Ich habe ja schon berichtet das ein Tbs angekommen ist. heute habe ich es gründlich untersucht. Äußerlich keine Beanstandung keine unsauberen Lötstellen keine lackabplatzer, keine lockeren klappen Stangen oder dergleichen. Das einzige was auffällt ist ein unsauberer Grat in der Schnecke direkt über der oktavhülse. Ich hoffe man kann es erkennen. Wie ist eure Meinung ? Soll ich das mit etwas Schmiergelpapier entgraten oder damit zum saxdoc gehen. Natürlich muss ich nach unten abdecken, damit keine Späne in den Trichter und auf die Polster kommen
Ich glaube nicht das es den Klang beeinflusst Aber wenn ich mitten dem seidenweicher dadurch gehe reißt der ein kleiner Nachtrag, der Lack ist zwar intakt, aber er scheint nicht sehr dick zu sein. Der Vintage Look ist wohl vorprogrammiert.
Nimm einen Rotationsentgrater für Bohrungen (ca 15€) Damit läufst du nicht Gefahr, das Rohr zu verkratzen und fast es zudem noch gleichmäßig an. sowas hier z.B. Grüße aus Kreuzau Marco
Haben wir früher schlicht mit dem Dreikantschaber gemacht Schleiftuch ist nicht ganz das- da verkratzt du möglicherweise Stellen die du nicht willst. Wenn die Grate schwach sind und du genügend vorsichtig vorgehst, o.k. Könntest ja auch ein kleines Hilfswerkzeug basteln, womit du das Schleiftuch besser führen kannst.
Prinzipiell gut, wenn man einen findet, der einerseits gut in die S-Bogenaufnahme passt und andererseits nicht zu schmal ist und durchzurutschen droht. Zudem hätte ich genau wie @tango61 Sorge damit an die Oktavhülse zu kommen und sie so zu beschädigen. Auf dem Foto kann man den Abstand dorthin schlecht beurteilen.
Vielleicht ginge das mit einem" Dremel" ? Oder auf einem Rundholz mit beidseitigem Spiegelband ein Schleifpapier anbringen, habe ich z.B so gemacht, wenn ich den Durchmesser eines Mundstücks vergrößern wollte.
Dieses Werkzeug halte ich für total ungeeignet. Einseitige Spanabnahme ist damit nahezu unmöglich. Davon würde ich die Finger lassen. @tango61 Ich habe an meinem BC 400 genau das gleiche Problem. Dürfte aus der gleichen Fertigung stammen. Demnächst bringe ich es zum ersten Service. Werde es mit dem Saxdoc besprechen. Instrument tip top, aber der Wischer total zerrissen. Werde Dir berichten was er gemacht hat. Grüße Gerrie
Zwischen Glauben und Wissen steht das Ausprobieren. So würde ich das Problem lösen: Hier ist zu sehen, dass die Oktavhülse nicht durch den Entgrater berührt wurde: Grüße aus Kreuzau Marco
Ja, aber so wurde der Rotationsentgrater auch nicht wie ein Rotationsentgrater benutzt wie im gezeigten ersten Filmchen. Wo soll da der Vorteil dieses Werkzeuges gegenüber beispielsweise dem Dreikant, der insgesamt viel übersichtlicher und sicherer einzusetzen ist, sein sein?
Genau hinschauen. Die Führung - der Entgrater liegt am Rohr an. Dadurch kann die Schneidefläche des Entgraters gezielt auf die Kante des innenliegenden Rohres gesetzt werden. Er gewährleistet so, dass auch der Ungeübte nicht abrutscht und die Fase gleichmäßig ist. Das erste „Filmchen“ sollte nur erklären, was ein Rotationsentgrater ist. Es könnte ja sein, das jemand nicht weiß, was das ist und wie der grundsätzlich eingesetzt wird.
Hm.... Das Kurbeldings ist ein einschneidiger 45 Grad Senker. Für die beschriebene Aufgabe " Entgraten" das ungeeignete Werkzeug, da ja nur der Grat entfernt, aber nicht angefast werden soll. Im Video wir es dann richtigerweise mit einem Dreikantschaber gemacht. Da sieht der Operatör wenigstens, was er macht. 'Genau hinschauen' vorausgesetzt.
@Hirnfeld Hab schon genau hingeschaut Ok, jeder wie er mag… Übrigens: eine Fase ist an dieser Stelle nicht gewünscht, sondern eine rechtwinklige Auflage für die S-Bogenhülse. Freund @tomaso war schneller
Such dir unbedingt !! Eine zweite Person,die das Sax mit der Öffnung nach unten hält,so fallen auch keine Späne ins Horn