Setup für einfache Aufnahmen zuhause

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Onkel D, 27.August.2025 um 13:27 Uhr.

  1. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Liebes Forum,
    ich möchte mir nun wieder die Möglichkeit schaffen, zuhause einfache Aufnahmen zu machen. Ich habe vor längerer Zeit dazu Cubase benutzt, das ist aber für das Bisschen, was ich machen will, viel zu aufwändig.

    Was will ich:
    Backingtracks aufnehmen bzw. auf die eine (Stereo-)Spur packen aus folgenden Quellen:
    • iReal pro (kann ich das auch als Audiotrack abspeichern?)
    • Quartet App (lässt sich als Audiotrack ausgeben)
    • MP3s, WAV oder ähnliche Audiotracks
    Dazu selber Saxophon oder andere Instrumente auf eine oder mehrere Spuren einspielen.
    Die eingespielten Spuren mit grundlegenden Effekten bearbeiten.
    Die fertigen Spuren zumindest ganz grundlegend zu einem Mastermix abmischen.
    Alles in gängigem Format ausgeben.

    Was habe ich:
    • Notebook (Windows)
    • iPad 13 pro
    • Focusrite Scarlett 2i2 Audiointerface (USB)
    • Verschiedene Mikros
    • Ein altes kleines analoges Eurorack Mischpult (Behringer)
    • Kopfhörer und Studiomonitore

    Ich möchte es gerne so einfach wie möglich halten. Von dem genannten Equipment möchte ich nur das nötige einsetzen und ich möchte mir - abgesehen von einer passenden App - möglichst wenig Equipment dazukaufen müssen.

    Was empfehlt Ihr mir? Eher mit iPad, eher mit Notebook? Welche App? Welcher Workflow?

    Vielen Dank schonmal für Eure Antworten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27.August.2025 um 13:35 Uhr
  2. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Das "Setze" im Titel soll "Setup" heißen. Vielleicht könnte ein freundlicher Mod das kurz ausbessern? Vielen Dank!
     
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  3. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Wenn du an die Bedienung von Cubase noch gewohnt bist und diese für dich komfortabel genug war, was spricht dann dagegen, es weiter zu benutzen?

    Funktionen, die nicht benötigt werden, musst du ja nicht anwenden.

    Eine neue App erfordert ja auch Eingewöhnung.
     
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  4. scenarnick

    scenarnick Admin

    Du hast alles da. Auf das iPad GarageBand installieren, das Focusrite anschließen, ein Mikro daran.

    iReal kann Audiodateien exportieren (in der Mac und PC Version in jedem Fall. iPad weiß ich nicht), die in Garageband ziehen und Sax dazu.

    P.S.: Titel ist korrigiert
     
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  5. Paco_de_Lucia

    Paco_de_Lucia Ist fast schon zuhause hier

    Besser und knapper kann mans nicht beschreiben.
    Good recordings.
    Paco
     
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  6. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Bin leider nicht mehr dran gewöhnt. Habe mir das neulich noch mal angeschaut und stand wie der Ochs vorm Berge. Tolles Programm, keine Frage, aber für mich ist die Einstiegshürde zu hoch. Im Moment jedenfalls.
     
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  7. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Das iPad ist ziemlich neu, das Focusrite schon älter. Passen die zusammen und wie komme ich mit dem großen USB-Anschluss in das kleine iPad mit dem USB-C? Reicht da ein simples Kabel und dann wird das Focusrite schon erkannt, oder wie mache ich das?

    Sorry für die dumme Nachfrage, bin Apple-Neuling.
     
  8. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Die einfachste Variante ist ein USB-Mikro direkt ans Notebook oder ans I-pad (wenn die auch USB haben, oder per Adapter von Lightning).

    Wenn Du aber schon ein Mikro (XLR) hast, ist das Focusrite eine gute Wahl.

    Dann würde ich das kostenfreie Audacity auf dem Windows Rechner installieren, ist völlig ausreichend.

    Gruß,
    Otfried
     
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  9. Katzenmusiker

    Katzenmusiker Admin Mod

    Sorry für die dumme Nachfrage, bin Apple-Neuling.

    Wenn Du ein hochwertiges Kabel USB / USB-C nimmst, müsste es funktionieren. Besorge Dir kein (billiges) reines Ladekabel mit diesen Steckern, das nur Strom überträgt, sondern ein abgeschirmtes Datenkabel.
     
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  10. saxchrisp

    saxchrisp Ist fast schon zuhause hier

    iPad mit Garageband und Focusrite wurde ja schon gesagt, dazu gibt es auch hunderte Erklärvideos bei YouTube. Einfacher geht es eigentlich nicht.

     
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  11. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    iPad mit MultiTrack DAW oder wenn es einen Tick technischer sein darf Audio Evolution.

    Klar gibt es auch Cubasis etc., aber da arbeite ich dann doch lieber mit 27 Zoll.

    https://apps.apple.com/at/app/multitrack-daw/id329322101
    https://apps.apple.com/de/app/cubasis-3-daw-mobile-studio/id1207839273
    https://apps.apple.com/de/app/audio-evolution-mobile-studio/id1094758623

    Garageband ist für mich persönlich die Pest, damit würde ich nicht zurechtkommen.

    WIe gesagt, wenn es einfach sein darf - MultiTrackDAW.

    Ich habe eine Weile am iPad mit Auria Pro gearbeitet, aber wie gesagt, mit meinem Drumherum dann lieber Mac.

    https://apps.apple.com/de/app/auria-pro-music-production/id1016291290

    Liebe Grüße, Günter
     
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  12. DiMaDo

    DiMaDo Ist fast schon zuhause hier

    Ich persönlich würde jederzeit Cubase nutzen.
    Okay, die Lernkurve kann steil sein, aber nach kurzer Zeit geht das wie von selbst.
    Speziell wenn man darauf achtet die Shortcuts zu lernen.
    Garageband z.B. ist SO reduziert, da kann ich gar nicht mit arbeiten.

    Just my 2ct.
     
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  13. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Ich habe mir damals auf Empfehlung von @Analysis Paralysis Auria Pro fürs IPad besorgt und das dürfte wahrscheinlich genau das sein, was du suchst. Grundlegende Effekte und Einstellmöglichkeiten, und eine übersichtliche und selbsterklärende Oberfläche.
     
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  14. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Danke für Eure hilfreichen Antworten. Ich gucke mir die Apps mal an und teste. Wur noch bisschen dauern, aber vielleicht krieg ich bis Oktober was hin.
     
  15. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Er will ein paar einfache Aufnahmen machen,genau dafür ist Garageband aber doch perfekt.
     
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  16. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ja genau. Ich suche etwas ganz einfaches, was mir einen Sound liefert, der für private Zwecke ausreicht. Die großen Recordingprojekte müssen noch warten. :D Ich versuche als erstes mal Garageband und wenn mir das nicht taugt, arbeite ich mich durch die anderen Vorschläge.
     
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  17. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar

    Als Magix-Fan, mit langjähriger Recordingerfahrung und auch nach etlichen Vergleichserfahrungen, wäre als Anfänger-Software der Music-Maker meine beste Empfehlung:

    Magix Music Maker Premium Edition – Musikhaus Thomann

    Etwas ältere Versionen, der letzten 3-4 Jahre gehen genau so gut wie die Aktuelle und sind oft für kleines Geld im Bereich von 20 € zu bekommen.

    LG Wuffy
     
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  18. Silver

    Silver Strebt nach Höherem

    GarageBand funktioniert prima auf iOS und MacOS.
    Es ist so einfach, dass es für den Digital Immigrant, der Zillionen Regler erwartet, schon wieder verwirrend sein kann.

    Wie fast alles bei Apple geht simpelstes Drag & Drop: Neuen „Song“ aufmachen, „Audio“ auswählen, die Mikrofonquelle auswählen (dein Interface), auf die Spuransicht gehen, das Playalong-File reinziehen und schon kann es losgehen.

    Es gibt nur wenige echte „Nachteile“ gegenüber z.B. Logic Pro, die liegen aber im Bereich professioneller Ansprüche.
    Und ja, die App ist auf die Bedürfnisse von Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne und limitierter Kenntnis von Aufnahmetechnik bei gleichzeitigem kreativen Überschuss (ohne sich mit Musiktheorie belasten zu wollen) zugeschnitten.
    Will sagen: Nicht unbedingt für analytische alte Säcke wie uns… einfach mal den Spieltrieb anschalten ;)
     
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  19. bthebob

    bthebob Strebt nach Höherem

    @Onkel D
    Lass mich bitte (aus Eigeninteresse) mal doof nachfragen zur Kombination:

    Auswahl der technischen Mittel und anschließender Einsatz der Aufnahme.

    Würde nicht z.B. ein Recorder -Zoom H2- völlig ausreichen für's erste ?

    VG
     
  20. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ich habe sogar einen ähnlichen Recorder. Nicht Zoom, aber Olympus LS-P1 oder so. Damit kann ich aber nur eine Spur aufnehmen und die dann auch nicht nachbearbeiten, sonst bräuchte ich wieder eine App, wie die, von denen wir hier reden. Außerdem müsste ich dann ja die Backingtracks über Lautsprecher laufen lassen und alles zusammen mit dem Saxophon wie bei einem Proberaummitschnitt "live" aufnehmen. Das finde ich nicht sinnvoll, weil die Backingtracks ja eh schon digital vorliegen. Warum sollte ich die also nochmal analog über Lautsprecher und Mikro abnehmen, das verschlechtert ja nur den Sound. Und ich hätte am Ende eine Spur mit allem. Das heißt, ich könnte weder die Lautstärken von Backingtracks und Saxophon gegeneinander abmischen, noch könnte ich einen sanften Hall oder Kompression oder was auch immer auf mein Sax legen.

    Erschwerend kommt noch hinzu, dass mein kombinierter Proberaum-Fitnessraum-Aufbewahrungskeller nicht gerade den besten Raumklang hat. Je direkter ich also mein Instrument aufnehmen kann und je weniger anderen Kram ich über den Raum schicke, desto differenzierter wird der Klang im Ergebnis (hoffentlich).

    Ach ja, und wegen des Einsatzes der Aufnahme: Eigenen Sound wahrnehmen und analysieren, Austausch mit Freunden, Saxophonforum, Vorschläge für die Band erstellen,... sowas.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.August.2025 um 13:12 Uhr
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