Wie einfach ist der Kauf eines Instrumentes?

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von Naddy, 23.November.2019.

  1. Naddy

    Naddy Ist fast schon zuhause hier

    Ein paar Gedanken zum Kauf eines Saxophones, es scheint ja vieles zu geben was zu beachten ist. Das stimmt wohl so auch…

    Es geht schon los, wo kaufe ich denn das Sax. Bei meinem Händler, der erreichbar ist. An sich eine nahe liegende und gute Idee. Dann stellt man dort fest er hat ja nur die führende Marken, Yamaha, Selmer, Jupiter, Yanagisawa und vielleicht ein Exot z.B. System 54. Dann stellt man fest ein Yamaha das man gerne ausprobieren möchte, ist gerade nicht vorrätig. Eigentlich auch schon schlecht. Jetzt könnte man sagen, man probiert es noch in einem zweiten Laden, der erreichbar scheint.
    Das Handling des Horns lässt sich noch gut vergleichen, aber die Hörbedingungen sind völlig anders. Da geht es schon los. Auch hat man was Vergleichbarkeit angeht, Probleme verschiedene an zu testen. Es sind schlimmstenfalls nur eins von jedem Typ vorhanden. Auch bei einem großen Laden wie Thomann bekommt man bei Kauf eines aus dem Lager…toll.
    Aus der Ferne kaufen ist eine finanzielle Aufwendige Sache, man geht ja in Vorleistung. Hat dann den Vorteil es vielleicht 30 Tage zu Hause testen zu können. Also etwas mehr Zeit, als beim Kauf vor Ort.

    Ach ja es gibt ja auch Testberichte und Reviews, das hilft bestimmt. Nein tut es nicht, manchmal sind Testberichte nicht objektiv und einzelne Rezessionen zu den Produkten sind eine ganz schwache Aussage über das Produkt.

    Da fällt mir ein, warum hat jeder Toaster mehr Spezifikationen als ein Saxophon. Da ich aus der Technik komme, habe ich zu Allem meines Arbeitslebens Daten bekommen. Zum Beispiel was Nutzungs Zyklen angeht von mechanischen Teilen.

    Sind zum Beispiel Produktionsorte eine Garantie für Qualität? Ich glaube nein, bei meiner Trompete von Yamaha z.B. gab es auch Drücker Einlagen wo abfielen. Bei einer Billig Firma, hätte man gesagt „Ich habe es dir doch gleich gesagt“.

    Ist z.B. die Serienstreuung größer als der Klangunterschied von einer Marke zu anderen?

    Meine Gedanken entsprechen nicht einer bestimmten Reihenfolge, aber sie gehen mir immer einmal durch den Kopf, gerade wenn man viele Threads hier aus dem Forum liest. Ich hoffe ihr versteht meinen Text, dass ganze ist schon beim Schreiben sehr verwirrend. Es geht einem viel durch den Kopf...

    Mir scheint es ein gewisses Glücksspiel zu sein, für sich das optimale Instrument zu kaufen. Ich persönlich habe keine Kaufabsicht oder etc. dies ist lediglich ein Gedanken Anstoß…
     
    Zuletzt bearbeitet: 23.November.2019
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  2. sachsin

    sachsin Ist fast schon zuhause hier

    Zuletzt bearbeitet: 23.November.2019
  3. bebob99

    bebob99 Strebt nach Höherem

    Jein.

    Ich bin auch Techniker und man neigt dazu alles zu verkomplizieren. Ein Sax ist eben kein "technisches Gerät nach DIN xxxx". Und das Metall Teil ist auch nur ein Teil der Klang Bildung.

    Wenn die Ergonomie grundsätzlich passt, die Intonation mit dem gewohnten Mundstück kontrollierbar ist und der Klang halbwegs in die richtige Richtung geht kann eigentlich nichts mehr grob schief gehen. Wer schon Sax spielt und ein Gefühl für das aktuelle Instrument hat kommt schnell drauf, ob das Getestete "besser" ist oder nicht. Da machen unterschiedliche Hörbedingungen nicht die Welt aus.
    Wer noch nicht lange spielt, der kann vermutlich viele Dinge von Ergonomie und Klang nur unzureichend beurteilen. Das Instrument "wächst" ja auch mit dem Können, kann also jedes Jahr anders klingen, je nachdem wie man es spielt. Das macht doch auch den Reiz aus.

    Ich glaube mittlerweile das ist ein wenig wie eine Diskussion darüber welche Eier oder welches Mehl ich für einen Kuchen kaufen soll. Da gibt's ja auch Prinzip bedingt Abweichungen. Es gibt aber auch Prinzip bedingt keinen "Norm Kuchen", sondern jeder macht das so wie er eben kann und will. Oder wie meine Frau bei meinen gelegentlichen Hilfstätigkeiten und entsprechender Unsicherheit imemr sagt:
    Profis suchen ohnehin ganz spezifisch und können das individuelle Einzelstück dann auch beurteilen.

    Wie kaufst Du denn ein Auto? Marken Image, bisherige Erfahrung, Vergleich der technischen Datenblätter, Erfahrungsberichte, Produkt Tests, Probefahrt, Bauchgefühl?

    Genau.
     
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  4. kokisax

    kokisax Strebt nach Höherem

    Saxkauf ist wie Partnersuche...........also gaaaaanz einfach :D
    Und es geht dabei nicht nur um "Hardware":rolleyes:

    Viel Spaß dabei !

    kokisax:yiep:
     
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  5. saxsten

    saxsten Schaut öfter mal vorbei

    Hallo Naddy,

    ich kann Deine Überlegungen gut nachvollziehen.
    Auch ich bin ebenfalls eher technisch veranlagt, darum jetzt Musik als Kontrapunkt. ;-)
    Man kann hier tatsächlich sehr, sehr viel an profundem Wissen lesen. ABER, das so scheint mir, ist eben kaum zu berechnen oder in technischen Datenblättern zu notieren. Da sielt wohl viel Feingefühl, Feingehör, Vorlieben und ja eben Erfahrung eine Rolle.
    Von alledem habe ich noch nix!

    Ich habe den "Vorteil" (eigentlich ein Nachteil!) keinen Händler ohne 1-2 Urlaubstage erreichen zu können. So konnte/musste ich mich auf Meinungen und den richtigen Griff ins "T"-Regal verlassen. Die beschriebenen feinen Unterschiede höre ich ohnehin wohl nicht heraus.
    An die Option mir einfach 3 Sax'e schicken zu lassen und nur eins behalten …. habe ich mich auch nicht so recht getraut.
    Doch jetzt min ich min meinem handmade MKIV (für meine Verhältnisse) sehr zufrieden. Sieht anders aus und spricht gut an (gegenüber meinem ersten-billig-Sax … musste ja erst mal sehen, ob's was für mich ist).
    Ich denke der Profi, wird treffsicher so lange suchen, bis er SEIN Instrument gefunden hat, für den Anfänger wird's ein gewisses Glücksspiel bleiben (vor allem, wenn man alleine Unterwegs ist).
    VG
    Steffen
     
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  6. Feuerstreuer

    Feuerstreuer Ist fast schon zuhause hier

    Die Frage ist nicht nach welchen Kriterien du ein Instrument auswählen möchtest und welche Bedingungen du dafür hast, sondern wo du welchen Kompromiss machen möchtest.

    Der mieseste Kompromiss ist Zeit. Muss es schnell gehen haben alle anderen Kriterien schon mal das Nachsehen und wenn es schnell gegangen ist, ist dieses Kriterium nicht mehr vorhanden und alle Kompromisse dafür immer noch!

    Wer sich mit den Kriterien befassen möchte kann sich hier im Forum mit allen Informationen versorgen - wer diese Kriterien einschätzen kann ist gut dran. Die meißten haben an bestimmten Stellen Objektivitätseinbrüche (Es muss silber / Selmer / sonor sein etc. )

    Für alles kann man sich Hilfe holen und auch mitnehmen.

    Ich persönlich denke, dass man

    A

    nicht das Instrument fürs Leben braucht, sondern das Instrument für den aktuellen Entwicklungsstand.



    B

    Wenn man selber Anfänger ist, sollte das Instrument besser sein als man selber - Ich halte nichts von schlechten Instrumenten für eben mal probieren (lassen).


    C

    Gutes Zeug ist nicht teuer. Kann aber muss nicht so sein.


    D

    Alles was weit weg vom Gebrauchswert liegt hat ein Problem. Entweder man verkauft es mit Verlust oder es ist einfach nicht in Ordnung. (Glücksfälle mal außen vor gelassen - aber das Schnäppchen ist ein ebay-Märchen aus den 90ern ...)

    E

    Es muss sich gut anfühlen. Alles was sich nciht gut anfühlt zwingt einen und das sollte es auf keinen Fall machen.


    F

    Man sollte wissen was man sucht! Das halte ich für den wichtigsten Aspekt. Wenn man einfach nur ein gutes Instrument sucht wird es schwierig - geiches gilt für Mundstücke etc.


    G

    Ich würde immer jemand mitnehmen, der die Punkte abdecken kann, die ich nicht einschätzen kann (technisches etc.)

    H

    Ich würde immer mehrere Sessions machen mit dem Instrument und es unbedingt in einer gewohnten Umgebung spielen bevor der Kauf fest ist (Stichwort 2 Wochen Rückgaberecht)

    I

    Ich würde nicht bei jemanden kaufen, der mir unsympatisch ist.
     
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  7. Frau Buescher

    Frau Buescher Ist fast schon zuhause hier

    :confused:@Naddy warum so gereizt? Wenn Du gar kein Saxophon kaufen willst hast Du doch kein Problem?
     
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  8. Jacqueline

    Jacqueline Ist fast schon zuhause hier

    Hä?
     
  9. ppue

    ppue Experte

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  10. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Als Anfänger sollte man selbst eh kein Instrument(egal ob Sax oder was anderes) kaufen. Da weiß man nie auf was man achten muß. Da sollte man sich einen Lehrer suchen und den mitnehmen. Genau dann ist es aber egal wo man kauft,der Lehrer kann beurteilen ob das Sax gut ist oder nicht.
    Als fortgeschrittener Spieler,der sein Gerät (Sax) beherrscht,ists auch egal wo man käuft. Hauptsache man kann es ausprobieren
     
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  11. ReneSax

    ReneSax Ist fast schon zuhause hier

    Ich würde sogar noch etwas weiter gehen wollen: Erst ein Instrumet ausleihen, ausgiebig testen und damit Erfahrungen sammeln. Erst dann erkennt man die Schwerpunkte auf welche man achten muss.
    Wie Kollege @kokisax es bereits so schön beschrieben hat: "Saxkauf ist wie Partnersuche...." :rolleyes:
    Ein Instrument, egal ob Saxophon oder Gitarre oder Oboe...oder oder, einfach blind über das Internet oder von einem Händler kaufen ist Glückssache. Der Händler vor Ort stößt auch an seine Grenzen, wenn der Kunde nicht genau definiert was er sucht. Wo soll der Händler da anfangen zu beraten? Er wird dann das verkaufen was er denkt und aus den Ausführungen des Kunden zu erkennen versucht.
    Was würdet Ihr als Händler tun wenn ein Kunde samt Lehrer vor Euch steht: "Ich hätte gern ein GUTES Saxophon...." .
    Bei jedem Instrument spielt die Erfahrung eine große Rolle. Und die muss man erst einmal sammeln....

    Vilele Grüße

    René
     
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  12. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    ach, wozu ein optimales Instrument. Das wird es wohl eher nicht geben.
    Ist die Verarbeitungsqualität supi, Intonation Ansprache etc. gut? Dann ist der Rest doch eher Geschmacksache, Gefällt mir die Ergonomie, das Blasgefühl, fühle ich mich wohl damit?
    das ist dann gut so... natürlich weiss man nie, ob man nicht irgendwann sich in etwas anderes verguckt.... ist das dann optimal?

    Ausserdem ist es dem Sax gegenüber sehr unfair: Fast alle Saxe sind weit davon entfernt, den optimalen Spieler zu erwischen und wären zu weit mehr in der Lage hätten sie den optimalen Saxer/Saxerin abgekommen ...
    LG
    Thomas
     
  13. Naddy

    Naddy Ist fast schon zuhause hier

    Also erstmal vielen Dank für die vielen Antworten.

    Warum sollte ich gereizt sein?? Ich bin völlig entspannt und möchte mit euch ein paar Überlegungen anstellen, die den Saxophonkauf vereinfachen oder erschweren.

    Einen Experten mit zu nehmen, erhöht erstmal nicht die Auswahl.

    Ich bin ein Mensch der bei einem Betrag von mehreren hundert Euronen oder Tausenden gerne über das nachdenkt was er tut und wie er es tut.

    Mir ist auch klar, dass man eine vernünftige Strategie suchen muss und nicht versucht den heiligen Gral zu finden. Am Ende bleibt es ein Kompromiss. Ich finde es ein bisschen zu einfach in den nächstgelegenen Laden zu gehen um ein Instrument zu kaufen, wo vielleicht drei zu Auswahl stehen.

    Wer sich einmal die Mühe macht und die Produktdetails von einem Vertrieb betrachtet z.B. Thomann wird feststellen man findet keine vernünftige Angabe darüber. Dazu noch Soundbeispiele die alles oder nichts bedeuten können. Ich frage mich ob jemand noch ein Auto kaufen würde, wenn die Angaben so sparsam wären. Zumindest würde man sich wundern.

    Es wurde ja auch schon bei den Angaben erwähnt, man traut sich gar nicht drei Saxe zu bestellen und sich eines aus zu suchen. Mal abgesehen von dem Kostenaufwand erstmal.

    Es gibt auch die Aussage bestellen könne wir es, aber dann müssen sie es kaufen.

    Nehmen wir mal an man hat das Sax seiner Wahl gefunden, wie auch immer das zustande kam, dann kann es gut sein, dass damit die Probleme erstmal losgehen. Zum Beispiel schlechte Federn, ich könnte keine Aussage über Marke und Modell machen, wie oft es da zu Brüchen, ausleiern etc kommt. Oder klebende Polster, der Leid des Saxophon Spielers. Gesten gerade bei meinem Mann gesehen. Der hatte bei seinem Expression eine Latenzzeit bis die A Klappe aufging. Gerade bei Polster kann man meines Wissens keine Aussage über deren Qualität machen. Sind Pisoni Polster eine Qualitätsgarantie??

    Vielleicht bräuchten wir hier im Forum einen Sammel Thread wo etwaigen Fehlern von Produkten gesammelt werden.

    Also mir geht es um das generelle Problem eines Kaufes, es hat nichts mit meiner Person und Kaufabsicht zu tun….
     
  14. visir

    visir Strebt nach Höherem

    Ich bin so sehr Techniker, ich bin praktisch in einer Werkstatt und auf einer Baustelle aufgewachsen (ab dem Alter von gut 2 Jahren). Und man kann sich auch zu Tode spezifizieren. Und zu Tode suchen und vergleichen. Da gehe ich viel technisch-praxisgerechter an die Sache:
    Funktioniert es (für mich)? Gibt es keinen geschmacklichen Hinderungsgrund? Dann kann ich es kaufen.

    Im Prinzip wie:
    Ich spiele in den Ensemble-Proben momentan nicht auf meinem Bari, sondern auf dem, das "da ist", weil ich mir damit erspare, meines mitzunehmen. Es funktioniert. Für den Rest muss ich eh selbst sorgen.

    All die angeblich so wichtigen Unterschiede... Unterschiede sind schon da, aber Bedeutung haben sie nur so viel, wie wir ihnen geben, die haben sie nicht aus sich selbst.
    Spricht ja auch nichts dagegen, ein bisschen zu vergleichen, was einem besser gefällt, aber eine Doktorarbeit daraus zu machen, noch ein Fitzelchen herauszuholen, das man eh nur im direkten Vergleich merkt...
     
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  15. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Du solltest beim Saxkauf immer nach dem heiligen Gral suchen und nie nur einen Kompromiss eingehen. Nur dann machts doch Sinn
     
  16. Huuuup

    Huuuup Strebt nach Höherem

    Ich spiele seit 35 Jahren Sax,mir ist noch nie!! eine Feder gebrochen. Ich glaube so oft passiert das nicht
     
  17. ppue

    ppue Experte

    Vielleicht ist der stressigste Faktor beim Saxophonkauf die Zeit.

    Gerade Anfänger neigen dazu, schnell ein eigenes Instrument haben zu wollen, das besser als das geliehene oder gebrauchte ist. Das kann man verstehen. Und ist der Gedanke mal gedacht, dann muss es auch schnell gehen, denn mit solch einem Kauf sind die schönsten Träume verbunden.

    Und genau darin sehe ich die Crux: Man sucht schnell den erstbesten Laden auf und muss sich dann zwischen drei Modellen entscheiden, obwohl man gar keine Ahnung hat.

    Nimmt man diesen Zeitfaktor heraus, dann gestaltet sich alles viel entspannter. Hat man so z.B. ein Jahr Zeit zur Suche, dann wird sich schon ein Saxophon aufmachen zu dir. Man redet über die Sache, die Technik, die Vorteile von Vintagesaxen, den Wiederverkaufswert, den Sound, Ergonomie, Intonation und Preis. Das alles ist sehr komplex, da hast du vollkommen Recht, @Naddy, aber gerade deshalb braucht es Zeit zur Einarbeitung in das Thema.

    Hilfreicher als technische Merkmale dürfte zum Beispiel ein Besuch bei Leuten aus dem Forum sein, die gerne mal ihre Sammlung zeigen und bei einem Kaffee über alte und neue Kannen plaudern

    Um Bedenkeit zu gewinnen, kann man sich auch ein gebrauchtes, gut eingestelltes Schülermodell besorgen, dass man einfach wieder verkauft, wenn das richtige Horn zu einem kommt.

    Nicht suchen, sondern finden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23.November.2019
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  18. Thomas

    Thomas Strebt nach Höherem

    mein Alto hab ich so gekauft. Ich hab gelesen geguckt und pipapo, schlussendlich bin ich einfach in einen Laden gegangen von dem ich ( von der Klarinette her ) weiss, daß die Instrumente top eingestellt werden bevor sie rausgehen. Ich habe so meine Vorstellungen zum Besten gegeben, schlussendlich lagen 4 Instrumente vor mir, eins davon hab ich genommen. Links neben diesem Beitrag ist es eingeblendet. War es optimal? Nein... Hätte ich auch mit einem der anderen glücklich werden können? Ja, mit allen... alle haben super gespielt, Intonation war unkompliziert und alles top eingestellt. Beim Blasen haben mich das 82z und das SA80II die da lagen halt an dem Tag einfach nicht so berührt wie das A991 und das Ref54 . Das Ref hat sich beim Blasen für mich einen Tick besser angefühlt als das A991 , dafür hat das Ref54 imho eine Klappenanordnung aus dem 1864-er Bananenkrieg.
    Und jetzt? Hätte ich vielleicht doch bei einem Großhändler 100 Teile antröten sollen? Lesen ob französische Federn und spezielle Superpolster verbaut sind? Die kommen eh bei der nächsten Überholung runter... Nein, Spielen und glücklich sein damit.... wenn ich zufällig mal über ein Teil stolpere das mich ins Grübeln bringt kann ich immer noch dann rumgrübeln :)
    LG
    Thomas
     
  19. jb_foto

    jb_foto Ist fast schon zuhause hier

    Hmm
    Als ich mein Alto gekauft habe hatte ich Zeit
    Wunschinstrument war ein Ref 54, das was vorrätig war sprach mich nicht an. Ein silbernes Serie III gefiel mir besser, löste aber nicht den Kauf mich Reiz aus
    2 Monate später standen noch 3 weitere Saxe zur Auswahl und eins von denen wurde es.
    Am Ende muss das Sax gefallen- und ich meine nicht die Optik

    lg
    Jürgen
     
  20. visir

    visir Strebt nach Höherem

    Nein, dann bleibt man ewig unzufrieden, weil man immer meint, es ginge doch sicher noch besser... und man schiebt dem Sax damit viel zuviel Bedeutung am Ergebnis zu.
    Ein Sax muss "passen", aber das perfekte Sax gibt es so wenig wie den perfekten Lebenspartner.

    Ich fürchte, das verwirrt mehr als es hilft... es sei denn, es dient dazu, zu der Erkenntnis zu kommen, dass da 10 Leute 11 Meinungen haben (man lese nur dieses Thema...) und man eh selbst schauen muss, was einem passt...
     
    Saxfreundin und Naddy gefällt das.
  21. jabosax

    jabosax Ist fast schon zuhause hier

    10 Leute und 11 Meinungen stimmt, dennoch lernt man immer dazu und kann oft auch mal verschiedene Hörner anspielen.
    LG Jabo
     
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