Welche Notationssoftware?

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von WoodwindBlues, 11.Februar.2016.

  1. Tarogato

    Tarogato Schaut öfter mal vorbei

    Ich bin versierter und begeisterter Sibelius-Notensetzer, aber von einem Neukauf dieser Software würde ich dringend abraten! Grund: Die Firma Avid hat vor einer Weile das Entwicklerteam gefeuert; die seitherigen Entwicklungsschritte lassen m.E. nicht erwarten, dass Sibelius sich substanziell als Notensatzprogramm weiter entwickeln wird. Zudem gibt es ein neues Update/Upgrade-Verfahren, dass m.E. nicht kaschieren kann, dass es eigentlich nur ums kassieren geht.
    Die oben genannten "Mittelklasse-Programme" (wenn man mal Sibelius, Finale und Primus Publisher/Professional als Oberklasse betrachtet wären das - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - Finale Allegro, Primus Standard, Capella, Forte ...) können bestimmt alle das effizient umsetzen, was du brauchst - man muss sich halt nur etwas einarbeiten.
    Als Freeware-Programm ist doch Musescore mit deinem überschaubaren und klar definierten Anforderungsprofil aber eigentlich doch unschlagbar (wenn man sich etwas eingearbeitet hat ...)
     
  2. bhimpel

    bhimpel Ist fast schon zuhause hier

    Hat zufällig mal jemand Staffpad Www.Staffpad.net ausprobiert? Wird ja stark weiterentwickelt. Aber nur für Win10 Tablets geeignet. Ich würde es gerne mal testen, habe aber keinen Surface Pro und habe die Befürchtung, dass mein 10 Jahre altes Thinkpad Tablet (mit Wacom Technologie) trotz Win10 nicht ausreicht. Und eine Testversion gibt es leider noch nicht. Oder gibt es generell die Möglichkeit, Software von Microsoft App Store bei Nichtgefallen zurückzugeben?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.Mai.2016
  3. Claus

    Claus Moderator

    Das ist definitiv so. Du brauchst a) einen schnellen Rechner (einfach weil die Erkennung und Umsetzung Rechenleistung benötigt) und b) einen sehr präzise und fein arbeitenden Stift wie beim Surface Pro. Ein Apple iPad Pro wäre auch eine (grds.) geeignete Hardware, aber noch gibt es die App nur für Windows.
     
  4. Quotenblech

    Quotenblech Nicht zu schüchtern zum Reden

    Meine Suche hat mich von Cubase Score (1993, teuer) über Finale Print Music (1998, bezahlbar) über MuseScore zu abcplus geführt.
    Heute nutze ich die beiden letzten, weil sie kostenlos sind und auf Linux bzw. Android laufen.
    MuseScore finde ich vorteilhaft, wenn ich sofort sehen oder hören möchte, was ich da schreibe, oder wenn die Stücke die Kapazität des Online-Converters für abc sprengen.
    abcplus nehme ich, wenn ich nur ein Tablet dabeihabe oder es schnell gehen soll.
    Es wirkt wahrscheinlich auf viele abschreckend, nur einen Quelltext einzugeben und dafür die Syntax zu lernen, aber es ist weniger Tipperei als Lilypond und ich finde es eingängig.
    Man muss dafür nicht einmal etwas installieren. Eine Webseite übernimmt die Ausgabe als Midi, pdf, png, svg nach Wunsch.
     
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