Hi, Blödes Technikproblem: Spiele einen Fall vom mittleren D auf einer Viertelnote bei Tempo 150. Bis ich beim cis angekommen bin (alle Finger hoch), ist die Note gefühlt schon halb vorbei. Würdet Ihr das Seiten-D nehmen, auch wenn es ein bisschen hohl klingt? (Ist ein Bigband-Stück) Oder gibt es andere Hilfsgriffe/Tricks, die ich noch nicht kenne? Satzprobe ist erst wieder im Januar. Danke! Ladida
Ich verstehe noch nicht ganz, wie das gemeint ist. Aber als Startpunkt würde ich das Seiten-D eher nicht nehmen. Dann lieber das D normal spielen und zum C# als oktaviertem tiefen C# fallen lassen. Kann man dann auch chromatisch bis zum H weiter treiben. Gruß, Otfried
In dem Fall ist kein Hilfsgriff notwendig. Wieso auch, hören sollst Du ohnehin nur das D. Ich hab ja selber geschrieben wie das so mit den youtube-Tutorials ist, aber ein paar kluge Dinge sagt er, ich finde besonders was die Dynamik betrifft. Wobei ich da einfach D-Dur spielen würde. Ich hab mal einen Teil des Blabas weg weggelassen.
Das Problem an solchen Tutorials ist halt, dass die Leute das, was sie zeigen, schon können. Es zeigt aber nicht, wie sie über die Jahre dahin gekommen sind.
.... danke, dass Du es ausgesprichst. Ich sehe das nämlich ganz genau so. Viele sind m.E. passionierte Selbstdarsteller und bringen mich als Anfänger nicht wirklich weiter. Ich erlebe was sie draufhaben, aber ich komme, vllt Altersbedingt, oft nicht mit....
Wollt Ihr jemand sehen, der es nicht kann und Deutsch spricht (weil die Kritik ja auch immer mal wieder aufkommt)? Er sagt ja eh viel dazu, deswegen hab ich das Video verlinkt, weil ein wenig gute Information drin ist. Üben muss man es schon selbst. Klar kann man auch sagen "horch doch einfach den Meistern zu und mach". Aber das passt dann auch wieder nicht.
Du hast nicht verstanden was ich sagen wollte, und das hat auch nichts mit der Sprache zu tun, sondern mit der Schnelligkeit und den vielen Informationen die er gibt. Auch will ich seine Kompetenz nicht in Frage stellen, aber es gibt auch "Lehrer" welche langsam erklären, einfach erklären und vor allem auch zeigen, als direkt am Instrument, was wie und warum passiert. Das gleiche Thema hatte ich auch während meiner Klarinettenzeit. Nicht Schnelligkeit und Lautstärke, sowie gutes Spiel sind für mich (!) maßgeblich, sondern dass der, den ich erreichen will, auch mitkommen kann und nachvollziehen, sowie lernen kann. Also das Gesehene und Verstandene anschließend üben und umsetzen kann....lernen also....
Dafür gibt es ja eine Pause-Taste und einen Balken, wo man vor- und zurückscrollen kann. Ganz verstehe ich das Problem nicht. Im anderen Thread ist das Gelaber zu lang, hier ist der Informationsgehalt zu hoch. Klar fühlt man sich wohler, wenn der Lehrer vor einem steht und reagiert.
Ich sagte ja anfangs, vllt liegt es bei mir auch am Alter........es gibt unterschiedliche Meinungen und das ist auch gut so...
Da sie Tenor spielt kann sie das machen, aber ich rate da etwas zur Vorsicht. Bei vielen Sopransaxophonen geht genau das nicht, und wenn man sich das auf dem Tenor oder auch Alt angewöhnt ist es, falls man dann mal zum Sopi greift ziemlich schwer, sich das wieder abzugewöhnen. Gruß, Otfried
Es wird im Video erwähnt, aber gerne geschrieben: Es ist notwendig, beim Fall den Ansatz zu lockern und dabei auch das Timing mit der Luft genau unter Kontrolle zu haben. Nach meiner Erfahrung mit Schülern scheitert es oft genau daran - muss natürlich für die TE nix heißen. Außerdem sollten (IMHO) je nach Länge des Falls verschiedene Tonleitern in Fleisch und Blut übergegangen sein. Ob das jetzt vom D oder sonstwo passiert - das ist (für mich) kein großer Unterschied.
Danke für den reichlichen Input! @Analysis Paralysis : Ich fand das Video gut verständlich und kompakt, wusste allerdings das meiste schon, nur das mit dem Ansatz nicht. Es hilft aber, sich das nochmal zu vergegenwärtigen. Es hapert halt an der Umsetzung, in diesem Fall, die Chromatik auch über den Oktavwechsel gut hinzukriegen, wenn die da gleich startet. Dass Du das kannst, ist mir einigermaßen klar Ich habe bisher Falls immer chromatisch gespielt, gibt es auch andere Fälle? Dass man nur das D hören soll, findet der Bandleader in diesem Fall nicht, weil die Trompeten dieselbe Bewegung haben und er die Saxophone auch noch hören will. Dann übe ich mal weiter. beste Grüße in die Runde! Ladida
Für einen weiten Fall (großes Intervall, kurze Zeit) nehme ich die Finger der Reihe nach. Für einen kurzen Fall (Zeit und Intervall) die Chromatik. Ich bekomme halt nur eine gewisse Anzahl in die Zeit des Fallens. Wichtig für den zeitlich kurzen Fall ist m.E., dass der Ansatz mitfällt, ohne dass der Ton zu früh abbricht. Das kostet mehr Luft als man vielleicht denkt. Am schwierigsten finde ich den langen Fall über viele Schläge. Da habe ich kein gutes Rezept. Zum Glück ist da meistens das Blech mit dabei, da kann man sich reinducken…