gibt einen asiatischen Markt, den ich kaum einschätzen kann und der erst jetzt wirklich anfängt aufzuwachen. Aber aus anderer Ecke weiß ich, dass die Einschätzung dieser Wachstumswelt auch Experten schwer fällt.

    In Sachen Selmer oder auch anderen europäischen Mittelständlern mit einem traditionsreichem Premiumprodukt in einem überschaubarem Markt stellt sich häufig nicht die Frage, wie passe ich mich diesem wachsenden, gigantischen Markt an, sondern wie erhalte ich meine einzigartige Position. Gerne werden solche Produkte kopiert und gefälscht, weil sie so einzigartig sind. Das verwässert dann sehr schnell die eigene Position. Selmer ist das schon vor vielen Jahren so ergangen, ein Sax ist ein Sax und kein Hightech oder wie bei Geigen besonderes Handwerk.

    Übrig bleibt also nur der Mythos. Eigentlich eine komfortable Position, wäre da nicht der Lohnkostenvorteil in Asien und das Problem, dass ein asiatischer Hersteller über die gleichen guten Maschinen verfügen kann, also die gleiche Fertigungsqualität liefern kann.

    Am Ende wird es vielleicht so laufen, wie Du es andeutest und Selmer wir taiwanesisch. Für die meisten Kunden kein Nachteil, die kaufen jetzt schon dort ihr Instrument und für alle anderen gibt es einen Riesengebrauchtmarkt mit jeder Menge Mythoshörner, auch von Selmer, die noch entdeckt werden müssen. Das Mk.7 z.B. hält noch einen Dornröschenschlaf, gleiches kann man vom SA80 sagen und auch diverse Amerikaner haben noch Luft nach oben. Einzig die Belegschaft in F wird das Nachsehen haben. Aber so wollen wir Kunden es ja: Immer mehr Qualität für immer weniger Geld. Am Saxophonmarkt sind die Folgen der Globalisierung besonders gut zu sehen.
     
    Longtone und Gerrit gefällt das.
  11. stefalt

    stefalt Ist fast schon zuhause hier

    Danke für die Zusammenfassung!

    Ich befürchte zunehmend, das meine erste recht emotionale Reaktion


    gar nicht soweit daneben lag.

    Spannend finde ich wie es uns alle (ok einige) aufwühlt. Ich z.B. brauche eigentlich keine neues Selmer (eigentlich gar keine neues Sax). Ich bin mit meinem Serie III (ca. 10 Jahre alt) mehr als zufrieden und fand auch andere z.B. das YTS 875EX annähernd gleich gut. Ich denke es geht hier vielen anderen auch so.

    Dennoch bewegt die Vorstellung Selmer geht kapputt oder zieht nach China um, viele hier Emotional, warum eigentlich? (ich verstehe es noch nicht mal bei mir selbst so richtig) Die gängige Meinung ist doch ohnehin, dass die echt guten Selmer die BA, SBA, und MKVI sind, für die ändert sich doch nix.

    LG StefAlt
     
    Longtone gefällt das.
  12. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    @stefalt

    SELMER ist eben nicht nur eine Marke, sondern Ikone, Mythos und Legende, d. h. die Marke ist sehr stark emotional aufgeladen und das bewegt die Menschen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Zäsur ist. Wird man in einigen Jahren auch daran feststellen, dass es bei gebrauchten Selmer heißen wird "vor der Veräußerung oder nach der Veräußerung gebaut"....welche Saxe werden wohl einen höheren Preis erzielen?...:cool:

    CzG

    Dreas
     
    stefalt gefällt das.
  13. saxfax

    saxfax Ist fast schon zuhause hier

    Na, welche wohl ... wenn man einen Blick zu den E-Gitarren rüberwirft: Fender oder Gibson sind hübsche Beispiele, daß man offensichtlich den Mythos (und Produktion in den USA) wahren kann, auch nach Weggang der Gründer, und obwohl der meiste Umsatz mit asiatischen Produkten gemacht wird. Und gegen eine 59er Les Paul ist ein Selmer SBA immer noch ein Schnäppchen. Noch ;-)
     
  14. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Genau, und er wird sich ja nicht langfristig engagieren, wahrscheinlich maximal fünf Jahre, und dann muß er seinen Anlegern eine erquickliche Rendite liefern!

    Von Zerschlagung war ja nie die Rede....

    Machen wir uns doch nichts vor, SELMER, Familienbetrieb in der vierten Generation, legitimer Nachfolger von Adolph Sax ist nicht mehr...

    Kann ja sein, dass daraus sich was positives entwickelt, oder auch nicht, wir wissen es nicht, selbst die bisherigen Eigentümer und auch die neuen wissen es nicht...die spekulieren grad genauso auf die Zukunft wie wir.

    Eins ist aber sicher...SELMER wird zukünftig anders sein! Ob zum Guten oder zum Schlechten werden wir erleben.

    CzG

    Dreas
     
    Bereckis gefällt das.
  15. mato

    mato Ist fast schon zuhause hier

    Vielleicht eine grundsätzliche Angst vor dem großen Wandel?! Wie schön wäre die Welt, wenn es noch richtige Bäckerein gäbe. :rolleyes:
     
    edosaxt, KUS, stefalt und 3 anderen gefällt das.
  16. Wolferla

    Wolferla Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Forum,
    unter selmer.fr findet man eine Erklärung zur aktuellen Situation. (In englischer Sprache)

    Wolfgang
     
  17. Dreas

    Dreas Gehört zum Inventar

    Danke für den Hinweis!

    Viel Neues steht da nicht, aber drei Dinge fallen auf.

    - es geht um VERHANDLUNGEN zur Übernahme, nicht um die
    Verkündung eines erfolgreichen Abschlußes! Macht man
    eigentlich nicht...da muß extremer Druck gewesen sein.

    - SELMER größter Markt ist Asien mit mehr als 50% des Absatz
    und Wachstumsmarkt! Ist Europa nicht! (hatte ich auch schon
    vermutet!.) Also geht es darum dort die Position zu stärken.
    (Selmer wird p. a. höchstens 15.000 bis 20.000 Instrumente
    fertigen, inkl. Klarinetten, etc...teilt das mal auf die Märkte
    auf, was das je Land heißt. 13% davon in Frankreich, vielleicht
    15% in Deutschland!)

    - es wird explizit darauf hingewiesen im Bereich Klarinetten
    investieren zu wollen. Was heißt das für Saxophone?

    CzG

    Dreas
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.Januar.2018
  18. bluefrog

    bluefrog Ist fast schon zuhause hier

    Interessanter Hinweis! Selmer hat bei Klarinetten nicht denselben überragenden Ruf wie bei Saxophonen, da ist Buffet-Crampon die Nummer Eins. Da gibt es also Nachholbedarf, besonders bei der Entwicklung. (Buffet-Crampon hat ja genau das umgekehrte Problem.)

    Für die Saxophone dürfte das erstmal nur heißen, dass sich Selmer als gut aufgestellt ansieht.

    LG Helmut
     
    Bereckis und Dreas gefällt das.
  19. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Meine Hoffnung wäre ja,

    dass Selmer jetzt diese Christbaumkugel mit Namen Limitee in Normal rausbringt, und es sich genauso toll spielt, damit ich mich bei den Kollegen damit zeigen kann....
    Dieses Silberding wird dann in den Kleinanzeigen verfügbar sein...




    (Man verzeihe mir bitte das Publikmachen meiner Sonntagnachmittagsbeschäftigung).....

    Cheers
     
  20. prinzipal

    prinzipal Ist fast schon zuhause hier

    ach was solls.

    der berühmte orgelbauer cavaille-coll schuf sehr phanstastische instrumente, von denen einige in verschiedenen stadien des originalseins erhalten sind. sie werden feinst gepflegt und viel bespielt.

    als er starb, gab es sicher einen guten nachfolger, aber eben nicht ...

    auch gibt es gute klone, sogar in bonn, auch schön laut usw. aber eben nicht so als wäre es so wie wie gewesen ...

    das ist normal.

    michael brecker ist übrigens auch schon tot. schallplatten... nagut. aber konzert ? zu spät !

    heißt galub ich leben.

    :-D
     
    giuseppe gefällt das.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deinem Erleben anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden