Upgrade von Yamaha 4c

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Muppfel, 13.November.2017.

  1. Gelöschtes Mitglied9218

    Gelöschtes Mitglied9218 Guest

    Nachdem ich mich heute, durch diesen Thread, wieder selbst daran erinnert habe, dass ich auch ein Rico Graftonite B5 besitze, habe ich es heute mal wieder gespielt. Das Black BAMBOO M drauf und ich muss sagen, es spielt sich wirklich gut und hört sich auch so an. Ich finde es kommt meinen Tone Edge 7*, welches ich sonst immer spiele, schon sehr nahe. Wie gesagt, sicherlich ein Versuch wert.

    LG
    Paedda
     
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  2. Amopehe

    Amopehe Ist fast schon zuhause hier

    Der erste und wichtigste Schritt ist getan:
    DU hast Unterschiede bemerkt und kannst sie auch beschreiben, also hast Du eine "neue, genauere" Vorstellung für Deinen Ton. Wenn Du Dir nun genauer zuhörst, wird sich Dein Ton auch verändern / verbessern. Viele "tröten" anfangs einfach drauf los, haben aber gar kein tonliches Ziel.

    Ohne Dir allerdings die Freude am Kauf zu vermiesen: Sorry, das 4c Mundstück ist wirklich nicht der entscheidende Punkt. Ein guter Saxer spielt Dir warm und weich auf einem 4c (mit passenden Blättern). Natürlich gibt es "bessere" Mundstücke, aber nicht welche, die plötzlich Deinen Klang verändern.

    Wie manche bereits geschrieben haben: Töne halten, Töne halten, Töne halten (so hieß das noch bei mir, den Begriff "longtones" brauche ich nicht...). Obertonübungen würde ich nach einem 3/4-Jahr noch nicht machen lassen, außer bei Mega-Talenten, die bereits eine sehr gut entwickelte Kombi aus Ansatz (Lippen UND Innenraum) und Luftströmung haben. Habe ich bisher noch nicht erlebt.

    Nach Subtones klang für mich Deine Beschreibung der Mitspielerin auch nicht, denn sie mitunter eher rauschend wahrgenommen.

    Sprich wirklich konkret Deine Lehrerin zunächst ohne Materialhintergedanken darauf an, dass Dir der Ton der Mitspielerin gut gefallen hat. Sie wird Dir viel bessere Tipps geben können, in diese Richtung zu gehen. Vielleicht mit einer Mundstück-/Blatt-Veränderung, aber vielleicht auch (erst einmal) ohne nur durch gezieltere Übungen.

    Bei manchen kommt der Ton z.B. gepresst, weil der Mund / Hals zu eng ist, da hilft beispielsweise eine andere Vokalvorstellung bei der Tonformung, um den Ton weicher und runder zu bekommen.

    Andere nehmen das Mundstück zu weit in den Mund und haben dadurch eine geringere Blattkontrolle, was sich durch "Quäken" bemerkbar macht. Eine minimale Veränderung kann da Wunder bewirken, aber auf so etwas wird da Deine Lehrerin achten, hoffe ich doch einmal.

    Eine Schülerin hat sich deutlich verbessert, nachdem ich konsequent angefangen hatte mit ihr abwechselnd Taktweise zu spielen. Dadurch hatte sie tonlich ein genaueres Vorbild etc. etc. etc.

    Da gibt zu viele Variablen und Möglichkeiten, davon ist das Mundstück nicht die Wichtigste...

    Viel Erfolg und Spaß beim Probieren.

    P.S. Hatte ich schon geschrieben, dass Töne halten am Wichtigsten ist ;)
     
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  3. 47tmb

    47tmb Gehört zum Inventar

    Genau. "Ein guter Saxer....."

    Ein Anfänger wird womöglich von einem anderen MPC besser unterstützt......
     
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  4. Gelöschtes Mitglied 11184

    Gelöschtes Mitglied 11184 Guest

    Ich gebe Dir absolut recht .... Vandoren V16 ist super, wenn man damit klar kommt .... mein Sohn spielt aber trotzdem mit einem Mayer 6 besser und schöner (wir haben beide !!!)
     
  5. Gerrit

    Gerrit Guest

    Hauptsache er klingt gut! Ich sehe das sowieso undogmatisch....
     
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  6. GelöschtesMitglied4288

    GelöschtesMitglied4288 Guest

    Jo! Und am besten gleich auch in verschiedenen Dynamikstufen. Ich habe das von der ersten Stunde an machen "müssen" und unendlich davon profitiert.
    Ich habe übrigens auf einem Meyer 6 angefangen zu spielen. Mein Lehrer damals hat es mir empfohlen und dafür bin ich ihm dankbar. Ich war viele Jahre damit glücklich.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.November.2017
  7. Taiga

    Taiga Ist fast schon zuhause hier

    Ich wollte eigentlich "gefällt mir" klicken, aber dann las ich "Desto weicher das Blatt, desto härter der Ton."
    Das würde ich nicht pauschal unterschreiben wollen.
    Mit Deiner Erfahrung und Routine aus so vielen Jahren und mit Deinem geübten Ansatz kann das durchaus in die Richtung gehen und gerade auch beim 4C, aber es ist zu bedenken: @Muppfel ist Anfängerin und spielt seit einem 3/4 Jahr.
    Man kann, wenn man es kann, durchaus mit einem weicheren Blatt auch weiche Töne spielen.

    Alles andere aus Deinem Post würde ich unterschreiben können. :thumbsup:
     
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  8. Muppfel

    Muppfel Schaut öfter mal vorbei

    Ok, ok, ich gelobe Besserungen mit der Regelmäßigkeit und Häufigkeit meiner Übungen. Ihr habt mich überzeugt :danke:
     
  9. GelöschtesMitglied11524

    GelöschtesMitglied11524 Guest

    Moin,

    ich hatte gestern ein lustiges Erlebnis.
    Eine Schülerin (hat am Alt begonnen) mit einem Taiwanhorn, 4C dann AL3.
    Ist dann auf Tenor umgestiegen, hat sich ein TW01 gebraucht gekauft, bis jetzt auf einem TL3 gespielt.
    Sehr viel Ton ist trotz unzähliger Übungen und anderer Versuche da nie gekommen, obwohl sie recht enthusiastisch Musik macht (auch in einem Blasorchester).
    Gestern ließ ich sie ein Pop-Stück spielen und es klang halt, wie es immer bei ihr klingt. (Wir hörten dann gemeinsam die Version dieses Stückes von Joshua Redman, und bis auf die häufigen Slurs hat ihr das gut gefallen).

    Dann kam ich auf die Idee, sie mal mein Equipment (Link 7* RetroRevival, Rigotti 3med) versuchen zu lassen. Normalerweise spielt sie am TL3 die gleiche Blattstärke. Ich hatte gedacht, da käme jetzt nur heiße Luft. Kam auch, aber nur für ein paar Sekunden.

    Dann plötzlich war der Ton 3x so kräftig, klang weniger abgedrückt. Ich hatte auch gedacht, dass ihre Intonation (die oftmals mit dem TL3 gräßlich ist) nun völlig im Eimer wäre. Aber auch das traf nicht zu, sie intonierte auf Anhieb besser. Es hat ihr auch, so hatte ich das Gefühl, viel mehr Spaß gemacht, was da rauskam.
    Was man sonst noch draus lernen kann muss ich mir noch überlegen.
    Vielleicht ein zusätzlicher Vertriebsweg für meine Mundstücke, die ich nicht mehr brauche?

    Cheers, T.S.
     
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  10. saxfax

    saxfax Strebt nach Höherem

    [QUOTE="Ton Scott, post: 448914, member: 11524"
    Vielleicht ein zusätzlicher Vertriebsweg für meine Mundstücke, die ich nicht mehr brauche?
    T.S.[/QUOTE]

    Ja, das ist es, der Weg der Zukunft ;)

    (Meine Mundstücke habe ich zum guten Teil von einem Freund, der gerne mal was neues probiert)
     
    GelöschtesMitglied11524 gefällt das.
  11. Gerrit

    Gerrit Guest

    So etwas ähnliches erlebte ich auch schon: da war‘s dann ein Aizen SO Bahn 6, das plötzlich den „Durchbruch“ bahnte... was draus schließen, Ton Scott? Vielleicht: es gibt Erfahrungswerte, aber es lohnt oft, außerhalb der ausgetretenen Pfade zu gehen?
     
    p-p-p gefällt das.
  12. Gerrit

    Gerrit Guest

    ... der Schüler bläst das besagte Aizen seit Jahren immer noch und entwickelte sich richtig gut...
     
  13. GelöschtesMitglied13046

    GelöschtesMitglied13046 Guest

    Hatte auch kurz ein Tone Edge Kautschuk auf meinem Es-Alt und mich wieder davon getrennt. Die Mittellage war vom Sound her sehr angenehm, die tiefen Töne neigten zum Quietschen und die höhen kamen nur zaghaft.
    Hatte auch "klassisch" mit einem 4C angefangen...spiele nun gerne ein 5C...super Ansprache...von ppp bis fff alles möglich über den kompletten Tonumfang. Wenn ich es noch `ne Nummer heftiger möchte, spiele ich mein Berg Larsen 105/2 SMS (dies würde ich aber aufgrund der offenen Bahn keinem Anfänger empfehlen; bin selbst weit von einem Profi entfernt, aber ein paar Jahre Übung erfordert es meiner Meinung nach schon...)
     
  14. GelöschtesMitglied13046

    GelöschtesMitglied13046 Guest

    So handhabe ich es ebenfalls mit meinem 4C und 5C: in Verbindung mit einer GF-Ligatur und 2ern Rico Royal bin ich persönlich sehr zufrieden.
     
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