Passendes Audio Interface f. Home Recording

Dieses Thema im Forum "Home- und Live-Recording, Tontechnik" wurde erstellt von Katmat, 23.Mai.2026.

  1. Katmat

    Katmat Schaut nur mal vorbei

    Hallo, ich benötige euren Rat um ein passendes Audio Interface zu kaufen. Hier zunächst die Gegebenheiten:

    1. Warum Home Recording:
    Ich möchte meinen potentiellen Enkeln etwas von mir hinterlassen, was sie vlt auch motiviert Musik zu machen. Außerdem will ich selbst hören, wie ich aktuell und in der Zukunft gespielt habe.

    2. Überaum
    Mein Überaum ist aus akustischer Sicht eine 4 ; Änderungen am Raum sind aus Sicht meiner Frau (für mich nachvollziehbar) nicht weiter möglich.

    3. Bisherige Recherchen Mikrofon / Audio Interface / DAW
    Ich habe in den vergangenen Tagen (oder schon Wochen) das Forum durchforstet und einiges inzwischen verstanden (glaube ich).
    Mein Budget (welches ich in den kommenden Monaten weiter anspare; Ziel Dezember) läge bei +/- 1000€.

    Evtl. Mikrfofon Auswahl:
    Shure SM 7 B / Beyer M88 / EV-RE 20 alle 3 würde ich zum testen dann ausprobieren.Preislage zwischen 400 € und 625 €. Wenn eins eurer Meinung "gar nicht geht", dann schreibt das bitte und schlagt mir bitte eine Alternativer vor.

    4. Warum frage ich euch jetzt wegen eines "passenden Audio Interface" ?
    Weil ich einige Male im Forum gelesen habe, dass zwischen "Qualität (Preis) des Mikrofons und des Audio Interfaces eine gewisse Relation bestehen sollte. Und nebenbei bin ich bei einigen Beschreibungen der Geräte auch unsicher was ich tatsächlich brauche.

    5. DAW
    Hier werde ich mich schlau machen, wenn ich kurz vor dem Ansparziel bin.

    Ich hoffe auf diesem Weg schlauer zu werden; ein "passendes Audio Interface und Mikrofon" einplanen zu können, und mich erst mal auf das Sax Spielen und sparen zu konzentrieren.

    Schönes Pfingstwochenende

    Katmat
     
  2. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Focusrite Scarlett solo (1 Eingang) und Focusrite Scarlett 2i2 (2 Eingänge) sind nicht ohne Grund bei Thomann auf Platz 1 und 2 der Verkäufe bei Audiointerfaces. Das ist meiner Einschätzung nach der absolute Standard bei Homerecording und macht die Suche nach einem Interface zu einem No-Brainer. Ich habe eines seit einigen Jahren und so ziemlich alle Hobbymusiker, die ich kenne und die ab und an Homerecording machen, nutzen ebenfalls so eines.

    Ich habe das 2i2, da kann ich auch mal gleichzeitig singen und Gitarre spielen, oder einen Eingang für Sax und einen für die Geige nutzen.

    P.S.: Ach ja, falls Du den Faden noch nicht kennst: https://www.saxophonforum.de/threads/setup-fuer-einfache-aufnahmen-zuhause.70140/
     
    Zuletzt bearbeitet: 23.Mai.2026
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  3. khayman

    khayman Ist fast schon zuhause hier

    Das Rot vom Focusrite Scarlett ist je eh schon schick, aber aktuell gibt es eine Jubiläumsausgabe in einem wunderschönen Blau.

    Also falls die Optik irgendwie von Interesse ist.... ;)
     
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  4. Katmat

    Katmat Schaut nur mal vorbei

    Onkel D. , den Faden habe ich schon vor einiger Zeit gelesen. Danke für den Hinweis, aber 98 % des Inhalts haben nichts mit meiner Fragestellung zu tun. Zu deinem No-Brainer Hinweis spare ich mir eine Antwort.
    Khayman, das Blau ist wirklich wirklich wunderschön:)
     
  5. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Nur so am Rande… wie soll denn die aufgenommene Musik wieder ans Ohr kommen?

    Wenn Du jetzt „Stereoanlage“ sagst, würde ich anregen, vielleicht mal über einen guten Recorder nachzudenken.
    Da wäre das Thema mit einem Viertel des Budgets zu erledigen.
    Ein Playalong lässt sich da auch einschleifen (z.B. vom iPad per Quartet App) und es gibt allerlei Effekte, falls gewünscht und man kann die Spuren zu Nachbearbeitung in eine DAW (Kostenlos z.B. Audacity oder GarageBand in der Apple-Welt) einspeisen.

    Wenn Du höhere Ansprüche stellst, solltest Du ein paar Hunderter für einen wirklich guten, geschlossenen Kopfhörer zum Aufnehmen und einen offenen zum Nachbearbeiten drauflegen.

    Die Empfehlung für das Focusrite von @Onkel D ist schon OK.
    Eigentlich ist es aber völlig egal, welches USB Interface unter 500€ man nimmt. Viele haben gleich noch eine DAW im Lieferumfang.
    Das EV RE20 ist dagegen in meinen Augen keine besonders gute Wahl für den Anfang. Es ist teuer, eher für Livesituationen ausgelegt und nicht jeder findet das Ergebnis einer Saxophonaufnahme damit immer gelungen. Ähnliches, nur ganz anders, gilt für das T88.
    Will sagen: mit dem Ding muss man umgehen können - aber das gilt für die meisten mehr oder weniger.
    Weshalb man sich das Leben einfacher machen könnte. Und günstiger.
     
  6. Katmat

    Katmat Schaut nur mal vorbei

    Hallo Silver, Kopfhörer sind für Geburtstag und Weihnachten als gemeinsames Geschenk der Familie eingeplant. Deine Vorschläge helfen mir da. Das Lewitt werde ich dann auf jeden Fall testen.
    Bei der Auswahl des DAW werde ich großen Wert auf ein Handbuch oder gute YT Videos legen. Mit Try and Error komme ich nie weiter:(. Ich habe mich länger am Zoom H2n abgearbeitet; es war mir zu fummelig.
    Ist natürlich kein Vergleich mit dem H5.
    Gruß Katmat
     
  7. Otfried

    Otfried Gehört zum Inventar

    Die einfachste, und m.E. nicht schlechteste Variante ist ein gutes USB-Mikrofon.
    Da braucht es kein Interface, ist mal eben angestöpselt. Den Rest erledigt dann eine brauchbare DAW.

    Gruß,
    Otfried
     
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  8. GBJAZZ

    GBJAZZ Schaut nur mal vorbei

    Die einfachste, und m.E. nicht schlechteste Variante ist ein gutes USB-Mikrofon.
    Da braucht es kein Interface, ist mal eben angestöpselt. Den Rest erledigt dann eine brauchbare DAW.
    ... Dem schliesse ich mich an. Geht sofort mit Core Audio. Ich verwende ein LD Systems USB - Mikro mit Großmembran , Anschluss am Macbook.
    Abhöre über den Mac Ausgang mit USB Lautsprechern oder Kopfhörer beim Aufnehmen.
    Geringe Kosten , 50 Euro ? DAW Software geht alles mögliche ( z.B. Reaper) . Habe das neben dem Notenständer aufgebaut.
    Ein grösseres Behringer Interface für acht Mikros habe ich noch in Betrieb, aber das reicht völlig aus. Sound ist ok.
    Gruss - Gerhard
     

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  9. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    Keine Ahnung, warum Du so spitz reagierst. Ein No-Brainer ist etwas, über das man nicht lange nachdenken muss. Und genau das ist die Wahl eines Audio-Interfaces für Homerecording im Hobbybereich, wenn es nur um einen Musiker geht. Überlege Dir, ob Du einen oder zwei Ein-/Ausgänge haben möchtest und kauf Dir das entsprechende Scarlett. Thema für immer erledigt und Du wirst es nie bereuen.
     
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  10. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    Interface: Focusrite Scarlett Solo (etwa 110 Euro)
    DAW: Audacity (ist gratis für Windows) oder Garage Band (ist gratis für Mac)
    Mikrofon: RodeNT1 (etwa 160 Euro), brauchst keinen Ständer, kannst Du direkt auf eine Tischplatte stellen.
     
  11. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Ich vermute, das wusste @Katmat nicht - daher seine Reaktion...
     
  12. cwegy

    cwegy Ist fast schon zuhause hier

    Oder er hat nicht lange über seine Antwort nachgedacht :rolleyes:
     
  13. Katmat

    Katmat Schaut nur mal vorbei

  14. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    ... vorausgesetzt, Du bohrst ein Loch in die Tischplatte, damit Du das Kabel einstecken kannst. :eek:
    (ich nehme an, Du meinst ein Rode NT-USB+)

    So, aber noch ein paar Gedanken zu der Ausgangsfrage... (nicht unbedingt Antworten)

    'Potentiellen Enkeln'... das klingt so nach 'Enkeln die es vielleicht irgendwann geben könnte - oder auch nicht. Und falls die irgendwann Musik machen wollen (oder auch nicht), kriegen sie das Audiointerface von Opa - das allerdings bis dahin technisch völlig veraltet ist und sich mit diesem uralten USB gar nicht mehr an die modernen Quantencomputer anschliessen lässt.
    Ich stelle mir vor, wie meine Großeltern sich einen Top-Modernen, hochpreisigen Kasettenrecorder gekauft hätten, damit ich jetzt so ein Ding am Hals habe, das ich noch für ein paar Euro vertickern könnte - oder gleich rauswerfe, weil die Technik eben inzwischen weitergegangen ist.

    Also, wenn Du Deinen Enkeln etwas vererben willst, steck die 1000€ in einen Fonds, und hoffe, dass die Inflation wenigstens nicht das ganze Geld wegfrisst.
    Wenn Du ein Musikinstrument kaufen willst, um Deinen Enkeln die Freude an Musik zu vermitteln, dann kauf ein mechanisches Instrument, dass in 20, 30 Jahren noch genauso gut funktioniert wie heute. (Allerdings, mit 1000€ kriegst Du sicher kein Edel-Boutique-Sax. Für eine Ukulele könnte es reichen - und die ist höchst enkeltauglich). Aber glaub mir, Deine Enkel werden dann nicht Musik machen wollen, sondern wünschen sich eine Staffelei, einen neuen Computer oder irgendwas, was mit Musik wenig zu tun hat. Das ist wohl ein Generationenproblem, dass wir unsere Wünsche auf unsere Kinder, Enkel, ... projeizieren. Dabei wollen die Bälger ihr eigenes Leben leben .)

    Oder Du bist ehrlich zu Dir selbst und sagst: Ich will mir für mein Hobby eine Audiointerface und ein Mikrofon kaufen. Was soll ich da nehmen?
    Das ist absolut ok, sich selbst mal etwas Gutes zu tun!

    Und Du hast Glück, die Foristen haben Deine Frage genau so verstanden und empfehlen Dir anständige Gerätschaften, die etwas taugen aber bei der Erbmasse nicht ins Gewicht fallen.

    und, bevor ich missverstanden werde: Ja, sich selbst aufnehmen ist tatsächlich ein Weg schnell besser zu werden (darüber freuen sich nicht erst Deine potentiellen Enkel). Also hau rein, schaff Dir eine Möglichkeit dich aufzunehmen.
     
  15. Katmat

    Katmat Schaut nur mal vorbei

    Hallo Wanze, ich denke, dass du mich falsch verstanden hast. Es geht um die aufgenommenen Stücke und nicht um die Hardware.

    Es wäre von euch jetzt sehr nett, wenn ihr den "Faden" jetzt einfach so enden lasst. Ich habe auch keine Lust mit euch hier noch Diskussionen darüber anzufangen, was ich "wusste" oder "wie lange ich über eine Antwort nachgedacht habe". Wenn ich in einem Pkw Forum die Frage stelle, welche Ausstattung in meinem nächsten BMW sinnvoll wäre, dann bekomme ich da auch keine Ratschläge einen VW zu kaufen.

    Also nichts für ungut

    Katmat
     
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  16. kindofblue

    kindofblue Strebt nach Höherem

    Nein, kein Loch in die Tischplatte, einfach anders herum montieren.
    20260525_172019.jpg
     
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  17. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Darauf hast Du mehrere vernünftige Antworten bekommen. Deine Reaktion "Zu deinem No-Brainer Hinweis spare ich mir eine Antwort." ist eher, sagen wir mal, "durchwachsen".

    Damit wollte man Dir wohl auf Deine patzige Antwort hin eigentlich eine Brücke bauen....

    Das hat hier auch keiner getan. Würdest Du vielleicht besser einschätzen können, wenn Du Dich besser auskennen würdest.

    Ciao!
     
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  18. Katmat

    Katmat Schaut nur mal vorbei

    Bist du jetzt zufrieden Nemo?
    Schade dass ich mich nicht nicht besser auskenne, wenn ich um eine Hilfe / Info bitte.

    Ist wirklich dumm von mir.

    Tja, und dann schätzt man meine Frage so ein, dass man da ja dann wirklich nicht drüber nachdenken muss (Nebenbei , ich kannte den Begriff ). Schau doch einfach mal bei Thomann.
    (Zum Glück habe ich da nicht auf Platz 1 geschaut, als ich mein Tenorsaxophon gekauft habe).

    Freundlich von oben herab und dann reagiere ich "spitz".
    Geht ja gar nicht. Das steht mir ja nicht zu.

    Brückenbau ist gut. Mir die "verarsche" als Brückenbau darzustellen.

    Silver danke für deinen Beitrag, da kann ich einiges mit anfangen.

    Gruß
    Katmat und tschüss
     
  19. Wanze

    Wanze Strebt nach Höherem

    Cool, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Man lernt nie aus... ;)
     
  20. Onkel D

    Onkel D Ist fast schon zuhause hier

    @Katmat Ich denke, das Solo reicht. Zweites Mikro wirst Du nicht brauchen.

    Tut mir leid, dass ich Deine Frage beantwortet habe. Wusste nicht, dass Dich das dermaßen triggert.
     
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