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Neues Bariton - und jetzt?

Dieses Thema im Forum "Bariton Special" wurde erstellt von TitusLE, 12.September.2016.

  1. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ich wollte mal einen Zwischenstand geben.
    Die Palm Key Riser funktionieren prima. Bzw. "der" - ich brauche nur einen für den D Palm Key.

    Mit dem bröselnden G/Gis kämpfe ich immer noch. Es wird aber besser. Erster Schritt war ein neues Mundstück, das ich für den gefühlten Preis eines Eckhauses angeschafft habe. Das alte war ein 8er, wie ich irgendwann im Sonnenlicht festgestellt habe - die 8 war nur eingraviert. Das ist dann doch too much für mich. Am WE habe ich dann nochmal ein anderes Blatt probiert. Das funktioniert auch besser. Wenn der Ansatz dann nachlässt, kriege ich es aber immer noch nur sehr schwer bis gar nicht gehalten.
    Mit dem neuen Mundstück gelingt der Wechsel zum Tenor dann auch deutlich besser.
     
  2. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    N'Abend!

    Ich habe nochmal 'ne Frage...
    Seit ein, zwei Wochen passiert es beim Spielen, dass aus dem Entwässerungsloch am Bari beim Spielen Wasser tropft. Würde mich grundsätzlich nicht stören, wenn es nicht auf meine linke Hand tropfen würde. Und das ist beim Spielen schon nervig. Wenn ich dann entwässere, kommt etwas raus. Allerdings auch keine Mengen mit denen man ein Schnapsglas auch nur ansatzweise füllen könnte. Auch nur ein paar Tropfen.
    Ist das normal und ich muss mir angewöhnen, regelmäßiger zu entwässern, oder sollte ich mal mit Bauschaum ran und das Loch abdichten :cool:

    Ach, noch was. So langsam freunden das g`` und ich uns miteinander an. Das kommt genau passend, da am Freitag die erste Ensemble-Probe ist. :confused:
     
  3. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Das Entwässerungsloch hat doch eine Klappe?
     
  4. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ja, na klar. Die ist auch grundsätzlich geschlosen. Tropft aber trotzdem raus.
     
  5. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Dann ist diese einfach undicht! Normalerweise darf es da nicht raustropfen.
     
  6. Mummer

    Mummer Ist fast schon zuhause hier

    Dann solltest du damit zum Saxdoc gehen und dir ein neues Polster bzw. einen Kork einsetzen lassen, denn tropfende
    Klappe heisst Undichtigkeit und nicht schliessende Klappe bedeutet, daß die Bespielbarkeit beeinträchtigt ist.
     
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  7. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ok. Danke. Dann werde ich da mal hinfahren. Da das Sax noch kein halbes Jahr alt ist, sollte das ja unproblematisch werden.

    Vielleicht kann das ja zu meinen Problemen mit dem g`` beitragen? Ist dann ja vermutlich wirklich wie eine minimalst geöffnete Oktavklappe.
     
  8. Bereckis

    Bereckis Ist fast schon zuhause hier

    Dies ist für einen Saxdoc völlig unproblematisch!

    Ob dies Auswirkungen auf das G hat, kann ich nicht beurteilen.

    Viel Erfolg!
     
  9. Stevie

    Stevie Ist fast schon zuhause hier

    Hi Titus,

    wenn die Entwässerungsklappe an der Schnecke wirklich undicht ist, hat das massive Auswirkungen auf die Spielbarkeit des Baris. Wenn Du nur Schwierigkeiten mit dem Wegkippen des G hast, halte ich es für unwahrscheinlich, dass es an der Klappe liegt. Denn wenn die undicht wäre, hättest Du bei allen Tönen Probleme, da die Entwässerungsklappe ja die Klappe ist, die am weitesten "oben" am Bariton verbaut ist und daher Einfluss auf jeden Ton hat, obwohl sie eigentlich gar nicht zum Musik machen gedacht ist.

    Ich kenne dieses "Dröppeln auf die linke Hand" auch. Bei mir liegt es aber tatsächlich daran, dass beim Bariton etwas Speichel/Kondenswasser außen am Mundstück vorbeifließt (vielleicht wegen des größeren Mundstückes - ich weiß es nicht). Keine Unmengen aber immerhin soviel - und bei längerer Spieldauer mehr - dass es sich irgendwo am S-Bogen sammelt und dann immer mal ein Tropfen abstürzt. Ich habe mich daran gewöhnt - bei Gelegenheit die Hand an der Hose kurz abwischen und weiter geht´s.

    Guck doch mal, ob das Wasser wirklich aus der Entwässerungsklappe herauskommt, oder ob es sich dort nur sammelt (weil es da zum ersten Mal auf seinem Lauf an einen Widerstand kommt).

    Noch kurz zum g´´: das g`` (und eigentlich noch mehr das gis´´) ist beim Bari - mehr als bei anderen Saxen - ein problematischer Ton. Wenn das Sax im Prinzip dicht ist, ist das eine tatsächlich vor allem eine Frage des Übens/der Gewöhnung. Ich habe es ganz gut in den Griff bekommen, in dem ich das g`` von "benachbarten" Tönen aus angespielt habe. Also ein sicheres f spielen und dann zum g hoch binden; und umgekehrt vom a runter auf das g. Das regelmäßig ins Üben einbauen, dann sollte das g´´ irgendwann kein Problem mehr sein.

    So long

    Stevie
     
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  10. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Ich werde das nochmal kontrollieren. Ich gehe aber davon aus, dass es aus der Entwässerungsklappe kommt. Ob es an der Spielbarkeit etwas ausmacht, daran habe ich ehrlich gesagt leichte Zweifel, da das Bari sonst eigentlich gut spielt - so gut ich das beurteilen kann, da es das erste Bari ist in das ich hineinpuste.

    Danke für den Tipp. So mache ich das mit den "richtig" hohen Tönen, wenn die nicht kommen wollen, was sie auf dem Bari - im Ggs. zum Tenor - nicht tun. Meist ist es aber auch so, dass das g'' erst kommt und dann wegbröselt. Ich werde es aber trotzdem in meine Übungen aufnehmen.
     
  11. edosaxt

    edosaxt Ist fast schon zuhause hier

    Dann mach ich mal den @ppue :
    An der Entwässerungsklappe kann man nun wirklich selber rumbasteln.
    Abschrauben, Feder etwas aufbiegen um Spannung zu erhöhen reicht vermutlich schon, das Polster hier wird ja nicht wirklich oft gebraucht und muss, im Gegensatz zu den anderen nicht gar so geschmeidig laufen, verträgt also auch etwas höhere Spannung.
     
  12. saxhornet

    saxhornet Experte

    Das Polster ist eigentlich in Dauerbenutzung und viel Wasser ausgesetzt und kann somit schneller hart, porös und somit undicht werden. Das ist auch bei Kork nicht anders. Durfte ich am Bariton selber schon lernen. Da ist dann ein Austausch manchmal schon die bessere Wahl, als nur die Spannung zu erhöhen.
     
  13. Sandsax

    Sandsax Ist fast schon zuhause hier

  14. edosaxt

    edosaxt Ist fast schon zuhause hier

    @saxhornet: hast du sicherlich Recht mit. Das Polster selber auszuwechseln ist aber sicherlich auch machbar.

    sandsax Ich habe schon Entwässerungsklappenpolster aus Gummi gesehen, offensichtlich aus einem handelsüblichen Einmachgummi raus gestanzt.
    War dicht, wie lange sowas hält, ist fraglich, aber sehr preiswert ist diese Lösung allemal.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.Oktober.2016
    Sandsax und saxhornet gefällt das.
  15. Peter1962

    Peter1962 Ist fast schon zuhause hier

    Bei meiner Trompete habe ich auf eine tropfende Wasserklappe ein Stück Moosgummie geklebt.
    Funktionierte gut.

    Schönen Gruß von der sonnigen Ostsee Peter
     
  16. schnuggelche

    schnuggelche Ist fast schon zuhause hier

    stimmt!
    wir kennen uns nicht ... :)

    linkische grüße
    vom
    schnuggelche
     
  17. ToMu

    ToMu Kann einfach nicht wegbleiben

    unbedarft wie ich nun mal bin, wertes Schuggelchen,
    kann man mit so einem "verbogenem" Saxophon wirklich spielen?
     
  18. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    Aber so schnell? Das Sax kam in diesem Jahr kurz vor den Sommerferien an der Musikschule an. Leider hat es mit der Übergabe vor den Sommerferien nicht mehr geklappt (Verwaltung :rolleyes:), so dass ich es - zu meinem Leidwesen - erst Anfang September in Betrieb nehmen konnte. Alle zwei bis drei Monate den Kork tauschen zu müssen...ich weiß ja nicht.
    Vielleicht ist Kork an der Stelle auch wirklich gar nicht so ideal und Gummi wäre besser? Ich hatte auch schon überlegt, den Korknupsi durch irgendwas aus Gummi zu ersetzen, hatte nur noch keine Idee, was da geeignet sein könnte. Einmachgummi könnte vielleicht eine Idee sein. Moosgummi ist doch porös, oder? Ob das taugt?
     
  19. TitusLE

    TitusLE Ist fast schon zuhause hier

    So, ich habe mal wieder 'ne Frage...
    Welchen Tragegurt benutzt ihr? Mit dem herkömmlichen Halsgurt komme ich gar nicht klar. Beim Tenor geht's gut, das Bari ist einfach zu schwer. Das Schultergeschirr, das dabei war, ist grundsätzlich soweit ok, hat aber für mich den Nachteil, dass der Karabiner direkt vor der Brust hängt. Das ist mir zu nah dran. Dann habe ich den Saxholder ausprobiert. Da drückt leider der linke Bügel nach einer gewissen Spielzeit in den linken Nackenmuskel. Außerdem gibt es immer mal wieder Tendenzen, von der Schulter zu rutschen. Das ist mir mit dem Bari dran nicht so richtig geheuer.
    Habt ihr noch Vorschläge zu Gurten mit denen ihr am Bari gut zurecht kommt?

    Übrigens hatten wir schon den ersten Auftritt im Quartett. Zwar nur zwei Stücke, dafür aber in der recht vollen Stadthalle. Morgen geht's dann auf den Weihnachtsmarkt u. a. ein paar Weihnachtslieder dudeln. :pint:
     
  20. Wuffy

    Wuffy Gehört zum Inventar