hängende Oktavklappe am Alt (Yamaha YAS 280)

Dieses Thema im Forum "Reparatur und Instandhaltung" wurde erstellt von korfi62, 10.Juni.2026.

  1. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    Das halte ich für realistisch. Wer kein Hobby-Saxdoc ist, aber auch nicht völlig zwei linke Hände hat, kann den mechanischen Weg vom Drücker bis zur Klappe verfolgen, eine zuständige Spitzschraube nach der anderen mit dem passenden kleinen Schraubenzieher um eine Achteldrehung nach links stellen und jeweils sofort probieren, ob das was verbessert. Wenn nicht, zurückdrehen und die nächste Schraube probieren. Mit etwas mechanischem Alltagsverstand ist das keine Raketenwissenschaft und sicher nicht gefährlich fürs Horn.
     
    Saxversuch und JTM gefällt das.
  2. ppue

    ppue Mod Experte

    Ich würde, mal so aus dem Kopf heraus, behaupten, dass Spitzschrauben an diesem Problem nicht beteiligt sind. Kann mich aber täuschen.

    Man könnte aber mal die Federn aushängen und überprüfen, ob irgendwelche Achshülsen nicht leicht laufen.
     
  3. Cazzani

    Cazzani Ist fast schon zuhause hier

    Kurzer Blick auf mein Bari: Am Weg zu den Oktavklappen sind wohl acht Spitzschrauben beiteiligt. Ob eine davon sich am Problem beteiligt, weiß ich nicht.
     
  4. ppue

    ppue Mod Experte

    Auf dem Weg am Bari mag das sein, das weiß ich nicht.

    Die Mechaniken der Überblasklappen an meinen Altsaxophonen haben keine Spitzschrauben. Kann ja sein, dass ich irre, würde mich aber wundern.
     
  5. Nemo

    Nemo Ist fast schon zuhause hier

    Jetzt werdet ihr aber spitzfindig.
     
    Woliko, Tom.66 und quax gefällt das.
  6. _Eb

    _Eb Ist fast schon zuhause hier

    Ich frage mich wofür man die Oktavklappe überhaupt braucht

    :duck:
     
  7. Peterchen

    Peterchen Nicht zu schüchtern zum Reden

    Ich würde das Instrument zum Saxdoc meines Vertauens bringen und die gewonnene Lebenszeit mit Üben verbringen.
     
  8. Silver

    Silver Gehört zum Inventar

    Diese Erkenntnis ist schon 44 Beiträge und reichlich 12 Tage alt. ;)

    Abgesehen davon und der Tatsache, dass da wohl auch eine Abwesenheit dazwischen lag, ist das Instrument seit acht oder neun Tagen beim Saxdoc (oder sogar schon wieder zurück).

    Aber schön, dass wir mal wieder darüber gesprochen haben:
    Fachmann ranlassen und mehr üben. Passt. :)
     
    Analysis Paralysis gefällt das.
  9. korfi62

    korfi62 Kann einfach nicht wegbleiben

    Ein fröhliches Hallo an Alle, die hier mitgeholfen haben und auf eine Antwort warten:
    Mein Lehrer hat das Problem gelöst.
    Es liegt nicht am Instrument, sondern an mir.
    Habe die Oktavklappe zu fest gedrückt.
    Deshalb musste die nach dem Lösen einen Weg zurücklegen, der in schnellen Passagen "zu lang" war.
    Seit ich darauf achte, die Oktavklappe nur "soweit wie nötig" zu drücken, kommt sie schnell zurück.
    Hier und da bin ich noch zu zaghaft.
    Aber das kann man üben und lernen.
    Ich danke Euch allen für Eure tolle Hilfe und den Input und verspreche, dass nächste Mal zuerst meinen Lehrer zu fragen.
    Vor allem bin ich froh, nichts bastelnd am Sax versaut zu haben:
    Deshalb einen Extra-Dank an die "Bremser".
     
  10. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Ich hoffe ich zerstöre jetzt nicht die Pädagogik Deines Lehrers, aber eine richtig eingestellte Oktavklappe (also der Hebel) ist in nicht gedrückter Position ein wenig über dem Daumenknopf, in gedrückter Stellung plan mit dem Knopf.
    Wenn der Hebel plan mit dem Knopf ist kannst Du drücken wie Du willst, da tut sich nix mehr.

    Allenfalls könnte Deine Technik die OK betreffend ausbaufähig sein, das kann ich aber natürlich nicht beurteilen.
     
  11. korfi62

    korfi62 Kann einfach nicht wegbleiben

    Vielleicht habe ich es ungenau beschrieben.
    Seit ich darauf achte, die OK nicht "mit Gewalt" zu betätigen, geht sie - für meine aktuellen Fähigkeiten - schnell genug zurück.
    Es wird an mir liegen (wie so viel derzeit noch). Das Saxophon lehrt einen Geduld und Demut.
    Beides Eigenschaften, mit denen ich bisher nicht umfassend ausgestattet bin.
     
    Gerrie und Matthias Wendt gefällt das.
  12. Analysis Paralysis

    Analysis Paralysis Ist fast schon zuhause hier

    Das kann einen aber auch weiterbringen :)
     
    Gerrie und korfi62 gefällt das.
  13. JTM

    JTM Ist fast schon zuhause hier

    Eigentlich muß nur etwas mehr Kork unter den Hebel der Oktavklappe,dann kannst du sie garnicht zu weit drücken
     
    giuseppe gefällt das.
  14. giuseppe

    giuseppe Gehört zum Inventar

    Ich müsste schauen aber ich glaube ich habe es am liebsten minimal drüber bis minimal drunter, damit ich sie beim abrocken nicht versehentlich drücke, tut hier aber nichts zur Sache. Wichtig ist, dass die Klappe (wie alle anderen auch) in der Funktion und den Endstellungen komplett digital ist, d.h. entweder 0 oder 1. Wenn es -1 oder 1,5 gibt, muss eventuell irgendwo Kork oder Filz hin, wie @JTM schon sagte.

    Klar kannst du das trainieren. Du kannst in der Zeit aber auch anderes trainieren… Just my 2 ct.
     
  15. quax

    quax Gehört zum Inventar

    Wenn er den Oktavhebel tatsächlich sehr fest drückt, kann es einfach länger dauern, den Griff wieder zu lösen.
    (Hätte dann aber auch nichts mit der Mechanik zu tun.)
     
    korfi62 gefällt das.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden