Mundstückempfehlung bei Sopransax

Dieses Thema im Forum "Soprano Special" wurde erstellt von Satchmo, 28.März.2019.

  1. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Mit einer gebrochenen Hand ?? :eek: Genau mein Humor :D
     
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  2. ppue

    ppue Mod Experte

    Trommeln, singen, pfeifen ... is doch Wurscht.
     
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  3. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Gute Besserung.

    Hoffentlich lässt er sich überzeugen.

    Grüsse Gerrie
     
  4. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Na, das sind ja rigide Vorschläge: Lehrer austauschen, Zahlung verweigern... Ich wünsche Dir gute Besserung und dass Du vernünftigere Lösungen mit Deinem Lehrer und der Musikschule findest als diese Vorschläge.
     
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  5. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Dabei muss man doch auch Verständnis für so einen Lehrer haben: Für die paar Kröten, die bei ihm hängen bleiben, müsste er jetzt ein Alternativprogramm didaktisch aufbereiten und kann nicht einfach seine normale Masche herunterspulen*

    So sehr die Frage „moralisch“ zum Widerspruch anregt, ist das einzige, was zählt, der Vertrag mit der Musikschule. Der ist von beiden Seiten zu erfüllen, sonst nichts. Sollten derartige Fälle darin nicht eindeutig geregelt sein, läuft es auf eine einvernehmliche Regelung oder einen sinnlosen Rechtsstreit hinaus - für, Verzeihung, das Kleingeld von höchstens ein paar hundert Euro werden Anwälte und Gerichte bemüht (die eigentlich Wichtigeres zu tun hätten).

    Ich wünsche, neben der baldigen und schmerzarmen Genesung, eine glückliche Hand (Wortspiel beabsichtigt) bei der gütlichen Einigung mit der Musikschule oder die wünschenswerte Gelassenheit, den Vertrag dort zu beenden und woanders neue Möglichkeiten aufzutun.

    * Mal ehrlich: Wenn ein Saxophonlehrer seine Saxophonschüler nicht jederzeit locker aus der Reserve locken kann, stimmt das Kompetenzniveau nicht. Mir fallen da aber ein paar Instrumentalunterweiser ein, die zwar hübsch spielen und immer mal ein neues Stück aus dem Hut zaubern, zum Thema Vermitteln von Harmonie und Rhythmus aber vorwiegend dummes Zeug von sich geben, wenn man sie unvorbereitet fragt.
     
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  6. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Leider ist es so das die meisten Musikschulen sich auch die leistungsfreie Zeit bezahlen lassen (Ferien etc)
    Will heissen die 6 wochen Sommer ferien zahlt man 1,5 Monat für nix dann noch mal 2 Wochen im Herbst ..
    ggf. auch noch wenn der Unterrichtstag auf einen Feiertag fällt.
    Also ein sehr solides Geschäftsmodell.
    Weiter hin ist auch zuzahlen, wenn der Schüler erkrankt ( zumindest bei den MS die ich vertraglich kenne)
    ABER die Schule ist nicht verpflichtet den ausgefallen Untericht auf Grund von Krankheit der Lehrers nach zu holen oder rückzuvergüten....
    Das wird auch gerne von Privatlehrern so in ihren Verträgen übernommen ....

    Der Schüler ist immer am zahlen.... eigentlich ganz einfach
     
  7. Gerrie

    Gerrie Strebt nach Höherem

    Die Ferien sind vorher bekannt.

    Es gibt eine gewisse Anzahl Unterrichtsstunden/a. Dann wird eine „monatliche Rate“ ermittelt.
    Daraus ergibt sich pro Unterrichtsstunde einen
    Preis X/h.

    Die Aussage für Nix würde ich so nicht machen.

    Es gibt nicht wenige Menschen die wollen eine konstante Monatsrate.

    Die Alternative ist man rechnet es ab wie die Stunden anfallen.
    Für mich unnötiger organisatorischer Aufwand.
    Statt eine Verwaltung aufzublasen die nichts anderes macht als umverteilen würde ich eher es lassen wie es ist.
    Das kostet Ressourcen und am Ende Geld. Das wird umgelegt. Das ist keinesfalls wertschöpfend. Erhöht am Schluss für den Schüler die Kosten. Der Schüler lernt nicht mehr, der Musiklehrer hat ebenfalls nicht mehr in der Tasche.

    Wenn ich den Stundensatz eines Musiklehrer anschaue fühle ich mich noch lange nicht abgezockt. Da gibt es Branchen mit dunkleren Schafen auf der Weide.

    Grüße Gerrie
     
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  8. mato

    mato Strebt nach Höherem

    Besonders ärgerlich ist das, wenn der Lehrer eine Honorarkraft ist und bei Krankheit nicht bezahlt wird. In dem Fall ist ein kranker Lehrer die lohnenswerteste Situation für die Musikschule.
    Ich hatte bisher zwei Musikschulverträge, bei denen das so geregelt war. Inzwischen zahle ich lieber Einzelstunden.
     
  9. altblase

    altblase Strebt nach Höherem

    Ich habe da kein Problem mit, da ich das Ganze auch unter dem Aspekt Kulturförderung-/erhalt betrachte!
     
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  10. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Du drückst aus, was mir mit sehr viel mehr Druck auf der Zunge lag. Die Musikschulsätze sind in der Regel günstig, also können die Gehälter oder Honorare der Lehrer aus diesen Stunden auch nicht sehr hoch sein. Diesen günstigeren Preis im Vergleich zur Einzelstunde kauft man mit einem Vertrag, der im Gegenzug der Schule einen kontinuierlichen Geldfluss sicherstellt.
    Ich gebe @mato aber recht, dass beim Lehrer auch dieser kontinuierliche Geldfluss ankommen sollte.
     
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  11. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Also einmal die Woche Unterricht . 45 min. 100€\m

    Idealisierte Rechnung
    52 Tage
    Abzüglich
    10 Tage Ferien bedingt
    2 Fehltage Krankheit.
    Der Lehrer erfreud sich bester Gesundheit.
    So erhöht sich der Preis pro u Einheit von 23.-- auf 30€.

    Prozentual gesehen ganz schön happig.

    Aber das ist schon ein Betrag der erträglich ist.

    Mir ging es nur um die sehr einseitige Regelung. Und darum das manche diese 30€ vielleicht nicht so locker jede Woche über haben. deshalb finde ich solche einseitige Regeln unmoralisch.
     
  12. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Ich kann Deine Rechnung nicht nachvollziehen. Die Musikschule hat doch nie 52 Unterrichtseinheiten pro Jahr angeboten. Du kannst also auch nicht einfach den Jahresbeitrag darauf beziehen. Die 23 € pro Einheit gibt es nicht. Also gibt es auch keine "Erhöhung" auf den von Dir berechneten Satz. Das ist alles Mumpitz.
    Unmoralisch finde ich dabei nur, dass ich die Dienstleistung eines hoch ausgebildeten Lehrers für lächerliche 30 € pro 45 Minuten in Anspruch nehme. Ich fände - im Bereich der erwachsenen Schüler - einen Satz von 75 € pro 45 Minuten wesentlich angemessener und auch moralisch sauberer.
     
  13. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Deine Rechnung beruht auf einer fehlerhaften Annahme und ist dadurch ziemlich irreführend.

    Der Stundenpreis war nämlich in der Planung deiner idealisierten Musikschule zu keinem Zeitpunkt 23 Euro, da nie von 52 Unterrichtstagen ausgegangen wurde. Trotzdem ist der Lehrer nach Abzug des Overheads für die (12-monatige) Raummiete und andere Nebensächlichkeiten trotz Hochschulausbildung nicht so wahnsinnig üppig bezahlt.

    Unmoralisch ist ein hartes Wort in Bezug auf die Asymmetrie im Vertrag. Der Lehrer ist krank und bekommt, sofern hoffentlich in Anstellung, sein Gehalt von der Musikschule 6 Wochen lang weiter. Er kann aus gesetzlicher Sicht seine ausgefallenen Stunden gar nicht nacharbeiten, das wären schlicht und einfach zusätzliche Überstunden, die irgendwer zusätzlich bezahlen müsste. Das Geld ist ja gar nicht da. Wär doch moralisch von ihm, wenn er das einfach kostenlos, schwarz und unversichert täte, oder?Auch das Mietverhältnis ruht nicht in der Zeit der Krankheit, aber man könnte ja mal nachfragen…

    Wer soll da einspringen? Der Staat? Bitte nicht! Wer die 30 Euro für den Unterricht nicht aufbringen kann, kann ihn nicht nehmen, hat aber zum Glück (noch) eine Krankenversicherung. Durch die endlose Verwässerung von echten Prioritäten droht gerade, das sich das langfristig ändern könnte.

    Ich wünsche mir übrigens auch, das jedes musikalische Kind die Förderung erhält, die es verdient. Am besten schon in der (Staats-)Schule. Aber „moralisch“ beginnt für mich beim Stundenlohn des Musiklehrers und Musikschulbetreibers. Die wollen vielleicht auch ihre Kinder fördern. Und Musikunterricht ist nun mal ein Luxusgut.

    Übrigens kommt trotzdem schon ein relevanter Teil der Einnahmen öffentlicher Musikschulen aus staatlicher bzw. kommunaler Förderung, gekoppelt an die Einnahme. Sonst ginge das gar nicht.

    P.S.: @Onkel D war schneller…
     
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  14. Woliko

    Woliko Strebt nach Höherem

    Ja und? Wie bei früheren Diskussionen zu dem Thema schon ausgeführt: Für 55 Minuten Einzelunterricht nehmen die Golflehrer inzwischen 60 bis 75 €. Und welche Ausbildung hat ein Musiklehrer bzw. was muss er in der Stunde leisten und was ein Golflehrer?
     
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  15. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Ah… da sind wir im Januar schon beim jährlichen Musikschulvertragsbashing.

    Dabei ist doch der einschlägige Protagonist gerade auf Forumsdetox…:D


    Mal im Ernst:
    Dieses Thema wird zuverlässig ein bis zweimal pro Jahr bis in die letzte Ritze durchdiskutiert, bis einer heult (oder der Faden zugemacht wird). Habt ihr wirklich keine anderen Themen?
     
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  16. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Naja, keine wirklich guten gerade. Der Theo und der JJ reizen mich jedenfalls gerade nicht so. ;)
    (Morgan hat eine Kopie des von Cannonball bei „Kind of Blue“ gespielten Meyers aus Jim Snideris Besitz im Angebot, nur so als Idee für ein bisschen Gear Talk…:D).

    Ich persönlich finde es schon schon wichtig, faule Zähne zu ziehen, bevor alles auf Eiter sitzt. Auch immer wieder, wenn nötig. Verstehe aber schon auch die unangenehme Langeweile, die das erzeugen kann.
     
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  17. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    da waren wir bei dem Lese verständnis.
    Es geht mir nicht um den Betrag , zumal der wirklich niedrig ist aber ggf. für Menschen die sich mal gerade das günstigste Thomann kaufen können und auch so nur knapp über den Monat kommen ist das viel.
    Die Musikschule ist ein Dienstleister.
    Und ich finde an der Stelle es einfach sehr asymetisch, wenn der Dienstleister ausfällt zahle ich dennoch ohne Gegenleistung.
    Wenn ich Krank bin ( und selbstverständlich zeitig absage) dann kann die Musikschule diese Dienstleistung zweimal verkaufen ?

    egal denkt und meint was ihr wollt, ich mach das auch.

    und das Thema ist ja mehr das MPC fürs Sopi
     
  18. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    Gute Besserung, mühsam!
    Ich hatte letztes Jahr zuerst meinen Finger gebrochen, dann kam der grosse Zeh dazu und vor einem Monat noch mein Knie verschnitten.
    Was ich während dieser Zeit gemacht habe?
    Während dem Fingerbruch: die Motorik meiner anderen Fingern "studiert" und trainiert.
    Viel Sax gespielt, ohne meinen gebrochenen Finger einzusetzen.

    Während dem Zehenbruch: sitzend mit dem Fuss hochgelagert Sopran gespielt
    Dito während dem Knieunfall.

    Ergo: es gibt immer etwas zu tun. Das Sax kann man immer in den Mund nehmen, wenn nötig aufstützen, und zum Beispiel versuchen das mittlere C# zu Überblasen. Das zu kontrollieren.
    C# Staccato üben, verschiedene Möglichkeiten des "Tonguing" zu lernen.
    (Es gibt hier ein Video von Danny Janklow wo er dies Vorführt: ghosting, air accenting and tonguing. Solche Übungen kann man auf einem Ton machen: )
     
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  19. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Schade. Das Ziel meines länglichen Posts war eigentlich, dass du den Rechenfehler siehst. Ich war zu Studienzeiten mal (ehrenamtlich) im Vorstand einer Musikschule. Ich kann dir versichern, dass am Ende der Rechnung jedesmal genau kein Cent übrig war.
     
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  20. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    es geht um das Ungleichgewicht und ich hatte nicht ohne Grund idealisierte Rechnung drüber geschrieben. Natürlich ist die Realität komplizierter.

    und jetzt bitte
    :topic:
     
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