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Sopi-Bauform ?

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Thomas, 26.Dezember.2016.

  1. ppue

    ppue Experte

    @Thomas, schön, dass es dir hilft. Freut mich.
     
  2. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Hat mich auch interessiert.
    Und da in den letzten Tagen einiges in Richtung Sopran zur Sprache kam, hab ich die Möglichkeit genutzt, mal 2 Aufnahmen mit dem geraden und dem gebogenen Hals meines Yanagisawa 981 (das ist das 991 ohne Hoch-G) zu machen.
    Ich spiele sehr selten Sopran (ist mein Übungsinstrument für's Auto, wenn ich länger weg bin), aber ich glaube ich kann trotzdem einschätzen, dass auch dieses Yanagisawa ein hervorragendes Instrument ist.

    Mit aller Vorsicht (nur 1 Mikrofon, die Frage, ob ich die Mikroposition gleichmäßig einhalte, mangelnde Übung am Sopran etc.) erscheint mir der gebogene Hals (den ich aus Haltungsgründen sonst auch immer spiele) etwas zurückhaltender, was mir am Sopran aber nicht schlecht gefällt. Nach Kenny G klingt das Aizen ohnehin nicht. Der gebogene Hals hat wesentlich mehr Widerstand nach meinem Empfinden, fühlt sich aber "ausgeglichener" an. Kann sein, dass ich da halt eher weiß, wo die Luft hinmuss.
    Ich habe beide Aufnahmen ohne Tragband gespielt.




    Liebe Grüße, T.S.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4.Januar.2017
    Thomas, ehopper1 und matThiaS gefällt das.
  3. JES

    JES Ist fast schon zuhause hier

    Meint ihr, gebogenes Sopransaxophon (also kleines Alto oder Tenor) oder nur einen abgewinkelten S-Bogen auf einem geraden Sopransax?
    Also, wenn ich denn überhaupt mal ein Sopi in die Hand nehme, dann spiele ich lieber ein gebogenes Instrument.
    Klanglich gefällt mir mein Buffet Crampon besser. Das hat aber noch keine automatische Oktavklappe und die beiden Hebel für die einzelnen Klappen überfordern mich regelmäßig.
    Alternativ ein Conn-Stencil (lt S/N aus den frühen 20igern). Das hat eine automatische Oktavklappe, ist klnaglich aber etwas unedler.
    JEs
     
  4. xcielo

    xcielo Gehört zum Inventar

    @Tom Scott
    der gebogene klingt auf den Aufnahmen etwas weicher, allerdings kann das auch mit der durch den gebogenen Hals bedingten veränderten Position zum Mikro zu tun haben. Bei einem Test, den ich mal mit dem Sequioa gemacht hatte mochte ich den gebogenen einfach lieber wegen der Ergonomie, leider stimmte der damals nicht.

    Für die wenigen Gelegenheiten, bei denen ich Sopran spiele komme ich aber auch mit meinem Geraden ganz gut klar, spiele es aber auch mit Gurt.

    Gruß,
    Otfried
     
  5. Badener

    Badener Ist fast schon zuhause hier

    ...das ging mir auch so, sogar mit dem Yamaha 475 gerade mit 2 S- Bögen.
    Deshalb jetzt ein gebogenes in Alt - Form (Chaconne) . Klingt gut, ermüdet nicht.
    Badener
     
  6. Ton Scott

    Ton Scott Freak

    Ja, kann sein. Das war der Grund, warum ich es entgegen meiner Gewohnheit ohne Gurt gespielt hab.
    Der gerade Bogen stört mich wegen der Kraft, die ich aufwenden muss, damit das MPC nicht wie eine Klarinette daherkommt. Meine Vermutung ist, dass das noch mehr der Grund für den veränderten Klang ist.
    Egal, für mich war es die Bekräftigung, dass ich bei dem gebogenen bleibe. Intonation ist beim Yanagisawa ohnehin kein Thema, solange der Spieler mitmacht.

    Cheers, T.S.
     
  7. ppue

    ppue Experte

    Das entspricht auch meinen Erfahrungen. Für solch einen kleinen Knick fand ich den Unterschied enorm.

    Den Blaswiederstand brauche ich auch, würde den aber dann (hatte ich oben, so glaube ich, schon mal geschrieben) mittels einer halben Stärke mehr beim Blättchen erreichen wollen.