Wenn der Theo mit dem JJ…

Dieses Thema im Forum "Mundstücke / Blätter" wurde erstellt von Silver, 22.Januar.2026.

  1. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    @Sebastian Oh, danke für den Hinweis. Das war mir nicht klar...
     
  2. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Doch schon,aber du weißt es erst nach einem halben Jahr;)
     
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  3. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich brauche dafür kein halbes Jahr :)
     
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  4. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ah, jetzt hat er's :)
     
  5. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Kommt ein bisschen drauf an.
    Bei manchen Teilen, ist es von vornherein bzw. nach Sekunden klar - echte Fehlteile, deutlich zu eng/offen, komplett falsche Klangrichtung…
    Einige fallen bei mir dann im direkten Vergleich raus, wenn es einen gibt.

    Aber es passiert doch schon mal, dass ich ein Mundstück, von dem ich mir viel erhofft habe, nach einer Weile aussortiere.
    Das Klum war so eins - und bei diesem Versuch habe ich finanziell eine Menge Federn lassen müssen.

    Und es gibt langfristige Verschiebungen. Mein Guardala New Crescent, das ich eh nur für Gebläse mit Gitarren und anderes lautes Zeug habe, wurde durch ein Brancher Metall Jazz in gleicher Öffnung verdrängt.

    Zwischen dem PhilTone Tribute und dem Les Becs d‘Autan Florida mag ich mich noch nicht endgültig entscheiden (obwohl das LBA zuletzt öfter ran durfte).


    Will sagen: es ist alles nicht nur schwarz und weiß.
     
  6. Sebastian

    Sebastian Ist fast schon zuhause hier

    Noch ein Fall, wo ziemlich schnell klar ist, dass ein neues Mundstück "besser" als das bisherige ist:
    Auch ein suboptimal gefertiges Mundstück kann dem fortgeschrittenen Schüler im Vergleich zum Anfänger-4C neue Möglichkeiten eröffnen. So war's zum Beispiel auch bei mir: Mein Lehrer sagte: "Kauf Dir jetzt mal ein 5er Meyer." Und ich ging, damals jugendlich, in Hamburg in ein Geschäft (es wird Mattern oder Bastein gewesen sein) und nahm ein 5er Meyer wieder mit nach Hause. Und da es mit dem ganz gut weiter ging, kam weder mir noch dem Lehrer die Frage in den Sinn, ob es eine noch bessere Alternative hätte geben können (und schon gar nicht evtl. ein anderes 5er Meyer). Andere Themen im Lernprozess waren zu diesem Zeitpunkt aber auch wirklich wichtiger - Hauptsache, das Mundstück ist nicht defekt.
     
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  7. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Bei diesem Beispiel und ähnlich gelagerten Fällen dürfte es aber eher um feinste Nuancen persönlicher Vorlieben gehen und beide passen wahrscheinlich schon sehr gut zum Spieler mit seinem jeweiligen Setup. Da ist dann die Frage, ob die Suche nach weiteren MPC überhaupt sinnvoll ist bzw. nicht schon vorher zugunsten weiterer Beschäftigung mit dem vorhandenen und gut funktionierenden MPC unterbleiben sollte.

    Sonst sieht es am Ende womöglich noch so aus, dass es von den gerade gespielten Stücken abhängt, welches MPC man präferiert und sich dann ändern kann, sobald neue Stücke hinzukommen, für die man ein anderes Klangideal hat.

    Das Ideal ist doch eigentlich, dass man ein MPC so gut kontrollieren kann, dass damit alles geht. Vielleicht sollte man das beim Testen neuer MPC zumindest im Hinterkopf behalten.
     
  8. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Die "Suche" nach einem weiteren MPC ist nur sehr selten wirklich sinnvoll.
    Wenn man ein neues Horn hat, kann das bisherige Mundstück evtl. nicht mehr das Gleiche leisten, wie beim bisherigen Horn.
    Oder man bekommt aus dem bisherigen Setup letztlich nicht das raus, was man sich wünscht. So kam ich mit dem Yanagsiawa zum Klum. Und letztlich zum Mark VI...

    Und dann spielt da auch eine gewisse Neugier eine Rolle.
    Auf das LBA war ich schlicht neugierig und finde es sehr, sehr gelungen - für mich. Andere haben es nach kurzer Zeit wieder verkauft (und ich ahne, warum).

    Ob ich meine Etüden usw. jetzt auf dem Klum, dem LBA oder dem PhilTone knechte, ist eigentlich komplett egal - ich tausche kaum eine Minute Übezeit gegen Ausprobieren.
     
  9. altoSaxo

    altoSaxo Strebt nach Höherem

    Das kenne ich nur zu gut von mir. :)
     
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  10. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ja, da bin ich auch extrem anfällig. Ich nehme aber, bevor ich etwas kaufe, gezielt eines der paar Top-Mundstücke aus der Kiste, die ich länger nicht gespielt habe. Und schon habe ich mächtig was zu tun, weil ich die eigenen Baustellen im Kontrast zum vermeintlichen Potenzial der Mundstücke sehe. Und verliere (meist) das Interesse an einem weiteren Mundstück…
     
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  11. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ich stimme dir da zu, auch wenn das jetzt für mich nicht unbedingt was mit Test oder gar Entscheidung zu tun hat.
    Bei mir gibt es eigentlich immer eine Referenz. Mein eigenes Mundstück. Das gibt mir zumindest schon mal vor, wie sich ein Kandidat spielen lassen soll, also Ansprache, Luft, Dynamik, passt es zu meinen Blättern (die will ich nicht ändern), haptik,... . Das hat teilweise auch was mit Sound zu tun, zugegeben. Für mich spielt mein mpc aber in diesen Punkten so, wie ich möchte, und diese Eigenschaften möchte ich nicht mehr ändern.
    Die zweite Referenz wäre dann, erfüllt der Kandidat meine Soundvorstellung. Also hell, dunkel, weich, hart etc.. Das kann durchaus von meinem jetzigen mpc abweichen, wenn ich mal klanglich was neues probieren will.
    Diese beiden Punkte gehen rel schnell..
    Tricky und zeitintensiv wird es tatsächlich, wenn ich, wie du, zwei sehr ähnliche Mundstücke erwische, die sich nur minimal unterscheiden, und dann die Frage kommt, A oder B. Da reicht es dann nicht im Laden mal ne Stunde mit den Dingern rumzuprobieren, aber 6 Monate dauert es auch nicht. Ich bin aber spielerisch und preislich in einer anderen Liga als du, da tut ein Fehlgriff nicht so weh, ich muss auch nicht das letzte Quentchen aus einem Mundstück herausholen.
    Finales Kriterium ist auch der Preis bzw die Frage, ob mir die "Verbesserung" eine bestimmte Ausgabe wert ist. Ich verdiene mit dem Saxophon kein Geld, es ist Hobby, und da setze ich Grenzen. Meine alten OL wären bspw nicht zu mir gekommen, wenn ich sie hätte einzeln kaufen müssen (ich finde es schlicht irre, was da mittlerweile aufgerufen wird, selbst für Kopien).
     
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  12. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Ideal ja, die Realität kann aber anders sein. Entweder, man will klanglich was anderes, man wird weiser, oder...
    Ich hatte mir seinerzeit ein Steamer (Eigentlich 2, jeweils eines für A und T) von hwp bauen lassen. Damals habe ich viel gespielt, durchtrainierten Ansatz, Spaß daran die NW 1 an den Anschlag zu bringen. Also konnte die Öffnung nicht groß genug sein.
    Heute sehe ich das differenzierter. Zum einen kann ich die Steamer nicht mehr mal eben spielen, da mein derzeitiger Ansatz das nicht mehr hergibt. Zum anderen steht mir gar nicht mehr der Sinn danach zu versuchen ein altes Conn "gerade zu blasen". Wozu? Trotzdem sind die Steamer immer noch tolle Mundstücke, die ich mit kleinerer Öffnung immer noch spielen würde (mach ich noch, aber eben nur sporadisch).
    Damit wäre für mich jetzt ein mpc, dass ähnlich wie steamer spielt (bis auf die Öffnung bzw dann Luft), genau wie steamer klingt, im Augenblick ideal.
     
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  13. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich erzähle immer gerne die Geschichte, die mir ein ehemaliger Coach (Bill Plake, ein Alexandertechniker) erzählt hat.

    Einer seiner Nachbarn war der großartige Benny Wallace.
    Der spielt seit Ewigkeiten auf seinem Mundstück. Von Zeit zu Zeit reitet er im Laden ein und kauft ein paar Mundstücke, mit denen er einige Zeit rumprobiert, weil sie ihm Neues bieten, einfach weil sie ihn dazu verleiten auf irgendeine bestimmte Art zu spielen.
    Dann kommt er wieder zu seinem alten Mundstück zurück, weil er draufkommt, dass das alles mit seinem MPC auch geht.

    Ohne mich jetzt mit Benny in irgendeiner Art und Weise vergleichen zu wollen, mir geht es oft ähnlich.
     
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  14. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

  15. JES

    JES Gehört zum Inventar

    :top::pint:
     
  16. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Me too.
    Bin auch zu meinen Wurzeln zurückgekehrt, d.h. ich spiele derzeit am liebsten mit Otto Link STM 7*, da
    sind mir 2 Stück zugelaufen, eines aus den 80er, das andere vermutlich 90er Jahre und beide so gut, da
    geht einfach alles für mich zu spielen, beide schränken mich nicht ein. Das wünscht sich vermutlich jeder von
    seinem MPC. Es liegen dadurch 3 sehr gute Link Mundstücke und auch Klone herum, von denen ich mich
    eigentlich trennen müsste, was mir nicht leicht fällt.:(
     
  17. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Ich hatte mal ein Peter Ponzol Mundstück (Metall) das mir runtergefallen ist und seitdem besser funktioniert hat. Manchmal gewinnt man,manchmal verliert man
     
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  18. bertold

    bertold Nicht zu schüchtern zum Reden

    :arghh: Mir fällt meins gestern erste mal runter und ist direkt zerbrochen :sour:. Wahnsinn was es alles gibt!

    Ich hatte mit den Thomann-Leuten telefoniert, und da wusste ich nicht mal, dass es welche aus Plaste, andres Plaste, Gummi, Metall gibt. Die checkbox "Metall" im onlineShop hatte ich tatsächlich und echt als insider-Witz gelesen, quasi reine Vitrinen-Ware zum protzen, ausstellen und glänzen. (Mal ehrlich: Allein der Gedanke - Wer steckt sich eisekaltes Metall in den Mund, womöglich noch Stunden draussen!? Also: das war gar kein Witz, das macht Ihr WIRKLICH? :jawdrop: Draussen?? Im Winter dann Frostschutz auf die Lippen, oder was???)

    Naja der gute Thomann-Mensch hat mir dann ein 4 oder max. 5 von Yamaha herunterempfohlen - bin halt Anfänger!

    Ach EDIT: ich hätte NIE nimmer gedacht, dass Hersteller Mundstücke derselben Markenbezeichnung bauen, die auch nur MINIMAL unterschiedlich klingen würden. Also Ich gehe (fälschlich idealistisch) davon aus, dass die Produktion jede Woche einen Sax Spieler viele Stichproben durchspielen lässt, und dann schnell merkt, dass was an der Produktion gemacht werden müsste langsam. Was dieser Thread so schreibt ist der TOTALE WAHNSINN! Dass ab und zu was montagsmodelliges aus der Qualitätssicherung durchrutscht - kann und kommt sicher mal vor. Aber als Dauerzustand im >1%, als Lotto sogar >50%??? Wenn es ernste Streuung gibt, dann doch bitte zwischen Modellen, und nicht inerhalb einer Modellreihe!?? Dann kann ich mir doch auch eins selber schnitzen/3DDrucken/Fräsen. https://www.thingiverse.com/thing:129248/files
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.Januar.2026
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  19. Sax a`la carte

    Sax a`la carte Ist fast schon zuhause hier

    Mehr Musiker als du denkst.
    Letztes Weihnachtskonzert mit der Bigband Ende November bei -1 Grad und 90 Minuten durchgespielt, no problem.;)
    Blechbläser spielen hauptsächlich mit Metallmundstücken und funktioniert ja auch.
     
    Gerrie gefällt das.
  20. JES

    JES Gehört zum Inventar

    Das mit dem Material ist gar nicht so schlimm. man pustet ja warme Luft durch...Blechbläser haben ja das gleiche problem.

    Auch mit den fertigungsschwankungen... viele Hersteller haben das im Griff. Andere sind da phasenweise etwas schlampig. Ich finde aber auch in Zeiten, in denen man Messtechnik für 1/1000mm schon bezahlbar bekommt... das muss nicht mehr sein.
     
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